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Das steckt hinter der Panne im Swisscom-Netz vom Freitag



Eine fehlerhafte wichtige elektronische Komponente hat am vergangenen Freitag in weiten Teilen der Schweiz zu massiven Störungen im Festnetz der Swisscom und auch zum Ausfall von Notfallnummern geführt. Dies gab die Swisscom am Montag auf Anfrage bekannt.

Die Störung ereignete sich am Freitag von 10 bis 11.22 Uhr auf dem Swisscom-Festnetz. Sie konnte laut Swisscom-Angaben mit einem Neustart des Netzes behoben werden. Einzig die Kantone Genf, Graubünden und Teile des Kantons Waadt waren nicht betroffen.

Die Swisscom stellte am Montag weiter fest, dass technische Massnahmen ergriffen worden seien, damit sich eine derartige Störung nicht wiederhole. Parallel dazu gehe man mit einer gründlichen Analyse den Gründen der Störung nach.

Auch Notfallnummern waren von der Panne betroffen und Personen wurden dazu aufgerufen, das Mobilnetz zu benutzen. Der Betrieb der Luftwaffe wurde von der Störung ebenfalls tangiert.

Das operative Zentrum der Luftwaffe in Dübendorf blieb jedoch über das Fixnetz während der ganzen Zeit erreichbar. Telefongespräch nach Aussen konnten hingegen nicht getätigt werden. Armeesprecher Daniel Reist präzisierte eine entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung».

Laut Reist stehen der Armee vier Kommunikationssystem zur Verfügung. Mit drei voneinander unabhängigen Kommunikationswegen seien am Freitag alle Verbindungen mit allen Partner jederzeit garantiert gewesen. An der Praxis der Luftwaffe ändere sich durch die Swisscom-Panne vom Freitag nichts. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • bruder klaus 21.01.2020 15:59
    Highlight Highlight wir brauchen uns nicht zu wundern, dass das telefon- und internet-netz immer labiler wird. die kosten gehen schliesslich immer mehr an die hohen gehälter der führenden mitarbeiter, statt in die infrastruktur.
  • Ueli der Knecht 20.01.2020 20:38
    Highlight Highlight "Laut Reist stehen der Armee vier Kommunikationssystem zur Verfügung."

    Swisscom, Sunrise, Salt und UPC. That's it. ;))
    Und alle arbeiten mit Huawei. Oder Cisco. Ist eh Hans was Heiri.

    Die beste Armee der Welt.
  • WeissNixSagNixMachtNix 20.01.2020 20:09
    Highlight Highlight Alte Bauernregel: schuld ist immer DNS ;-)
  • Töfflifahrer 20.01.2020 18:53
    Highlight Highlight Und? .......... welches wichtige elektronische System?
  • espressogeek 20.01.2020 17:57
    Highlight Highlight Ich hoffte nach dem Titel, dass ein gut recherchierter Artikel folgt. Und dann? Stellwerkstörung!
  • Der Kritiker 20.01.2020 17:35
    Highlight Highlight unter uns: glaubt wirklich einer hier, DASS EINE fehlerhafte wichtige elektronische Komponente den gesamten Telefon Erker der Swisscom lahmgelegt hat? Nächste Frage: wie viele solcher wichtigen elektronischen Komponenten (jedwelcher Art) gibt es? Wie fällt dies mit den Problemen der Banken zu Jahresbeginn zusammen. Ich bin nicht Verschwörungstheoretikerscheisse, aber die Digitalisierung hat sehr viele Risiken geschaffen, derer wir uns noch gar nicht bewusst sind. Dies sind nur die Anfänge. Die Spiele sollen beginnen.
  • Werner17 20.01.2020 15:43
    Highlight Highlight Das es in diesem Artikel keine Details zum Ausfall der Festnetztelefonie gibt, wundert mich nicht, wenn das Titelbild schon Arbeiten am vom Ausfall nicht betroffenen Handynetzt zeigt.
  • Michel Henkel 20.01.2020 14:46
    Highlight Highlight "Haben Sie schon versucht das Gerät neuzustarten?"
  • Glatttaler 20.01.2020 14:11
    Highlight Highlight Ruhe vor dem Telefon zu haben ist auch mal schön..
    • Pointer 20.01.2020 15:16
      Highlight Highlight ... sagte der Mitarbeiter in der Notrufzentrale.
    • urwald 20.01.2020 17:54
      Highlight Highlight *25# 😉
  • sunshineZH 20.01.2020 13:54
    Highlight Highlight Habe gedacht da Swisscom teurer ist sei auch das Netz und der Service besser? 😉
    • DrDeath 20.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Du warst eindeutig nie Kunde der Deutschen Telekom.
    • sunshineZH 20.01.2020 17:06
      Highlight Highlight @DrDeath Wie auch, gibts in der Schweiz nicht
    • bruder klaus 21.01.2020 16:01
      Highlight Highlight das teuerer ist zwar richtig, aber die mehreinnahmen gehen nicht in die infrastruktur sondern in die masslos hohen gehälter der leitenden angestellten.
  • MartinZH 20.01.2020 13:20
    Highlight Highlight Als ich den Titel: "Das steckt hinter der Panne im Swisscom-Netz vom Freitag", gelesen habe, habe ich gehofft, dass ich jetzt die Details erfahre und aufgeklärt werde. Schliesslich interessiert mich ja, was "hinter der Panne steckt".

