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Dunkelhäutiger Bub posert mit «Affen»-Pullover für H&M – und das Netz reagiert prompt

Dunkelhäutiger Bub posiert mit «Affen»-Pullover für H&M – und das Netz reagiert prompt

08.01.2018, 18:3209.01.2018, 13:54

Das Textilhandelsunternehmen Hennes & Mauritz (H&M) sah sich heute Montag gezwungen, sich öffentlich für ein Bild zu entschuldigen. Im Online-Shop war eine Anzeige zu finden, auf dem ein kleiner, dunkelhäutiger Junge einen grünen Pullover mit der Aufschrift «Coolest Monkey in the jungle» trägt. 

Karamo Brown, amerikanischer TV-Host und Aktivist, wurde auf die Anzeige aufmerksam und griff H&M auf Twitter an. Das Bild sei «widerlich und verantwortungslos», schrieb er in seinem Tweet und meinte weiter: «Ihr wisst doch, dass Rassisten häufig das Wort ‹Affe› benutzten um Menschen aus Afrika zu diskreditieren... und ihr bringt es auf eurer Website!». 

Neben Brown reagierten auch zahlreiche andere Social-Media-User auf das Bild. So viele, dass sich H&M schliesslich zu einer öffentlichen Stellungnahme gezwungen sah: «Wir möchten uns aufrichtig dafür entschuldigen, dass wir Menschen mit diesem Bild eines bedruckten Pullovers beleidigt haben. Wir glauben an die Vielfalt und werden alles tun um zukünftig solche Probleme zu vermeiden», liess der Modekonzern ausrichten. 

Es ist nicht das erste Mal, dass rassistische Werbung Schlagzeilen macht. Auch die Kosmetikfirma Dove löste einst einen Shitstorm aus. (ohe)

H&M nimmt Sweatshirt aus Sortiment
Nach heftiger Kritik an einer als rassistisch empfundenen Werbung hat die schwedische Modekette H&M einen umstrittenen Kapuzen-Pullover aus dem Sortiment genommen. Nicht nur das Foto des Kleidungsstücks, sondern auch das Sweatshirt selbst sind nicht mehr verfügbar. Das erklärte der Konzern am Dienstag beim Kurzmitteilungsdienst Twitter.

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