Interview

«In der Schweiz ist jeder Bürger ein Medienkritiker», sagt Moritz Leuenberger. Bild: KEYSTONE

Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

22.11.17, 13:54 23.11.17, 05:00

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?
Moritz Leuenberger:
(lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?
Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen jeder Generation, ständig zu klagen, dass früher alles besser war. Ich will nicht in diesen Pessimismus einstimmen, sondern berufe mich lieber auf Beobachtungen.

«Ja, Christoph Blocher ist einer der Milliardäre, die das Geld und die politische Intention haben, um ein Medienreich aufzubauen.»

Also: Als Sie 1995 Medienminister wurden, genoss die SRG noch breite Akzeptanz. Nun könnte ihr das Stimmvolk im März mit der No-Billag-Initiative den Stecker ziehen. Was ist passiert?
Für mich stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Erstens gibt es wirtschaftliche und politische Gegner der SRG, die handfeste Interessen verfolgen: Sie wollen eine Lücke ins Mediensystem schlagen, in die sie hineinspringen können. Es gibt Milliardäre, die dafür genug Geld und auch die Absicht haben, politisches Kapital daraus zu schlagen.

Sie spielen auf die Befürchtung an, dass die Schweizer Medienlandschaft bei einem Ja zu No Billag «blocherisiert» wird.
Ja, Christoph Blocher ist einer der Milliardäre, die das Geld und die politische Intention haben, um ein Medienreich aufzubauen. Das ist eine Gefahr für die direkte Demokratie.

Und der zweite Grund?
Zweitens beobachte ich eine Entsolidarisierung der Gesellschaft: Die nationale Klammer, die die SRG darstellt, ist vielen Leuten nicht mehr so wichtig. Das lässt sich auch in anderen Lebensbereichen feststellen: Die Bevölkerung hat keine emotionale Bindung mehr zur Swiss, sondern fliegt lieber Easyjet, wenn es günstiger kommt. Das ist keine Kritik, sondern eine Feststellung. Ich mache es selber nicht anders.

«Manchmal erinnert mich die No-Billag-Debatte an ein Kasperli-Theater. Man fuchtelt mit dem Teufel und der Hexe herum und sagt: Achtung, der de Weck ist der Bösewicht, den es niederzuknüppeln gilt.»

Also ist es auch in Ordnung, wenn die Leute zufrieden sind mit ihrem Netflix-Abo und keine SRG mehr wollen?
Ich zeige sicher nicht mit dem Finger auf Leute, die gern ihre Serien auf Netflix schauen. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass es einen Unterschied zwischen einer Swiss und einer SRG gibt: Die Fluggesellschaften streben Gewinnmaximierung an, ob sie nun Swiss oder Easyjet heissen. Die SRG hingegen hat eine politische Funktion: Sie stellt sicher, dass die Romands und die Tessiner ein Schweizerisches Fernsehen haben, das ihre Sprache und ihre Kultur pflegt. Über einen italienischen Sender können sich die Tessiner nicht informieren, wenn Abstimmungen anstehen. Die direkte Demokratie braucht politische Auseinandersetzungen in den Medien und zwar in der ganzen Schweiz.

Schon vor einem Jahr warnten Sie in der Talksendung Schawinski: «Ich befürchte, ihr unterschätzt No Billag.» Haben die Verantwortlichen geschlafen?
In den letzten Jahren haben wir Ausgänge von Abstimmungen erlebt, die wir bis dahin für unmöglich gehalten hätten: Brexit, Masseneinwanderung und so weiter. Man unterschätzte die Kraft von Initiativen, die direkt an den Instinkt der Menschen appellieren, es «denen da oben» zu zeigen.

Bei Ihrem Abschied aus dem Bundesrat verglichen Sie die Politik mit dem Theater. Wie sind die Rollen in der No-Billag-Darbietung verteilt?
Manchmal erinnert mich die No-Billag-Debatte an ein Kasperli-Theater. Man fuchtelt mit dem Teufel und der Hexe herum und sagt: Achtung, der de Weck ist der Bösewicht, den es niederzuknüppeln gilt. Doch dieses populistische Gepolter passt nicht zur direkten Demokratie. Wir leben in einem Land, in dem jeder Stimmbürger und jede Stimmbürgerin selber auf der Bühne ist und das Geschick der Schweiz mitgestaltet. Mir scheint, das geht jüngst manchmal etwas vergessen.

«Und selbst wenn Roger de Weck der arroganteste Mensch auf Erden wäre, müsste man darum doch nicht die SRG kaputtschlagen!»

Man sagt Ihnen nach, Sie hätten Roger de Weck ins Amt des SRG-Generaldirektoren gehievt. Verstehen Sie die massive Kritik an seiner Person, die vor seinem Rücktritt zunehmend lauter wurde?
Nein, überhaupt nicht. Das ist ja auch alles wahnsinnig pauschal. Die Vorwürfe müsste man zunächst einmal konkretisieren.

Unter de Weck sei die SRG arrogant geworden, lautet der Tenor.
Das sehe ich nicht so. Und selbst wenn Roger de Weck der arroganteste Mensch auf Erden wäre, müsste man darum doch nicht die SRG kaputtschlagen!