    Jetzt habe ich nach dem Durchlesen des Beitrags erfahren, dass "eine fehlerhafte wichtige elektronische Komponente" betroffen war. Aha!

    Jetzt weiss ich natürlich viel mehr..! 😅

    Nicht einmal, ob es sich bei dieser "elektronischen Komponente" um Soft- oder Hardware handelt, oder ob es sich um einen Ausfall, eine Fehlfunktion oder was auch immer gehandelt hat. 😔
    • Supermonkey 20.01.2020 15:27
      Highlight Highlight Naja, wenn die Swisscom sagen würde was es genau war, wärst Du gleich schlau wie vorher, ausser du bist Engineer im Provider-Bereich und arbeitest täglich mit SBCs und anderen diversen SIP-Komponenten im Access-Bereich. Aber dann würdest Du eh bei der Swisscom arbeiten und gar nicht erst fragen 😉
      Auf jeder Hardware läuft irgendeine Software, vondem her lässt sich das auch kaum mit ja oder nein beantworten. Die genauen Umstände ob Fehlfunktion oder Ausfall sind in der Regel erst nach Tagen auswertbar. Willkommen in der ICT-Welt, welche halt doch etwas komplexer ist als der Heim-PC 🙃
    • Bits_and_More 20.01.2020 15:38
      Highlight Highlight Ging mir genau gleich. Ich bezweifle aber, dass der genaue Grund ausführlich kommuniziert wird.
      Aus persönlicher Erfahrungen waren "technische Probleme" als Ursache für einen Stromausfall genannt. Praktisch fiel einem Lehrling ein Schraubenzieher auf zwei Stromschienen.
    • Pbel 20.01.2020 16:21
      Highlight Highlight Ohne den Fall zu kennen. Aus den Symptomen und weil ein Neustart "des Netzes" geholfen hat: in ähnlichen Fällen ist das BGP Routing durcheinander geraten oder ein Fehlerhafter DNS hat sich auf alle anderen repliziert. Aber das ist wie Absturzursache raten ohne Abschlussbericht: recht nutzlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cmo 20.01.2020 12:53
    Highlight Highlight Schade, jetzt hoffte ich schon das man erklärt was der Grund war.
    Aber "Eine fehlerhafte wichtige elektronische Komponente" könnte so ziemlich alles sein was für den Dienst notwendig ist.
    • Pointer 20.01.2020 15:17
      Highlight Highlight Die "Putzfrau" hat den Stecker rausgezogen, um den Staubsauger einzustecken.
  • Scaros_2 20.01.2020 12:51
    Highlight Highlight Eine fehlerhafte wichtige elektronische Komponente.

    Aha? Also alles mögliche war kaputt oder nichts. Sorry aber was ist das bitte für eine Kommunikation. Kann die Swisscom nicht sagen was es genau war oder will sie es nicht........weil vielleicht das ganze dann noch peinlicher wäre als es schon ist?.
    • PhilippS 20.01.2020 15:07
      Highlight Highlight Ich glaube, dieses „Eine“ umschreibt genau das beängstigend korrekt.
    • mrmouse 21.01.2020 03:14
      Highlight Highlight @Scaros: selbst wenn Swisscom sagen würde, wo diese Komponente war, würde es Dir nichts bringen, da Du keine Einsicht in den Aufbau des Netzes hast.
      Oder sehe ich das anders?

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