Der Kanton Graubünden stimmt über das Stimmrechtsalter 16 ab
Kanton Graubünden: Stimmrechtsalter 16
Darum geht es: Heute müssen Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz im Kanton Graubünden mindestens 18 Jahre alt sein, um an kantonalen und kommunalen Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen. Dies gilt sowohl für das Stimmrecht als auch für das aktive Wahlrecht, also das Recht, andere Personen zu wählen.
Mit der Teilrevision der Kantonsverfassung sollen die Altersgrenzen für das Stimmrecht und das aktive Wahlrecht auf kantonaler und Gemeindeebene von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden. Jugendliche ab 16 Jahren könnten damit bei kantonalen und kommunalen Abstimmungen mitentscheiden und an Wahlen teilnehmen.
Das passive Wahlrecht, also das Recht, sich selbst wählen zu lassen, bleibt weiterhin bei 18 Jahren. Auch bei Abstimmungen und Wahlen auf Bundesebene bleibt die Altersgrenze von 18 Jahren bestehen. Die Vorlage betrifft weiterhin nur Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz im Kanton Graubünden. Weitere Voraussetzungen für das Stimm- und Wahlrecht werden nicht verändert.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live
Stimmrechtsalter 16
Ausgezählt: 0/100 | Stand: Noch keine Resultate
(nib)
Nationale Vorlagen
Neutralitätsinitiative
Neutralitätsinitiative
Ausgezählt: 0/100 | Stand: Noch keine Resultate
Darum geht es: Die Schweizer Neutralität ist bereits in der Verfassung verankert. Nun will diese Initiative der SVP diese ausbauen. Hinzugefügt werden soll, dass die Neutralität «immerwährend» und «bewaffnet» sei. Die Schweiz soll sich zudem verpflichten, keinem Militärbündnis beizutreten, solange sie nicht angegriffen wird. Weiter soll sich die Schweiz auch nicht an EU-Sanktionen gegen andere Staaten beteiligen.
Ernährungsinitiative
Ernährungsinitiative
Ausgezählt: 0/100 | Stand: Noch keine Resultate
Darum geht es: Diese Initiative fordert, dass die Schweiz mehr Lebensmittel für den eigenen Gebrauch im Inland produziert. So soll der eigene Konsum zu 70 Prozent über in der Schweiz hergestellte Nahrung gedeckt werden. Dafür soll die Schweizer Landwirtschaft stärker auf pflanzliche und weniger auf tierische Lebensmittel setzen.
