Interview
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Interview

«Warum machen wir keinen Krypto-Franken oder einen Swiss Coin?»

Der Bankier Konrad Hummler erklärt, warum es zu einem Crash der Kryptowährungen kommen muss, weshalb sich aber die Blockchain-Technologie trotzdem durchsetzen wird und weshalb die Schweizerische Nationalbank über die Einführung einer mit Algorithmen erzeugten Währung nachdenken sollte.



Alle reden von der Blockchain. Aber wissen wir auch, wovon wir reden?
Es ist in der Tat enorm schwierig zu erklären. Der Blockchain-Gemeinschaft fehlen bis heute gute Bilder. Ich sage den meist jungen Anhängern jeweils: Wenn ihr glaubt, ihr könnt die Gesellschaft mit etwas beglücken, das niemand versteht, dann wird sich das letztlich gegen euch wenden.  

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Konrad Hummler, 64, hat Jurisprudenz und Ökonomie studiert. Als Bankier hat er bei der UBS und später bei der Bank Wegelin & Co. Karriere gemacht. Er war auch Verwaltungsratspräsident der NZZ. Heute ist er Mitglied des Thinktanks M1 AG.

Der typische Blockchain-Fan ist ein 20- bis 30-jähriger Fan. Sie sind ein gestandener Schweizer Banker. Wie sind Sie auf die Blockchain gekommen?
Ich habe mich vor zwei Jahren über eine grottenschlechte Artikelserie im «Economist» geärgert. Da habe ich mir gesagt: Entweder lässt du das mit der Blockchain bleiben – oder du willst es wirklich verstehen. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden.  

«In Kryptowährungen kommt man leicht hinein, aber nur schwer wieder heraus.»

Wie erklären Sie den aktuellen Blockchain-Hype und Kryptowährungs-Boom?
Zunächst: Blockchain und Kryptowährungen sind nicht gleichbedeutend. Blockchain ist eine Technologie wie das Internet. Wenige Menschen können das Internet erklären, aber die meisten wenden es an. Kryptowährungen sind ein kleiner Spezialfall einer Anwendung der Blockchain.  

Was vermag die Blockchain zu leisten?
Sie kann eines der Grundprobleme der menschlichen Kommunikation lösen: Sie kann eindeutige Zuordnungen festlegen. Das bedeutet, dass man das menschliche Vertrauen durch einen Algorithmus ersetzen kann, eine gewaltige Sache. Deshalb wird der Siegeszug der Blockchain langfristig nicht zu stoppen sein.

Was ist vom aktuellen Hype bei den Kryptowährungen zu halten?
Das ist bei jeder bedeutenden Innovation der Fall. Es entsteht ein Hype und eine Euphorie – denken Sie an die Dotcom-Blase in den 90er-Jahren –, und es kommt der Crash, den nur ganz wenige überleben.

«Der Hype wird nicht andauern, aber die Technologie wird überleben.»

Besitzen Sie selbst auch Kryptowährungen?
Natürlich, aber nicht als Investment, sondern um Erfahrungen zu sammeln und um zu sehen, wie man sie in normale Währungen umtauschen kann. Das ist gar nicht so einfach. In Kryptowährungen kommt man leicht hinein, aber nur schwer wieder heraus.

Betrachten Sie als bestandener Banker Kryptowährungen als eine seriöse Anlage?
Nur bedingt, aber im Zeitalter der tiefen Zinsen und der teuren Aktien ist der Durst nach alternativen Anlagemöglichkeiten gross.

Schreckt die extreme Volatilität der Kurse nicht ab?
Am Anfang eines technischen Innovationsschubs erlebt man das immer. Aber das führt auch unweigerlich zu einem Prozess der kreativen Zerstörung. Der Hype wird nicht andauern, aber die Technologie wird überleben.  

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Das Wunderkind der Kryptoszene: Vitalik Buterin.

Die Kurse von Bitcoin und Ether sind förmlich explodiert. Werden jetzt Leute angelockt, die besser die Hände davon lassen würden?
Es wird niemand gezwungen, Kryptowährungen zu kaufen.

Renommierte Ökonomen wie der Harvard-Professor Kenneth Rogoff warnen jedoch bereits vor einem Bitcoin-Crash.
Dieser Crash wird, ja, er muss geschehen. Jede Bewertung muss auch einen realen Bezug haben. Das ist bei den Kryptowährungen nicht immer der Fall. Diese Währungen sind entstanden, indem Gamer-Communities untereinander Tokens ausgetauscht haben. Man sollte deshalb den Hype auch nicht überbewerten. Insgesamt ist die Summe aller Kryptowährungen im Verhältnis zu den traditionellen immer noch winzig.  

