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epa07971807 ID.3 cars during a presentation on the occasion of the start of the production of the new electric car Volkswagen ID.3 at the Volkswagen (VW) vehicle factory in Zwickau, Germany 04 November 2019. The ID.3 is Volkswagen's first product in an affordable range of full-electric vehicles based on the MEB-platform. The ID.3 will be available with three battery options: standard range, mid range and long range. Production starts in November 2019 and customers will begin taking delivery of their cars in the summer of 2020.  EPA/JENS SCHLUETER

Im deutschen Zwickau läuft ab sofort der elektrische Golf-Nachfolger ID.3 vom Band. Bild: EPA

VW bringt den Golf für das Elektrozeitalter – der ID.3 ist gut für die Umwelt, aber ...

Am Montag startete VW endlich so richtig ins E-Zeitalter – der Konzern beginnt mit dem Bau seines ID.3. Gleichzeitig rechnen Experten vor, wie viele Jobs dieses und andere Elektroautos vernichten werden. Wohin steuert der Autostandort Deutschland?

Ralf Bielefeldt / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Der 4. November 2019 ist ein grosser Tag für VW in Zwickau: Im Volkswagen-Werk startet die Serienproduktion des ID.3. Das kompakte Elektroauto soll ein neues Zeitalter einläuten – für den global agierenden Konzern und für den sächsischen Standort gleichermassen: Volkswagen stellt erstmals schrittweise eine komplette Autofabrik um – von 100 Prozent Verbrennungsmotor auf 100 Prozent «E».

1500 Stromer sollen hier täglich vom Band laufen

epa07312440 An exterior view of the Volkswagen (VW) vehicle factory in Zwickau taken with a drone, Germany, 23 January 2019. The VW Golf car is produced at the VW plant in Zwickau.  EPA/UWE MEINHOLD

VW-Werk im sächsischen Zwickau: Hier startet die Produktion des Elektroautos ID.3 Bild: EPA/EPA

Ab 2021 peilt Volkswagen 330'000 Einheiten jährlich an. Das bedeutet: Bei aller Automatisierung im ID.3-Fertigungsprozess sind 8'000 Arbeitsplätze vor Ort auf absehbare Zeit gesichert. Zwickau, einst Geburtsstätte der Marke Horch, soll laut Volkswagen das grösste und leistungsfähigste E-Autowerk Europas werden – und das Aushängeschild ID.3 das dritte Volksauto von VW nach Käfer und Golf.

ID.3-Start in Zwickau

Der ID.3 soll eine neue Fahrzeugserie begründen, die massentauglich ist und die Grundlage für weitere E-Modelle bildet. Er basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB). Diese Technologie nutzt viele gleiche Teile für verschiedene Modelle. So lassen sich Kosten senken und einheitliche Technikstandards setzen. In den nächsten drei Jahren soll der E-Baukasten bei 33 Modellanläufen verwendet werden. Es gibt aber auch Kritik an der weiteren Planung der ID-Serie – unter anderem, weil das zweite Modell ein SUV ist.

«Wir wollen die Elektromobilität aus der Nische führen und das E-Auto für Millionen von Menschen erschwinglich machen.»

Thomas Ulbrich, Markenvorstand für Elektromobilität bei VW

Ab 2040 wollen die Wolfsburger keine Pkw mit Diesel- oder Benzinmotor mehr herstellen, bei Mercedes-Benz sollen ab 2039 nur noch E-Autos und Plug-in-Hybride (PHEV) von den Bändern rollen. Die von Emotionen und Sound geprägte Epoche der High-Performance-Verbrennungsmotoren geht zu Ende. Bye-bye, all ihr wunderbaren Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder.

VW bringt den Golf für das Elektrozeitalter – den ID.3

In 20 Jahren will Daimler CO2-frei sein

«Wir geben uns die kommenden 20 Jahre, um unsere Flotte auf CO2-Neutralität umzustellen», sagt Daimler-Chef Ola Källenius. «Bereits 2030 peilen wir mehr als die Hälfte des Pkw-Absatzes mit Plug-In-Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen an.» Damit die auch wirklich ins Rollen kommen, muss noch einiges geschehen in der Auto-Republik Deutschland. «Für eine Marktdurchdringung von E-Autos muss die Ladeinfrastruktur im öffentlichen und privaten Raum rasch, nachhaltig und flächendeckend ausgebaut werden», fordert Bernhard Mattes, der scheidende Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Die rund 20'000 öffentlichen Ladepunkte, die es heute bereits in Deutschland gibt, reichten bei weitem nicht aus für die Elektro-Bekehrung der Automobilisten. Bis 2030 seien laut Verband der Automobilindustrie eine Million öffentliche Ladepunkte notwendig, zusätzlich 100'000 Schnellladepunkte und mehrere Millionen private Ladepunkte, um die gewünschte E-Mobilitätswende zu realisieren.

epa07971932 An worker cleans a Volkswagen ID.3 car during the start of the production of the new electric car Volkswagen ID.3 at the Volkswagen (VW) vehicle factory in Zwickau, Germany 04 November 2019. The ID.3 is Volkswagen's first product in an affordable range of full-electric vehicles based on the MEB-platform. The ID.3 will be available with three battery options: standard range, mid range and long range. Production will start in November 2019 and customers can expect their cars to be delivered in the summer of 2020.  EPA/FILIP SINGER

