So verteidigt Trump-Beauftragter die Einreiseverweigerung für somalischem Schiedsrichter
«Es gibt Dinge, über die wir nicht sprechen können, aber zumindest ist bekanntgeworden, dass er kurz vor seiner Reise in die Vereinigten Staaten Kontakt zu sehr, sehr schlechten Menschen hatte», sagte Giuliani übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Rande des WM-Spiels Niederlande gegen Japan in Dallas.
Weiteres gab der 40-Jährige in einer Medienrunde nicht bekannt, bekräftigte aber: «Ich belasse es dabei, aber eines kann ich Ihnen sagen: Wir werden nicht zulassen, dass im Rahmen eines Fussballturniers zwielichtige Gestalten in die Vereinigten Staaten einreisen.»
Der 34-jährige Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Als Grund nannten die Behörden Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia.
Giuliani: «Nicht die falschen Leute ins Land lassen»
Der Fussball-Weltverband hatte am Sonntag bestätigt, dass Artan trotzdem seine volle Vergütung als WM-Referee erhalten wird. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte den Fall als «unglücklich» bezeichnet.
Giuliani, den US-Präsident Donald Trump zu seinem WM-Beauftragten ernannte, liess dagegen keine Zweifel an der Rechtmässigkeit der Entscheidung aufkommen. «Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Menschen ein grossartiges Erlebnis haben – nicht nur in Dallas, sondern im ganzen Land. Dazu gehört auch, dass wir wissen, wer in die Vereinigten Staaten einreist», sagte der Sohn von Rudy Giuliani. Man müsse «sicherstellen, dass wir nicht die falschen Leute ins Land lassen». (nih/sda/dpa)
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