«Die Vorstellung einer Schweiz AG oder eines Valleys ist mir fremd.»

Allerdings springen jetzt auch die Banken auf den fahrenden Zug auf. So werden neuerdings ETFs (handelbare Fondsanteile, Anm. d. Red.) auf Bitcoin herausgegeben.
Auch das gehört zu jeder Innovation. Wir sind jetzt in einer «Versuch-und-Irrtum»-Phase. Da kann es auch böse Unfälle geben.

Kann dadurch das Finanzsystem in Gefahr geraten?
Solange keine fixen Verpflichtungen ins System eingebaut werden, ist es nicht gefährlich. Derzeit gibt es keine Schuldenberge, wie das etwas bei der Immobilienkrise der Fall war. Wenn die Verschuldungsfrage auch bei den Kryptowährungen akut wird, dann muss der Regulator eingreifen. Solange nur dumme Anleger geschädigt werden, ist das nicht nötig.  

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Kryptowährungen. Bitcoins sind ein digitaler Ersatz für Fiat-Money wie Schweizer Franken oder Dollar. Ethereum hingegen ist ein System, in dem die einzelnen Tokens aktienähnlichen Charakter erhalten. Braucht es da nicht Regeln und eine Aufsicht, wie das bei Aktien ja auch der Fall ist?
Hier stellt sich tatsächlich die Frage: Werden über solche Konstrukte auch Verschuldungen aufgebaut? Und was steckt dahinter? Ich bezweifle, ob es da viel Substanz hat.  

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Bitcoins leiden immer noch unter einem schlechten Ruf. bild: shutterstock.

Warum brauchen wir überhaupt ICOs (Initial Coin Offering) und Tokens? Die Aktie ist längst erfunden und mit den Tokens bewegen wir uns in einem rechtsfreien Raum. Hat die Finanzaufsicht Finma hier nicht Handlungsbedarf?
Die Finma hat immer Handlungsbedarf ... ernsthaft: Solange es noch keine Verschuldungsproblematik und damit eine Systemgefährdung gibt, stellt sich die Frage nicht.  

Die Schweiz müsse das Krypto-Valley der Welt werden, hört man heute gelegentlich. Teilen Sie diese Einschätzung?
Ich bin sehr zurückhaltend mit patriotischen Forderungen bezüglich der Schweiz. Die Unternehmen sollen das tun, was sie für richtig halten. Die Vorstellung einer Schweiz AG oder eines Valleys ist mir fremd.  

Wenn traditionelle Banken bei den Kryptowährungen einsteigen, dann stellt sich früher oder später die Frage: Wer bestimmt die Geldpolitik? Müssen sich die Zentralbanken Gedanken darüber machen?
Wir wissen derzeit überhaupt noch nicht, wie es mit den Kryptowährungen weitergehen wird. Es ist denkbar, dass sie verboten werden. Oder es ist möglich, dass sie zu viele Nachteile gegenüber den klassischen Währungen haben und deshalb wieder verschwinden werden. Ernsthafte Ökonomen sagen dies voraus. Oder es wird zu einem friedlichen Nebeneinander von klassischen und Kryptowährungen kommen.  

Wie soll das gehen? Die Kryptowährungs-Anhänger wollen ja die Zentralbanken abschaffen.
Nein, sie wollen einfach da sein. Ich sehe keinen politischen Willen hinter den Kryptowährungen.  

Viele Kryptowährungs-Fans sind Anhänger einer privaten Währung im Sinne von Friedrich Hayek.
Ich würde das nicht überbewerten. Kryptowährungen sind entstanden, weil es technisch möglich ist. Aber es stellt sich tatsächlich die Frage, wie man die «privaten» Kryptowährungen in die «staatlichen» traditionellen Währungen konvertieren kann.

Sind Kryptowährungen dann wie eine Landeswährung, nur von einem virtuellen Land? Oder sind sie praktisch nicht konvertibel?
Mit Bitcoins ein Bier zu kaufen, ist derzeit immer noch schwierig.

Bitcoins haben einen schlechten Ruf. Sie werden nach wie vor mit Drogen- und Waffenhandel, mit Kriminalität und Mafia in Verbindung gebracht.
Das ist die Achillesferse der Kryptowährungen. Die Anonymität kann in dieser Form auch nicht geduldet werden.  