«Es ist kein Ruhmesblatt für die Schweizer Politik, dass zeitweise der halbe SRG-Verwaltungsrat im Ständerat sass. Da wurde lobbyiert und intrigiert bis in den Bundesrat.»

Bereits unter de Wecks Vorgänger, Armin Walpen, wurde die SRG mit dem Vorwurf der Abgehobenheit konfrontiert. Etwa, weil Walpen seinen Porsche Cayenne teilweise übers Geschäft abrechnete. Wie sehr hat dies dem Ansehen der SRG geschadet?
Ich will hier wirklich keine personalpolitische Diskussion führen. Inhaltlich ist meine Kritik, dass die SRG in der Ära Walpen sich zunehmend an den Einschaltquoten orientierte, dass die Zahl der Sender stark ausgebaut wurde. Aber auch das ist wohl Teil des Zeitgeistes: Das quantitative Denken hat seit dem Fall der Berliner Mauer in der ganzen westlichen Welt zugenommen.

Wie sehr versuchten die SRG-Chefs, Ihre Entscheide als Medienminister zu beeinflussen?
Es ist kein Ruhmesblatt für die Schweizer Politik, dass zeitweise der halbe SRG-Verwaltungsrat im Ständerat sass. Da wurde lobbyiert und intrigiert bis in den Bundesrat. Das ist in anderen Politikbereichen wie etwa der Gesundheitspolitik aber leider nicht anders. Ich versuchte, meine Entscheide als Medienminister immer unabhängig von der SRG zu treffen, zusammen mit dem Gesamtbundesrat.

«Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch. Es sollen nicht Millionen in einzelne Titel gebuttert werden.»

Hand aufs Herz: Braucht eine SRG wirklich 1,6 Milliarden Franken im Jahr, um den Service-public-Auftrag zu erfüllen?
Über Inhalt und Umfang darf und soll man diskutieren. Doris Leuthard hat ja bereits entschieden, dass die Empfangsgebühr auf einen Franken pro Tag sinkt.

Anfang Jahr stellten Sie der Öffentlichkeit eine 450-seitige Studie vor, die empfahl, dass der Staat auch Online- und Printmedien finanziell unter die Arme greifen soll. Also ist das Motto: Ausbau statt Abbau der staatlichen Medienförderung?
Das war eine Empfehlung der Studiengruppe um Professor Manuel Puppis. Ich stellte die Studie lediglich vor, in meiner Funktion als Präsident der Stiftung TA-Swiss (siehe Box). Ich selber bin hier zurückhaltend. Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch. Es sollen nicht Millionen in einzelne Titel gebuttert werden.

Zur Person

Moritz Leuenberger (71) war von 1995 bis 2010 Mitglied des Bundesrates und stand dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vor. Heute ist er Präsident des Leitungsausschusses der Stiftung TA-Swiss, dem Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung. Für Wirbel sorgte nach seinem Rücktritt das Mandat im Verwaltungsrat des Bauunternehmens Implenia. Diese Tätigkeit hat er jedoch bereits 2013 wieder aufgegeben. 

Was schwebt Ihnen stattdessen vor?
Ich finde die Idee interessant, den Medien eine Art Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. So wie der Staat auch das Schienen- oder Strassennetz organisiert, auf denen Bahnen oder Autos fahren. Dass Fakten aufgearbeitet werden, an denen sich dann alle Medien bedienen dürfen. Ich sehe hier einen Handlungsbedarf, da die Medienunternehmen immer mehr zu reinen Wirtschaftsunternehmen verkommen. Die Einschalt- und Leserquoten werden wichtiger im Vergleich zur medialen Aufgabe, zu recherchieren, zu informieren, zu diskutieren. So gerät der Journalismus unter Druck.

Welche Medien konsumieren Sie persönlich?
Ich habe die NZZ und den «Tages-Anzeiger» abonniert. Es ist nicht so, dass ich die beiden Zeitungen lieben würde. Bei der einen rege ich mich sogar zu 99 Prozent auf. Aber manchmal habe ich das Gefühl, erst die ganze Wahrheit zu begreifen, wenn ich beide Publikationen gelesen habe. Etwa kürzlich, als es beim Literaturpreis einen Eklat gegeben hat. Der Tagi beschwichtigte, die NZZ bauschte auf. Am Ende konnte ich mir vorstellen, wie es etwa abgelaufen sein musste. Auf SRF höre ich am liebsten das «Echo der Zeit» und das «Rendez-vous». Auch auf watson surfe ich hin und wieder herum.

«Journalisten verstehen sich ja selber als kritische Stimmen. Da können sie doch nicht Zeter und Mordio brüllen, wenn man sie kritisiert.»

Sind Sie auch auf den sozialen Medien aktiv? Haben Sie Snapchat?
Nein. Ich habe die Beweglichkeit und das Bedürfnis nicht mehr, dauernd präsent zu sein.

Als Medienminister äusserten Sie sich immer wieder kritisch zu einzelnen Sendungen, was nicht überall gut ankam …
In der Schweiz ist jeder Bürger ein Medienkritiker. Und ausgerechnet der Medienminister soll auf den Mund sitzen müssen? Journalisten verstehen sich ja selber als kritische Stimmen. Da können sie doch nicht Zeter und Mordio brüllen, wenn man sie kritisiert.

