Schweiz
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Gilles Marchand, Generaldirektor von der SRG, orientiert an einem Medienfruehstueck ueber Neuerungen, am Freitag, 6. Oktober 2017, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SRG-Generaldirektor Gilles Marchand erklärt am 6. Oktober 2017 in Bern vor Journalisten seinen Plan.  Bild: KEYSTONE

Interview

SRG-Boss Marchand: «Uns blieben nur Monate, um allen 6000 Mitarbeitern zu kündigen» 

Als SRG-Generaldirektor keine zwei Monate im Amt, muss Gilles Marchand wegen der No-Billag-Initiative bereits um das Überleben des Unternehmens kämpfen. Ein Gespräch über Gratiskultur, verängstigte Mitarbeiter und Tessiner.



Herr Marchand, angenommen, Spanien hätte die SRG: Würden sich die Katalanen trotzdem abspalten wollen?
Gilles Marchand:
Eine interessante Frage ... es ist zumindest symptomatisch, dass Radiotelevisión Española fast alle Sendungen von Madrid aus produziert. 

Ist sicher auch günstiger, würde der gemeine SRG-Gegner sagen.
Schon, aber vielleicht wäre TVE gut beraten, mehr Studios in Katalonien und im Baskenland zu eröffnen. Schaden würde es dem nationalen Zusammenhalt sicher nicht, und wenn man nur auf die Kosten schaut, dann dürfte eine Abspaltung Kataloniens Spanien deutlich mehr kosten als ein paar zusätzliche Studios.

«Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen.»

Sie behaupten mit globaler Gültigkeit: Nur Öffentlich-Rechtliche kitten Nationen zusammen? Ohne SRG bald Tessiner Separatismus?  
(Lacht) So weit würde ich nicht gehen. Aber ich glaube schon, dass die SRG mit Studios und Programmen in allen Landesteilen viel zum Wir-Gefühl in der Schweiz beiträgt. Wer in Zürich seine Gebühren zahlt, zahlt sie ja nicht nur für sich selber. Er garantiert damit, dass auch Leute ein vollwertiges TV-Programm bekommen, die nicht in einem starken Wirtschaftszentrum leben.

Wie zum Beispiel die Tessiner?
Zum Beispiel. Ich kämpfe für diese Idee einer Schweiz, die solidarisch ist, in vier Sprachen denkt und arbeitet. Die SRG hat kein Monopol auf den nationalen Zusammenhalt. Aber wir spielen eine Schlüsselrolle.

Das sehen nicht alle so. Tatsächlich könnte die SRG nach der No-Billag-Abstimmung in vier Monaten Geschichte, 6000 Mitarbeiter arbeitslos sein. Wie geht es Ihnen da?
Ich wusste, worauf ich mich einlasse ... ja, es steht viel auf dem Spiel: Nicht nur für unsere Mitarbeiter, sondern für die ganze Schweiz. Es gibt keinen Plan B. Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen.

«Ein Digital Native versteht nicht, warum er für etwas zahlen soll, das er selber nur wenig oder vielleicht gar nicht nutzt.»

Was hat die alte SRG falsch gemacht, dass eine Annahme der No-Billag-Initiative nun plötzlich als realistisches Szenario gehandelt wird?
Nicht nur meine Vorgänger in der «alten SRG» wie Sie das nennen – ich sitze ja selber seit Jahren in der Geschäftsleitung ...

... was also haben Sie falsch gemacht?
Wir haben nicht genug gut erklärt, warum es uns braucht. Dazu kommt, dass sich unsere Gesellschaft grundlegend gewandelt hat. Es hat sich eine Gratiskultur etabliert. Ein Digital Native versteht nicht, warum er für etwas zahlen soll, das er selber nur wenig oder vielleicht gar nicht nutzt.

Jetzt ist also der Digital Native schuld? Also, dann kriegen Sie jetzt die Chance: Wir sind Digital Natives, erklären Sie uns, warum wir jährlich 400 Franken zahlen sollen, obwohl wir kein lineares Fernsehen kucken und kein Radio hören.
Die Geräte und die Programme sind ja nicht das gleiche. Vielleicht hören Sie kein Radio und haben keinen grossen Bildschirm, aber Sie schauen sich vielleicht auf YouTube Inhalte an, die von der SRG bezahlt wurden ...

«Per Pay-TV liesse sich höchstens ein kleines, deutschsprachiges Angebot in Zürich finanzieren.»

... selten ...
... und sind sich dessen vielleicht gar nicht bewusst! Ausserdem würde ich Ihnen sagen, dass Sie mit Ihren Steuern ja auch Schulen und Spitäler mitfinanzieren, obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen. Sie tun das, weil Sie solidarisch sind, weil es im Interesse der Gesellschaft und damit auch in Ihrem Interesse ist.

Das Spital und die Schule gibt es nicht ohne unsere Steuern, aber Informationen gibt es im Netz in Hülle und Fülle, Unterhaltung sowieso.
Ja, aber es gibt auch in der digitalen Welt «à boire et à manger», wie man auf Französisch sagt. Sehr gute und sehr schlechte Inhalte. Das weiss auch der Digital Native. Der Anspruch der SRG muss es sein, Inhalte zu liefern, besonders News, die clean, transparent und smart sind. Denen die Leute vertrauen können und die verständlich aufbereitet sind. Das ist ein Wert an sich, gerade in Zeiten von Fake News.

Wenn dieser Wert so hoch ist, dann sind die Leute sicher auch bereit, freiwillig dafür zu zahlen und die Gebühren wären gar nicht nötig. Haben die No-Billag-Initianten recht?
Nein! Da bin ich sehr klar: Es ist nicht möglich, die SRG bei einem Ja zu No Billag am Leben zu erhalten. Weder in der heutigen noch in einer anderen Form. Wir könnten heute weniger als 20 Prozent unseres Programms über Werbung finanzieren. Und dieser Anteil würde weiter schrumpfen, wenn die Sendungen, die wir heute zur Prime Time zeigen, wegfielen. Denn dann fallen auch die Marktanteile weg und die Werbepreise brechen ein.

Sie müssten ein wenig abspecken. Das müssen alle Medienmanager in der Schweiz, das können Sie auch.
Das wäre nicht Abspecken, sondern eine tödliche Hungerkur. Per Pay-TV liesse sich höchstens ein kleines, deutschsprachiges Angebot in Zürich finanzieren. In den anderen Sprachregionen ist das betriebswirtschaftlich schon rein aufgrund der kleinen Bevölkerungszahlen unmöglich. Der Markt ist zu klein, die Produktion zu teuer.

«Die aktuelle Situation ist nicht einfach für unsere Mitarbeiter, viele haben berechtigterweise Angst.»

Wie schnell müssten Sie Ihre Leute auf die Strasse stellen und die Studios schliessen, falls Volk und Stände am 4. März Ja zu No Billag sagen?
Wir hätten wohl nur wenig Zeit, die Aktivitäten kontrolliert herunterzufahren. Uns blieben nur Monate, um allen 6000 Mitarbeitern zu kündigen. Im Rahmen eines Sozialplanes natürlich. Es würde auf jeden Fall rasch sehr schwierig, unsere Leistung aufrechtzuerhalten.

Deswegen twittern SRF-Moderatoren wie wild, die Kader ihrer Produktions-Tochter TPC rufen die Mitarbeiter zu Spenden im Abstimmungskampf auf. Wie soll man Ihnen so eine ausgewogene Berichterstattung zu No Billag abnehmen?
Wir haben intern klar kommuniziert, dass wir keine Kampagnen dulden. Aber die aktuelle Situation ist nicht einfach für unsere Mitarbeiter, viele haben berechtigterweise Angst. Täglich erreicht sie sehr starke, teilweise unschöne Kritik. Da sollen sie sich wehren und erklären dürfen. Ganz wichtig ist mir, dass die Berichterstattung auf dem Sender auch zu No Billag absolut neutral und ausgeglichen daherkommt.

Mit Spannung wird erwartet, welche Parole die SVP Schweiz fasst. Die Zürcher Sektion sprach sich grossmehrheitlich für ein Ja zu No Billag aus, auch Christoph Blocher hegt Sympathien für die Initiative. Womit rechnen Sie?
Ich glaube, nur ein Teil der SVP will mit solcher Radikalität gegen die SRG vorgehen. Es gibt auch Schwergewichte in der Partei, die gegen No Billag sind. Das müssen die SVP-Mitglieder mit sich selbst ausmachen.

«Ich will dieses Unternehmen neu denken, neue Ideen einbringen.»

Und wenn Sie gewinnen, wollen Sie also eine neue SRG erschaffen. Wie soll die aussehen?
Ja, nach dem 4. März beginnt mein eigentlicher Job – sofern wir diese Abstimmung gewinnen. Ich will dieses Unternehmen neu denken, neue Ideen einbringen. Wir müssen uns fragen: Was produzieren wir morgen, wie tun wir es, und wo könnten wir mit den Privaten zusammenarbeiten?

Die Privaten wollen aber nicht mit Ihnen zusammenarbeiten. Sehen Sie das nicht?
Das stimmt nicht. Einige tun es bereits und man kann noch mehr machen.

Was?
Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass wir unsere Regionalinhalte mit den Kollegen von den privaten Stationen teilen. Wir haben schon solche Kooperationen gemacht in der Westschweiz. In einer Welt, die immer internationaler und immer vernetzter ist, stehen wir als SRG nicht in Konkurrenz zu den lokalen Sendern, sondern zu jenen im Ausland. Damit wir schlagkräftig bleiben, müssen wir zusammenspannen.

«Fakt ist: Wir müssen sparen, um unsere Kosten weiter decken zu können.»

Das ist die Appeasement-Strategie von Roger De Weck und sie interessiert, wie gesagt, die Privaten nicht. Im Gegenteil. Die sind stinksauer, weil die SRG in der Werbeallianz Admeira mit der Swisscom zusammenarbeitet. Die muss weg, sonst nützt alles nichts.
Es ist nicht mein Plan, aus Admeira auszusteigen. Auf jeden Fall möchte ich die Gespräche mit den privaten Verlegern fortführen. Und wir bleiben offen für neue Partner.

Warum verzichten Sie nicht wenigstens als Geste auf ein paar Sender, mit denen die SRG in den letzten Jahren die Privaten bedrängt? Denken wir zum Beispiel an SRF 4, Virus, Radio Swiss Jazz …
Wir haben seit zehn Jahren keinen neuen Sender lanciert. Zudem ist es nicht zielführend, über die Anzahl Kanäle zu reden. Entscheidend sind die Inhalte, und dort müssen wir zwangsläufig Abstriche machen. Auch, weil unsere Gebühreneinnahmen ab 2019 plafoniert werden. Wir müssen ein Sparpaket von 50 Millionen Franken schnüren.

Es wird sicher nicht gejammert, jetzt. Dank der Zuwanderung steigt die Gebührensumme seit Jahren ...
... kein Gejammer, einfach eine Tatsache. Die Gebühren werden  plafoniert, eingefroren...

