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Während Sie schliefen

+++ Boliviens Parlament erlaubt Kinderarbeit ab zehn Jahren +++ Strolchenfahrt im Kanton Freiburg endet tödlich +++ US-Botschaft warnt vor Anschlag in Algier +++ Brücke stürzt in WM-Stadt Belo Horizonte ein +++ Taliban zerstören Präsidenten-Heli +++

Auch wenn Sie die Augen zumachen, brauchen Sie keine Angst zu haben, etwas zu verpassen. watson hält Ausschau nach News und aktuellen Ereignissen. 



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Roman Rey
5:54
Kind verendet im Auto an Hitzeschlag - Vater droht Todesstrafe
Justin Ross Harris sits in Cobb County Magistrate Court in Marietta, Georgia July 3, 2014. A judge denied bail on Thursday for Harris who prosecutors said intentionally left his 22-month-old son strapped inside a hot car to die because he wanted to live a child-free life. REUTERS/Kelly Huff /Pool (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW)
Weil er seinen einjährigen Sohn sieben Stunden lang alleine im Auto sitzen liess und so dessen Hitzetod herbeiführte, droht einem Vater in den USA die Hinrichtung. Die Höchststrafe sei in diesem schwerwiegenden Fall durchaus möglich, sagte Richter Frank Cox bei einer Anhörung am Donnerstag im US-Bundesstaat Georgia.

Die Freilassung des Beschuldigten gegen Kaution lehnte er ab. Der 33-Jährige steht wegen schwerwiegender Indizien unter Mordverdacht. Während das 22 Monate alte Kind angeschnallt auf der Rückbank des aufgeheizten Autos sass, arbeitete sein Vater im Büro.

Nach eigener Darstellung hatte er vergessen, den Jungen am 18. Juni im Kindergarten abzuliefern, und den Fehler erst nach Feierabend bemerkt. Richter Cox äusserte erhebliche Zweifel an dieser Version der Geschichte. Ausserdem stellte sich im Zuge der Ermittlungen heraus, dass der Beschuldigte vor dem Vorfall im Internet Informationen über ein Leben ohne Kinder und Haftbedingungen in Gefängnissen eingeholt hatte. Darüber hinaus sah er sich Videos über Tiere an, die bei grosser Hitze qualvoll im Auto verendeten.
5:15
Netanjahu droht mit Einsatz von Bodentruppen
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu looks on during the weekly cabinet meeting on June 29, 2014, in Jerusalem. Netanyahu has urged the international community to press Palestinian president Mahmud Abbas to end his reconciliation with Hamas, citing the alleged kidnapping as proof that the movement's "terrorist" activities make it an unsuitable political partner. AFP PHOTO/POOL/DAN BALILTY
Der Nahostkonflikt spitzt sich zu. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die radikalislamische Hamas vor einem weiteren Beschuss Südisrael mit Raketen gewarnt.

Bei einer Rede anlässlich eines Empfangs des US-Botschafters zum amerikanischen Nationalfeiertag erklärte Netanjahu am Donnerstagabend, falls in der Region nicht wieder Ruhe einkehren werde, werden die an den Rand des Gazastreifens verlegten Bodentruppen energisch handeln. «Die Sicherheit unserer Bürger kommt vor allem anderen», sagte Netanjahu nach Angaben der Zeitung «Jerusalem Post».
5:02
Hurrikan «Arthur» verhagelt Nationalfeier-Wochenende an US-Ostküste
Ausgerechnet am US-Nationalfeiertag bedroht Hurrikan «Arthur» weite Teile der amerikanischen Ostküste. Am stärksten betroffen sind die Touristeninseln der Outer Banks in North Carolina. Hier könnten am Freitag Feiern und Feuerwerke zum Independence Day ins Wasser fallen.