«Es geht bei dieser Abstimmung nicht um einzelne Formate, sondern um alles oder nichts, darüber, ob der ganze SRF abgeschafft werden soll oder nicht.»

An welchen Formaten stören Sie sich derzeit bei SRF am meisten?
Es gibt natürlich Sendungen, bei denen ich den Fernseher gleich wieder abschalte. Diese nun aufzuzählen, würde die No-Billag-Debatte aber in eine falsche Richtung lenken. Es geht bei dieser Abstimmung nicht um einzelne Formate, sondern um alles oder nichts, darüber, ob der ganze SRF abgeschafft werden soll oder nicht. Das heisst auch all die Sendungen, die wir brauchen und schätzen.

Legendär ist Ihr Ausraster vor laufender Kamera, als Sie sich über einen Journalisten enervierten. Stört es Sie, dass Sie immer wieder darauf angesprochen werden?
Das war ein Journalist aus dem Welschland, der total unvorbereitet war. Ich bin keineswegs stolz auf diesen Ausraster. Ich war damals angespannt, ja obernervös, es ging um die Südanflüge. Man ist ja auch als Bundesrat nicht immer Herr seiner selbst, und ich wusste nicht, dass die Kamera auch zwischen den Interviews lief. Interessant ist, dass mir immer wieder Leute zu diesem Kult-Video gratulieren. Heute kann ich darüber lachen.

Leuenbergers Schimpftirade ist heute Kult. Video: YouTube/Beat Hochheuser

Sie sind ja inzwischen selber Moderator, haben im Zürcher Bernhard-Theater ihren eigenen Talk. Was würden Sie No-Billag-Initiant Olivier Kessler fragen, wenn er bei Ihnen zu Gast wäre?
Ich möchte ihn gar nicht in meinem Talk. Das ist ja das Schöne, wenn man nicht mehr Bundesrat ist. Ich muss nur noch mit Leuten reden, die mich und mein Publikum wirklich interessieren. Und bisher kamen alle sehr gern, die ich angefragt habe. Harald Schmidt war wirklich sehr lustig und zugleich tiefsinnig. Davon lebt die Matinée. Nächstes Mal kommen Mike Müller und der Abt von Einsiedeln – ich freue mich sehr.

«Sag mir nicht, dass ich lächeln soll!»

1m 45s

«Sag mir nicht, dass ich lächeln soll!»

Video: watson/Emily Engkent, Can Kgil

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Murky 23.11.2017 11:04
    Highlight Grossartiges Interview, vielen Dank. Gut geführt und mit einem der grossen Redner der letzten Jahrzehnte. Schön so etwas zu lesen.

    Es zeigt auch gut auf worüber wir diskutieren sollten, und worüber wir da gerade abstimmen. Das ist nämlich nicht dasselbe. Ich hoffe sehr fest dass das meine Mitbürgerinnen und Mitbürger begreifen und nicht ohne nachzudenken eine Säule unserer Demokratie opfern.
    14 9 Melden
  • Schneider Alex 23.11.2017 07:10
    Highlight In einem neuen Medienartikel der BV sollen der Auftrag der Medien und ihre öffentliche Unterstützung neu umschrieben werden. Mit der Annahme der No Billag-Initiative wird der nötige Druck dazu aufgebaut.
    8 12 Melden
  • Spooky 22.11.2017 23:56
    Highlight Damals haben wir doofen, naiven, unbedarften, linken Idioten an Leute wie Leuenberger geglaubt.

    Heute erweckt das Foto von Leuenberger in mir nur noch : EKEL.

    Er kassiert 200'000 Franken vom Staat, pro Jahr, mindestens.

    Und wieviel kassiere ich, der dooferweise für ihn gestimmt hat?
    13 31 Melden
    • Murky 23.11.2017 11:02
      Highlight Warst du Bundesrat? Ich glaube nicht...
      11 9 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 12:58
      Highlight Spooky ich begreife dass man nicht versehen kann dass man nicht BR ist, aber nicht k^jeder kann BR werden aber jeder könnte sich um diesen Posten bemühen, also muss ich davon ausgehen, dass Du dich um diese Position bemüht hast.

      Hast Du nicht?

      Ok dann erkläre mir wieso denn die 200'000 CHF von Leuenberger Dich stören, wenn Du dich nicht auch darum bemüht hast?
      11 5 Melden
    • Spooky 24.11.2017 05:53
      Highlight "Ok dann erkläre mir wieso denn die 200'000 CHF von Leuenberger Dich stören, wenn Du dich nicht auch darum bemüht hast?"