Der ID. 3 basiert auf einem modularen Elektrobaukasten. VW kann so vom Kleinstwagen über SUV bis zur Limousine E-Autos auf der gleichen Basis herstellen, um Kosten zu sparen. Bild: EPA

Branche auf der Kippe

Wie es vorangehen kann und soll, wird parallel zum Zwickauer ID.3-Festakt Thema im Bundeskanzleramt sein. Am 4. November trafen sich dort zum wiederholten Male Vertreter der Bundesregierung und Spitzenmanager der Autoindustrie zum E-Mobilitäts-Gipfel. Und beratschlagen erneut, wie man in möglichst kurzer Zeit möglichst viele E-Autos auf die Strasse bekommt. Um zum einen die nächste Stufe der ausgegebenen Klimaziele zu erreichen. Und vor allem, um die Zukunftsfähigkeit der Autobranche zu erhalten. Denn die steht stärker denn je auf der Kippe.

epa07971810 German Chancellor Angela Merkel (R) looks at the production process of a worker (L) next to Saxony State Premier Michael Kretschmer (R-covered) as she attends the Volkswagen ID.3 car assembly line during the start of the production of the new electric car Volkswagen ID.3 at the Volkswagen (VW) vehicle factory in Zwickau, Germany 04 November 2019. The ID.3 is Volkswagen's first product in an affordable range of full-electric vehicles based on the MEB-platform. The ID.3 will be available with three battery options: standard range, mid range and long range. Production starts in November 2019 and customers will begin taking delivery of their cars in the summer of 2020.  EPA/FILIP SINGER

Angela Merkel am Montag beim Start der ID.3-Produktion. Bild: EPA

Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» attestierte der deutschen Autoindustrie unlängst einen Motorschaden. «Ein Jahrhundert lang setzte sie die Standards, nun laufen BMW, Daimler, Audi und VW gefährlich weit hinterher», lautet das Fazit eines fünfköpfigen Autoren-Teams. Die Geschicke des autonomen Fahrens würden in den Zukunftslabors von Digitech-Firmen wie Google-Schwester Waymo bestimmt. Den grossen deutschen Herstellern drohe, künftig zu blossen Zulieferern von Karosserien und Fahrwerken degradiert zu werden. Das Aus des Verbrenners sei noch nicht in ihrem Bewusstsein angekommen.

epa07971602 A general view of the Volkswagen ID.3 car assembly line during the start of the production of the new electric car Volkswagen ID.3 at the Volkswagen (VW) vehicle factory in Zwickau, Germany 04 November 2019. The ID.3 is Volkswagen's first product in an affordable range of full-electric vehicles based on the MEB-platform. The ID.3 will be available with three battery options: standard range, mid range and long range. Production will start in November 2019 and customers can expect their cars to be delivered in the summer of 2020.  EPA/FILIP SINGER

Das kurzfristige Problem: je höher der Marktanteil der technisch weniger komplexen E-Autos, desto grösser der Jobverlust. Bild: EPA

Hunderttausende der rund 1.8 Millionen Arbeitsplätze, die bundesweit direkt und indirekt an der Automobilbranche hängen, seien gefährdet. Faustregel: je höher der Marktanteil (MA) der technisch weniger komplexen E-Autos, desto grösser der Jobverlust. Steigt der Elektro-MA bis 2030 auf 25 Prozent, fallen in der hoch spezialisierten deutschen Autoindustrie 74'000 bis 80'000 Arbeitsplätze weg, prognostiziert das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Sollte er auf 40 Prozent klettern, wären es 80'000 bis 90'000 Jobs. Bei einem (unwahrscheinlichen) E-Anteil von 80 Prozent sagt das Fraunhofer IAO gar 107'000 bis 125'000 Stellenverluste voraus.

Bis zu 360'000 Stellen könnten wegfallen

Eine neue Modellrechnung des Naturschutzverbands BUND geht noch ein ganzes Stück weiter: Bis zu 360'000 Arbeitsplätze drohen demnach der Vorzeigebranche verloren zu gehen. Fortschritte in der Produktivität könnten laut dieser Rechnung 150'000 Jobs kosten, weitere 160'000 drohen wegzufallen, weil E-Autos lange nicht so komplex sind wie Verbrenner und daher von weniger Mitarbeitern produziert werden können, und bis zu 50'000 Stellen könnten Absatzeinbussen durch neue Mobilitätsdienste und ÖPNV-Verbesserungen zum Opfer fallen.

Aktuell hängen vier Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland an der Autoindustrie. Damit könnte es bald vorbei sein. Die Transformation zur Elektromobilität wird die Branche tüchtig durchrütteln, darüber sind sich Politiker, Manager und Wissenschaftler einig. Erste Vorboten zeigen sich schon heute, vor allem bei den Technologie-Konzernen der Zulieferbranche.