Nur die Surfer trotzden den Bedingungen. Sie ignorieren den von North Carolinas Gouverneur ausgerufenen Notstand - viele Strände wurden gesperrt, Touristen vor dem Baden gewarnt - und machten sich auf die Suche nach hohen Wellen.
Surfer Ben Powell of Ocean Isle Beach rides a large wave during the effects of Hurricane Arthur, in Ocean Isle Beach, North Carolina July 3, 2014. Arthur threatens to douse some July 4 holiday plans on the U.S. East Coast as officials ordered evacuations of some low-lying coastal areas, closed beaches and tourist sites and delayed fireworks shows in anticipation of heavy rain and fierce winds. REUTERS/Randall Hill (UNITED STATES - Tags: ENVIRONMENT SOCIETY)
3:26
Bolivien erlaubt Kinderarbeit ab zehn Jahren
Das bolivianische Parlament hat Kinderarbeit ab einem Alter von zehn Jahren offiziell genehmigt. Nach dem neuen Gesetz müssen Unternehmen lediglich die körperliche und geistige Gesundheit ihrer jungen Arbeitskräfte garantieren und deren Ausbeutung verhindern.

Zwar liegt das offizielle Mindestalter bei 14 Jahren, allerdings ist im Ausnahmefall auch die Beschäftigung von Zwölfjährigen erlaubt. Verdingen sich Minderjährige ohne Dienstherrn, dürfen sie dies gemäss dem Parlamentsbeschluss vom Mittwoch (Ortszeit) künftig schon ab zehn Jahren tun. Unter der bisherigen Regelung waren keine Ausnahmen vom Mindestalter ab 14 Jahren erlaubt. Kritiker nannten dies realitätsfern, da viele Kinder in Bolivien aus finanzieller Not heraus schon früh arbeiten müssten.

Die Neuregelung solle nun dabei helfen, das Land bis zum Jahr 2025 von extremer Armut zu befreien, sagte der Abgeordnete Javier Zavaleta der Nachrichtenagentur AFP. Bestenfalls werde Kinderarbeit schon ab 2020 nicht mehr nötig sein.
3:13
Franzose schummelt sich ohne Ticket ins Flugzeug
Trotz der jüngst verschärften Sicherheitsbedingungen an europäischen Flughäfen ist ein Franzose in Paris problemlos ohne Ticket an Bord eines Flugzeugs gelangt. Hervé Couasnon ist für ähnliche Protestaktionen bekannt.

Er wurde am Donnerstag noch vor dem Start einer Air-France-Maschine am Airport Charles de Gaulle entdeckt und festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Mit seinem Vorgehen habe er «Lücken in den Sicherheitskontrollen» aufzeigen wollen, sagte Couasnon der Nachrichtenagentur AFP.

Im schwarzen Anzug mit weissem Hemd hatte sich der 56-Jährige erfolgreich als Begleiter behinderter Passagiere ausgegeben und die Kontrollen an der Seite eines echten Helfers passiert, der einen Rollstuhl schob. Er wurde nur enttarnt, weil das Flugzeug nach Rom ausgebucht war und ein Passagier schliesslich seinen rechtmässigen Platz einforderte.
2:31
Ebola-Epidemie dürfte laut WHO mehrere Monate dauern
Die schwere Ebola-Epidemie in Westafrika wird nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wahrscheinlich noch «mehrere Monate» andauern. Es sei nicht eindeutig abzusehen, wie stark sich die Epidemie noch ausbreiten werde, sagte der WHO-Vertreter Keiji Fukuda am Donnerstag zum Abschluss einer zweitägigen Ebola-Konferenz in Ghanas Hauptstadt Accra.

«Aber ich denke, wir werden mehrere Monate lang damit konfrontiert sein.» Auch Marie-Christine Ferir von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sagte, sie rechne mit mehreren Wochen bis Monaten bis zu einem Ende der Epidemie.
1:44
US-Botschaft warnt vor Anschlägen in Algier
Die US-Botschaft in Algerien hat vor Anschlägen von Extremisten gewarnt. Mögliche Ziele in der Hauptstadt Algier seien Hotels von US-Firmen, hiess es in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung. Mitarbeiter der Botschaft sollten Hotels am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA, meiden; ebenso einen Tag später, dem Unabhängigkeitstag Algeriens. Grössere Anschläge waren zuletzt selten in dem nordafrikanischen Land.