      Mich stören nicht die 200'000 (wahrscheinlich ist es sogar mehr). Mich stört die Schere.
      3 3 Melden
  • Captain Downtown 22.11.2017 21:05
    Highlight mir geht es eben doch auch ums inhaltliche, das ist ja das grundsätzliche daran.
    auch wenn moritz hier das sehr diplomatisch zu entschärfen versucht.
    ob nun 470 oder 370.-, so als pro kopf steuer ist es einfach massiv zu viel.
    die SRG hats verpasst darauf einzugehen.
    jetzt gibts von mir die quittung.
    wirds dereinst ein open-source politinfoportal für die west- und südschweiz geben, werde ich das (wie wikipedia) gerne finanziell unterstützen.
    18 38 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 00:37
      Highlight Also es bestimmt der Einzelne, also in diesem Beispiel DU, was wie und für wieviel finanziert wird.
      Da haben wir ja Glück, dass bei den Steuern nicht Du das gleich auch noch machst denn, dann hätten wir eine kleine Diktatur.
      Ich kann solche Sprüche kaum noch hören, das aus dem einfachen Grund dass ich ohne jegliches Murren pro Jahr Steuern in der Höhe eine Luxuswagens bezahle und mir auch klar ist dass ein Teil dieser Steuern völlig unsinnig ausgegeben werden. Da ich aber davon ausgehe, dass wir alle nicht perfekt sind und die Politiker/Ressortleiter dies auch nicht sind, akzeptiere ich das.
      23 10 Melden
    • Snowy 23.11.2017 08:48
      Highlight Gute Idee.

      Lass uns mal alles zusammenschlagen und danach schauen, dass wir für die Randregionen noch eine Opensource Plattform aus den Trümmern bauen können.

      Nochmals: Die Initiative ist glasklar: Abschaffung der SRG. PUNKT!

      Auch keine Opensource Plattform etc. Es geht nicht um das WIE sondern um das OB!
      13 8 Melden
    • Captain Downtown 23.11.2017 12:16
      Highlight eben, und weil alle so konsequent nicht über das WIE sprechen wollen, sondern das direkt mit dem OB verbinden, passiert nun genau das.
      @francol: #weindoch. wenn du nicht mal eine klare persönliche meinung in einer diskussion vertragen kannst, sondern mit reductio ad hominem und ad hitlerum darauf einsteigst, hast du mMn eine miserable diskussionskultur und so ziemlich kein demokratieverständnis.
      7 7 Melden
    • Captain Downtown 23.11.2017 12:20
      Highlight plus, wenn du dir ein luxuswagen leisten willst und kannst, hat diese hohe pro kopf steuer, welche bei mir höher ist als die bundessteuer, offensichtlich einen komplett anderen bezugsrahmen.
      kann sich nicht jeder ein luxuswagen leisten, um dann deswegen rumzuheulen.
      4 7 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 14:04
      Highlight @Captain: Der Mann der sein ICH immer in den Vordergrund stellt redet von Diskussionskultur? Nicht einmal fähig die Andeutung mit dem Luxuswagen zu verstehen? Jämmerlich und dann auch noch die anderen des Rumheulens bezichtigen. lächerlich.
      3 4 Melden
  • Juliet Bravo 22.11.2017 21:01
    Highlight Danke für das geistreiche Interview Watson! Moritz hat sich ja überraschend zahm gegeben😅
    13 8 Melden
  • Pointer 22.11.2017 20:20
    Highlight 1995 war das WWW gerade erst am Anfang. Heute haben wir dank ihm und dem Internet im Allgemeinen viele neue Möglichkeiten für den Medienkonsum. Das ist für mich der Hauptgrund für die schwindende Akzeptanz der SRG.
    Und apropos Swiss: Die Airline haben wir nach Deutschland verscherbelt, warum soll ich da noch eine emotionale Bindung aufbauen?
    22 5 Melden
  • Spooky 22.11.2017 19:55
    Highlight Viele verarmte Schweizer glauben, wenn es den Managern von der SRG gut gehe, dann gehe es auch den verarmten Schweizern gut. Nicht mit mir! Ich bin doch nicht blöd!