... und auf das heutige Gesamtbudget der SRG gerechnet sind 50 Millionen etwa ... 3 Prozent!
Mit den letzten Sparübungen, die wir 2016 gemacht haben sind wird dann schon bei 5 Prozent. Und weil auch unsere kommerziellen Einahmen rückläufig sind, sind es noch mehr. Richtig, diese Millionen sind nicht existenziell für uns, aber wir werden sie spüren. Fakt ist: Wir müssen sparen, um unsere Kosten weiter decken zu können.

Und wo wollen Sie inhaltlich hin?
Darüber können wir sprechen, wenn ein Abstimmungsresultat vorliegt.

«Ich bitte Sie! Von einem einseitigen Swissness-Kurs kann keine Rede sein.»

Wie vor der RTVG-Abstimmung verschieben Sie die Service-Public-Debatte auf nach der Abstimmung? Ist das schlau? Es war damals schon knapp.
Auch wenn gewisse Leute mantramässig das Gegenteil behaupten: Wir beteiligen uns laufend an der Service-Public-Diskussion! Welches Unternehmen spricht so viel über seine eigenen Aktivitäten wie die SRG? Ich weiss es wirklich nicht. Und den Fahrplan der politischen Diskussion über Umfang und Art des Leistungsauftrags bestimmt nicht die SRG, sondern der Bundesrat. Wir können nicht im Alleingang vor den Abstimmungen das Gesetz über den Leistungsauftrag diskutieren, wie Ihnen das offenbar vorschwebt.

«Von einem einseitigen Swissness-Kurs kann keine Rede sein.»

Das ist natürlich richtig. Versuchen wir es also mit einem konkreten Vorschlag, der die Zürcher dazu bringen könnte, lieber für die Tessiner mitzuzahlen?
Ich höre.

Könnte man die Fressbeizen- und Schwingfest-Dichte im Programm ein wenig lichten? In der Deutschschweiz fährt SRF seit Jahren ein klischiertes Swissness-Programm, das mit der Realität der urbanen Bevölkerung nichts zu tun hat.
Ich bitte Sie! Von einem einseitigen Swissness-Kurs kann keine Rede sein. Dass wir über Schweizer Traditionen berichten, macht doch einen Teil unserer Legitimität aus. Wir produzieren sehr wohl auch Angebote für junge, urbane Leute. Vielleicht sollten Sie sich unsere Programm doch etwas öfters anschauen.

Versprochen und vielen Dank für das Gespräch.

Zur Person 

Der 55-jährige Gilles Marchand ist seit 1. Oktober 2017 Generaldirektor der SRG. Er ist damit für das operative Geschäft aller SRG-Abteilungen zuständig und einer der mächtigsten Medienmanager der Schweiz.

Marchand war seit 2001 Direktor von Radio Telévision Suisse (RTS) und in der Geschäftsleitung der SRG. Anders als sein Vorgänger Roger de Weck kommt der studierte Soziologe Marchand nicht aus der Publizistik, sondern aus der Leser- und Marktforschung bei Ringier Romandie.

Marchand ist mit einer Spanierin verheiratet, wohnt seit Job-Antritt in Bern und hat zwei erwachsene Kinder. (thi) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 10.11.2017 08:46
    Highlight Highlight Mit der Annahme der No Billag-Initiative eröffnet sich die Chance, die Medienfinanzierung neu zu überdenken. Zeit genug haben wir ja, da zuerst das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) revidiert, das heisst in ein Mediengesetz umformuliert werden muss, bevor die Billag-Gebühren gestrichen werden können. Diese Zeit kann die SRG nutzen, das Programmangebot endlich zu revidieren. Es braucht einen neuen Verfassungsartikel „Medien“, der unter anderem die gesellschaftlich und politisch bedeutsamen Medieninhalte (inkl. Print) festhält und deren Finanzierung mittels geringen Gebühren und Steuern regelt.
  • Emperor 10.11.2017 00:42
    Highlight Highlight Herr Marchand schlägt sich leider sehr schlecht in diesem Interview, jedoch sind sich fast fast alle ernstzunehmenden Medienschaffenden einig, diese Iniatitive gehört abgeschmettert, sowohl die Schweizer Verleger als auch Wissenschaftler, Schweizer Privatfernsehsender als auch ehemalige NZZ Chefredaktoren sowie der Gründer von Watson sprechen sich klar gegen diese Iniatitive aus, ohne diese Gebühren werden die meisten Radio und Fernsehstationen der Schweiz eingehen nicht nur die SRG. Ersetzt werden sie von politischem Inhalt, finanziert vom netten Onkel von der Goldküste...
  • Bokidoki 09.11.2017 17:26
    Highlight Highlight Wow! Was für ein geniales Interview. Zu Beginn dachte ich: "nicht schon wieder die üblichen Parolen", doch die bissigen Fragen sind absolut gerechtfertigt.
  • pedrinho 09.11.2017 14:00
    Highlight Highlight 6000 Arbeitsnehmer !
    Mir war nicht ganz klar, bis jetzt wie aufgeblasen dieser betrieb ist. Es scheint klar, dass solcher auf dem nichtsubventionierten markt kaum ueberlebensfaehig waere. Ein grund mehr die "billag" steuer abzuschaffen.
    Die kernaufgaben koennten heute problemlos mit viel weniger realisiert werden, fuer alles andere wie internationaler sport, unterhaltung, schwachsinniges stehen massenhaft andere anbieter zur verfuegung und wer diese angebote nutzen will soll sie auch bezahlen.
  • Kyle C. 09.11.2017 13:04
    Highlight Highlight "Könnte man die Fressbeizen- und Schwingfest-Dichte im Programm ein wenig lichten? In der Deutschschweiz fährt SRF seit Jahren ein klischiertes Swissness-Programm, das mit der Realität der urbanen Bevölkerung nichts zu tun hat."

    Danke für diese treffende Umschreibung.
  • René Obi 09.11.2017 11:56
    Highlight Highlight Nochmals. Ja zur No-Billag heisst, fertig SRG. Fertig Kulturförderung. Fertig von Investoren unabhängige TV-Nachrichten. Fertig Förderung einheimischen Filmschaffens - ist nicht nur alles schlecht! Fertig gratis Champions League. Fertig Ländler, Philosophie, welsches, tessiner und romanisches Fernsehen, etc.
    Dafür aber mehr stupide Serien oder Gameshows. Mehr Blocher-TV etc.

    Dass die SRG nicht alles richtig macht stimmt schon. Unter dem Strich machen sie aber eine gute und wichtige Arbeit.
    • Kyle C. 09.11.2017 14:32
      Highlight Highlight Ich bin auch ein Befürworter von No-Billag. Aber nicht aus den von dir genannten Gründen. Die Diskussion auf den Inhalt zu reduzieren, greift einfach zu wenig tief. Es geht hier um eine grundsätzliche Diskussion, ob alle im Kollektiv diesen Inhalt mittragen *müssen* oder nicht. Diese Diskussion ist m.M.n. legitim. Bund und SRG haben es aber jahrelang verpennt, eine Auseinandersetzung, geschweige Lösungen, zu suchen. Jetzt, wenige Monate vor der Abstimmung haut der BR noch rasch eine Notlösung raus um die Gemüter zu beruhigen. Irgendwie selbst schuld, dass jetzt plötzlich ein Ja droht, nicht?
  • Ein Berner 08.11.2017 20:43
    Highlight Highlight Zumindest den Initiativtext lesen sollte man schon. Der verbietet jede Finanzierung von Radio und TV durch den Staat. Auch üer Steuern. Das betrifft die SRG und die meisten privaten Radio- und TV-Stationen gleichermassen. Wer bei einer Annahme Radio oder TV machen will, müsste sich zum allergrössten Teil via Werbung finanzieren. Und das bedeutet, dass nur noch gemacht würde, was Quote bringt. Echo der Zeit, DOK, Tagesschau, Rendez-Vous - das alles gäbe es damit nicht. Und in den kleinen Märkten im Tessin und der Romandie gar nichts mehr. - Das nur, weil man nicht mit allem einverstanden ist?
    • Driver7 08.11.2017 23:52
      Highlight Highlight Ja die Initiative ist relativ krass.. die Alternative ist allerdings nicht vorhanden. Mich interessiert weder Echo der Zeit noch Rendezvous noch Sport usw.. eigentlich gucke ich nahezu kein TV und Radio verabscheue ich sogar.. auch im Interview sehe ich die Gründe fürs bezahlen nicht... immer diese Vergleiche mit Spitäler, Schulen, Feuerwehr sind lächerlich, es geht hier um olle TV Sender!!
    • Madmessie 09.11.2017 11:27
      Highlight Highlight Der Initiativetext verbietet aber die Subventionierung von Sendungen nicht. Der Bund könnte also weiter Echo der Zeit, DOK, Tagesschau, Rendez-Vous bei einer Privatstation subventionieren.
    • Ein Berner 09.11.2017 14:10
      Highlight Highlight @Madmessie: Ich denke nicht, dass der Initiativtext das zulässt. Der neue Art. 93 Abs. 4 hält fest: "Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Meldungen tätigen." Die dauerhafte Subventionierung von regelmässigen Sendungen dürfte da nicht darunter fallen.
  • Kii 08.11.2017 18:21
    Highlight Highlight Falls die Initiative angenommen wird, gibt es dann im privaten Angebot auch Nachrichten in Gebärdensprache? Oder haben die, einfach Pech, wie z.B. die Rätoromanen oder Tessiner?
    • Ein Berner 08.11.2017 21:11
      Highlight Highlight Ja, sie haben einfach Pech. Niemand wird das tun. Weil es sich nicht rentiert. Marktversagen ist das Stichwort. Kennt man auch aus der Landwirtschaft. Ironischerweise exakt von der Partei am meisten geschützt, die nun - zumindest teilweise - diese unsägliche Initiative unterstützt. (Und nicht falsch verstehen: ich bin für Subventionen für die Bauern. Neid bringt eine Gesellschaft nie weiter).
    • Emperor 10.11.2017 00:45
      Highlight Highlight @Ein Berner Das diese Partei die Iniatitive unterstützt liegt hauptsächlich daran, dass ihr Führer die Fernsehsender selbst betreiben möchte...
  • Michel@sith 08.11.2017 18:11
    Highlight Highlight Ich finde die Aussage schade das er eine Erneuerung, erst nach gewinnen der Abstimmung angehen möchte. Würde er diese Neuerungen jetzt angehen wäre ein positiver Verlauf eher wahrscheinlich.
    • Madmessie 09.11.2017 11:27
      Highlight Highlight Bin ebenfalls dieser Meinung.
  • Bätzi 08.11.2017 17:54
    Highlight Highlight Ich bin ein klarer Gegener der NO Billag Initative. (und ein noch viel grösserer Gegner von Madame Rickli Goldbergmedia).
    ABER Hööret doch mit däm Gjammer. Klar ist die SRG mit ihrem 4 Sprachigen Programm angwiesen auf Offentliche Beiträge aber ich bin davon überzeugt das es mit der richtigen Werbe und Sponsorenttakitik gelingen würde mehr Geld einzutreiben.
    • Ein Berner 08.11.2017 21:14
      Highlight Highlight Super, dass Sie ein Gegner der Initiative sind. Aber was heisst für Sie die richtige Werbe- und Sponsorentaktik? Wer für Werber attraktiv sein will, muss ein möglichst grosses Publikum erreichen - und zwar beim allerersten Kontakt. Da produziert man nur noch für den Massengeschmack. Und nur, was sich rentiert. Echo der Zeit, DOK, die Sternstunden, Kontext und vieles mehr lassen sich so nicht finanzieren. Ein Korrespondentennetz gäbe es auch nicht. Minderheiten sind für die Werbung auch uninteressant. Zudem sind die Werbeeinnahmen schon lange rückläufig - weil sie immer mehr ins Web abwandern.
  • Pointer 08.11.2017 17:53
    Highlight Highlight Die SRG wird bei einem Nein so weitermachen wie bisher, selbst wenn es nur eine Stimme unterschied ist.
    • Ein Berner 08.11.2017 23:06
      Highlight Highlight Wird sie nicht. Kann sie gar nicht. Denn wenn die Initiative abgelehnt wird, steht die Debatte ums Mediengesetz an. Bei Annahme freilich nicht. Da wird nie mehr über irgendwas diskutiert. Weil die Initiative jede Art Medienpolitik im Bereich Radio und TV unmöglich macht. Beschwerdestellen gibt es auch keine mehr. Der allmächtige Markt regelt das dann. Wenn es ihnen nicht zusagt, ist das dann einfach ihr Problem.
    • Shabina 09.11.2017 16:23
      Highlight Highlight Nie ist ein hartes Wort!
    • Emperor 10.11.2017 00:48
      Highlight Highlight @Shabina NIE mehr solange unsere Verfassung Gültigkeit hat, besser?