Zuvor hatten die USA bereits vor einem Terroranschlag auf den internationalen Flughafen nahe der ugandischen Hauptstadt Kampala gewarnt. Es gebe Hinweise von der ugandischen Polizei, dass es am Flughafen Entebbe eine «spezifische Bedrohung» einer ungenannten Terrorgruppe gebe. Der Anschlag solle Donnerstagabend zwischen 21 und 23 Uhr Ortszeit stattfinden, teilte die US-Botschaft in Kampala mit. US-Bürger, die in dieser Zeit auf dem Flughafen landen oder starten wollten, sollten ihre Pläne ändern.
1:13
Taliban zerstören Helikopter des afghanischen Präsidenten
Bei einem Raketenangriff radikalislamischer Taliban-Kämpfer in Afghanistan ist der geparkte Helikopter von Präsident Hamid Karsai zerstört worden. Die beiden Projektile schlugen am Donnerstag auf dem Flughafen der Hauptstadt Kabul ein und beschädigten drei weitere Helikopter leicht, wie das Militär mitteilte.

Verletzte habe es nicht gegeben. Nach Angaben der Flughafenleitung geriet ein Hangar in Brand, der Flugbetrieb musste vorübergehend eingestellt werden.

Zu dem Anschlag auf den streng gesicherten Flughafen, auf dem sich auch ein grosser NATO-Stützpunkt befindet, bekannten sich die Taliban-Rebellen. Die Islamisten sprachen von mehreren Toten und beschädigten Flugzeugen, sind aber dafür bekannt, das Ausmass ihrer Angriffe übertrieben darzustellen.
Smoke rises from the Kabul airport after an attack in Afghanistan, Thursday, July 3, 2014. An Afghan official says militants fired two rockets into the military side of the Kabul airport, striking President Hamid Karzai's helicopter as it sat on the tarmac. (AP Photo/Rahmat Gul)
0:46
Brücke stürzt in Brasilien ein – zwei Tote
Firefighters and policemen work at the site where several vehicles were crushed by a viaduct that collapsed in Belo Horizonte, Brazil, on July 3, 2014. An unfinished overpass collapsed on vehicles in Brazil's southeastern World Cup city of Belo Horizonte on Thursday, killing at least two people and injuring 19, officials said. AFP PHOTO/PEDRO DUARTE
Beim Einsturz einer im Bau befindlichen Brücke in der brasilianischen WM-Stadt Belo Horizonte sind am Donnerstag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ausserdem wurden 19 weitere Menschen Menschen verletzt, wie das Gesundheitsamt des südostbrasilianischen Bundesstaats Minais Gerais mitteilte.

Der Fernsehsender Globo zeigte Bilder der noch nicht für den Verkehr freigegebenen Brücke, die etwa fünf Kilometer vom Weltmeisterschafts-Fussballstadion Mineirao entfernt liegt. Teile der Brücke waren auf die Vorderseite eines Busses gestürzt.
0:35
Strolchenfahrt im Kanton Freiburg endet tödlich
Die Fahrt zweier Jugendlicher im Kanton Freiburg hat am Donnerstag tödlich geendet: Bei einem Autounfall auf einer Nebenstrasse zwischen Fräschels und Kerzers starb ein 15-Jähriger. Sein 13-jähriger Mitfahrer wurde in kritischem Zustand ins Spital eingeliefert.

Die beiden Jugendlichen stammen aus dem Lager der Fahrenden in Kerzers, wie die Kantonspolizei Freiburg am späten Abend mitteilte. Laut ersten Ermittlungen fuhren sie auf dem Landhofweg von Fräschels in Richtung Kerzers, als ihr Auto auf einem geraden Wegstück aus ungeklärten Gründen von der Strasse abkam.

Beim Sturz über die Böschung überschlug sich das Fahrzeug, kam auf dem Dach zum Stillstand und versank teilweise im Wasser des Kanals. Der Unfall ereignete sich rund 300 Meter vom Lager der Fahrenden entfernt. Laut der Polizei stammt das Auto «höchstwahrscheinlich» aus dem Lager.
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