Bosch streicht bis Ende 2022 mehr als 2'000 Stellen in Deutschland, vor allem an den Diesel-Standorten; weltweit hängen derzeit noch etwa 50'000 Bosch-Arbeitsplätze an der Selbstzünder-Technologie. Schaeffler kündigte den Abbau von weiteren 1'300 Stellen an, ZF Friedrichhafen verlagert im grossen Stil Jobs ins Ausland, 2'000 Mitarbeiter bangen beim Bodensee-Riesen um ihren Broterwerb. Bei Continental stehen konjunkturbedingt allein im südhessischen Babenhausen rund 2'600 Stellen auf der Streichliste.

E-Mobilität ist eine Wette auf die Zukunft

Ob die E-Mobilität tatsächlich mit der strategisch erwarteten – und politisch herbeigeredeten – Wucht in Deutschland zu Tage treten wird, ist derzeit noch eine Wette auf die Zukunft. Immerhin: Die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos hat sich seit dem Jahr 2015 nahezu verdreifacht. Im laufenden Jahr wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits 47'903 E-Fahrzeuge neu zugelassen (Stand: September 2019), ein Plus von 94.9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hinzu kommen 163'352 Hybridautos (plus 67.9%), darunter 26'487 Plug-in-Hybride (plus 3.6%), die ihre Antriebsbatterie an der Steckdose laden können.

Weltweit betrachtet sind das fraglos noch eher bescheidene Zahlen: Die grossen drei chinesischen Hersteller BYD, BAIC und SAIC verkauften 2018 zusammen rund 485'000 elektrifizierte Pkw (vorwiegend) auf dem Heimatmarkt. Tesla als weltgrösster E-Auto-Hersteller kommt allein im vergangenen Jahr weltweit auf 234'000 Einheiten. Die Nachfrage auf anderen Märkten ist also da. Und dort dürften die deutschen Hersteller bald ein gewichtiges Wort mitreden, vorausgesetzt, es gibt keine Lieferengpässe bei den Batterien. 

BMW will bis 2023 insgesamt 25 Modelle mit elektrifiziertem Antrieb im Programm haben, davon zwölf reine E-Autos. Bei Mercedes-Benz sollen es schon Ende dieses Jahres 20 elektrifizierte Modelle sein. Audi will bis Anfang 2021 fünf reine Elektroautos im Portfolio haben, bis 2025 sollen es mehr als 30 Modelle mit Ladestecker sein. Volkswagen will im Zuge seiner Strategie 2025 ab 2026 keine reinen Verbrenner-Modelle mehr anbieten. Aktuell liegen die Wolfsburger mit 54'000 elektrifizierten Antrieben in 2018 auf Platz zwei der deutschen E-Autobauer. Platz eins geht an BMW mit 87'000 E-Autos und Plug-in-Hybride (PHEV) in 2018.

Volkswagens E-Auto-Fabrik: So entsteht der ID.3

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hofer Ernst 06.11.2019 14:07
    Highlight Highlight Leider sind die e-Autos noch nicht ausgereift und auch viel zu teuer. Die Entwicklung wurde vor xJahren einfach oder bewusst verschlafen.
  • Bosshard Matthias 06.11.2019 08:00
    Highlight Highlight Mir gefällt E-Autofahren, Umweltschutz hin oder her.
    Habe schon diverse gefahren. Eines ist aber klar: 75% der Energie (beinhaltet alles wie Gas Öl Strom) Importieren wir, davon 43% Strom Quelle Bundesamt für Statistik. Stellen wir nun alles auf Strom um, wird sich der Import umverteilen, also mehr Stromimporte, dieser ist aber längst nicht Grün. Auch wäre es mal an der Zeit Fakten zu bringen, so kosten Akkus nach 5-8 Jahren wenn Sie ersetzt werden müssen teils dramatisch viel Geld >Man suche nach Bericht SRF Wegwerfprodukt Elektroauto.
    • DerHans 06.11.2019 08:38
      Highlight Highlight Hätten wir Ölfelder müssten wir diesen Energieträger nicht importieren. Mit E-Autos hätten wir die Möglichkeit uns selbst zu versorgen. Beim Akku sprechen sie wohl die Kassensturz Sendung an mit einem Peugot ION, da war wohl eher Peugot nicht interessiert an einem Akkuwechsel und hat darum so einen hohen Fantasiepreis vorgelegt. Die Realität ist, dass zur Zeit 8 Jährige Teslas mit mehreren 100k km unterwegs sind mit dem 1. Akku. Und auch wenn ein Akku nicht mehr für das Auto reicht. Im Internet ist ein regelrechter Run auf ausgediente Akkus entbrannt, um sie als stationären Speicher zu nutzen.
    • Antinatalist 06.11.2019 08:42
      Highlight Highlight Im Outsourcing von umweltschädlichen Einflüssen ist die Schweiz ja extrem vorbildlich, um nicht zu sagen, weltmeisterlich. Quasi der Hamilton der Nationen. Das ergibt dann einen schönen, vorbildlichen Inlandausstoss, der es erlaubt, mit dem nackten Finger auf andere Länder zu zeigen.
  • Bynaus @final-frontier.ch 05.11.2019 23:34
    Highlight Highlight Danke, Elon. :)
    • ursus3000 06.11.2019 08:48
      Highlight Highlight Elon der neue Heiland , mir kommen gleich die Tränen
    • Bynaus @final-frontier.ch 06.11.2019 14:22
      Highlight Highlight Nö, er ist kein Heiland, bei weitem nicht. Aber ohne seine jahrelange, harte Arbeit gegen enorme Wiederstände gäbe es Tesla (so) nicht. Und ohne Tesla hätte die Deutsche Autoinsdustrie nie den Kurs gewechselt (sagt VW selbst) und E-Autos würden immer noch grottig aussehen. Das darf man ruhig anerkennen und auch mal Danke sagen.
  • murrayB 05.11.2019 22:13
    Highlight Highlight Im Bericht wird erwähnt, welches Wachstum die eFahrzeuge bei den Neuzulassungen haben und welchen Einfluss dies auf die Branche hat - Nur zur Info knapp 48'000 waren eFahrzeuge von insgesamt 3'400'000 Fahrzeugen - das sind gerade mal 1.4% - also vernachlässigbar!