      Mir ist eine SRG die so weitermacht wie bisher immernoch lieber als keine, eigentlich finde ich macht sie gute arbeit bis auf den Punkt, dass sie die Digitalisierung etwas verschlafen aht aber dort versuchen sie auch aufzuholen.
  • saintjulians 08.11.2017 17:51
    Highlight Highlight 6000 Mitarbeiter entlassen? Absoluter Blödsinn!
    1. Steht in den Statuten der SRG, dass man sich gar nicht auflösen kann ohne 2/3-Mehrheit und solange ein Auftrag gem. RTVG besteht! Das heisst: Es bräuchte eine Gesetzesänderung. Ob das zustande kommt, ist fraglich.
    Weshalb die ständigen Drohungen und die Angstmacherei?
    2. Es stimmt - der Bund könnte bei einem Ja zu NoBillag keine ganzen Sender "subventionieren", wohl aber einzelne Sendungen (siehe NZZ Artikel dazu)!
    FAZIT: Die SRG müsste wohl sparen im Unterhaltungsbereich. Geht deswegen die Welt unter?
    • Gipfeli 08.11.2017 20:31
      Highlight Highlight Hallo saintjulians, 1. vllt. verwechselst du den Trägerverein SRG mit der SRG als Medienunternehmen ? Der Verein könnte schon weiterbestehen, aber die Diskussion dreht sich ja um das SRG-Medienunternehmen. 2. Der Bund dürfte gemäss Initiativtext nur noch Zitat Punkt 4: "Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen." Unter "dringlichen amtlichen Mitteilungen" verstehe ich keine Info-Sendungen sondern vielleicht eine Warnung, wenn was in die Luft geflogen ist o.ä.
    • Ein Berner 08.11.2017 21:18
      Highlight Highlight Das Problem bei einer Annahme ist ein anderes. Wenn einem Unternehmen plötzlich 3/4 der Einnahmen wegbrechen, ist es zahlungsunfähig. Alle, mit denen man zusammenarbeitet, werden nur noch auf Vorkasse liefern. Und kein Werber wird auch nur noch einen Franken ausgeben. Wer will schon mit einem Medium assoziiert werden, das dichtgemacht wird? Keiner. Da spielt es keine Rolle mehr, was die Statuten sagen...
    • Madmessie 09.11.2017 11:31
      Highlight Highlight "Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen" heisst aber nicht, dass er auch andere Sendungen wir Tagesschau etc. subventionieren kann. Ausdrücklich nicht erlaubt ist nur die Subventionierung einer Station. Kann das mal ein Jurist analysieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ron Collins 08.11.2017 17:29
    Highlight Highlight Mir kamen echt die Tränen bei diesem Artikel. Die arme SRG geht bald bei Pfarrer Sieber anklopfen?? Hört doch auf echt! Grotesk - umso klarer für mich NoBillag!!
    Null Einsicht, kein jota Selbstkritik und entgegen kommen, geschweige Verständnis für die Gegenbewegung.
    • Ein Berner 08.11.2017 23:06
      Highlight Highlight Argumente sind nicht so ihre Sache, oder?
    • Ron Collins 09.11.2017 08:19
      Highlight Highlight Ha ein Berner!
    • Emperor 10.11.2017 00:51
      Highlight Highlight EInfach mal nein stimmen weil der Direkto blöd ist, aber über die Bedeutung nachdenken... leider nein
  • Maurice Howald 08.11.2017 17:15
    Highlight Highlight Die SRG fällt seit Jahren durch ihr stark linkslastiges Programm auf. Dafür bezahlen muss die Allgemeinheit. Die Programmmacher präsentieren uns seit Jahren derb-triviale Unterhaltungssendungen mit vielen Bergen und Kühen. Sie denken wohl, dass die konservativen Trottel es so am liebsten mögen. Die Linken hingegen bekommen ganze Propagandamagazine wie die Sternstunde Philosophie oder kulturplatz finanziert - mit linken Denkern und unkritischen linken Interviewern. Es wäre nur fair, wenn es endlich auch Sendegefässe für Rechtskonservative geben würde.
    • Pafeld 09.11.2017 00:36
      Highlight Highlight Die Arena bietet der SVP nun seit Jahren einmal pro Woche die Gelegenheit, die Schuld für das gerade aktuelle, politische Problem den Ausländern in die Schuhe zu schieben. Und das meist sogar nur mit begrenzten Widerspruchsmöglichkeiten. Das einzige Gejammer, welches noch erbärmlicher ist, als jenes der SRG, ist jenes von den Leuten am ultrarechten Rand, die glauben wegen lumpigen 400 Stutz über die Programmhoheit zu verfügen. Wenn dir die Formate der SRG nicht passen, beschwere dich offiziell. Kann man nämlich. Und sonst guck halt tele-Blocher. Der ist nicht nur billig, sondern sogar gratis.
    • Maurice Howald 09.11.2017 15:44
      Highlight Highlight @Pafeld Alles falsch, was Sie schreiben! 1. Die Arena ist eine meist sehr ausgewogene Diskussionssendung. Manche Leute meinen ernsthaft, rechte Politiker müssten noch dankbar sein, überhaupt eingeladen zu werden.
      2. Ich will nicht über die Programmhoheit verfügen, sie aber auch nicht ganz den andern überlassen. Schliesslich zahlen diese ja nicht mehr als wir.
      3. Die Beschwerdeinstanz ist ein schlechter Witz.
      4. tele-Blocher - allenfalls das rechte Pendant zur Sternstunde - ist handwerklich schlecht gemacht. Man sieht eben schon, welche der Sendungen öffentlich subventioniert wird.
    • play off 09.11.2017 20:07
      Highlight Highlight Ich hoffe auch nicht, dass die SRG untergeht. Aber bei 2 Punkten müssen sie sich ändern!

      1. Die SRG ist ganz klar links angesiedelt. Entweder sie steht politisch Neutral da, oder sie muss weg.

      2. Die SRG ist kein Goldesel, also zahlt normal Löhne. Es kann nicht sein, dass man für einen lockeren 60-70% Job, ein Mehrfaches eines normalen Arbeiter kassiert.

      Es wird einfach Zeit, dass gewisse Leute wieder auf den Boden kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 08.11.2017 17:03
    Highlight Highlight Ein Produkt, das junge praktisch gar nicht nutzen, soll die CH zusammen halten?
    Entweder ich lach mich schlapp 😂
    oder die CH hat keine Zukunft.
    • marhu13 09.11.2017 14:49
      Highlight Highlight Ah ja. Die jungen schauen also keine Champions League? Keine Nati spiele? Kein Federer? Kein Eishockey, Sportpanorama, Olympiade oder die WM?

      Wo läbsch?
    • Kyle C. 09.11.2017 15:11
      Highlight Highlight Ich finde es auch erschreckend, dass nahezu niemand auf diesen Punkt eingeht. Selbst dieser Herr verschiebt seine Pläne auf nach der Abstimmung. Fakt ist, Bund und SRG haben die Zeichen der Zeit einfach nicht erkannt und es verpennt, eine zeitgemässe Alternative zu erarbeiten.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 09.11.2017 16:45
      Highlight Highlight Ja Marhu, Junge schauen das immer weniger (insbesondere als ‚Fernsehen‘).
      Zudem zurück zu meinem Argument: vom Champions League, Nati, Sportpanorama glotzen im Staatssender soll der Zusammenhalt der Schweiz abhängen?
      —> 😂 oder Sorgen um 🇨🇭
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  • BetterTrap 08.11.2017 17:02
    Highlight Highlight Bitte Watson, wenn man hier durch die Kommentarspalte geht wird einem fast übel. Könnt ihr nicht mal einen Artikel der den Initiativ-Text/Initiative an sich behandelt.

    Viele Leute haben ja mal überhaupt keine Ahnung worum es wirklich geht und plappern einfach mal Stammtischparolen raus. Ist ja schrecklich sowas. Wie wärs, wenn alle, die das Gefühl haben sich zur Diskussion zu äussern, mal überhaupt wissen was im Initiativ-Text steht!
    • fcsg 08.11.2017 17:32
      Highlight Highlight Das Problem der SRG ist eben genau, dass sie an diesen Stammtischen die Abstimmung verliert, wenn sie weiter so arrogant und uneinisichtig auftritt... Da geht es dann nicht mehr um den Initiativtext, sondern nur noch um eine Retourkutsche für die jahrelange Verweigerung einer Diskussion über den Kernauftrag der SRG.
      Man scheint in anderen Sphären zu fliegen und denkt es genügt etwas Eigenwerbung zu machen, ob das reicht werden wir im März sehen.
    • Pafeld 11.11.2017 09:38
      Highlight Highlight Also mutiert die noBillag-Initiative einmal mehr zu einer Farce, mit welcher die Bevölkerung beweisen kann, wie sehr sie ihrer gesetzlichen Verantwortung der politischen Mündigkeit nicht gerecht wird?
    • fcsg 11.11.2017 10:22
      Highlight Highlight @Pafeld
      Nein, aber die Bevölkerung ist eher breit extremeren Vorlagen zuzustimmen, wenn man nicht den Mut hat, einen Gegenvorschlag vorzulegen und gleichzeitig solche Interviews gibt, die nur so von Arroganz strotzen.
  • Hand-Solo 08.11.2017 16:35
    Highlight Highlight FOX News und Donald Trump sind das beste Beispiel warum es eine mit grosser Reichweite ausgestattete, politisch neutrale Medienorganisation mit Staatlich verordnetem service public braucht.
    • play off 09.11.2017 20:09
      Highlight Highlight Ich hoffe doch, dass du die linke SRG nicht als Neutral betrachtest.
    • Emperor 10.11.2017 00:59
      Highlight Highlight @play off
      Du meinst die linke SRG, welche unseren rechts aussen Politikern oft eine vollkommen unkritische Plattform gibt und eines auf völkishc nationalen Folkloresender macht?