Genau diese Anonymität ist jedoch von den Anhängern gewollt.
Sie ist überhaupt nicht zwingend. Im Gegenteil: Die Blockchain sorgt für Transparenz und lässt eine völlige Ent-Anonymisierung zu. Deshalb glaube ich auch, dass wir am Anfang einer Entwicklung stehen, die noch völlig offen ist. Man könnte auch über eine nicht-anonyme Blockchain-Währung nachdenken, die von einer Notenbank emittiert wird.  

Ein Swiss Coin anstelle eines Schweizer Frankens?
Warum nicht. Die Geldschöpfung mittels Algorithmen hat grosse Vorteile. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Modell eines Swiss Coins oder eines Krypto-Frankens zu Ende zu denken.  

Aber nochmals: Jedem Bitcoin-Fan stehen bei dieser Vorstellung die Haare zu Berge. Er will kein Fiat-Money, und er will keine Zentralbanken.
Das betrifft nur einen Teil der Community. Für die meisten steht die Technologie im Vordergrund.  

Was für Vorteile hätte ein Swiss Coin gegenüber einem traditionellen Schweizer Franken?
Ein zentrales Problem der Ökonomie lautet: Wie organisiert man die Unabhängigkeit einer Zentralbank? Mit Algorithmen wäre dieses Problem in den Griff zu bekommen. Ich finde daher auch, dass traditionelle Ökonomen wie Rogoff es sich einfach machen, wenn sie die Kryptowährungen verteufeln. Ich fände es sinnvoller, wenn sie ihre Intelligenz und ihr Knowhow dafür einsetzen würden, diese Fragen ernsthaft durchzudenken.  

Mit den ICOs und den Tokens steuern wir – wie in den 90er Jahren mit der Dotcomblase – wieder auf einen Crash zu. Muss das sein?
Das liegt in der Natur des Wirtschaftens und des Menschen. «Versuchen und Irren» bedeutet vor allem: vernichten. Das will ich als Ökonom den begeisterten jungen Kryptowährungsfans beibringen. Ich predige stets: Passt auf, die Bereinigung steht noch bevor.  

Wenn wir schon ins Philosophische abgleiten: Ist es eigentlich wünschenswert, dass wir mit Blockchain und Kryptowährungen zunehmend in eine Gesellschaft kommen, in der Vertrauen überflüssig wird und alles mit anonymen Algorithmen geregelt wird?
Wäre das Vertrauen in die Menschen nicht so oft enttäuscht worden, müsste man diese Frage mit Nein beantworten. Leider ist es so, dass die grössten Enttäuschungen entstanden sind, weil Menschen das Vertrauen missbraucht haben. Die Vertrauens-Welt wird nicht vollständig untergehen, aber sie wird Konkurrenz durch Algorithmen erhalten. Das ist vielleicht gar nicht so schlecht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • PhilippS 16.10.2017 16:30
    Highlight Highlight Interessant zu lesen, dass Herr Hummler die platzende Btc-Blase kommen sieht. Hätte er das platzen seiner Subprime-Anlagen nur auch so zuverlässig kommen sehen, gäbe die Weggelin-Bank vielleicht noch.... 😜
  • Dagobart 15.10.2017 11:53
    Highlight Highlight Das Zauberwort bei der Kryptowährung heisst Dezentralisierung. Nicht Mitglieder einer Direktion, welche teils keinerlei Verantwortung bezgl. Ihrer Entscheidungen zu tragen haben, entscheiden , sondern eine DAO oder eine echte " Angebot und Nachfrage " Treiber. Dabei schmeckt mir der aktuelle Höhenflug des BTC ohne einen stärkeren CashFlow auch nicht. Solange damit nicht bezahlt wird ,ist ein grosser teil des Wertes : Spekulation. Unabhängig seines enormen Potentials. Dabei vergessen wir in der CH zu gerne , dass die geringen Inflation Stabilität bringt , andere Nationen kämpfen mit 30% und +
  • Dagobart 15.10.2017 11:41
    Highlight Highlight ".....Die Blockchain sorgt für Transparenz und lässt eine völlige Ent-Anonymisierung zu. "

    Ja lieber Herr Hummler ,dann schicken Sie mir doch bitte ihre BTC zu. Wenn Sie nach en paar Transaktionen (nur so zum bsp. Mixer=>Zcash => Dash => BTC und zum spass nochmals über den Mixer) ihr btc wieder finden , da ja nicht anonym ..... schicke ich ihnen diese wieder zu. 😄