    Es wird, wenn überhaupt Jahrzehnte noch dauern bis der Verbrennungsmotor abgelöst ist - Nur schon der Strombedarf wird gigantisch sein und DE stellt seine Atomkraftwerke ab! Von den Ressourcen die für die Produktion benötigt und dank steigender Nachfrage im Preis steigen ganz zu schweigen... Es gibt noch viele Hindernisse!
    • pontian 06.11.2019 00:06
      Highlight Highlight Diese Sichtweise greift zu kurz. Ausschlaggebend ist nicht der momentane Anteil, sondern die Wachstumsrate. Bsp. Schweiz: Stand heute sind 4% der 2019 neu eingelösten Autos elektrisch. Letztes Jahr waren es weniger als 2%. Ein Jahr vorher weniger als 1%. Dieses exponentielle Wachstum ist typisch für neue Technologien. Selbst der Branchenverband Auto Schweiz geht davon aus, dass 2020 10% der neu zugelassenen Autos Stromer sind. Und: Das Bundesamt für Umwelt gat nachgewiesen, dass alle Autos mit Strom betrieben werden können und dass das “nur” 10-15% mehr Strom als heute braucht.
    • Toerpe Zwerg 06.11.2019 06:51
      Highlight Highlight Der "gigantische Strombedarf" wird zum Zwerg, wenn man ihn in Relation zum bereits bestehenden Strombedarf setzt.

      Jahrzehnte? Dagegen wette ich. Disruption.
    • Repplyfire 06.11.2019 08:11
      Highlight Highlight Wenn sie aus dem 'gigantischen' Strombedarf den eingesparten Strom für Ölförderung, Transport, Raffinierung, Betrieb der Pipelinepumpen, zwischenlager, Geinvertrieb und Betrieb der Tankstellen, abziehen, bleibt nur noch ein Zwerg. Selbst die Netzbetreiber sehen das relativ entspannt. Tests haben zudem gezeigt, dass es problemlos geht. Mann lädt über Nacht gemächlich und nicht mit irgendwelchen fantasierten 350kw/h wie bei lesch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 05.11.2019 21:55
    Highlight Highlight Na wie wohl die Kobalt Gewinnung hochgedreht werden muss/ ob’s genug hat, wenn jetzt alle Autos durch elektrische ersetzt werden würden 🤔 Und Strom spitzen dürften wohl vor allem nachts dazu kommen. Wenn zu Netflix und Licht auch noch das E Auto saugt
    • ursus3000 06.11.2019 08:58
      Highlight Highlight macht doch nichts Glaube kann Berge versetzen
  • tomdance 05.11.2019 21:53
    Highlight Highlight Echt jetzt? So haben auch die Kutschenmacher und Hufschmiede bei der Einführung des Autos geweint. Und trotzdem hat die Welt weitergedreht. Die Deutsche Autoindustrie hat schlicht und ergreifend den Zug verpasst.
    • ursus3000 06.11.2019 08:59
      Highlight Highlight weil sie den Zug verpasst haben , haben sie eben das Auto genommen
  • Casimir R. 05.11.2019 20:33
    Highlight Highlight Schade, dass daran niemand wirklich arbeitet. Freikolben-Linear-Generatoren in Plug in Hybriden mit E-Fuel betrieben. Hätte viele Vorteile...
    Benutzer Bild
    • ursus3000 06.11.2019 09:01
      Highlight Highlight wenns keinen Touchscreen hat....
  • Giusep 05.11.2019 19:57
    Highlight Highlight Bei allen positiven Aspekten, die eine Umstellung auf Elektroantrieb bringt, frage ich mich, woher denn all der Strom für diese zusätzlichen Verbraucher kommen soll? Springen wir jetzt von der Abhängigkeit der Oellobby auf jene der Stromproduzenten? Oder wird endlich die individuelle Stromerzeugung eines jeden ( Photovoltaik, Windräder) gefördert, auch wenn das den Kraftwerkbetreibern nicht gefällt? Es wäre an der Zeit, Probleme zu lösen, nicht erst abzuwägen welchem Verwaltungsrat man evtl. ans Bein pinkelt und dann wieder nur so halbbatzige "Kompromisslösungen" zu bringen.
    • sigma2 06.11.2019 06:11
      Highlight Highlight Den Strom können wir selbst erzeugen, Öl nicht. Ich unterstütze lieber meinen lokale Genossenschaft, als mein Geld einem Scheich in den Hintern zu blasen.
  • Skip Bo 05.11.2019 19:30
    Highlight Highlight Frau Merkel geht nach Indien um dort unter anderem "Facharbeiter für Deutschland" zu suchen und Zuhause geht das Gespenst von Jobvernichtung um.
    Irgendwas passt da nicht.