      Wäre mir neu, dass als Links zu bezeichnen, hätte aber als Linker nichts dagegen, wenn sie etwa smehr nach Links kkommen würden.
  • Besserwisser 08.11.2017 16:31
    Highlight Highlight " Es gibt keinen Plan B. Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen." Sollte diese Aussage von Herr Marchand tatsächlich ernst und keine Abstimmungspropaganda) sein, empfinde ich diese als äusserst bedenklich. Wie kann man als Generaldirektor keinen Plan B haben, womit sich die Frage auftut, wer diesem Herrn zu diesem Posten verholfen hat. Ich bin weder mit dem Ist-Zustand der SRG noch mit dem Inhalt der No-Billag Initiative zufrieden. Das ist wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
    • Ein Berner 08.11.2017 20:48
      Highlight Highlight Dann frage ich Sie: Wie soll ein Plan B aussehen, wenn plötzlich 75 Prozent der Einnahmen wegbrechen?
    • derlange 08.11.2017 22:18
      Highlight Highlight Pay TV
      Mehwert bieten!
      Und verkaufen nicht vergessen!
    • Pafeld 09.11.2017 00:44
      Highlight Highlight Eher die Wahl zwischen Tollwut und Ebola. Ebola mag unschön sein, aber die Überlebensquote ist doch bei rund 60%. Bei Tollwut dagegen ist das Ende garantiert. Und wer mit der SRG im Detail nicht einverstanden ist, jedoch mit desser Notwendigkeit vertraut ist, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als NoBillag zu versenken. Denn NoBillag ist der sichere Tod für die SRG.

      Im übrigen noch ein herzliches Dankeschön an die bürgerlichen Vollpfeifen in Bern, die lieber die SRG aufs Spiel setzen, anstelle die von der Billag eingetriebene Kopfsteuer über die Bundeskasse abzuwickeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 08.11.2017 16:05
    Highlight Highlight Warum dieser vermessene Vergleich mit Schulen und Krankenhäusern? Glanz & Gloria, Bestatter usw. vs. medizinische Grundversorgung? Ein bisschen sehr abgehoben und aus der RTVG-Abstimmung nichts gelernt. Ein stärkeres finanzielles Entgegenkommen wäre sicher goutiert worden. Aber alles was da unternommen wurde, war, dass die MWST nicht mehr unrechtmässig erhoben wurde (eigentlich eine Selbstverständlichkeit) und dann noch der 1-Franken-pro-Tag-Taschenspieler-Trick von Doris.
    • Gipfeli 08.11.2017 17:50
      Highlight Highlight Die Gebühr für private Haushalte wird gesenkt, 3/4 der KMU's werden von der Gebühr befreit, der Gebührenanteil für die Privaten wird erhöht, und ein neues Mediengesetz ist auch in Arbeit.
    • Diavolino666 09.11.2017 09:10
      Highlight Highlight Das sind zwar Schritte in die richtige Richtung, aber die Art und Weise, wie von der SRG und Frau Leuthard argumentiert wird, zeugt doch wirklich von einer abgehobenen Selbstverständlichkeit, wie sie vielleicht vor 30 Jahren noch angebracht gewesen wäre. - Es ist ein Unterschied, ob ich etwas leiste, was gut ist und das auch entsprechend bezahlt wird oder etwas produziere, von dem ich denke, dass es gut ist und erwarte, dass auf jeden Fall für das gesamte Paket bezahlt wird.
    • Emperor 10.11.2017 01:03
      Highlight Highlight Wir zahlen sowieso kaum etwas an Abgaben, auf solch einem Niveau noch wegen ein paar Franken rumschreien, geh mal in ein anderes Land, dort dort haste auch ohne die Gebühren massiv mehr Abgaben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 08.11.2017 15:56
    Highlight Highlight Erstaunlich, wie viel Unverständnis zwei "digital native Journalisten" der SRG entgegenbringen.

    Die SRG produziert state-of-the-art Fernsehen, Radio, Internet und Film, in verschiedenen Sprachen. Mein französischer Mitbewohner beneidet mich bei jedem Grand-Slam-Turnier aufs Neue, wie viele Tennismatches wir hier doch schauen können (sogar auf dem Handy gestreamt). Man produziert Nachrichtenformate mit internationalem Renommee (Echo der Zeit anyone?), debattiert über Politik, führt philosophische Gespräche, liefert Filmmaterial für Schulen. Warum sollte man das alles wegwerfen?
    • WayneTheBrain 08.11.2017 18:32
      Highlight Highlight Ein Interviewer muss möglichst kritische - und teilweise auch überspitzte - Fragen stellen, um den Intervieten aus der Reserve zu locken. Die Fragen haben nichts mit den Ansichten der Interviewer zu tun.
      Unglaublich, nicht?
  • Digichr 08.11.2017 15:40
    Highlight Highlight Mal eine Frage an die Befürworter. Mir ist kein Land in Europa bekannt, wo es gar kein "Staats TV" gibt. Klar ist es oft billiger, aber 0 ist es nicht. Wieso sollte die Schweiz also grad diesen radikalen Vorschlag annehmen?
    • ARoq 08.11.2017 15:46
      Highlight Highlight "Keine Rundfunkgebühren werden in Andorra, dem Flämischen Teil Belgiens, Bulgarien, Estland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Russland, Spanien, der Ukraine, Ungarn und Zypern erhoben"
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkabgabe
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 15:48
      Highlight Highlight Weil sonst alles beim alten bleibt!

      Und warum sollte man nur das nachmachen was die andern machen? Anstelle mal was neues auszuprobieren?

      Wenn es kacke läuft gibt es eine neue Initiative und es wird wieder eingeführt!
    • Digichr 08.11.2017 15:52
      Highlight Highlight TVE wird durch öffentliche Gelder finanziert. Somit zahlt da auch jeder
    Weitere Antworten anzeigen
  • praxis 08.11.2017 15:26
    Highlight Highlight Die No-Billag-Initiative ist von ein paar zürichlastigen Vollegoisten lanciert worden, die von der SVP teilweise Unterstützung erhält. Der Rest der Schweiz wird diesen Asozialen den Marsch blasen, da bin ich mir sicher. Ich will ein Schweizer Fernsehen, das für alle in der Schweiz lebenden Personen da ist, ist allen Sprachen, das gleiche gilt fürs Radio. Ich will Journalisten, keine Pay-TV-Plapperer, die irgendeinem autoritären Multimilliardär bis in den Blinddarm hochkriechen müssen, damit sie ihren Job behalten dürfen. Berlusconi in der CH: Nein Danke!
    • Shabina 08.11.2017 16:13
      Highlight Highlight Wenn du das möchtest dann bitte bezahl selber dafür.
    • Pisti 08.11.2017 18:56
      Highlight Highlight Italien hat ja mit RAI auch ein Staatsfernsehen, anscheinend ist aber Berlusconi TV doch beliebter bei der Bevölkerung.
      Die Printmedien in der Schweiz leben ja auch nicht von Zwangs-Gebühren. Die Auswahl von links bis rechts ist doch recht gross. Das sollte auch beim TV möglich sein.
    • Roterriese #DefendEurope 08.11.2017 20:06
      Highlight Highlight Ich will gar keinen TV.
    Weitere Antworten anzeigen
  • johnny lässig 08.11.2017 14:50
    Highlight Highlight Seit der MEI wissen wir, dass bei einer Annahme einer Initiative nicht zwingend der Wortlaut (und möglicherweise nicht mal der Sinn der Initiative) umgesetzt wird. Desshalb wird die SRG ganz sicher nicht komplett eingestampft. Also liebe SRG-Vertreter, hört mit dieser Panikmache auf. Das kann unter Umständen schwer nach hinten losgehen, hat man uns in der Vergangenheit doch bei etlichen SVP-Initiativen den Weltuntergang prophezeit...
    • exeswiss 08.11.2017 15:16
      Highlight Highlight @johnny lässig du meinst seit der zweitwohnungsinitiative die, die "volksverräterischen" SVP und FDP verwässert umsetzen lassen hat.
    • Liselote Meier 08.11.2017 15:29
      Highlight Highlight Nö. Diese Initiative ist klar formuliert. Die MEI war überhaupt nicht klar formuliert, im "Gesamtwirtschaftlichem Interesse" ergibt einen gewaltigen Spielraum sowie eigenständig kontrollieren kann auch heissen, dass man gar nicht kontrolliert. Schwammig formuliert ergibt Spielraum, wurde aber bewusst von der SVP so gemacht.

