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Abchasien

Machtkampf in Abchasien: Präsident tritt zurück



In einem Machtkampf in der von Georgien abtrünnigen Schwarzmeerregion Abchasien hat Präsident Alexander Ankwab seinen Rücktritt erklärt. Er wolle damit Blutvergiessen vermeiden, sagte Ankwab am Sonntag. Er soll sich im russischen Militärstützpunkt Gudauta verschanzt halten.

Die Opposition wirft ihm vor, die international nicht anerkannte Republik mit autoritärem Stil in den Ruin zu treiben. Viele Einwohner klagen über Kriminalität und Armut.

Das Parlament setzte für den 24. August Präsidentenwahlen an. Die Abgeordneten übertrugen bis dahin die Vollmachten an Parlamentschef Waleri Bganba. Das berichteten Medien aus der Hauptstadt Suchumi.

In dem seit Tagen schwelenden Machtkampf sprach das Parlament der Region mit rund 200'000 Einwohnern auch der Regierung das Misstrauen aus. Ministerpräsident Leonid Lakerbaja kritisierte das Votum aber als "ungesetzlich".

Russland hat in Abchasien Tausende Soldaten stationiert - zur Abwehr möglicher Versuche Georgiens, die Region zurückzuerobern. Russland hatte das Gebiet sowie die Region Südossetien nach dem Südkaukasuskrieg gegen Georgien 2008 trotz internationalen Protests als unabhängige Staaten anerkannt. (sda)

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