  • Sharkdiver 05.11.2019 18:58
    Highlight Highlight VW soll das E-auto bringen dass es noch nicht gibt. Auch nicht bei der Konkurrenz. E-Passat
  • Royeti 05.11.2019 18:45
    Highlight Highlight Ich interessiere mich schon länger für ein E-Auto.
    Was die europäischen Produzenten aber noch nicht verstanden haben, die Autos müssen nebst Effizienz, Reichweite und Erscheinungsbild, vor allem bei der IT punkten!

    Tesla sieht von aussen nicht schön aus. Die Reichweiten sind ok. ABER das Touchdisplay ist riesig und brutal intuitiv zu bedienen.

    Der ID 3 sieht innen wie ein Spielzeug Auto von Hotweels aus.

    Schade.
  • pamayer 05.11.2019 18:38
    Highlight Highlight Unter uns eine kleine Scherzfrage in Sachen Co2 Verringerung:
    Woher bezieht Deutschland den Strom? Uran oder Kohle?
    • DerHans 05.11.2019 20:11
      Highlight Highlight Aus welchem Kriegsgebiet bezieht Deutschland das Öl, dass sie mit Kohle und Atomstrom raffinieren? Ich frage mich echt was mit Leuten los ist die nur die eine Seite beleuchten und die Andere total ausblenden🤦🏼‍♂️
    • tomdance 05.11.2019 21:45
      Highlight Highlight Wind, Solar, Wasser, Import z.B. aus der Schweiz. Kohle wird abgeschaltet. Nuklear ist ab 2022 nicht mehr am Netz. Noch Fragen?
    • ursus3000 06.11.2019 09:06
      Highlight Highlight @ tomdance aus der Schweiz ? wir sind jetzt schon Nettoimporteur . und bald geht das erste Atomkraftwerk vom Netz
    Weitere Antworten anzeigen
  • MadPad 05.11.2019 18:11
    Highlight Highlight VW der Ankündigungsweltmeister.

    Ich möchte zuerst sehen wie da 330'000 E-Autos pro Jahr vom Band rollen im 2021.

    Papier ist geduldig.
    • AquaeHelveticae 05.11.2019 19:55
      Highlight Highlight Rein technisch werden die das bestimmt hinkriegen. Der VW Konzern produziert immerhin ca. 10mio Fahrzeuge pro Jahr. Zumindest was die Leistungsfähigkeit der Produktion angeht hat VW den E Startups also einiges voraus.

      Die Frage ist eher ob die autos auch gekauft werden.
  • GetReal 05.11.2019 18:02
    Highlight Highlight Als Übergangstechnologie sind Elektromobile sicher spannend - vor allem, wenn es möglichst alle kaufen, die es jetzt als so wichtig predigen. Ich warte, bis eine Technologie verfügbar ist, die mir in Realität mehr als 300 km Reichweite (bei optimalen Temperaturen) erlaubt und nicht aus Atom- oder Kohlestrom gespiesen werden muss.
    • Toerpe Zwerg 05.11.2019 18:54
      Highlight Highlight Das Pferd!
    • El Vals del Obrero 05.11.2019 19:17
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg:

      Das muss auch mit Hafer und Wasser nachgeladen werden und braucht Ruhepausen, wahrscheinlich öfter als all 300 km.

      Ich wäre ja für die Lösung Akku wechseln statt im Auto festverbaut nachladen. An der Tankstelle wird einfach ein über alle Marken standardisierter Akku automatisch rein- und rausgeschoben, der dann in Ruhe geladen werden kann.
    • Inspector Callahan 05.11.2019 19:24
      Highlight Highlight Da kann ich dir nur deinen Nick empfehlen; get real!
      a) gibt's die Reichweite locker schon, bei allen Bedingungen und b) bist du der Eilkurier, der täglich Zürich-Lugano fährt ohne Pipihalt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 05.11.2019 17:58
    Highlight Highlight Und sie kommen wieder damit durch, nein - sie werden sogar noch bejubelt.
    Für was eigentlich?
    - Sie kaufen Akkus aus China, die dort mit 80 % Energie aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden
    - Sie steigern ihre Gewinne, weil die Margen für das Elektroauto höher sind als für Verbrenner
    - Das Geschäft wird dank hoher staatlicher Förderungen und Hysterie in den Medien von alleine laufen

    Und die gut bezahlten Jobs die da abgebaut werden, na die können demnächst für Amazon Päckchen ausfahren - natürlich für ein Drittel des bisherigen Lohns ^^
    • Ehrenmann 05.11.2019 23:53
      Highlight Highlight china baut gerade 40 atomkraftwerke um weniger co2 auszustossen. also in Kurzer Zeit (stichwort bau des Flughafens bejin) werden diese nicht mehr aus fossilen brennstoffen produziert
  • Eisenhorn 05.11.2019 17:43
    Highlight Highlight Gibt ein Video von Harald Lesch wie Deutschland aussehen würde wenn man es nur mit erneuerbaren Energien betreibt (Spoiler da ist nicht viel Platz übrig). Aber Wissenschaft ist in der aktuellen Klima Diskussion out. Aktivismus um jeden Preis ist in, und wenn man ein Hirn und einen Taschenrechner hat ist man ein verbitterter alter Mann (Ich bin nicht alt!).

