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Gemeinsames Engagement für «digitales Vertrauen»

19.12.17, 12:08


Die ETH Lausanne (EPFL) wird mit einem «Center for Digital Trust» ausgestattet. Diese Plattform will zu einem Referenzschwerpunkt in Sachen Cybersicherheit, Datenschutz und Achtung der Privatsphäre werden.

«Die Digitalisierung wird oft mit einer grossen Welle verglichen, die über die Welt hereinbricht. Deshalb brauchen wir Orientierungspunkte, um zu lernen, vertrauensvoll auf dieser Welle zu reiten.» Mit diesen Worten wurde Martin Vetterli, Präsident der EPFL, am Dienstag in einer Mitteilung zum Cybersecurity Day an der ETH Lausanne zitiert.

Vetterli möchte zu diesem Vertrauen in die Digitalisierung beitragen. Er gab am Dienstag in Anwesenheit von Bundesrat Guy Parmelin die Gründung des «Center for Digital Trust» an der ETH Lausanne bekannt.

Partner aus der Industrie

Acht Partner aus Industrie und Institutionen haben laut Vetterli Interesse gezeigt, sich zusammen mit der EPFL für diese Plattform zu engagieren. Darunter sind das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und das Universitätsspital Lausanne (CHUV), aber auch die Unternehmen Elca, Sicpa, Swisscom, Swissquote, SGS und SwissRe.

Diese Partner werden auch zur Finanzierung des Zentrums beitragen. Die ETH Lausanne kündigte zudem die Gründung von zwei neuen Unterrichts- und Forschungslehrstühlen an. Diese sollen die Labors verschiedener Fakultäten wie etwa der Fakultäten Informatik und Kommunikation, Life Sciences und Technologiemanagment ergänzen.

«Im Zentrum unseres Ansatzes steht das digitale Vertrauen», sagte Jean-Pierre Hubaux, der akademische Leiter des Zentrums. Dieses soll in einigen Monaten operationell werden, möglichst auf Beginn des neuen Schuljahres im August 2018. (sda)

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