Polizeirapport
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Der Leichnam der am Montagabend auf dem Rhein verunglückten Ruderin wurde beim Kraftwerk Birsfelden aufgefunden. (KEYSTONE/Gaetan Bally).

Der Leichnam der am Montagabend auf dem Rhein verunglückten Ruderin wurde beim Kraftwerk Birsfelden aufgefunden. Bild: KEYSTONE

Opfer des Schiffsunglücks in Birsfelden BL ist 52-jährige Ruderin

Beim Opfer des Schiffsunglücks vom Montagabend in Birsfelden BL handelt es sich um eine 52-jährige Frau. Sie befand sich in einem Ruderboot, das auf dem Rhein frontal mit einem Frachtschiff kollidiert war.

Ereignet hat sich der Unfall kurz nach 19.15 Uhr, wie die Baselbieter Polizei am Dienstag mitteilte. Das Frachtschiff, das rheinaufwärts unterwegs gewesen war, stiess demnach im Bereich des Birsfelder Hafens frontal mit einem talwärts fahrenden Ruderboot zusammen.

Im Sportboot befanden sich nach Polizeiangaben vier Frauen. Drei von ihnen konnten sich selbständig ans Ufer retten. Sie kamen mit leichten Verletzungen davon.

Eine 52-jährige Frau verlor beim Unfall dagegen ihr Leben. Sie konnte im Rahmen einer gross angelegten Suchtaktion nur noch tot geborgen werden. Gefunden wurde ihr Leichnam nach Auskunft eines Polizeisprechers im Bereich des Kraftwerks Birsfelden.

Bei der Suche nach der Frau wurde auch ein Helikopter eingesetzt. Zudem unterstützen Feuerwehrleute und Polizeikräfte aus dem benachbarten Deutschland die Baselbieter Rettungskräfte.

Weitere Angaben zu den verunfallten Ruderinnen wollte der Polizeisprecher aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht machen. Weshalb die beiden Schiffe zusammengestossen sind, ist noch nicht klar. Die Polizei und die Baselbieter Staatsanwaltschaft haben eine Untersuchung eingeleitet.

Erfahrene Ruderinnen in Doppelvierer

Das verunglückte Rennruderboot gehört dem 1884 gegründeten Basler Ruderclub, wie dessen Präsident Christoph Socin Angaben in verschiedenen Medien bestätigte. Die vier verunfallten Frauen - alle langjährige und erfahrene Ruderinnen - hätten sich mit dem Doppelvierer auf der Rückfahrt von einem Training befunden.

Solche Trainingsfahrten bei Dunkelheit werden laut Socin regelmässig durchgeführt. Die Boote seien jeweils mit Positionslichtern ausgerüstet. Socin kann sich nicht erinnern, dass der Ruderclub mit 300 Aktiv- und 70 Jugendmitgliedern in den letzten 50 Jahren je von einem solchen Unfall betroffen war. (sda)

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