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    • FrancoL 05.11.2019 19:49
      Highlight Highlight Es ist eine Anmassung, wenn man meint mit einem Taschenrechner und etwas Hirn die Energieproblematik zu erfassen. Wer immer noch nicht begriffen hat, dass es nicht um EINE Lösung geht sondern um das Zusammenspiel von verschiedensten Ansätzen, der kann den Taschenrechner getrost verschenken.
    • ursus3000 05.11.2019 20:27
      Highlight Highlight @FrancoL glauben und beten hilft sicher besser
    • Eisenhorn 05.11.2019 21:43
      Highlight Highlight @FrancoL Ja und was ist denn deine Lösung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eisenhorn 05.11.2019 17:36
    Highlight Highlight Das ist doch wieder Panik mache. Die Technologie hinter E-Auto's ist nun echt keine Rocketscience, und das Problem von Firmen wie Tesla ist nicht die Technik an sich sondern die Autos in genug grosse Mengen mit guter Qualität raus zu pumpen. Die Tesla Aktion fallen ja nicht bei jedem Quartalsbericht weil die Technik nicht geht, sondern weil Sie mal wieder zu wenige herstellen konnten. Hier werden grossen Auto Hersteller schnell aufholen, die haben schon die Logistik und Infrastruktur eine Autoproduktion gross aufzuziehen. Wo die ganzen Raren Erden für so viele Akkus herkommen... anderes Thema.
    • DerHans 05.11.2019 18:04
      Highlight Highlight Eisenhorn welche raren Erden? Lithium und Kobalt gehören nicht zu den seltenen Erden. Lithium ist sogar
      mehr als genug vorhanden. Kobalt wird immer weniger eingesetzt. Der grosse Bestandteil eines Akkus sind Kupfer und Aluminium aber diese Metalle stellen komischerweise kein Problem dar, weil ja auch mehr als genug im Verbrenner verbaut.
      Es werden einfach zu viele Unwahrheiten verbreitet.
    • Forest 05.11.2019 18:29
      Highlight Highlight Es ist auch Panik mache die Verbrennungsmotoren als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen.
    • El Vals del Obrero 05.11.2019 19:24
      Highlight Highlight So rar sind die "seltenen Erden" gar nicht. Bisher lohnte sich der Abbau an vielen Orten einfach nicht. Und sie sind recht gut aus alten Akkus recyclierbar. Klar, das dauert noch ein Weilchen (nach dem Leben im Auto können alte Akkus noch lange stationär zum Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz gebraucht werden), aber mit der Zeit wird es wohl einen recht grossen Recycling-Grundstock geben, so dass dann gar nicht mehr so viel abgebaut werden muss.
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  • Philippe87 05.11.2019 17:28
    Highlight Highlight ab wann kann ich denn das/den ID3 In der CH kaufen?
  • erster 05.11.2019 17:08
    Highlight Highlight Am Artikel stört mich, dass dem (recht deutschlandspezifischen) Argument Jobverlust durch die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotor nicht das Argument Jobverlust durch Verlust von Marktanteilen gegenübergestellt wird.
    Ich bin mir nämlich sicher, dass in Deutschland bis 2030 mehr Jobs verloren gehen würden, wenn die Hersteller nicht langsam endlich umstellen.
    • Locutus70 05.11.2019 18:00
      Highlight Highlight Stimmt - wobei sie dann auch einberechnen müssten, wie denn die Menschen die da ihre Jobs verlieren in Zukunft bezahlten werden bzw. was sie arbeiten.
      Und da bin ich persönlich nicht sehr optimistisch
  • what's on? 05.11.2019 16:58
    Highlight Highlight Schon praktisch, dass die Autoindustrie eine eigene Regierung hat. Und der Strom kommt z.B. aus Frankreich.
    Der nicht ganz neue Vortrag auf Youtube "Energiewende ins Nichts" ist immer noch empfehlenswert!
    • ursus3000 05.11.2019 17:32
      Highlight Highlight keine Angst das verstehen nicht alle , der Strom kommt ,,,,,,
    • pamayer 05.11.2019 18:40
      Highlight Highlight "dass die Autoindustrie eine eigene Regierung hat..."
      Sehr wahr.
  • iHero 05.11.2019 16:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DerHans 05.11.2019 17:05
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Inspector Callahan 05.11.2019 19:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Miikee 05.11.2019 16:49
    Highlight Highlight Deutschland ist Weltmeister in der Jobvernichtung.
    Da ist aber nicht die Technologie schuld, da ist vor allem der kurzsichtige Politiker schuld bzw. Deutschland (...Europa, der Welt) fehlt die Weitsicht.

