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ZDF streicht Passage nach juristischem Vorgehen von Elon Musk

ZDF streicht Passage nach Musks juristischem Vorgehen

16.06.2026, 15:2517.06.2026, 10:16

Nachdem sich der Tech-Unternehmer Elon Musk juristisch gegen einen Beitrag des ZDF über ihn gewehrt hat, hat der deutsche Sender die kritisierte Passage entfernt.

Elon Musk habe über eine deutsche Anwaltskanzlei eine Unterlassungserklärung zur Anfangsmoderation der Sendung «ZDF heute live» vom 12. Juni mit dem Titel «Ausschreitungen in Belfast – Wie Musk die Proteste befeuert» gefordert, teilte der Sender auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

Elon Musk departs after a welcome ceremony with President Donald Trump and China's President Xi Jinping at the Great Hall of the People, Thursday, May 14, 2026, in Beijing. (AP Photo/Mark Schiefe ...
Elon Musk hat eine Unterlassungserklärung gefordert.Bild: keystone

«Das ZDF hat diese abgegeben und die fragliche Passage in der Anmoderation entfernt.» In der Mediathek ist an der entsprechenden Stelle inzwischen ein Hinweis eingeblendet, in dem es heisst: «Die Anmoderation wurde aus rechtlichen Gründen gekürzt».

In der Sendung geht es um die gewalttätigen Krawalle in Belfast, nachdem ein Flüchtling aus dem Sudan Anfang der Woche für einen Messerangriff wegen versuchten Mordes angeklagt wurde. In der ursprünglichen Anmoderation hiess es, dass ein rassistischer Mob Jagd auf Migranten mache. «Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk.»

Musks Anwalt Joachim Steinhöfel hatte den Sender daraufhin abgemahnt und die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert. Demzufolge sei die Behauptung, Musk habe zu einer «Jagd auf Migranten durch einen rassistischen Mob» aufgerufen, offensichtlich unwahr.

(hkl/sda/dpa)

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