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Der Bruder als wichtigster Mitarbeiter: Hakan Yakin (vorne) war in Schaffhausen Murat Yakins Assistenztrainer.
Der Bruder als wichtigster Mitarbeiter: Hakan Yakin (vorne) war in Schaffhausen Murat Yakins Assistenztrainer.
Bild: IMAGO / Roger Albrecht

Bruder Hakan auch bei der Nati als Assistent? Das sagt Murat Yakin

10.08.2021, 08:2210.08.2021, 13:04

Das Brüderpaar Yakin prägt den Schweizer Fussball seit bald drei Jahrzehnten. Gemeinsam bringen es die beiden Basler auf 136 Länderspiele, 27 Mal standen Murat und Hakan Yakin gemeinsam im Dress des Nationalteams auf dem Platz. Gestern wurde der 46-jährige Murat Yakin als neuer Schweizer Nationaltrainer präsentiert.

Was geschieht nun mit seinem jüngeren Bruder Hakan Yakin? Der 44-jährige einstige Spielmacher war in den vergangenen viereinhalb Jahren Murats Assistenztrainer beim FC Schaffhausen und auch während eines gemeinsamen Intermezzos bei GC an dessen Seite.

Hakan Yakin gibt einem Schaffhauser Einwechselspieler Anweisungen.
Hakan Yakin gibt einem Schaffhauser Einwechselspieler Anweisungen.
Bild: keystone

Gilt beim Nationalteam ebenfalls: «Nicht ohne meinen Bruder»? Gegenüber dem «Blick» winkt Murat Yakin ab. Er sagt: «Haki bleibt in Schaffhausen, damit die Arbeit dort mit einem Yakin weitergeführt wird.»

Im Herbst 2003 feiern Hakan und Murat Yakin die Qualifikation für die EM 2004.
Im Herbst 2003 feiern Hakan und Murat Yakin die Qualifikation für die EM 2004.
bild: IMAGO/Ulmer

Heute Gespräche mit dem Staff

Wie der neue Trainerstab des Schweizer Nationalteams gebildet wird, ist noch offen. Bereits heute treffen sich Yakin und Nationalmannschafts-Direktor Pierluigi Tami mit den verbliebenen Mitgliedern des Staffs.

«Vladimir Petkovic und sein Assistent (Antonio Manicone, d. Red.) sind zu Bordeaux gegangen», sagte Tami gestern. «Mit dem Rest werden wir entscheiden, ob wir zusammen weitermachen. Es könnte ein, zwei neue Personen geben im Staff.»

Auf seiner Website führt der Schweizerische Fussballverband aktuell 20 Mitglieder des Betreuerstabs auf: Von Physiotherapeuten und Materialwarten über Ärzte und den Medienchef bis hin zum Koch und Busfahrer.

Standen nicht nur gemeinsam auf dem Platz oder an der Linie: In Luzern war Murat als Trainer Hakans Chef.
Standen nicht nur gemeinsam auf dem Platz oder an der Linie: In Luzern war Murat als Trainer Hakans Chef.
Bild: imago/Geisser

Zum Start geht es gleich gegen den Europameister

Nebst Gesprächen mit den bisherigen und mit möglichen neuen Staff-Mitgliedern will sich Nationaltrainer Yakin in den nächsten Tagen auch mit den Spielern austauschen. «Wir werden das nächste Aufgebot, das bald ansteht, vorbereiten. Wir werden sehen, wer wie viele Minuten in den Beinen hat.» Auch mit Vorgänger Vladimir Petkovic möchte Yakin sich austauschen. «Seiner Spielweise und seinen taktischen Fähigkeiten muss man Hochachtung schenken», lobte er ihn.

Die Premiere als Nati-Trainer könnte Murat Yakin kaum eine schwierige Aufgabe bieten: Am 5. September fordert die Schweiz in Basel den Europameister Italien heraus. In der WM-Qualifikation erhält das Team damit die Gelegenheit, sich für die heftige 0:3-Pleite an der EM zu revanchieren.

Für Murat Yakin kann das Spiel mit einem Sieg zur Initialzündung werden. Und vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass in knapp einem Monat ein Grosser des Weltfussballs gegenübersteht: Als 1996 Rolf Fringer seinen Einstand als Nationaltrainer gab, leistete sich die Schweiz eine peinliche 0:1-Pleite beim Fussballzwerg Aserbaidschan. Tiefpunkt: ein von Murat Yakin verschossener Penalty.

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Die Nati-Trainer der Schweiz seit 1981

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Die Nati-Trainer der Schweiz seit 1981
quelle: keystone / karl mathis
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