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Eishockey: Die Schweiz gewinnt letztes Spiel vor WM gegen Tschechien

L-R Dario Siion, Sven Senteler, Tobias Geisser CHE, goalkeeper Lukas Dostal CZE and Fabrice Herzog CHE in action during the Czech Republic vs Switzerland match, Czech Hockey Games Betano Hockey Games, ...
Die Schweizer stärken ihr Selbstbewusstsein doch noch: Gegen Tschechien resultiert im letzten WM-Vorbereitungsspiel ein knapper Sieg.Bild: www.imago-images.de

Niederlagenserie endet gegen Tschechien – die Schweizer Hockey-Nati gewinnt knapp

Der Schweizer Nationalmannschaft glückt die WM-Haupprobe. Das Team von Trainer Patrick Fischer bezwingt in Brünn Gastgeber Tschechien 2:1 und feiert im zwölften Spiel in dieser Saison in der Euro Hockey Tour den ersten Sieg.
05.05.2024, 18:3907.05.2024, 12:41

Bei der 1:3-Niederlage am Vortag gegen Finnland traten die Schweizer im Vergleich zum Spiel gegen Tschechien im ersten Drittel dominanter auf, dennoch brachten sie kein Tor zustande. Gegen den WM-Gastgeber dagegen gelangen ihnen zwei Treffer in den ersten 20 Minuten. Zudem hatten sie Glück, dass Roman Cervenka am Pfosten (11.) scheiterte.

Für das wichtige 1:0 zeichnete in der 9. Minute Dario Simion verantwortlich. Der Puck kam nach einem missglückten Schuss von Michael Fora via des Schlittschuhs von Fabrice Herzog glücklich zum Zuger Stürmer, der nur noch einschieben musste. 16 Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Calvin Thürkauf per Backhand nach einem Konter und einem Pass von Philipp Kurashev auf 2:0.

Ab dem zweiten Drittel waren die Tschechen spielbestimmend. Die Schweizer verteidigten jedoch solidarisch, während die Osteuropäer immer wieder zu unpräzise agierten. Zudem konnten sich die Gäste mit Leonardo Genoni auf einen starken Goalie verlassen. In der 5. Minute verhinderte er in Überzahl gegen Ondrej Palat das 0:1. Und auch sonst strahlte der Zuger Keeper viel Sicherheit aus – er dürfte am WM-Turnier die Nummer 1 sein. In der 57. Minute war allerdings auch Genoni machtlos, sah er doch beim Schuss von Verteidiger Jakub Krejcik absolut nichts.

Mehr liessen die Schweizer nicht zu, und so gewannen sie, obwohl sie noch einige Mängel offenbarten. Es war der erste Sieg bei einem der Mini-Turniere, bei welchen neben der Schweiz und Tschechien jeweils auch Schweden und Finnland teilnehmen, seit einem Jahr. Zuvor war die Schweiz in diesem Rahmen elfmal in Serie als Verlierer vom Eis gegangen. Einzig vier Freundschaftsspiele – je zweimal gegen Frankreich und Lettland – gewann die Schweiz seit dem Ausscheiden im WM-Viertelfinal des letzten Jahres.

Umso wichtiger ist der knappe Triumph des Teams von Patrick Fischer im letzten Vorbereitungsspiel vor der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft, die ebenfalls in Tschechien stattfindet. Zum Auftakt trifft die Schweiz dann auf Norwegen.

Tschechien - Schweiz 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)
Brünn. 5521 Zuschauer. SR Harnebring/Heikinnen, Nikulainen/Simanek.
Tore: 9. Simion (Herzog, Fora) 0:1. 20. (19:44) Thürkauf (Kuraschew, Egli) 0:2. 57. Krejcik (Zohorna, Flek) 1:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Tschechien, 4mal 2 plus 5 Minuten (Fora) plus Spieldauer (Fora) gegen die Schweiz.
Tschechien: Dostal; Masin, Rutta; Krejcik, David Spacek; Scotka, Kundratek; Hajek, Kostalek; Kubalik, Michael Spacek, Cervenka; Palat, Tomasek, Kase; Vozenilek, Sedlak, Flek; Vrana, Zohorna, Lenc.
Schweiz: Genoni; Loeffel, Siegenthaler; Jung, Egli; Geisser, Fora; Baragano; Thürkauf, Hischier, Kuraschew; Simion, Senteler, Herzog; Ambühl, Haas, Scherwey; Moy, Bader, Künzle; Bertschy.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra, Aebischer, Kreis, Kessler, Lehmann, Richard (alle überzählig) und Schmid (Ersatzgoalie). - Schüsse: Tschechien 21 (4-9-8); Schweiz 0 (10-3-3). - Powerplay-Ausbeute: Tschechien 0/5; Schweiz 0/5. (nih/sda)

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