      Anders Beispiel 2-Wohnung: Spielraum durch Ausnahmeregeln. Wird bei der Initiative nicht möglich sein. Müsste ansonsten ziemlich "kreativ" sein, fällt mir beim besten Willen aber nix ein.
      Drittens auf die lange Bank schieben geht auch nicht, da Fristen gesetzt sind
    • Ein Berner 08.11.2017 23:17
      Highlight Highlight Falsch. Die Initiative stammt ursprünglich aus Kreisen, die jeden Staatseingriff ablehnen. Egal wo. Regeln soll alles der Markt. Das gälte etwa auch für die mit Milliarden subventionierte Landwirtschaft. Es entbehrt, so gesehen, schon nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet SVP-Exponenten die Initiative unterstützen. Natürlich ganz ohne Hintergedanken. (BTW: ich zahle mit meinen Steuern gerne an die Bauern. Neid macht am Ende alle ärmer.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 08.11.2017 14:45
    Highlight Highlight Also wenn sie ein Gutes Angebot hätten müssten sie auch nicht zittern vor Angst. Ich bin gegen No Billag, aber dass heisst nicht man kann weitermachen wie bis jetzt sonnst muss man sich nicht wundern wenn es bei einer neuen Abstimmung mal zu einem Ja kommt.
    • Shabina 08.11.2017 14:51
      Highlight Highlight Es wird wie in den letzten Jahren weitergehen, wenn die NoBillag abgelehnt wird. Die Leute regen sich auf, doch die SRG geht keine Diskussion ein
    • Emperor 10.11.2017 01:12
      Highlight Highlight @Shabina
      lieber weiter wie bisher als gar nicht, ich will kein TELEBlocher zur Primetime...
  • stan1993 08.11.2017 14:44
    Highlight Highlight Apropos Youtube, da sperrt das SRF ja auch die Kommentarspalten was ja schade ist, dies würde bestimmt den "nationalen Zusammenhalt" fördern wenn User sich über gemeinsame Kommentare finden würden. Wieso also sind diese gesperrt?
    • pippipoppins 08.11.2017 14:58
      Highlight Highlight Also, ich weiss nicht was Sie auf Youtube schauen, ich kann zBsp bei der SRF Serie True Talk auf Youtube kommentieren...
    • Snowy 08.11.2017 15:10
      Highlight Highlight SRF sperrt Kommentarspalten auf Youtube?
    • sheimers 08.11.2017 15:24
      Highlight Highlight Kommentarspalten fördern eher den Streit als den Zusammenhalt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 08.11.2017 14:42
    Highlight Highlight Ich wünsche mir eine Ablehnung der Initiative - und zwar so richtig ultraknapp mit 50.8%. Damit danach niemand sagen kann "seht her alle sind total zufrieden", sondern dass man demütig einsieht, dass der Karren ganz ganz knapp an der Wand vorbeigeschrammt ist und wir jetzt endlich ein Umdenken wollen. SRG Ja - Aber bitte auf das Kerngeschäft fokussiert.
  • David Fux 08.11.2017 14:26
    Highlight Highlight Würde die Initiative angenommen, gibt es keine SRG mehr und bei sehr vielen privaten Sendern gehen ebenso die Lichter aus - und das ausgerechnet bei denen, die etwas für den Service public leisten, denn nur die bekommen Geld aus dem Gebührentopf. Für unser Land wäre das eine Katastrophe. Es gefährdet den Zusammenhalt der Regionen, der Gedanke der Solidarität wird untergraben, es gibt nur noch, was rentiert ... Schweizer Werte werden damit direkt attackiert. Wer glaubt, damit Geld zu sparen, ist sehr naiv.
    • Gonzolino_2017 08.11.2017 18:02
      Highlight Highlight Falsch! Ein nein heisst nicht das Ende der SRG, das Mediengesetz bleib nach wie vor bestehen und damit auch der Service Public - nur die Finanzierung muss neu geregelt werden! Wann begreift ihr das endlich!?
    • Emperor 10.11.2017 01:18
      Highlight Highlight @Gonzo

      1. Lies bitte den Iniatitivtext
      2. Besuch bitte einen Wirtschaftskurs und dan sage mir, was passiert mit einem Unternehmen, bei dem plötzlich 75 % der Einnahmen wegbricht? Wird da noch irgendwer auch nur einen Rappen für Werbung zahlen wollen? Wird diese Firma ihre Rechnungen begleichen können? Oder wird sie nicht vielleicht doch Konkurs anmelden müssen?
  • Hieronymus Bosch 08.11.2017 14:19
    Highlight Highlight Es heisst doch immer: die SRG spielt eine Schlüsselrolle beim Erhalt der nationalen Zusammenhalt. Aber ich - und viele andere Digital Natives - konsumieren diese Unterhaltungsbrei nicht. Heisst das nun, das wir gegen den Zusammenhalt der Schweiz sein? Im Gegenteil! Ich liebe die Schweiz aber diesen Volksverblödungsschrot interessiert micht nicht! Sollen doch diese die das durchschnittliche Abendprogramm brauchen, auch dafür zahlen. Ich bezahle gerne 200 CHF für ein Informationsabo der SRG. Inwiefern sorgen "Landfrauenkuchen", "Schawinski" und "Glanz & Gloria" für den nationalen Zusammenhalt?
    • David Fux 08.11.2017 15:04
      Highlight Highlight Sie sprechen vom nationalen Zusammenhalt und damit ist doch schon klar, dass es nicht nur um die "Digital Natives" geht. Langsam hab ich das Gefühl, dass "Digital Natives" so viel wie PC-Assi bedeutet. Ihre Sprache, Zitat "eine Schlüsselrolle beim Erhalt der nationalen Zusammenhalt" und "Sollen doch diese die", ist jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Sendungen wie Schweiz Aktuell, die Tagesschau, Arena, Rundschau, auch Schawinski und und, ja selbst der Samschtigsjass oder 1gegen100 erfüllen diese Funktion, weil sie uns zusammenbringen. Auch wenn Sie sich gerade nicht angesprochen fühlen.
    • Hieronymus Bosch 08.11.2017 15:25
      Highlight Highlight @David Fux "Ihre Sprache, Zitat 'eine Schlüsselrolle beim Erhalt der nationalen Zusammenhalt' ... ist jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei".
      Haben Sie das Interview gelesen? Das Zitat stammt vom SRG-Generaldirektor (Frage 4).
      Bitte erläutern Sie uns objektiv, wie "Samschtigsjass", Streithahn "Schawinksi" und alle eingekaufte Sendungen den Zusammenhalt der Schweiz fördern. Ich bin gespannt.
    • Hand-Solo 08.11.2017 15:55
      Highlight Highlight Ich als digital native konsumiere SRF inhalte - so wie das Digital Natives eben tun - vielfach über Youtube und entsprechende Potcasts (z.B. das Geeksofa jeden Mittwoch, welches NUR über digitale Kanäle empfangbar ist...) Sportzusammenfassungen sind z.B. auch tipp top online erreichbar...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DWO 08.11.2017 14:12
    Highlight Highlight Die SRF hat in ihrem Semesterbericht 1/2017 folgendes berichtet: „... mit 31,3 Prozent Marktanteil im Fernsehen, einer täglichen Reichweite von über 2,6 Millionen Menschen im Radio und stark nachgefragten Audio- und Videoangeboten im Netz“ wurden die Produkte von SRF sehr gut nachgefragt. SRF hat eine grosse Kundschaft.

    Eines kann man mit Sicherheit behaupten: die Radio- und TV-Landschaft würde ärmer werden und Millionen von Zuschauern würden so manche Sendungen vermissen.

    Und TV-Minderheiten würden wohl keine Chancen mehr haben, da es sich nicht finanzieren lässt für sie zu produzieren!
  • Markus Kappeler 08.11.2017 14:09
    Highlight Highlight Fakenews at it best. Mit der No-Billag wird nur die Finanzierung von SRG/SRF geändert. Das bedeutet nicht deren Abschaffung. Bitte bleibt bei den Fakten. In Zukunft wird SRF ähnlich funktionieren wie Netflix oder Teleclub und das ist Verursachergerecht und faire Bezahlung für bezogenen Dienstleistung.
    • pippipoppins 08.11.2017 15:00
      Highlight Highlight Da haben Sie sich aber falsch informiert. Lesen Sie doch nochmals den Abstimmungstext. Ohne Billag wird es keine SRG mehr geben.
    • Markus Kappeler 08.11.2017 15:23
      Highlight Highlight Du kannst mir gerne den Teil zeigen wo steht, dass SRG/SRF nicht mehr senden darf. Nur der Staat darf kein Staatsfernsehen mehr finanzieren, Private dürfen sehr wohl SRG weiterbetreiben. Wenn SRF zudem so gut ist wie viele behaupten, gibt es genügend Zuschauer dafür bezahlen werden, genau so wie für Netflix, GEO TV, RTL Crime oder National geografic auch freiwillig bezahlt wird und dort gibt's TV ohne Werbung.
    • Roaming212 08.11.2017 15:45
      Highlight Highlight Nur weil du Fakenews schreist, ist deine Meinung noch lange nicht wahr. Und du bist naiv zu glauben, dass das SRF in Sinne von Netflix existieren kann. Solchen Leuten wie dir sollte man das Abstimmungsrecht entziehen, unglaublich wie schlecht informiert du bist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gonzolino_2017 08.11.2017 13:51
    Highlight Highlight Einmal mehr einfach nur Falsch! Ein nein heisst nicht das Ende der SRG, das Mediengesetz bleib nach wie vor bestehen und damit auch der Service Public - nur die Finanzierung muss neu geregelt werden! Wann begreift ihr das endlich!?
    • birdiee 08.11.2017 14:21
      Highlight Highlight Dann klär uns doch bitte auf...
    • David Fux 08.11.2017 14:22
      Highlight Highlight Lesen Sie das Interview, es ist dort ausführlich erklärt. Das Mediengesetz ist gut und recht, aber mit dem, was an Werbeeinnahmen übrigbleibt, ist die Aufgabe nicht zu bewältigen. Ihr Argument wird nie richtig sein, wenn Sie es noch so oft wiederholen.
    • phreko 08.11.2017 14:26
      Highlight Highlight Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine.... aha!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vespa Timo 08.11.2017 13:43
    Highlight Highlight Geht doch schnell per Massenmail... Und tschüss!
  • hemster 08.11.2017 13:39
    Highlight Highlight ich stecke in einer zwickmühle, zum einem will ich weder die heutigen Gebühren bezahlen, noch möchte ich das die ganze SRG verschwindet, da ich diverse vorteile eines "neutralen" staatsfernsehens sehe.
    Jedoch wurde der sinnvolle gegenvorschlag dank unseren "volksvertretern" abgeschmettert, was nun darin endet, dass wir alles behalten und sich dadurch absolut gar nichts verändert wird oder alles (möglicherweise) verlieren.
    Schade, dass es jedesmal so ausarten muss.
  • Skeletor82 08.11.2017 13:38
    Highlight Highlight Der Jammeri! Billag geht eh - ob bald oder später! Medien werden komplett anders genutzt - SRF liefert schwaches Programm, uraltbacken, langweilig, ideenlos.

    Da gebe ich hundert Mal lieber Geld an meine Lieblingsyoutuber.
    • pippipoppins 08.11.2017 15:01
      Highlight Highlight SRF produziert auch auf Youtube...
      True Talk, Clip und Klar, Inked...
  • patnuk 08.11.2017 13:37
    Highlight Highlight Eins ist sicher, mit „no Billag“ ist Schluss mit italienischem und welschen Schweizerfernsehsender und gucken Zürcher Inhalte in der ganzen Schweiz.
    • patnuk 08.11.2017 16:10
      Highlight Highlight 60 lokale private Radio und Fernsehstation erhalten fast 70 Millionen mit der Billag Gebühr, keine Gebühr mehr müssen Sie den Sender schliessen. Die Aussenregionen werden am grössten betroffen sein (Beispiel bilingue Sender in Biel), dann kommen die Sprachregionen, ausser 4+, Virgin Radio, NRJ, usw. würden im Italienisch oder Welsch senden, sehr unwahrscheinlich.
      Was bleibt sind die Sender mit dem grössten Anteil, 4-5 Sender Maximum, der Rest ist nicht retabel für Investition und werden schliessen.
      Ach ja, so am Rande, die SRG wird aber weitermachen, auch ohne Gebühr, dass ist gesetzlich.
  • Shabina 08.11.2017 13:37
    Highlight Highlight "....obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen."