    Zur Erklärung; bin der Meinung, dass wir hier noch dran arbeiten müssen. Schutz des Eigentums vor dem Staat ist wichtig. Aber Terrorfinanzierung und Geldwäsche ist ebenfalls nicht akzeptabel !
  • Dagobart 15.10.2017 11:31
    Highlight Highlight ".........Kryptowährungen sind entstanden, weil es technisch möglich ist"

    Kleiner Auszug aus dem BTC WhitePaper :
    "„Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Fiatgeldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen"

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bitcoin

    Es geht hier nicht um technische Möglichkeit, es geht um das misstrauen gegenüber Banker , Zentralbanken und Politiker, die das Eigenwohl vor dem Wohl Aller vorziehen.
    • bobi 15.10.2017 13:45
      Highlight Highlight Denken Sie also, dass Kryptowährungen weniger vertrauen brauchen.

    • Dagobart 15.10.2017 17:07
      Highlight Highlight In gewissen belangen. Jede Währung braucht Vertrauen in den repräsentierten Wert. Ich will ja schlussendlich den Wert , den ich erarbeitet habe, nicht durch eine Währung wieder verlieren.
      Aber genau das KANN bei einer fiat durch Misswirtschaft der Banken oder der Politik durch Inflation der Währung passieren. BTC erhält den Grossteil seines Wertes durch "Angebot und Nachfrage" die Anzahl BTC und deren Vermehrung ist mit einem Algorithmus hinterlegt und kann nicht durch einen Zentralen Entscheid geändert werden. Ganz zu schweigen "SmartContracts" ersetzen das menschliche Vertrauen.

    • bobi 15.10.2017 18:51
      Highlight Highlight Genau hierbei sehe ich das Problem. Die Schwankungen sind bei Kryptowährungen zu gross, um als Zahlungsmittel zu dienen. Hingegen werden die Schwankungen bei CHF durch die SNB stabilisiert (Inflationsbandbreite ca. 2 %)

    Weitere Antworten anzeigen
  • Dagobart 15.10.2017 11:22
    Highlight Highlight ".......Mit Bitcoins ein Bier zu kaufen, ist derzeit immer noch schwierig."

    Noch..... siehe TeX, Monero oder Centra Card oder OmiseGo .....je nach dem auf welchem Kontinet man lebt, gibts Karten , die überall wo Visa oder MasterCard akzeptiert werden bezahlt werden kann.
    • Luca Regnipuzz 15.10.2017 20:35
      Highlight Highlight Müsste dann wohl "Monaco" statt "Monero" heissen.
    • Dagobart 15.10.2017 21:42
      Highlight Highlight ...huch ... stimmt ! Bei der Vielfalt an Coins verliere ich des öfteren den überblick ! Danke für die Korrektur !
  • Dagobart 15.10.2017 11:15
    Highlight Highlight "....denken Sie an die Dotcom-Blase in den 90er-Jahren –, und es kommt der Crash, den nur ganz wenige überleben."
    Ebay, Amazone, Google, Apple, Netflix. Etc. etc. Viele davon sind nicht mehr da .
    Einverstanden aber ein paar wenige sind - nicht mehr wegzudenken - geblieben .
    Aktuell gibts ca. 5000 Coins , viele sind nicht mehr da und mehrere davon werden noch verschwinden. Für jede Funktion ein Anwendungdgebiet. Btc = Commodity , eth = smart contracts , Iota = IoT Zahlungen . ..... Zum bsp.!!!??
  • ponebone 15.10.2017 11:08
    Highlight Highlight Als völliger Laie, wieso nutzen Kriminelle so gern Bitcoins, wenn man sie anscheinend nicht gut in traditionelles Geld wechseln kann (laut dessen Aussagen). Das mit der Anonymität ist mir schon klar, aber das nützt dir ja nichts wenn dus nacher nicht los wirst.
    • Dagobart 15.10.2017 12:26
      Highlight Highlight Genutzt weil ; du kannst mehrere Mio. von einer Adresse zu einer anderen Adresse transferieren ,völlig anonym, deswegen gerne genutzt.

      Wenn du dann wieder fiat Geld haben möchtest, greifen die allgemeine Finanz Kontrollen zu.

