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Sions Trainer Murat Yakin reagiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Sion im Letzigrund, am Sonntag, 28. April 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Murat Yakin soll die Nati an die WM 2022 in Katar führen. Bild: KEYSTONE

SFV bestätigt Murat Yakin als neuen Nati-Trainer: «Eine grosse Ehre und Freude für mich»

Was übers Wochenende bereits bekannt wurde, macht der SFV nun offiziell: Murat Yakin ist der Nachfolger von Vladimir Petkovic als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Er erhält einen Vertrag bis Ende WM-Qualifikation 2022.



Die Nachfolge des zu Girondins Bordeaux gewechselten Vladimir Petkovic als Trainer der Schweizer Nati ist nun auch offiziell geregelt: Murat Yakin unterzeichnete heute Morgen einen Vertrag bis zum Ende der WM-Qualifikation 2022 – mit Option auf eine Verlängerung. Der 46-jährige Basler, der für die Schweiz 49 Länderspiele bestritten hat, stösst per sofort vom Challenge-League-Verein FC Schaffhausen zum SFV. Gemäss den «Schaffhauser Nachrichten» beträgt die Ablösesumme 200'000 Franken.

Yakin freut sich auf die neue Aufgabe: «Die Nati war für mich schon als Spieler eine Herzensangelegenheit. Es ist eine grosse Ehre und Freude für mich, unser Land nun auch als Trainer der vertreten zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem tollen Team die WM-Qualifikation schaffen und weitere Erfolge feiern werden.»

Ist Murat Yakin die richtige Wahl für den Nati-Trainer-Posten?

Die Herausforderungen an den neuen Nati-Trainer in den nächsten acht Monaten sind gross. Das grosse Ziel ist die WM 2022 in Katar. Sechs Qualifikationsspiele stehen im September, Oktober und November an. Nur der Gruppensieger ist direkt qualifiziert. Der Favorit heisst Italien, die Schweiz ist der Herausforderer. Beide Teams sind bis anhin verlustpunktlos. Am 1. September startet Yakin mit einem Testspiel in Basel gegen Griechenland, vier Tage später folgt die Partie in der WM-Qualifikation im St.-Jakob-Park gegen den Europameister.

Trotz der schwierigen Ausgangslage und der kurzfristigen Entscheidung ist Nati-Direktor Pierluigi Tami überzeugt, auf den richtigen Kandidaten gesetzt zu haben: «Murat Yakin ist eine starke Persönlichkeit mit grosser internationaler Erfahrung als Spieler und als Trainer. Er ist ein junger, moderner Schweizer Trainer mit einer klaren Spielidee, hoher technischer Fussballkompetenz und präzisen Zielsetzungen.»

Yakin trainierte in der Super League Thun, Luzern, den FC Basel, die Grasshoppers und Sion. Ausserdem arbeitete er ein Jahr in Russland bei Spartak Moskau. Mit dem FCB wurde er zweimal Meister, erreichte die Champions League und in der Europa League die Halbfinals. Sein Palmarès lässt sich sehen.

Zuletzt allerdings hat Yakin nicht mehr auf der grossen Bühne gearbeitet. Seit der Saison 2019/20 war er Coach des FC Schaffhausen. Am Sonntag sass er da beim 1:1 im Heimspiel gegen den FC Winterthur zum letzten Mal auf der Bank. (pre/sda)

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Die Rekordspieler der Schweizer Nati

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Die Rekordspieler der Schweizer Nati
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