    JA zu No Billag!
    17 46 Melden
    • Snowy 23.11.2017 08:49
      Highlight Ist in etwa dasselbe Argument, wie wenn ein Armer für Steuererleichterungen für alle stimmt.
      16 5 Melden
  • Spooky 22.11.2017 18:44
    Highlight Wenn Herr Leuenberger die 365 Franken für uns bezahlt, werden wir sehr gerne Nein stimmen.
    33 131 Melden
    • äti 22.11.2017 19:54
      Highlight .. für Stimmenkauf sind die Rechten zuständig, meist auch gerne. :)
      30 13 Melden
    • Flexon 22.11.2017 19:59
      Highlight @Spooky
      Mich interessiert es wirklich. Wofür werden Sie ihre 365 Franken bei einem Ja zu No-Billag ausgeben?
      15 9 Melden
    • Spooky 22.11.2017 21:58
      Highlight Falls die 63 Blitzer mir die 365 Franken spenden, werde ich sehr gerne NEIN stimmen.
      11 26 Melden
    • Sheldon 22.11.2017 23:42
      Highlight du bist also käuflich, wundert mich nicht
      20 5 Melden
    • Spooky 22.11.2017 23:44
      Highlight @Flexon
      Für Teigwaren, Härdöpfel und Gemüse.
      6 8 Melden
    • Spooky 23.11.2017 00:10
      Highlight Ich vermisse Kafi Freitag. Sie hat uns einmal als Kommentarnudeln bezeichnet. Sie hat recht gehabt.
      3 6 Melden
    • Juliet Bravo 23.11.2017 00:35
      Highlight Es sind mittlerweile 92 Blitze.
      Ich beteilige mich.
      0 1 Melden
    • Spooky 24.11.2017 05:24
      Highlight Es sind mittlerweile 119 Blitze. Ich finde, es sollte eine Obergrenze geben.
      0 0 Melden
  • Sheldon 22.11.2017 17:55
    Highlight Was ich wirklich nicht verstehe, weshalb hat das Parlament keinen Gegenvorschlag erarbeitet. Waren die zu faul, oder dachten die, diese extreme Initiative kommt sowieso nicht durch ? Persönlich kann ich nur aufs Ständemehr hoffen.
    51 12 Melden
    • Chrigi-B 22.11.2017 22:49
      Highlight Man darf sich ja wohl noch mit Lobbisten, VR Kollegen und reichen Spendern um die wahrlich relevanten Menschen und Interessen kümmern? Wäre ja zuviel erwartet, dass die Damen und Herren, notabene für einen Lohn von mehr als 100k, etwas im Sinne des Volkes erarbeiten würden. Das käme ja glatt Fortschritt oder einem Kompromiss nahe - doch Levrat und Ziehsohn vom Chrigi bleiben lieber "härt uf de Linie" . Brot, Spiele und Misere fürs Volk, während ein paar Reiche das Buffet kräschen;-)
      12 6 Melden
  • Sheldon 22.11.2017 17:50
    Highlight Das Interview ist wirklich etwas vom Besten, was bisher über die No-SRG-Initiative geschrieben wurde. Die Frage ist halt, ob diese Sachlichkeit gegen die SRG und Billag-Trollen Stand halten kann. Habe manchmal den Eindruck, dass die Urnen nur noch von Wutbürgern und Trotzköpfen gefüllt werden, die vergessen, dass es letztendlich auch um ihre Zukunft geht.
    101 28 Melden
    • Spooky 22.11.2017 18:28
      Highlight @ Sheldon
      Was hat die SRG mit meiner Zukunft zu tun?
      32 83 Melden
    • Sheldon 22.11.2017 19:10
      Highlight @spooky: Leben unter der Tolldiktatur z.B.
      52 22 Melden
    • Spooky 22.11.2017 19:51
      Highlight @Sheldon
      Die SRG hat mit mir Null und Nichts zu tun. Nicht in der Gegenwart und nicht in der Zukunft. Was kümmern mich jene Hunderttausende von Franken, welche ihre Manager kassieren? Ich bin doch nicht blöd.
      10 31 Melden
    • Adrian Huber 22.11.2017 19:58
      Highlight Ein Ja gefährdet die politische und somit wirtschaftliche Stabilität unseres Landes. Wer das nicht begreift, soll mal ein Geschichtsbuch in die Hand nehmen und das Kapitel „Medien und Demokratie“ aufschlagen.
      26 13 Melden
    • FrancoL 22.11.2017 20:39
      Highlight Ja Spooky, Du offenbarst Dich von Tag zu Tag als einen grossen Egoisten; Ich, ich, ich.

      Da brennt mir die Frage auf den Lippen:
      Wenn Du einmal das was Du ansteuern eingezahlt hast zusammenrechnest und dann das was der Staat Dir zurückgegeben hast kann es zwei Resultate geben:
      Entweder Du hast mehr einbezahlt als bekommen, dann kannst Du bildlich auf den Tisch hauen.
      Solltest Du aber mehr bekommen haben als einbezahlt haben, dann solltest Du die Klappe halten.
      22 8 Melden
    • äti 22.11.2017 21:46
      Highlight @spooky: Bildung.
      15 6 Melden
    • LYX 22.11.2017 22:56
      Highlight Was ist denn eine Tolldiktatur?
      Meinst du tolle Diktatur? So wie jetzt, leben unter der tollen srg-diktatur?
      11 17 Melden
    • Sheldon 22.11.2017 23:44
      Highlight Ich meinte Trolldiktatur= Diktatur der Trolle und Wutbürger.
      11 3 Melden
    • äti 22.11.2017 23:48
      Highlight @lyx, alles ist Diktatur: aufstehen, essen, laufen, arbeiten, schnaufen, kommentare schreiben, weiterbildung ........ grausame Welt.
      7 3 Melden
  • Jol Bear 22.11.2017 17:15
    Highlight Die Radikallösung, die no-billag Initiative wird wohl sehr deutlich scheitern. Denn, wie es auch Leuenberger erwähnt, will kaum eine Mehrheit den Tessinern, Romands, Rätoromanen UND Deutschschweizern den "identitätsstiftenden" Schweizersender wegnehmen. Jener, der über Abstimmungen, Regionales und schweizweit wichtiges informiert. Die wichtige Frage ist, ob die SRG als Anbieterin eines Gesamtpakets agieren soll, ob sie Private wie Netflix & Co. konkurrenzieren soll. Wenn nicht, ginge es mit deutlich tieferen Gebühren. Aber diese Diskussion wird von den Lobbyisten leider abgewürgt.
    63 10 Melden
    • TanookiStormtrooper 22.11.2017 18:31
      Highlight Eingekaufte Filme und Serien kosten im Vergleich zu Eigenproduktionen nichts. Das ist neben Wiederholungen der günstigste Weg um Sendezeit zu füllen. Vermutlich holt man da aber auch die meiste Kohle bei der Werbung rein. Massiv Geld sparen würde man, wenn man Tagesschau, 10vor10, Kassensturz usw. durch Filme und Serien aus dem Ausland ersetzt. Also ohne das, was Netflix & Co. so bieten wird es definitiv nicht viel günstiger.
      37 5 Melden
    • satyros 22.11.2017 19:56
      Highlight Nur weil auf den SRG-Sendern Serien und Musik laufen, heisst das nicht, dass sie eine Konkurrenz für Spotify und Netflix sind. Netflix ersetzt die Videothek, Spotify die CD-Sammlung.
      9 3 Melden
    • Snowy 23.11.2017 08:52
      Highlight Genau so ist es.