    Boah! Jetzt hört mal mit dem Vergleich auf, das man auch für Schulen/Spitäler bezahlt, auch wenn man keine Kinder hat. Oder warst du etwa nicht in der Schule? Verzichtest du bei einer OP auf das Spital und gehst in den Wald und nimmst den Nierenstein selber raus?
    • Roaming212 08.11.2017 15:49
      Highlight Highlight Es IST das Gleiche! Du kannst nicht behaupten, du willst keine Gebühren zahlen, weil du Radio/TV nicht brauchst! Man zahlt in einer Gesellschaft für andere, sonst soll jeder seine Krankenkosten selber bezahlen, es ist das Gleiche. Warum sollte ich deine Behandlungen auch zahlen? Warum sollte ein only Zugfahrer, Autobahnkosten mittragen. Du bringst bei diesen Vergleich komplett das falsche Argument.
    • Shabina 08.11.2017 16:10
      Highlight Highlight Ist es eben nicht. Auch du bist zur Schule gegangen, auch du möchtest ein Spitalaufenthalt bei einer OP.
      Die KK ist obligatorisch, da bei eintretendem Fall die Allgemeinheit so oder so bezahlen muss. Man lässt hier niemanden sterben, weil er sich eine Behandllung nicht leisten kann.
      Darum bist du verpflichtet eine KK zu haben.

      Zur Strasse:
      Du fährst also kein Bus, kein Velo, läufst nicht auf dem Trottoir und all die Dinge deines täglichen Lebens werden nie in einem Lastwagen transportiert? klar und Autobahnvignette ist obligatorisch!

      Sorry aber erst überlegen, dann posten!
  • samsung 08.11.2017 13:21
    Highlight Highlight Das gleiche Gejammer wie beim Euro. Dann bringt endlich euren Laden auf Vordermann, sonst muss man den Kopf auswechseln. Ich gehe davon aus, dass jeder diesen Spruch kennt.
  • c_meier 08.11.2017 13:08
    Highlight Highlight Liebes Watson
    Ihr habt unter diesem Artikel eine Bildstrecke "Diese Promis lassen die SRG hängen"...
    Lest mal die Statements von Melanie Oesch oder von Marco Rima im Artikel von persoenlich.com:
    http://www.persoenlich.com/medien/promis-kritisieren-die-sonntagspresse
    Demnach wurden diese Promis gar nicht angefragt von den Zeitungen, ihre Position sollte aber jetzt korrigiert werden zu den Initiativ-Gegnern.
    • Lionel Baumgartner 08.11.2017 13:20
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis. Wir haben die Bildstrecke entsprechend angepasst.
  • Roterriese #DefendEurope 08.11.2017 13:00
    Highlight Highlight Eine Diskussion über die Programminhalte und den Service Public wurden schon 2015 im Vorfeld der Abstimmung über das RTV versprochen. Bis heute ist nichts passiert, daher Ja zu #NoBillag.
  • Roterriese #DefendEurope 08.11.2017 12:59
    Highlight Highlight "Ausserdem würde ich Ihnen sagen, dass Sie mit Ihren Steuern ja auch Schulen und Spitäler mitfinanzieren, obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen."
    Gesundheit und Bildung sind nicht diskutabel oder entbehrlich, Glanz & Gloria, Sundigsjass, SRF bi de lüüt, usw. aber schon
    • Posersalami 08.11.2017 13:37
      Highlight Highlight Wieso sollte man für Schulen nicht auch den Markt spielen lassen? Das wäre doch nur gerecht! Dann wäre mit der staatlichen Indoktrination an den Linken Schulen auch endlich fertig!!!!1!!11

      Wieso besteht die Pflicht zur KK? Auch da sollte endlich der Markt seine Segnungen bringen können! Weg mit der Pflicht, mehr Eigenverantwortung! Wer braucht schon Solidarität?
    • Troxi 08.11.2017 16:40
      Highlight Highlight Es beginnt immer bei Themen wo einen am wenigsten Schmerzen, greiffen auf andere Themen, wie zB ÖV über und Enden bei den heiligen Kühen der Bürger der Bildung und der Gesundheit. Obwohl bei Gesundheit könnte eine KK-Freiwilligkeit durchaus Chancen haben.
  • Thinktank 08.11.2017 12:58
    Highlight Highlight Erstaunlich wie locker der Chef über ein Milliardenunternehmen mit der Tatsache umgeht, dass in 4 Monaten die Einnahmen versiegen. Die SRG denkt wirklich, dass das nicht stattfinden wird. Einfach auf die Wand zufahren und anschliessend jammern, man sei nicht vorbereitet.
    • Licorne 08.11.2017 13:54
      Highlight Highlight Tatsache? Noch ist nicht abgestimmt worden.
    • Stinkender Wookie 08.11.2017 17:03
      Highlight Highlight Trotzdem, einen Plan B zu haben wäre aber sicher nicht schlecht
    • Licorne 08.11.2017 20:18
      Highlight Highlight Das definitiv. Und ich bin auch der Meinung, dass sich was ändern muss. Das SRF ist meiner Meinung nach zu aufgeblasen und sie schiessen über das Ziel des Service Public hinaus. So wie ich die Initiative auch etwas zu krass ist.

      Ich meinte nur, dass dass die Initiative angenommen wird, ist noch keine Tatsache.
  • ONEw4y 08.11.2017 12:51
    Highlight Highlight An die Interviewperson!!

    Welchen Privaten verdrängt SRF Virus denn?

    Virus ist etwas vom Besten was aus dem Hause SRF kommt! Private Sender würden solche "alternative" Musik und Inhalte nie bringen. Auch kleine "private" Radios wie Radio RaBe werden von Billag Gebühren unterstützt. Ohne Billag haben wir nur noch auf allen Sendern Despacito und Justin Bieber.
    • Zerschmetterling 08.11.2017 13:24
      Highlight Highlight Also auf SRF1 kommt auch häufig Despacito und Justin Bieber... Weiss nicht ob das tatsächlich was mit den Billaggebühren zu tun hat.
    • Toni K. 08.11.2017 13:25
      Highlight Highlight Richtig! Auch Radio SRF4 zum Beispiel würde kein Privater bieten, "Swiss Jazz" oder "Swiss Classic" höchstens mit unerträglichen Werbe-Unterbrüchen. Ohne öffentliche Finanzierung bricht die Qualität der audiovisuellen Medien in diesem kleinen Land zusammen. Daher Nein zu "No Billag"!
    • Amboss 08.11.2017 13:25
      Highlight Highlight Bezüglich Virus sehe ich es genau gleich wie du. Ich finde, dieser Sender ist wirklich echter Service public.

      Im Gegensatz zu SRF 3, wo den ganzen Tag Justin Bieber und Despacito läuft, also genau das gleiche wie auf x Privatradios.
      Man könnte also leicht SRF3 durch Virus ersetzen.
      Dazu SwissPop, Classic, Jazz abschalten, die echt überflüssig geworden sind. Nur-Musik Sender gibt es im Internet zuhauf. Und schon wären ein paar Millionen gespart, wie man an die Gebührenzahler zurückgeben könnte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rosen nell 08.11.2017 12:50
    Highlight Highlight und wieder wissen es alle sofort besser. es kommt mir vor, als sei "tv & radio machen" ein schulfach gewesen. oder wird hier etwas gar rassig aus der hüfte geschossen?
  • Dogbone 08.11.2017 12:48
    Highlight Highlight Sehr gutes, professionell geführtes Interview! Nix weichgespült, sondern direkt auf den Punkt gebracht. Danke und Bravo!

    Man kann gut erkennen, wo die SRG und ihr neuer Sheriff stehen, bzw. sitzen - sehr weit oben! Bei einem Nein wird da gar nix umhebaut sondern frisch fröhlich weiter so richtig geklotzt. Man würde sich dann ja legitimiert fühlen, genauso weiterzufahren.
    • Toni K. 08.11.2017 13:36
      Highlight Highlight Wieso sollte denn bei einem Nein gross umgebaut werden? Ein Nein zur unsäglichen No-Billag-Initiative wird immerhin bedeuten, dass das Volk im Grossen und Ganzen mit der SRG zufrieden ist. Was schon heute alle Umfragen zeigen. Ein Ja allerdings wäre im audiovisuellen Bereich das Ende der Schweizer Qualitätsmedien. Wegen 1 Franken Einsparung pro Tag und Person. Geiz ist geil! Aber dümmer geht's nimmer.
    • Gonzolino_2017 08.11.2017 13:50
      Highlight Highlight Falsch! Ein nein heisst nicht das Ende der SRG, das Mediengesetz bleib nach wie vor bestehen und damit auch der Service Public - nur die Finanzierung muss neu geregelt werden! Wann begreift ihr das endlich!?
    • Liselote Meier 08.11.2017 16:51
      Highlight Highlight @Gonzolino; Jein. Der Bund verteilt nach Annahmen noch die Konsessionen und kann sich bei amtlich wichtigen Dingen bei einem Sender einkaufen. Dass kann je nach Ausstrahlung auch 3+ nach Bachelor sein.

      Damit die SRF den Zuschlag bekommen würde, würde heissen, das es "Free-TV", sein müsste und eine Tagesschau rein auf Werbung finanziert sein müsste und die nötige Quote hätte um danach amtliche Meldungen zu publizieren. Vergiss den Fisch

      Nein mit der Initative wäre die SRG Tot, das ist klar.
  • Max Dick 08.11.2017 12:47
    Highlight Highlight Interview nur bis zur ersten Frage gelesen, und schon ist klar, dass ich es nicht weiter lesen muss, da der Interviewer nur die Steilpässe liefert für die Abstimmungskampagne des SRG-Menschen. So wie wenn der Ackeret Blocker auf Tele-Blocher interviewt.
    • dickmo 08.11.2017 13:06
      Highlight Highlight Stimmt nicht.
    • fcsg 08.11.2017 13:30
      Highlight Highlight @Max Dick
      Das Interview ist gut und lockt den Herrn Direktor aus der Defensive. Kompliment!
    • Cerulean 08.11.2017 14:09
      Highlight Highlight Das Interview nicht lesen aber darüber herziehen - das ist doch mal eine Diskussionsgrundlage...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aussie 08.11.2017 12:40
    Highlight Highlight Wenn die SRG nur 20% ihres Programmes durch die Werbeeinnahmen finanzieren kann, muss man vielleicht das Lohnniveau anpassen? Speziell das vom Kader? Und ev. die Personalmenge reduzieren?

    Können würden sie schon, aber warum sollen sie wollen wenn sie sich aus dem fetten Zwangsgebührentopf bedienen können.