      Technisch gesehen; du willst deine Mio. auf einer Börse umtauschen. Du musst dich gegenüber der Börse identifizieren, mehr Geld = mehr,genauer identifizieren. Wenn du dann das Geld auf dein Konto transferieren willst, wirst du die Menge Geld erklären müssen. Anti Terrorfinanzierung und Geldwäsche Gesetz ! Hat nicht direkt mit Kryptowährung zu tun !
    • ponebone 15.10.2017 16:36
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Bemühungen. Wenn ich behaupten würde ich wäre nun wesentlich schlauer, würde ich lügen, aber trotzdem merci.
    • Dagobart 15.10.2017 21:57
      Highlight Highlight Gerne!
      Ich glaube die Richtung ist aus der Antwort erkennbar, was so in 600 Zeichen Möglich 😄 Alles weitere kann aber aus Internet...blog... utube etc. Herausgefunden werden ...und sonst... einfach mal versuchen ne mio von einem Konto auf ein anderes zu verschieben 😜
  • Eric11 14.10.2017 17:30
    Highlight Highlight Müsste es nicht heissen "ein gestandener Schweizer Banker" anstatt "bestandener"?
    Er hat wohl Dinge bestanden, aber hier ist ja gestanden im Sinne von erfahren gemeint.
    • WStern 14.10.2017 19:58
      Highlight Highlight @Eric11: Völlig richtig, danke für den Hinweis. Ist mittlerweile korrigiert.
  • Tatwort 14.10.2017 16:30
    Highlight Highlight Ich mag Hummler nicht. Er und seine politischen Spiessgesellen sind dafür verantwortlich, dass es bei uns auch in den 80er-Jahren politisch Verfolgte gab. Er hat mit seinen wirtschaftlichen Kumpanen Traditionsfirmen in den Ruin geritten. Und mit seinen amoralischen Bankgspänli nicht nur Einzelpersonen, sondern am Ende die eigene Bank über den Abgrund gestossen.
    Was also ist es, das ihn qualifiziert, über Bitcoin zu reden? Dass er sich in die Technik eingelesen hat?
    Sorry. Hummler fehlt hier schlicht die Kompetenz.
  • Vernunft wo bisch 14.10.2017 15:01
    Highlight Highlight Die Kurse von Bitcoin und Ether sind förmlich explodiert. Werden jetzt Leute angelockt, die besser die Hände davon lassen würden?

    Es wird niemand gezwungen, Kryptowährungen zu kaufen.

    Etwa gleich wie:

    Mögen sie Bananen?

    Bratwürste sind aus Fleisch.
  • TruthMatters 14.10.2017 14:27
    Highlight Highlight "Derzeit gibt es keine Schuldenberge, wie das etwas bei der Immobilienkrise der Fall war. Wenn die Verschuldungsfrage auch bei den Kryptowährungen akut wird, dann muss der Regulator eingreifen."

    Zum glück konnte der Regulator ja bei der letzte Finanzkrise sicher eingreifen.
  • velociraptorllama 14.10.2017 12:03
    Highlight Highlight Danke für den "Blockchain ist die Technologie, Cryptowährungen ein Spezialfall einer Anwendung davon". Das muss ich sogar Personen im Informatikstudium immer wieder erklären (und die behaupten ja die leben praktisch vom Handeln der Cryptowährungen).

    Die Blockchain bringt uns weiter. Gewisse Kantone überlegen sich bereits das Grundbuch auf Blockchain aufzubauen.
    • FrancoL 14.10.2017 14:56
      Highlight Highlight @Idrisi; Also doch nicht ganz verstanden worum es beim Mining geht. Genau dieses Mining ist mitunter die Sicherheitsebene die die Basis der Blockchain darstellt. Es ist keine Spielerei es ist eine unendliche Abfolge an "Aufgaben" die es zu lösen gibt und damit die Eineindeutigkeit der Transaktion gesichert wird und da geht es bei weitem nicht nur um "Geld" sondern um jegliche Materie die es zu schützen gibt.
      Ja das braucht Energie, aber diese kann auch wiederverwendet werden oder man kann sie nachhaltig generieren.
    • maestro meo 14.10.2017 15:17
      Highlight Highlight Bedruckte Baumwollfasern, die nach Ermessen der Zentralbanken in Umlauf gebracht werden sind meiner Meinung nach ebenso wenig sinnvoll. Am Schluss ist es lediglich ein Verprechen / Vertrauen, dass dem Zahlungsmittel den entsprechenden Wert gibt. Seit Bretton-Woods basiert alles nur noch auf virtuellen Versprechungen und die Zentralbanken sind gezwungen, auf makroökonomische Ereignisse zu reagieren (Geldmärkte manipulieren), was bei den Cryptos schwierig bis unmöglich ist.
      Wir leben in sehr interessanten Zeiten.
    • cheeky Badger 14.10.2017 15:52
      Highlight Highlight @ maestro. Warum geht das denn so lange um ein bitcoin zu erzeugen? Was für berechnungen werden da angestellt? Wie viele bytes letztendlich geschrieben?