      Der Gegenvorschlag (Halbierung der Gebühren) wäre wohl angenommen worden.

      Hoffe, die Politik und die SRF werden nach der wohl eher knapp gewonnenen Abstimmung die Zeichen der Zeit erkannt haben und werden Redimensionieren. Eine weitere Abstimmung würden sie nämlich nicht überstehen.
      4 1 Melden
    • Murky 23.11.2017 11:08
      Highlight Haben sie ja schon, so wie ich das sehe... Zumindest wenn man die Töne aus dem Bundeshaus und aus der SRG verfolgt.
      1 3 Melden
    • Snowy 23.11.2017 11:20
      Highlight Ja.
      Nur müssen den Worten nun auch Taten folgen.
      2 1 Melden
  • Spooky 22.11.2017 16:32
    Highlight Die Haltung von Herrn Leuenberger gegenüber einer Million von verarmten Schweizern: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen."
    31 164 Melden
    • äti 22.11.2017 18:47
      Highlight .. hat er das gesagt?
      53 11 Melden
    • Sheldon 22.11.2017 19:11
      Highlight Ich sammle schon mal für dich.
      37 10 Melden
    • Spooky 22.11.2017 20:28
      Highlight @äti
      Ja.
      2 13 Melden
    • Spooky 22.11.2017 20:29
      Highlight @Sheldon
      Falls du es ernst meinst, gebe ich dir meine Kontonummer.

      Jetzt machst du aber einen Rückzieher, du Weichei, stimmt's?
      6 15 Melden
    • FrancoL 22.11.2017 20:41
      Highlight Habe ich wohl übersehen! Scheint mir auch nicht die Art und Weise in der sich Leuenberger ausdrückt.
      8 4 Melden
    • Brainwash 22.11.2017 21:55
      Highlight Menschen welche Ergänzungsleistungen beziehen, müssen keine Billag bezahlen. Sozialhilfebezüger übrigens schon.
      10 2 Melden
  • Max Havelaar 22.11.2017 16:28
    Highlight Ex-Bundesräte zu subventionieren halte ich auch für falsch.
    61 90 Melden
    • legis 22.11.2017 17:15
      Highlight Insbesondere wenns Millionäre wie den Blochi trifft
      90 22 Melden
    • Kasuari 22.11.2017 17:56
      Highlight ... und Leinist keiner?....
      5 10 Melden
    • Max Havelaar 22.11.2017 18:09
      Highlight Ah, jetzt verstehe ich die vielen Blitzli. Weil der Leuenberger von der SP ist. Aber darum ging es mir nicht. Finde eine lebenslange Rente für Ex-Bundesräte bei jedem/jeder übertrieben. Ist ja nur aus dem Steuertopf... und den finanzieren en ja nicht wir alle... oh, moment... ;)
      42 18 Melden
    • legis 22.11.2017 19:43
      Highlight Im Umkehrschluss darf man von dir jetzt jeweils einen ähnlichen Kommentar erwarten, wenn wieder ein x-beliebiger Ex-Bundesrat in den Medien ist! 😜
      4 2 Melden
    • satyros 22.11.2017 19:59
      Highlight Ich halte es nur dann für falsch, wenn diese dann lukrative Mandate in der Privatwirtschaft annehmen (wie der zu Recht dafür kritisierte Leuenberger). Die Idee ist eigentlich, dass man nach einem Bundesratsmandat finanziell ausgesorgt hat und damit nicht in Versuchung kommt, den Einfluss und das Wissen aus der Zeit in der Regierung gewinnbringend zu verkaufen. Ich halte das für eine gute Idee.
      11 1 Melden
    • Brainwash 22.11.2017 21:58
      Highlight Diese Rente ist dafür gedacht, dass Bundesräte in ihrer Amtszeit unabhängige Entscheidungen treffen können.
      16 0 Melden
    • Skip Bo 22.11.2017 22:29
      Highlight Blocher hat auf seine Bundesratsrente verzichtet.
      9 2 Melden
    • Murky 23.11.2017 11:12
      Highlight Ich habe mir das auch schon überlegt. Aber ehrlich gesagt habe ich den höchsten Respekt vor jedem Bundesrat. Auch wenn ich ein paar davon wirklich nicht mag arbeiten die wie die Wahnsinnigen für uns, unter dem Kollegialitätsprinzip. Ich finde man hat es verdient etwas zu bekommen danach. Auch wenn einem das persönlich nicht immer passt...
      9 2 Melden
  • Thinktank 22.11.2017 16:20
    Highlight Eine Gefahr für die direkte Demokratie ist, wenn Volksinitiativen wie MEi oder Kein Asyl für Deserteure nicht umgesetzt werden. SRF wird von den unter 30jährigen überhaupt nicht mehr gesehen. Ich kann das Demokratiegequatsche nicht mehr hören. Niemand braucht das SRF.
    37 217 Melden
    • SkyBound 22.11.2017 16:44
      Highlight Durchsetzungsinitiative wurde abgelehnt, und die MEi mit nur etwa 50.6 % angenommen.