    Darum Ja zu NoBIllag
    • esmereldat 08.11.2017 14:16
      Highlight Highlight Vielleicht ist auch der Werbemarkt in der Schweiz klein.
  • daenu 08.11.2017 12:38
    Highlight Highlight der falsche mann am falschen ort. genau diese denkweise bringt mich schwer in versuchung wider besseren wissens der nobillag zuzustimmen. ich ärgere mich schwarz und weiss. diese ignoranz ist unglaublich.
    • Toni K. 08.11.2017 13:26
      Highlight Highlight Welche Ignoranz?
    • fcsg 08.11.2017 13:29
      Highlight Highlight Da wird es wohl vielen so gehen. Man scheint in der SRG völlig das Mass verloren zu haben. Alleine das Gejammere über die Plafonierung der Gebühren (wohlgemerkt mit Teurungsanpassung!) bringt zum Ausdruck, dass die SRG nicht einmal im Ansatz bereit ist sich neu auszurichten und kritisch zu hinterfragen.
  • devilazed 08.11.2017 12:38
    Highlight Highlight Endlich mal auf den Zahn gefühlt. Trotzdem, ich sage liebend gerne Bye Bye Billag.
    • Jürg Müller 08.11.2017 13:25
      Highlight Highlight devilazed, du sagst liebend gerne Bye Bye SRG, das weisst Du schon, oder ?
  • CWe 08.11.2017 12:31
    Highlight Highlight Billag soll, wie alles andere, über die normalen steuern abgerechnet werden. Dann kann man sich nämlich den aufgeblasenen bürokratenapparat mit den verwaltungsräten sparen. Und gewinne soll durch die billag auch nicht erziehlt werden!
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 13:19
      Highlight Highlight Diese Verwaltungsräte sind von der SRG und nicht Billag AG!

      Aber ich stimme Ihnen bei, dass man es direkt über die Steuern machen sollte, dann müsste man keine Billag oder Seafare betreiben / beauftragen.
    • Toni K. 08.11.2017 13:28
      Highlight Highlight 1. Welche Verwaltungsräte?
      2. Welche Gewinne?
    • Rumpelpilzchen 08.11.2017 13:51
      Highlight Highlight Wenn man es über Steuern abrechten, wird es wohl nicht günstiger, die kosten werden einfach anderes aufs Volk verteilt.

      Bei einem Ja zu "No Billag" ist die Finanzierung über Steuern auch nicht mehr möglich.
  • Spooky 08.11.2017 12:30
    Highlight Highlight «Uns blieben nur Monate, um allen 6000 Mitarbeitern zu kündigen»

    Der tut ja gerade so, als ob es ihm etwas ausmachen würde.
  • p4trick 08.11.2017 12:27
    Highlight Highlight Es braucht eine SRG, das ist klar. Aber es muss klar definiert werden welche Sendungen von den Gebührenzahlern bezahlt werden und welche nicht. Muss sie halt mehr Wiederholungen senden. Ich will ganz klar kein G&G finanzieren. Auch viele Sportsendungen haben nichts mit Service Public zu tun. Die Formel1 brauchts nicht, Ski Rennen oder Tennis z.B. schon falls es mit der Schweiz zu tun hat. Ich selber schaue gar kein Sport, sehe aber ein dass z.B. Ski Rennen zu unserer Kultur gehört, Formel1 aber nicht.
    Die NoBillag ist aber klar der falsche Weg. Abspecken ja aber das geht anderst
    • Pascal Mona 08.11.2017 13:26
      Highlight Highlight Naja ich bin auch für eine Diskussion betreffend den gezeigten Sendungen. Aber was legitimiert eine Übertragung eines Ski-Rennens im Ausland ggü. einer Formel 1 Übertragung? Ich mag beides nicht besonders, würde dafür anderes gerne sehen. Bei der Formel 1 ist ja auch ein Schweizer-Rennstall dabei, manchmal auch Fahrer (Buemi zuletzt soviel ich weiss), da sehe ich keinen grossen Unterschied (okay vielleicht "Volkssportart" oder so) ggü. den Ski-Rennen! Muss die "zweitklassige" Moto2 gezeigt werden nur weil da Schweizer dabei sind? Die Differenzierung ist da schon sehr schwierig...
    • Jol Bear 08.11.2017 13:33
      Highlight Highlight Müsste sich die SRG auf den "service public", der allerdings noch genauer zu definieren wäre, beschränken, wären die Gebühren jedenfalls deutlich tiefer. Ein solcher Gegenvorschlag zur Initiative wurde aber im Parlament versenkt. So bleibt für die Abstimmung nur die alles oder nichts Version. Gehe davon aus, dass die Initiative mit Zwei-Drittel-Mehrheit abgelehnt wird und anschliessend alles beim Alten bleibt. SRG als grosse Siegerin mit Persilschein zum Weiterklotzen, gewünschte und notwendige Diskussion ums Abspecken ein frommer Wunsch.
    • Posersalami 08.11.2017 13:43
      Highlight Highlight Nachrichten, Dokus, politische Bildung und gerne Sport von nationaler Bedeutung, also zB. Olympia oder wenn unsere Nati spielt. CL, Glanz und Gloria oder anderer Verdummungsschrott hätte beim SRF nichts verloren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 08.11.2017 12:24
    Highlight Highlight Seit Jahren diskutiert man über neue Ideen und Anpassungen in der Struktur (Konzentration auf service public) in der SRG. Jetzt will uns der neue Direktor also weis machen, dass man erst nach der Abstimmung anfängt Ideen zu überdenken? Wers glaubt, ohne Druck scheint da nichts zu passieren.
    Sorry, aber anstatt Eigenwerbung zu planen, sollte man endlich bei jedem einzelnen Sendungsformat überdenken, was dem service public entspricht und was nicht. Wir wollen qualitative Informationssendungen und Diskussionsforen anstatt glanz und gloria, 1 gegen 100 oder ausländische Filme und Serien!
  • Theor 08.11.2017 12:24
    Highlight Highlight Habe gestern meine Billag-Rechnung im Briefkasten gehabt. Einen besseren Zeitpunkt konnten die gar nicht wählen um mich wieder daran zu erinnern, warum ich die Initiative annehmen werde...
  • Lümmel 08.11.2017 12:23
    Highlight Highlight Also ich für meinen Teil bin definitiv gegen die NoBillag Initiative. Nur schon weil mir die Grossübertagungen von z.B. Olympischen Spielen mit Schweizer Fokus fehlen würden.
    Auch immer wieder Sehenswert sind meiner Meinung nach Sendungen wie; Kassensturz, Rundschau, Einstein usw.

    Klar gibt es jede Menge Zeugs das ich mir niemals anschauen würde, jedoch die Formate die ich mir anschaue finde ich gut produziert.

    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 13:41
      Highlight Highlight Dem Bund ist auch nach einem Ja bei der No-Billag Initiative erlaubt Sendungen zu Sponsoren.

      Er dürfte also für Sendungen wie Kassensturz usw. aufkommen.
    • Rolf Meyer 08.11.2017 14:31
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect: falsch, lies den Initiativtext
    • Shlomo 08.11.2017 15:08
      Highlight Highlight Lieber NotWhatYouExpect, ich schreibs dir jetzt in Grossbuchstaben. NEIN DEM BUND IST NACH ANNAHME DER INITIATIVE JEGLICHE SUBVENTIONIERUNG VON MEDIEN VERBOTEN.
      Wer lesen kann ist definitiv im Vorteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thomy81 08.11.2017 12:23
    Highlight Highlight Einmal mehr alles nichtssagend. Weder die Fragen sind wirklich gut und schon gar nicht die Antworten.
    Dabei wäre es so einfach die Kosten runterzufahren.
    Aufhören mit allem Sport ausser: CH-Nati im Eishockey und Fussball dazu Ski und alle 3 Jahre das Eidgenössische Schwingfest. Alles andere können Private und Pay-TV-Sender wie Teleclub oder Mysports übernehmen.
    Dann jegliche Serien und Filme die nicht aus der Schweiz sind können Private übernehmen.
    So kann man in jeder Sprachregion nur noch einen Sender machen im TV und Radio sowieso.
    • Jürg Müller 08.11.2017 13:37
      Highlight Highlight thomy22: OK, und warum soll Fussball und Schwingen beibehalten werden? Interessiert mich beides nicht. Kann doch auch Mysports, oder? Hätte lieber NHL und Skispringen. Jegliche Serien und Filme auf Privaten? Werbung, unterbrochen durch Filmschnipsel? Du siehst, Service public ist nicht so einfach. Nein zu NoBillag. Back to You.
    • Hans_Olo 08.11.2017 15:16
      Highlight Highlight Ich persönlich finde gerade den Sportteil etwas vom Besten das die SRG macht. Gerade beim Wintersport oder allg. bei Grossanlässen würde mir die schweizer Berichterstattung fehlen.
      Wenn die SRG abgeschafft wird, werden wir noch mehr "qualitäts TV" also RTL, Pro 7, 3 plus usw sehen dürfen. Da wird mir schlecht.
      Nein zu NoBillag
    • Shabina 08.11.2017 16:56
      Highlight Highlight Es wäre doch sehr einfach:
      1) Disskusion was ist Service Public
      zB. Nachrichten, Nationale Sport- Kulturveranstaltungen, Politiksikusionen (Arena usw)
      2) Was kostet dies minimal
      zB. 10 / Monat
      3) Welche zusätzlichen Themen soll srg anbieten?
      zB Sport/Kultur/Unterhaltung/usw als PayTv.

