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Sexismus-Vorwürfe an Lego: Konzern stoppt umstrittene Werbung

«4057 Teile. Das nennen wir gut bestückt» – Lego stoppt Werbung nach Sexismus-Vorwürfen

18.10.2018, 07:2518.10.2018, 08:37

Haben die nicht mehr alle (Lego-)Steine beieinander? Das fragen sich wohl einige, die in den vergangenen Tagen eine neue Werbung des Spieleherstellers Lego entdeckt haben. 

So wirbt der Lego-Konzern nun auf Facebook und Instagram für seinen neuen Steine-Kran ...

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Bild: screenshot twitter

Darin heisst es: «So kompliziert wie eine Frau. Aber mit Bedienungsanleitung.» Für die Erfinder der Werbeanzeige wohl ein guter Witz – für die Kritiker des Konzerns reicht's hier nicht einmal für einen schlechten Scherz. Sie sprechen von Sexismus.

Im Netz hagelt es Kritik an der Aktion:

Auf dieser «Männerseite» wirbt der Spielwarenkonzern unter anderem auch für ein Produkt mit der Erklärung «Lassen Sie sich nichts einreden. Es kommt nicht nur auf die Technik an.» 

Ob diese Werbeaktion so gelungen ist? Darüber ist auch der Legokonzern ins Grübeln geraten. Gegenüber watson sagte eine Sprecherin: «Das Spiel mit LEGO Steinen ist grundsätzlich geschlechtsneutral. Die Kampagne sollte im Vorfeld von Weihnachten die Aufmerksamkeit der wachsenden männlichen Zielgruppe in Deutschland wecken.»

Weiter heisst es: «Für die Form der Umsetzung möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.» Man werde die Social Media-Kampagne, die die Produkte bewirbt, einstellen. (pb)

Renato Kaiser zum Thema Sexismus: Nicht alle Männer sind sexistische Eichhörnchen!

Video: watson/Renato Kaiser
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