      Sry aber von Gefahr für die Demokratie kann ich da nicht reden.
      93 14 Melden
    • zettie94 22.11.2017 16:46
      Highlight Unter 30-jährige schauen kein SRF? Ich kenne niemanden, der nicht mindestens ab und zu mal SRF schaut und da sind viele unter 30 dabei...
      Die MEI wurde so gut es geht umgesetzt, ohne dabei andere Volksentscheide zu verletzen (die allesamt um einiges deutlicher angenommen wurden als mit dem Zufallsresultat von 50,3%...).
      111 23 Melden
    • loplop717 22.11.2017 17:01
      Highlight Dann geh doch nach Simbabwe oder Kazakhstan dort gibt es kein Demokratiegequatsche...
      114 11 Melden
    • Paganapana 22.11.2017 17:01
      Highlight Schön, dass du für alle unter 30 jährigen sprichst.
      103 8 Melden
    • Quacksalber 22.11.2017 17:53
      Highlight Sorry, auch wer SRF nicht schaut profitiert davon in den anderen Medien. Ausserdem kann sich nicht jede Lüge fortpflanzen, nur weil sie niemand korrigiert.
      62 7 Melden
    • Truudi 22.11.2017 18:25
      Highlight Ich bin 19 und der SRF ist der einzige von 2 Sendern, die ich schaue. SRF Dok auch auf Youtube. Hast du eine Grundlage für deine Aussage oder ist das dein "Bauchgefühl"?
      87 9 Melden
    • Juliet Bravo 22.11.2017 18:31
      Highlight Auch die jetzt U30er sind mal älter und schätzen Qualität und Tiefgang. Siehe Echo der Zeit, Kontext, Tagesgespräch, Input, Regional Diagonal, International, Tagesschau, Dok und wie sie alle heissen.
      61 6 Melden
    • Gilbert Schiess 22.11.2017 18:36
      Highlight ich bin ü50 und schaue in dem Sinn gar kein TV mehr. Ich nehme die Dinge auf, die mich interessieren. Diese schau ich, wenn ich lust dazu habe
      Die von mir bevorzugten Sender in dieser Reihenfolge: SF1/2, arte, zdf, ard, 3sat. Selten mal was von den Revolver Sendern wie vox, rtl und wie diese alle heissen
      44 1 Melden
    • äti 22.11.2017 18:49
      Highlight Niemand braucht Thinktank!
      31 7 Melden
    • Juliet Bravo 22.11.2017 19:41
      Highlight Das Wort „Demokratiegequatsche“ geht mir grad nicht mehr aus dem Kopf. Und es macht mir Angst.
      17 2 Melden
    • pat86 22.11.2017 21:10
      Highlight Alle sprechen vom fernsehen, was ist mit radion hören?
      13 1 Melden
    • Murky 23.11.2017 11:16
      Highlight Genau @Pat86, was ist mit Radio, mit Nischen-Sendern, mit Regionalfernsehen und Regionalmedien welche von den Gebühren finanziert werden? Was ist mit unabhängigen Journalisten welche die Aufgabe haben kritisch zu hinterfragen ohne Diktat von der Regierung oder Investoren (wir sind die Investoren mit unseren Gebühren).

      Und ja, "Demokratiegequatsche" ist ganz gefährlich... Meinst du das wirklich ernst, oder weisst du nicht wovon du redest?
      12 1 Melden
    • iss mal ein snickers... 23.11.2017 13:47
      Highlight Danke Pat86...ich hör sehr viel Radio...ein Nischensender ohne Werbung und Gerede...dafür zahle ich gerne einen Beitrag den auch diese Menschen die für diesen Nischensender arbeiten hätten gerne ihren Lohn...ebenfalls find ich die Doks auf dem SRF gut...
      11 0 Melden
  • Melsqy 22.11.2017 16:07
    Highlight Wow. Super aufschlussreiches Interview. Sehr differenzierte Ansichten und eine unaufgeregte Herangehensweise. Bravo. Mehr davon bitte!
    222 23 Melden
  • swissclash79 22.11.2017 15:24
    Highlight Vielen Dank für dieses interessante Interview!
    83 8 Melden
  • Posersalami 22.11.2017 15:21
    Highlight Es macht auch keinen Sinn, Bauern zu subventionieren. Überhaupt machen Subventionen nur Sinn, wenn die Gesellschaft einen Nutzen hat. Wie zB das Anschieben von EE.
    30 25 Melden
    • Beggride 22.11.2017 18:35
      Highlight Inwiefern hat die Schweiz keinen Vorteil von der Subventionen der Bauern? Wollen sie alles importieren oder was? Bei der Stromdebatte wollen alle unabhängig sein, aber das Essen ist ja nicht mehr so wichtig...
      33 9 Melden
  • Stärnäföifi Fotzucheib 22.11.2017 14:58
    Highlight Vielleicht wäre es besser Bauernhöfe wie Medien zu subventionieren?