    80'000 Jobs haben sie schon in der Solarbranche vernichtet, jetzt müssen wir leider alle von China einkaufen... Tja

    https://www.volker-quaschning.de/artikel/2019-05_Stellungnahme-CDU/index.php
    • ursus3000 05.11.2019 19:38
      Highlight Highlight und kostet leider nur noch einen Bruchteil
  • Stamix 05.11.2019 16:48
    Highlight Highlight schön zu lesen, wie sich die Community mit diesem Thema auseinander setzt. Vor wenigen Monaten/Jahren war e-Mobility fancy shit und jetzt sehen nur wenige das Ende vom Verbrenner nicht kommen. Es sind auch die OEMs, welche sich davon befreien werden. Soll jeder machen, was er will - solange er noch kann... aber es erinnert an die Diskussionen über PCs in den 80ern, Handys in den 90ern, Smart Phones der 00er und jetzt die Mobilitätslösungen verstärkt durch die Klimadebatte. Freuen wir uns auf die 20er!
    • Clife 05.11.2019 17:17
      Highlight Highlight Für mich war E-Mobility noch nie fancy. Es war schlicht und einfach unbezahlbar als Normalverdiener, weswegen ich mir schon von Anfang an Konkurrenz gewünscht habe, damit die Marktpreise sinken :)
    • Snowy 05.11.2019 17:34
      Highlight Highlight Ist ein running gag jedes Jahr an Familienweihnachten:
      Der Onkel, der anfangs 1990-er dem Internet eine Zukunft für Freaks, aber "niemals" für die breite Masse voraussagte.
      Dasselbe dann ein paar Jahre später bei den Mobiles.

      Ist übrigens derselbe Onkel, der im Familienchat seit ein paar Monaten "lustige" Greta-Witze versendet und "Studien", dass Elektromobilität unmöglich die Zukunft sein kann.

      Er fährt einen fetten SUV, ist Mitglied in der SVP und überhaupt so ziemlich der Konterpart von mir - ich mag ihn trotzdem! Gelebte Schweiz halt.
  • Perwoll 05.11.2019 16:44
    Highlight Highlight Was einfach aufhören muss ist das Märchen vom umweltfreundlichen Elektroauto. Ist nicht wahr. Die deutsche Autoindustrie würde besser auf die Elektrowelle verzichten und das gesparte Geld in Wasserstoffentwicklung stecken, denn da besteht die Möglichkeit mal ein umweltfreundliches Auto zu fahren.
    • Repplyfire 05.11.2019 17:29
      Highlight Highlight Umweltfreundlich ist zu Fuss zu gehen.
      Jetzt muss man sehen, wie und wo man Mobilität noch am Besten mit der Umwelt vereinbaren kann. Wasserstoff hört sich super an, bei genauerem Hinsehen kommen aber erhebliche Zweifel am Nutzen für den PKW-Markt.
      1) Hohe Prdouktionskosten
      2) Wasserstoff muss gewonnen (z.Zt. aus Erdgas), gelagert, vertrieben und wieder getankt werden, was den Wirkungs- und Umweltgrad zum Akku massiv schlechter dastehen lässt. Ironie an der Sache, H2lobbyisten wollen gerne erklären, dass der Strom für die E-Autos dreckig ist und daher Wasserstoff erstrebenswerter wäre....
    • DerHans 05.11.2019 17:42
      Highlight Highlight Und wie wird Wasserstoff hergestellt? Mit grünem Strom, nur dass man davon 2,5 mal mehr braucht, als wenn man den grünen Strom in einen Akku laden würde. Und nein der Wirkungsgrad wird nicht mehr markant besser. Seit 40 Jahren hört man das Märchen vom Wasserstoff der kurz vor dem Durchbruch steht. Aber es soll ja auch Leute geben die immer noch an einen Transrapid glauben...
    • Felix Meyer 05.11.2019 18:55
      Highlight Highlight Inwiefern ist Wasserstoff umweltfreundlicher? Ein Wasserstoffauto braucht bedingt durch den schlechteren Wirkungsgrad rund 3x so viel Energie wie ein BEV.
      Und für die Wasserstoffherstellung braucht es ebenfalls Strom. Der einzige Vorteil ist die Reichweite (die von den meisten nicht gebraucht wird) und das schnelle Tanken.
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  • Cityslicker 05.11.2019 16:39
    Highlight Highlight „Jetzt“ - VW-Sprech im Sinne von „irgendwann im Spätsommer 2020 werden die ersten ausgeliefert“. Gähn. Allein die Formulierungen: „...wollen...“, „...sollen...“, „...peilen an..“ Fortgesetzte Hinhaltetaktik der Ankündigungsweltmeister. Und: 330’000 Fahrzeuge ab 2021 sollen Eindruck schinden, bedeuten aber eigentlich nur, dass Volkswagen insgesamt (VW, Audi, Seat, Skoda...) auch dann noch deutlich weniger E-Autos p.a. baut als Tesla bereits heute! Ich werde dort im Leben kein einziges Fahrzeug mehr kaufen, unsere Flotte ist seit 2016 100% elektrisch.
  • Donald 05.11.2019 16:16
    Highlight Highlight Verschlafen haben es die Deutschen schon ein wenig. Andererseits haben sie aber auch das Wissen, die Kapazitäten und das Geld, um eine solche Massenprouktion nach Plan hochzufahren und abzuliefern.