      Für mich unverständlich warum das so lange gehen soll. Das ist ja keine Finite elemente berechnung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ast1 14.10.2017 11:35
    Highlight Highlight Die Krypto-Märkte sind bereits mehrmals gecrasht und haben sich immer wieder erholt. Einen kompletten Zusammenbruch wird es nur geben, wenn der Markt als Ganzes irrelevant werden sollte.
    • icarius 14.10.2017 12:06
      Highlight Highlight Was recht unrealistisch wäre weil sich mittlerweile Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen über kryptomärkte finanzieren.
  • Ökonometriker 14.10.2017 11:24
    Highlight Highlight Bei Währungen vertraut man immer auf die Politik eines Landes. Bei Blockchain auf die Gruppe, die mehr als die Hälfte der Rechenpower kontrolliert.
    Bei Bitcoins werden 70 Prozent der Rechenleistung von China kontrolliert.

    Als Technologie ist die Blockchain weitaus weniger effizient und flexibel als traditionelle relationale Datenbanken. Ob Bitcoin-Transaktionen daher jemals so günstig und schnell wie herkömmliche Transaktionen sein werden ist fraglich.

    Warum die SNB keine Swiss Coin machen sollte? Sie würde dann von China, einem anderen Staat, kontrolliert. Wollen wir das?
    • Jonasn 14.10.2017 11:47
      Highlight Highlight Wenn Halbwissen als Fakt dargestellt wird...
    • icarius 14.10.2017 12:04
      Highlight Highlight Also schneller als internationale Banktransaktionen sind kryptowährungen bereits heute.
    • npe 14.10.2017 12:17
      Highlight Highlight Dir ist schon bewusst, dass es auch andere Arten von Blockchains gibt als PoW?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 14.10.2017 10:59
    Highlight Highlight Das erste Mal, dass man eine vernünftige Einschätzung über diese Kryptowährungen lesen kann. Danke für das Interview.

    Solange nur dumme Anleger geschädigt werden, muss der Regulator nicht eingreifen. (Konrad Hummler)
    • Paedu87 14.10.2017 12:03
      Highlight Highlight Dumme Anleger :-) Die Antwort auf die Frage hat aber deutlich mehr Substanz und ist definitiv richtig.
      Die Frage ist nur wie diese Regulierung aussehen sollte. Die Währungen sind anonym. Wer ist also beteiligt? Welches Recht wird angewendet? Gibt es überhaupt rechtliche bestimmungen bezüglich für Kryptowährungen? Welche Rolle/Pflichten hat der "Hersteller" eher jene einer Nationalbank? Oder ist er Bank? Oder nur Provider im Sinne eines IT-Dienstleisters? Was ist mit den einzelnen Blockchainclients? Und vieles mehr :-)
  • Randen 14.10.2017 10:50
    Highlight Highlight Weil es generell sehr lange dauert bis uns das „zwänzgi abegheit“
  • icarius 14.10.2017 10:49
    Highlight Highlight Das man in kryptowährungen leicht hinein- aber nur schwer hinauskommt stimmt nicht. Wollte am Mittwoch Bitcoins verkaufen. Hat 2 Minuten gedauert und am Donnerstagmorgen lags in CHF auf meinem UBS Konto.
    • p4trick 14.10.2017 11:38
      Highlight Highlight Welchen Service hast du verwendet?
    • velociraptorllama 14.10.2017 12:05
      Highlight Highlight Mag ja für BitCoin stimmen. Aber mach das mal mit EsoterikCoin3000 oder so.
    • offspring 14.10.2017 13:34
      Highlight Highlight Auch für solche Coins nicht ganz so schwierig sofern sie an einer Exchange gelistet sind. Verkaufen gegen Bitcoin oder Ether und dann weitertransferien zu einer Exchange, welche Fiat cashouts erlaubt, z. B. Lykke erlaubt die sogar cashouts in CHF. Andere bieten meist nur USD oder EUR an.
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