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Elektroauto: Byton hat 60'000 Reservierungen für den futuristischen M-Byte

Byton M-Byte
Der M-Byte von Byton gehört zu den meisterwarteten Elektroautos.Bild: Byton

Byton hat 60'000 Reservierungen für den M-Byte – das E-Auto ist günstiger, als du glaubst

Byton macht den etablierten Autobauern mit einem futuristischen E-SUV ab Ende 2020 Konkurrenz. Tesla legte derweil ein Rekordjahr hin und steigerte die Verkäufe um über 50 Prozent.
06.01.2020, 11:3606.01.2020, 11:36

Der Elektroauto-Hersteller Byton, dessen Markenzeichen ein riesiges Display im Cockpit ist, hat inzwischen 60'000 Reservierungen für sein erstes Modell bekommen. Das sagte der deutsche Mitgründer und Chef Daniel Kirchert am Sonntag (Ortszeit) auf der Technik-Messe CES in Las Vegas.

epa07193996 The over-sized dash display screen of the Byton M-Byte electric crossover SUV is shown on display at the Automobility LA auto show in Los Angeles, California, USA, 27 November 2018. The sh ...
Bild: EPA/EPA

Byton will den SUV M-Byte von Mitte des Sommers an in China bauen und zunächst in dem Land auf den Markt bringen. Für 2021 ist dann der Start in den USA und Europa geplant.

Für den europäischen Markt stünden bereits Vereinbarungen mit Autohandelsgruppen und anderen Infrastruktur-Anbietern, sagte der zuständige Byton-Manager Andreas Schaaf in Las Vegas. Darunter seien viele Handelspartner, die Fahrzeuge etablierter Premium-Hersteller verkauften.

Byton will mit einem Preis von 45'000 Dollar bzw. Euro vor Steuern den Premium-SUV-Markt aufmischen. Später soll die E-Limousine K-Byte (siehe Diashow) folgen.

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quelle: byton
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Die Preisgestaltung zeigt: Die Preise für Elektroautos kommen in Bewegungen. Andere Player setzen ihre Preismarken inzwischen zum Teil noch tiefer an. So will der Elektroauto-Vorreiter Tesla sein Pickup-Modell Cybertruck schon ab knapp 40'000 Dollar verkaufen. Der Konkurrent Fisker kündigte in Las Vegas ein SUV-Modell mit Solarzellen im Dach für 37'500 Dollar an.

Der SUV-Rivale Fisker Ocean (37'500 Dollar) kommt Anfang 2022 mit einem Solarzellen-Dach.
Der SUV-Rivale Fisker Ocean (37'500 Dollar) kommt Anfang 2022 mit einem Solarzellen-Dach.

Tesla übertrifft Erwartungen

Der US-Elektroautobauer hat im vierten Quartal mehr Fahrzeuge ausgeliefert als erwartet und seine Jahresziele so doch noch erreicht. In den drei Monaten bis Ende Dezember wurden weltweit 112'000 Autos an die Kundschaft gebracht. Der Grossteil entfiel mit 92'550 Stück auf Teslas günstigstes Fahrzeug, das Model 3, mit dem die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk den Massenmarkt erobern will.

Im gesamten abgelaufenen Jahr lieferte das Unternehmen rund 367'500 Fahrzeuge aus. Damit steigerte sich Tesla um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Tesla bekam inzwischen Konzernchef Musk zufolge über 140'000 Reservierungen für den Cybertruck.

Der Cybertruck kommt – das bietet der neue Tesla-Pickup

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Der weltweite Marktführer VW meldete derweil im September 2019 über 30'000 Reservierungen für den ID.3, der Mitte 2020 ab rund 30'000 Franken verfügbar sein soll. Der ID.3 ist das elektrische Pendant zum VW Golf.

VW bringt den Golf für das Elektrozeitalter

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Der VW ID.3 ist seit September 2020 erhältlich. Die Reichweiten variieren je nach Modell von 330 bis zu 550 Kilometern nach WLTP.
quelle: vw
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2021 soll dann Volkswagens Mittelklasse-Kombi ID Space Vizzion zur abgasfreien Alternative für Passat-Fahrer werden.

VW ID Space Vizzion: Der erste Elektro-Kombi von Volkswagen

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Volkswagen stellt mit dem Konzeptauto ID. Space Vizzion einen konkreten Ausblick auf die Serienversion eines elektrischen Passats vor.
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(oli/sda/dpa)

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TOGG – die türkische Antwort auf Tesla
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am 27. Dezember 2019 das erste türkische Elektroauto präsentiert.
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Sich selber ein Elektroauto bauen?
Video: srf
Knall bei Sunrise: Bis zu 450 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden
Sunrise plant einen weiteren grossen Stellenabbau. Im Zuge einer mehrjährigen Neuaufstellung könnten bis zu 450 Vollzeitstellen wegfallen, wie der zweitgrösste Schweizer Telekomkonzern am Montag mitteilte. Gemessen an den konzernweit rund 2900 Vollzeitstellen entspricht dies knapp 16 Prozent oder etwa jeder sechsten Stelle.
Der Abbau ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung des Betriebsmodells, die Sunrise derzeit prüft. Das Unternehmen will seine Organisation stärker auf Kundenbindung, Netzqualität und einen zuverlässigen Betrieb ausrichten, wie es hiess. Gleichzeitig sollen neue Angebote und Innovationen schneller entwickelt und auf den Markt gebracht werden.
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