    Blieb dann wohl unter dem Strich etwas mehr übrig.
    33 30 Melden
  • Spötter 22.11.2017 14:40
    Highlight Der Herr Leuenberger sagt eigentlich alles richtig. Ich gehe sogar soweit, Netflix - ich hatte diesen seit Anbeginn abonniert -, dass der grösste Teil Amerikanisches "glaver" ist. Alte Filme, gute Monumentarfilme, geistreiches, fehlt fast gänzlich. Hingegen ist eine Überlast schwülstigem Horror und Krimis zu finden. Also schwenkte ich auf YouTube um und so geht es ganz gut.
    48 18 Melden
    • Xi Jinping 22.11.2017 15:50
      Highlight Persönlich finde ich einige Dokus sehr gut =)
      25 6 Melden
    • Juliet Bravo 22.11.2017 18:36
      Highlight Absolut. Ausser auf „Dix pour cent“ (in der englischen Version „Call my Agent“) kann ich auf Netflix gut verzichten. Das ist grosses Kino à la française😉
      8 6 Melden
  • dracului 22.11.2017 14:26
    Highlight Den Vorwurf der „Entsolidarisierung mit den Sprachregionen“ kann ich nicht stehen lassen!. Ich bin sogar für mehr Kultivierung der Sprachregionen. Aber das geht nicht mit dem aktuellen Isolationsmodell: Jede Sprachregion macht ihr eigenes Fernsehen und die Bündner kriegen im Deutschschweizer Fernsehen ein paar Quotensendeminuten.
    Die Politik und die SRG-Chefetage verweigern jede Diskussion über die Ausrichtung des Fernsehens. Bleibt abzuwarten, ob der Schachzug von Frau Leuthard, das Ja vom Stimmvolk mit den tieferen Gebühren (für Privathaushalte) zu erkaufen, aufgeht.
    36 74 Melden
    • Ein Honigdachs 22.11.2017 17:18
      Highlight Du hast villeicht recht, villeicht auch nicht.

      Aber es geht ja nicht darum die srg zu ändern sondern sie abzuschaffen. Und wenn sie abgeschafft wird kannst du auch nichts mehr zum besseren wenden

      65 5 Melden
    • _helmet 22.11.2017 18:24
      Highlight Das war kein Schachzug von leuthard, sondern die Folge der angenommenen Radio- und TV-Gesetz Revision von 2015 (welche svp, bigler und co damals verhindern wollten). die gebühren wären ohne nobillag genau gleich gesunken, grund ist, dass man das modell an die modernen konsumgewohnheiten (internet, smartphone) angepasst hat.
      35 6 Melden
    • Murky 23.11.2017 11:20
      Highlight Genau das ist der springende Punkt. Es geht darum die SRG komplett abzuschaffen und damit eine Institution welche unsere Demokratie stützt, in Zeiten der Individualisierung und der Digitalisierung. Wenn wir die SRG zerstören ist sie kaputt, da gibts nichts mehr zu ändern. Und was dann auf den Kanälen läuft bestimmen die Investoren.
      5 0 Melden
  • who cares? 22.11.2017 14:05
    Highlight Ehrlich gesagt finde ich auch Bauernhöfe wie Bauernhöfe zu subventionieren falsch...
    229 40 Melden
    • b4n4n4j03 22.11.2017 18:21
      Highlight Ist mir auch durch de Kopf als ich die Überschrift gelesen habe... ;)
      7 4 Melden
    • Beggride 22.11.2017 18:37
      Highlight Wenn sie nicht subventioniert werden, müssen wir mehr importieren. Scheinbar ist ihnen dieser Fakt egal...
      17 13 Melden
  • Xi Jinping 22.11.2017 14:04
    Highlight finde das ein super interview =) Danke Watson
    201 19 Melden
  • Alnothur 22.11.2017 14:02
    Highlight "Doris Leuthard hat ja bereits entschieden, dass die Empfangsgebühr auf einen Franken pro Tag sinkt."

    Das stimmt doch überhaupt nicht! Das, was der einzelne direkt weniger bezahlt, wird ihm einfach wieder versteckt aufgebürdet, weil es die Firmen übernehmen müssen.
    32 95 Melden
    • Ein Honigdachs 22.11.2017 17:21
      Highlight Hmm in diesem fall gehe ich recht in der annahme das du das entsprechende dokument mit leuthartds unterschrift in der hand hältst?

      Aber das wöre ja sogar wünschenswert da die firmen die über srf werbung schalten auch mehr dafür bezahlen müssen.
      26 5 Melden
    • _kokolorix 22.11.2017 18:25
      Highlight Wo steht das geschrieben?
      Nachdem die Unternehmen nach der USR ll mehrere Milliarden weniger Steuern zahlen, sollten sie doch die paar Zerquetschten noch aufbringen können, oder? Die superschlauen Manager können doch sonst auch alles...
      25 6 Melden

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