      und gut ist, alle sind zufrieden, jeder kann mit seinen (restl.) 20.– Pro Monat unterstützen was er will, sei es "srgSport", "srgMovie" oder Netflix
  • Frausowieso 08.11.2017 12:19
    Highlight Highlight ok ich sehe es ein- wenn die Billag abgeschafft wird, dann wird die Schweiz sang und klaglos untergehen. Wahrscheinlich bricht nach 2 Wochen eine Zombieapokalypse aus. Schon krass, wie viel die SRG nun in die Stimmungsmache investiert. Es würde der Schweiz gut tun, wenn alle politichen Themen so eine riesen Plattform erhalten würden.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.11.2017 12:15
    Highlight Highlight Also auf ein Echo der Zeit oder besonders auf ein International im Radio möchte ich nicht verzichten :(
  • Fox1Charlie 08.11.2017 12:15
    Highlight Highlight Er sagt also die SRG sei nicht gut genug auf die eingegangen, die finden sie wollen keine 400.- pro jahr bezahlen für inhalte die sie nicht schauen... und kann auch danach nur mimimi sagen(sie schulen und spitäler bekommen ja auch)
  • Mikki 08.11.2017 12:11
    Highlight Highlight 3 Monate genügen normalerweise also bei normalen büezer...
    • klugundweise 08.11.2017 12:47
      Highlight Highlight Wünsche Ihnen nicht, dass Sie zusammen mit 6000 Kollegen auf die Strasse gestellt werden.
      Und Sie Büetzer: sind Sie in der Gewerkschaft? Oder wählen Sie eine Geldsackpartei die 50 Sundenwoche und Rentenalter 67 fordert?
    • Shlomo 08.11.2017 15:09
      Highlight Highlight @klugweise: vermutlich wählt er die Partei, welche aus Millionären und Milliardären besteht welche vorgeben sich für den Büezer einzusetzen
  • Tom B. 08.11.2017 12:09
    Highlight Highlight Die Arveit will er erst nach dem 4. März aufnehmen. Was tat er bisher und was bis dahin? Und sollte wider erwarten die Initiative scheitern, gehts dann zurück zum "courant normal"?
    Schwach Herr Marchand, ganz schwach!!
    • Butschina 08.11.2017 13:00
      Highlight Highlight Die eigentliche Arbei... ein kleiner aber wichtiger Unterschied
    • Gipfeli 08.11.2017 17:46
      Highlight Highlight Ich denke, er meinte damit die Arbeit an einer NEUEN SRG. Bis dahin besteht die Arbeit darin, das die SRG dann überhaupt noch existiert.
  • Domino 08.11.2017 12:09
    Highlight Highlight Für was braucht das SRG 6'000 Mitarbeiter? Eine Zahl von unter 1'000 würde doch längst reichen...
    • MacB 08.11.2017 12:18
      Highlight Highlight Wie willst du das beurteilen könmen?
    • Statler 08.11.2017 12:21
      Highlight Highlight Du hast jede Menge Ahnung, wie ein Vollprogramm für TV/Radio zustande kommt, gell?
    • äti 08.11.2017 12:22
      Highlight Highlight .. einer reicht doch völlig. 1'000 für was denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mukeleven 08.11.2017 12:05
    Highlight Highlight bei aller liebe zur SRG: wenn ich dieses interview lese - sehe ich null einsicht von monsieur directeur generall. es ist alles zu aufgeblasen, die sparübungen von de weck waren ein klacks. es ist nur noch ein kampf keine weiteren federn zu lassen. jeder srg mitarbeiter wird fürstlich entlöhnt und haben überdies eine traum PK.
    das mag ich ihnen sicherlich gönnen - doch die ganze sauce wird von uns (via bilag) finanziert - fuer einen ‚outcome‘ denn ich kaum nutze - das geht nicht auf und löst grosses unbehagen aus.
    dann die teure eigenkampagne zu prime time zeiten auf’m sender - gahts no?!
    • klugundweise 08.11.2017 12:43
      Highlight Highlight Anständige Löhne und PK: was spricht dagegen? Service publique: schon mal gehört?
      Und was wäre die Alternative? Ausländische Privatsender, Teleblocher, Pay TV das mehr als die Billag kostet, Werbeeinnahmen ins Ausland. Ist es das was Sie wollen?
    • fcsg 08.11.2017 13:50
      Highlight Highlight @klugundweis
      Nein, die Alternative ist eine schlankere SRG, die sich auf den Kernauftrag konzentriert. Aber das Interview legt nahe, dass die SRG nur unter massivem Druck sich überhaupt bewegt.
    • Herbert Anneler 08.11.2017 16:19
      Highlight Highlight Primitive NoBi-Polemik ohne Argumente! Und gleich noch so viele Herzli in so kurzer Zeit. Gruss ins Trollen-Land! Für wie doof haltet Ihr das Watson-Publikum??? Ist das das Niveau der Medienlandschaft ohne SRG, wie Sie ihr wollt???
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dinolino 08.11.2017 12:03
    Highlight Highlight "...Es gibt keinen Plan B. Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen...."


    Nichtmal vom Chef der SRG kann man erwarten das er zuerst denkt und dann schwafelt. Das hätte nie soweit kommen dürfen! Meine Güte bin ich enttäuscht von allen Akteueren; Die giftelnden SVP fanboys, die Politiker dies verschlafen haben und die Elfenbeinturmbewohner der SRG.
    Imho, kann ich im März nur zwischen 2 schlechten Optionen wählen.
  • chnobli1896 08.11.2017 12:00
    Highlight Highlight Logisch will Blocher ein Ja. Stellt euch die schweizer Medienlandschaft nur mit Privatsendern vor. Bei den Printmedien hat er schon gezeigt wohin er will.

    PS: Ich weiss noch nicht was ich stimme. Eigentlich ja, aber was danach kommen könnte bereitet mir Bauchschmerzen
    • Hoopsie 08.11.2017 12:38
      Highlight Highlight Dann stimmen sie doch einfach nein, wenn ihnen Ja Bauchschmerzen beschert!
    • JaneSodaBorderless 08.11.2017 13:50
      Highlight Highlight Dann stimme bitte nein ;-)
      Was danach kommt, kannst du dir in Italien anschauen. Das Geld manipuliert die Welt. All die gut recherchieten Doku- und Infosendungen im Radio und TV sind dann einfach weg. Das kann es doch nicht sein! Ich will meine Infos über mein Land und die Weltbestimmt nicht von nem Privatsender serviert bekommen.

  • Maranothar 08.11.2017 11:53
    Highlight Highlight Man könnte meinen es ginge ihm um seinen zu hohen Lohn. Dazu scheint er absolut nicht kritikfähig zu sein.

    Ich bleib dabei: Die sollen sich auf Information beschränken und nicht versuchen Unterhaltung zu bieten. Aber dann würde wohl die Panikmache von der SRG Schliessung nicht mehr funktionieren.
    • Hoopsie 08.11.2017 12:40
      Highlight Highlight Und wenn in der Verfassung steht, die SRG müsse unterhalten, was würden sie dann tun? Verfassungsbruch begehrn?
    • Tikvaw 08.11.2017 12:46
      Highlight Highlight Unterhaltungssendungen liefern aber die meisten Zuschauer und darum auch gute Werbeplätze. Es würden dann also nicht nur die Gebühren fehlen, sondern auch die Werbegelder einbrechen, wie Marchand selber sagt.
      Für einen TeleZüri2 hats nicht wirklich Platz und der Rest der Schweiz "sieht in die Röhre".
  • c-bra 08.11.2017 11:52
    Highlight Highlight Sollte die Initiative durchkommen erhalten die Verantwortlichen endlich die Quittung für jahrelanges ignorieren der Kritiker und verschlafen der längst fälligen Gebürenanpassung!

    Bin gespannt wie schon lange nicht mehr, die NoBillag Initiative beschäftigt das Volk und regt tagtäglich an zu Diskussionen, aus diesem Grund liebe ich unsere direkte Demokratie!
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 12:16
      Highlight Highlight Da hast du absolut recht :) auch auf der Arbeit wird immer über Abstimmungen Diskutiert. Und es ist echt spannend was dabei immer so bei rauskommt.
    • Hoopsie 08.11.2017 12:43
      Highlight Highlight Nur mal schnell: die Politik (Bundesrat) setzt die Gebührenhöhe fest. Das Parlament und Volk den Auftrag. Und die würden bei einem Ja bestraft? Jetzt echt?
    • c-bra 08.11.2017 13:15
      Highlight Highlight @Sportsfan: mir ist bewusst, dass im Falle einer Massenentlassung die falschen bestraft werden, aber ist das nun die Schuld des Stimmberechtigten, die jahrelang mMn zu hohe Gebüren bezahlt haben? Oder doch von jenen, die das Volk scheinbar zu wenig ernst genommen haben? Über diese Gebüren wird schon seit sehr langer Zeit diskutiert und ich bin der Meinung, dass der Bundesrat bzw das Parlament sich schon viel früher mit allfälligen Gebürenanpassungen hätte auseinandersetzen müssen. Daher erfolgt jetzt möglicherweise die Quittung, denn sie müssen dann den Kopf hinhalten und eine Lösung suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 08.11.2017 11:50
    Highlight Highlight Sehr gut geführtes Interview. Da habt ihr ihm ordentlich auf den Zahn gefühlt bei steter Professionalität. :)

    Letztlich hat er aber schon in den meisten Punkten recht und ich hoffe sehr, im Sinne des nationalen Zusammenhalts, das die Initiative abgelehnt wird.
    mfg aus der Randregion
  • diiidoubleiuuu 08.11.2017 11:50
    Highlight Highlight SRG in 4 Monaten auflösen? äääääh, nei...
    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-srg-mit-no-billag-aufloesen-warum-das-nicht-so-einfach-geht-131883543
    Da hat die AZ aber heute den viel besseren Job gemacht.
    • äti 08.11.2017 12:27
      Highlight Highlight ... das sind zwei Dinge: eine Stiftung kann weiter bestehen, aber ohne Geld keine Löhne zahlen.
  • Pasch 08.11.2017 11:46
    Highlight Highlight Sollte die Billag bleiben wird sich gar nichts ändern, man wird sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und weitermachen wie bisher...
    Erst muss die Abstimmung verloren gehen, dann gibt es eine neue SRG.

    (Ehm echt jetz Youtube Inhalte die vielleicht (vielleicht eher nicht) SRG Inhalt haben?? Dann sollte ja dank der Gebühr keine Werbung von Youtube laufen! Schliesslich hat man dafür bezahlt)
    • Rumpelpilzchen 08.11.2017 13:23
      Highlight Highlight Bei der Annahme von No Billag wird es keine neue SRG geben, da die Initiative eine Finanzierung über Gebühren und Steuern verbietet!

      #yesrg
    • Pasch 08.11.2017 13:59
      Highlight Highlight Ach das ist Mumpitz bei einer sinnvollen Lösung gibts eine neue Abstimmung, so einfach!
      Aber jetzt erstmal den Cüpli-Kühlschrank ausmisten, sonstiges unnützes einstampfen und uns vor dieser unnützen Zusatzzwangssteuer befreien.
  • rudolf_k 08.11.2017 11:46
    Highlight Highlight "aber Sie schauen sich vielleicht auf YouTube Inhalte an, die von der SRG bezahlt wurden" - von der SRG wird rein gar nichts bezahlt, sondern vom Gebührenzahler.
    • äti 08.11.2017 12:32
      Highlight Highlight ... richtig, das bleibt so. Immer und überall. Darum sind 'Gratisangebote' meist die teuersten, weil du versteckt zahlst und nicht hinschaust. Den 'Batchelor' zahlst du auch, auf irgendwelche Art. Meist schon mit deiner Zeit. Nichts ist Kostenlos, gar nichts.
  • Chääschueche 08.11.2017 11:46
    Highlight Highlight Der Schweizer kurz Erklärt:
    Stellenabbau Privatwirtschaft: Ein rieseiger aufschrei in den Medien und dass die Politik versagt hat.

    Stellenabbau bei Bundesbetrieben oder eben Firmen wie der SRG: Stört keine Sau. Wird sogar noch gefeiert.



Neue Studie zeigt: 33'000 Suizidversuche innert eines Jahres in der Schweiz

Die Studienautoren sind selber erstaunt, wie viele Befragte über Suizidversuche berichten. Am höchsten sind die Zahlen bei Menschen mit geringer Bildung und bei Alleinstehenden.

Je höher die Bildung, desto seltener versuchen Menschen, sich das Leben zu nehmen. Das hat sich in einer Befragung von fast 20 000 in der Schweiz wohnenden Menschen deutlich gezeigt. In den zwölf Monaten vor der Befragung hatte im Schnitt jede tausendste Person mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss einen Suizidversuch gemacht. Bei denjenigen, die nur die obligatorische Schule abgeschlossen haben, waren es dreizehn von tausend.

Erstaunt sind die Autoren darob nicht. «Wenn wir …

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