Sport
Roger Federer

Federer zum fünften Mal zum «Weltsportler des Jahres» gekürt

epa06569203 Swiss tennis player Roger Federer poses with the 'Sportsman Award' and 'Comeback Awards' at the 2018 Laureus World Sports Awards in Monaco, 27 February 2018. The annual ...
Roger Federer gewinnt für sein Comeback-Jahr 2017 gleich zwei Laureus Awards.Bild: EPA/EPA

Roger Federer zum fünften Mal zum «Weltsportler des Jahres» gekürt

27.02.2018, 21:5428.02.2018, 08:23

Roger Federer hat bei den 19. Laureus World Sports Awards in Monaco zum fünften Mal die begehrte Auszeichnung als Weltsportler des Jahres erhalten und ist zum Rekordhalter in dieser Kategorie aufgestiegen.

Der 36-jährige Baselbieter, der seit dem 19. Februar wieder als Nummer 1 der Welt geführt wird, hatte den «Sport-Oscar» bereits von 2005 bis 2008 gewonnen.

Federer, der im Verlauf der Gala in Monaco auch schon in der Kategorie «Comeback des Jahres» geehrt worden war, nahm die Trophäe im festlichen «Salle des Etoiles» persönlich in Gegenwart von Fürst Albert von Monaco entgegen.

Federer hatte sich in der Wahl zum Weltsportler gegen seinen Rivalen Rafael Nadal, Weltfussballer Cristiano Ronaldo, Formel-1-Champion Lewis Hamilton, Leichtathlet Mo Farah und den viermaligen Tour-de-France-Sieger Chris Froome durchgesetzt.

Die seit letzter Woche älteste Nummer 1 in der Geschichte des Männer-Tennis überzeugte die 64-köpfige Jury der Laureus Sports Academy, der auch Fabian Cancellara angehört, mit seiner glanzvollen Rückkehr auf die Tennisbühne. Federer gewann 2017 nach halbjähriger Verletzungspause sieben Turniere, darunter das Australian Open und Wimbledon, und kam auf eine Gesamtbilanz von 52:5 Siegen. Deshalb avancierte Federer bei der Verleihung auch in der Kategorie «Comeback des Jahres» zum logischen Sieger.

Auch Marcel Hug ausgezeichnet

Neben Federer war auch Rollstuhl-Leichtathleten Marcel Hug für die alljährlich stattfindende Preisverleihung nominiert. Der 31-jährige Thurgauer wurde bei seiner dritten Nomination nach 2014 und 2017 zum «Behindertensportler des Jahres» gewählt. Hug wurde im vergangenen Jahr dreifacher Weltmeister, zudem gewann er fünf grosse Marathons.

Bei den Frauen schnappte sich Serena Williams die Trophäe. Zur Mannschaft des Jahres wurde das Formel-1-Team von Mercedes gewählt. (pre/sda)

Die Gewinner des Laureus Sports Awards

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Eine finnische Nullnummer oder was dem SCB zum Titelkandidaten noch fehlt
Vier Siege in Serie, Langnau im Derby chancenlos (1:3). Eigentlich könnte der SCB ein aussichtsreicher Titelkandidat sein. Aber etwas fehlt.
SCB-Präsident Carlo Bommes ist vor dem samstäglichen Derby in Langnau wie immer freundlich. Ein Gentleman eben. Und trotzdem ein bisschen verstimmt. «Ich habe eigentlich gedacht, dass Sie etwas von Hockey verstehen», rügt er den Chronisten. «Aber das scheint nicht der Fall zu sein. Sie versuchen uns, einen Russen als Ersatz für Miro Aaltonen zu verkaufen.» Den Einwand, das sei absurd, ein Chronist sei kein Spielerhändler, lässt er dann doch gelten. Und ein wenig kann er verstehen: Wenn ein hochkarätiger russischer Mittelstürmer seinem Untersportchef angeboten wird und der Chronist davon erfährt, ist die Story einfach zu gut.
Zur Story