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Klimatauglicher Wald: Bundesrat Rösti verteidigt Budget-Kürzungen

Bundesrat Albert Roesti spricht vor einer Lokomotive im Verkehrshaus anlaesslich einem Sommer-Gespraech mit Journalisten ueber aktuelle Themen im UVEK, am Mittwoch, 1. Juli 2026, In Luzern..(KEYSTONE/ ...
Umweltminister Albert Rösti steht hinter dem Entscheid, die Mittel für einen klimatauglichen Wald zu kürzen.Bild: KEYSTONE

Rösti rechtfertigt Budgetkürzungen für klimatauglichen Wald

04.08.2026, 10:0504.08.2026, 10:05

Schweizer Wälder leiden besonders unter dem trockenen Sommer 2026. Trotzdem plant der Bundesrat, die Mittel für eine klimataugliche Aufforstung zu kürzen. Nachdem die Entscheidung stark kritisiert wurde, nimmt nun Umweltminister Albert Rösti Stellung dazu.

2020 sprach das Parlament 100 Millionen Franken, verteilt auf vier Jahre, unter anderem für die Pflanzung von hitzeresistenten Arten. Wie die NZZ am Sonntag berichtete, wurden die Massnahmen 2023 verlängert, das Budget jedoch gekürzt. Nun plant der Bundesrat eine erneute Kürzung.

Diese Entscheidung stiess selbst in den bürgerlichen Parteien auf Kritik. «Ich bin vom Verhalten des Bundesrates wirklich sehr enttäuscht, da dies in beiden Kammern beschlossen worden war», sagt der Waadtländer FDP-Nationalrat Daniel Ruch gegenüber RTS.

Die Nationalraete Philippe Nantermod, FDP-VS, Michael Buffat, SVP-VD und Daniel Ruch, FDP-VD, von links, sprechen an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 15. Juni 2026, in Bern. (K ...
Ist vom Entscheid des Bundesrates enttäuscht – FDP-Nationalrat Daniel Ruch.Bild: keystone

«Wenn uns gesagt wird, dass dieses Jahr das kälteste der nächsten zehn Jahre sein wird, und wenn man den Zustand der Wälder sieht, dann brauchen wir dieses Geld, um den Wald von morgen wieder aufzuforsten», sagt Ruch weiter. Er soll in der nächsten Parlamentssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen wollen.

Schuldenbremse vor Wald

Umweltminister Albert Rösti begründet die Kürzungen damit, nachhaltig haushalten zu wollen. «Als Umweltminister befürworte ich zusätzliche Mittel für den Umweltschutz, aber wir müssen auch die Schuldenbremse berücksichtigen», erklärt er dem Medium.

Die reguläre Forstfinanzierung bleibe jedoch stabil, versichert Rösti. «Innerhalb der 115 Millionen Franken, die der Bundesrat jährlich zur Verfügung stellt, gibt es Möglichkeiten, Massnahmen zum Schutz des Klimas und der Wälder vor dem Klimawandel zu unterstützen», beschwichtigt der Bundesrat.

Als Nächstes wird das Parlament über die geplanten Budgetkürzungen abstimmen. Obwohl der Umweltminister hinter dem Bundesratsentscheid stehe, wäre er bei einem Nein nicht allzu traurig. «Die Budgethoheit liegt beim Parlament», meint Rösti. «Sollte das Parlament beschliessen, das Budget für die Wälder zu erhöhen, wird der Umweltminister nicht allzu verärgert sein.» (nil)

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Die Bundesratsfotos bis zurück ins Jahr 1993
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Die Bundesratsfotos bis zurück ins Jahr 1993

Das Bundesratsfoto 2026. Sitzend, von links nach rechts: Bundeskanzler Viktor Rossi (GLP), Bundesrat Beat Jans (EJPD/SP), Bundesrat Ignazio Cassis (EDA/FDP), Bundesrat und Bundespräsident 2026 Guy Parmelin (WBF/SVP), Bundesrat Martin Pfister (VBS/Mitte). Stehend, von links nach rechts: Bundesrat Albert Rösti (UVEK/SVP), Bundesrätin und Bundespräsidentin 2025 Karin Keller-Sutter (EFD/FDP), Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider (EJPD/SP).

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Cassis zu Treffen mit Macron und Donald Trump
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Die beliebtesten Kommentare
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Oliver01
04.08.2026 10:20registriert Februar 2023
Bundesrat Rösti kann sich rechtfertigen, solange er will. Für mich ist er schon länger nicht mehr glaubwürdig.
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goschi
04.08.2026 10:17registriert Januar 2014
Wölfe abschiessen und Support von Ölkonzernen war halt wichtiger, Wald braucht eh niemand!
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Autofahrer
04.08.2026 10:22registriert Juli 2026
"Umweltminister Albert Rösti" Finde den Fehler!
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