    Mal schauen ob sie es mit der Software auch so hinbekommen wie Tesla. Die Leute wollen Updates und Connectivity wie beim Smartphone. Wenn die Deutschen weiter so komplexe Ausstattungen anbieten, haben ich Bedenken, ob die Software da mithalten kann...
    • Gubbe 05.11.2019 16:54
      Highlight Highlight Updates
      Wieso sofort Updates, ich denke, dass ein Auto funktionieren muss. Von Anfang an.
    • Perwoll 05.11.2019 17:22
      Highlight Highlight @Donald nein, möchte ich nicht. Ich will einfach ein Auto und kein fahrendes Smartphone.
    • DerHans 05.11.2019 17:45
      Highlight Highlight Gubbe sie dürfen es auch Rückrufaktion nennen, so nennen es doch die deutschen Hersteller oder? Falls sie als Mensch nie ein Update erfahren haben, wäre ihr Wissen wohl ziemlich bescheiden.
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  • ursus3000 05.11.2019 16:12
    Highlight Highlight und der Strom kommt aus der Steckdose
    • DerHans 05.11.2019 16:17
      Highlight Highlight Und der Diesel und Benzin zum Zapfhahnen. Merkt ihr eigentlich nicht wie dumm dieses Argument ist?
    • Niknaim 05.11.2019 16:25
      Highlight Highlight Nein, der kommt aus der Wasserströmung. Verstehe aber auch nicht, wie die Ihn trocken kriegen 🤔
    • Rainbow Pony 05.11.2019 16:51
      Highlight Highlight Der Kommentar ist unüberlegt und polemisch, aber nicht falsch: die heutige Infrastruktur ist schlicht nicht darauf ausgelegt, dass Abends um 18 Uhr alle ihre 80Kw Autos an die Dose hängen. Da würde alles in die Knie gehen und der Ausbau will finanziert werden. Ich sage nicht, dass das nicht machbar ist, aber es stehen schon noch Hie und da ein paar Hürden rum.
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  • DerHans 05.11.2019 16:11
    Highlight Highlight Hier wird wieder nur FUD verbreitet und ich kann es nicht mehr hören! Der böse böse Strom kostet nur Arbeitsplätze. Bestimmt hat der Strom nie Arbeitsplätze geschaffen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht halt mit der Zeit. War so, ist so und wird immer so sein. 100 Jahre meistens fette Gewinne eingefahren, jüngst tausende Kunden betrogen und jetzt geht das grosse Gejammer los. Durch schüren von Angst betteln sie nun mit hohler Hand, der Staat solle doch mithelfen die Umstellung zu finanzieren. Es wird immer peinlicher für die Hersteller mit der grossen Klappe.
    • ursus3000 05.11.2019 16:45
      Highlight Highlight WAs läuft denn bei dir falsch ? schlecht geschlafen?
    • Locutus70 05.11.2019 17:03
      Highlight Highlight Ich finde ihren Kommentar lustig :) Warum?
      - Die Margen sind für die Autohersteller beim Elektroauto höher als beim Verbrenner
      - Durch die Hysterie und hohe staatliche Förderungen müssen die Autohersteller nicht mal viel runter von ihren Margen
      - Durch ein paar E-Modelle drücken sie sogar noch ihren Flottenverbrauch und machen sich sauber
    • TingelTangel 05.11.2019 17:25
      Highlight Highlight Es geht halt nicht nur um ein Paar Hundert Arbeitsplätze. Es ist schon Krass wie viele Arbeitsplätze davon Betroffen sind und wie Gross/Mächtig die Autoindustrie Geworden ist.
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  • Locutus70 05.11.2019 16:05
    Highlight Highlight Die Akkus werden aktuell größtenteils in China mit Energie aus 80 % fossilen Brennstoffen hergestellt und dann über tausende Kilometer per Schiff nach Deutschland gebracht.
    Und in Deutschland fahren dann die Autos "emissionsfrei'" wie vor allem Daimler den Kunden erzählen will.
    Selbst die Grünen freut das - unglaublich.
    • Caturix 05.11.2019 16:16
      Highlight Highlight Ja und ? die Akkus kommen bald von VW selber. Interessierte sie bis jetzt auch nicht woher der Elektroschrott kommt den sie gekauft haben (Telefon, Akkus, PC, Fön, Herd; Vibrator, Bohrmachine ...)
    • Perry Steel 05.11.2019 16:18
      Highlight Highlight Und das Öl wird ja ganz grün im Garten gemolken oder was?
      Wo soll das Geld in zukunft hinfliessen? Weiter nach Nahost oder doch in unsere Stromproduktion?

      M.m. ist ein umdenken überfällig
    • FrancoL 05.11.2019 16:20
      Highlight Highlight Immer noch besser als dann 10-20 Jahre mit fossilen Brennstoffen gespiesen zu werden. Die nota bene auch um die halbe Welt gekarrt werden.
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