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Umfrage

Letzte Umfrage: Zwei Drittel lehnen Neutralitätsinitiative ab

Ein Plakat mit der Aufschrift �Stimmlokal� steht vor den Schulhaus Aemtler fuer die Stimmabgabe an der Urne an den Eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 22. Oktober 2023 im Walcheturm in Zuerich. Die S ...
Am 27. September kommen zwei Vorlagen an die Urne: Die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative. Bild: keystone
Umfrage

Letzte Umfrage: Zwei Drittel lehnen Neutralitätsinitiative ab

Am 27. September stimmt die Schweiz über zwei Vorlagen ab. Nun sind die letzten Umfragen rausgekommen. Ein Überblick.
16.09.2026, 05:0016.09.2026, 08:05

Neutralitätsinitiative

Darum geht es

Video: watson/Yann Legacher, Michael Shepherd

Die Schweizer Neutralität ist bereits in der Verfassung verankert. Nun will diese Initiative der SVP diese ausbauen. Hinzugefügt werden soll, dass die Neutralität «immerwährend» und «bewaffnet» sei. Die Schweiz soll sich zudem verpflichten, keinem Militärbündnis beizutreten, solange sie nicht angegriffen wird. Weiter soll sich die Schweiz auch nicht an EU-Sanktionen gegen andere Staaten beteiligen.

Das sagen die Umfragen

Die Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» (Neutralitätsinitiative) wird von 68 Prozent der Befragten abgelehnt, während 31 Prozent dafür sind, wie 20 Minuten/Tamedia am Mittwoch zur 2. Umfragewelle mitteilten. Die Zustimmung sank im Vergleich zur ersten Umfragewelle vor rund einem Monat um fünf Prozentpunkte. Bei der Neutralitätsinitiative finde sich nur bei den SVP-Wählenden eine Mehrheit.

Das Forschungsinstitut gfs.bern, das die zweite Trendumfrage für die SRG durchgeführt hat, kommt bei der Neutralitätsinitiative auf einen Nein-Anteil von 63 Prozent und einen Ja-Anteil von 34 Prozent. Die Meinungen seien bereits stark gefestigt, da 83 Prozent der Teilnahmewilligen eine feste Stimmabsicht geäussert hätten. Die Ablehnung sei damit breit abgestützt.

Ernährungsinitiative

Darum geht es

Video: watson/Hanna Hubacher, Michael Shepherd

Diese Initiative fordert, dass die Schweiz mehr Lebensmittel für den eigenen Gebrauch im Inland produziert. So soll der eigene Konsum zu 70 Prozent über in der Schweiz hergestellte Nahrung gedeckt werden. Dafür soll die Schweizer Landwirtschaft stärker auf pflanzliche und weniger auf tierische Lebensmittel setzen.

Das sagen die Umfragen

Gemäss der zweiten «20 Minuten»/Tamedia-Umfrage sank auch die Unterstützung für die Initiative «Für eine sichere Ernährung - durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser». Dieser Vorlage hätten demnach nur 29 Prozent zugestimmt.

Zum selben Schluss kommt auch die SRG-Umfrage: Bei einer Abstimmung Anfang September wäre die Ernährungsinitiative gescheitert. Ein Drittel der teilnahmewilligen Stimmberechtigten würde bestimmt oder eher für die Vorlage stimmen, während 64 Prozent bestimmt oder eher dagegen wären. Gegenüber der anfänglichen Pattsituation in der ersten Umfragewelle habe sich damit ein deutlicher Nein-Trend herausgebildet. (sda)

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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
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58 Kommentare
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N. Y. P.
16.09.2026 05:34registriert August 2018
EMS Initiative wäre der korrekte Name für die Initiative der SVP.

Da die im Blocher Besitz befindliche EMS Chemie grosse Geschäfte in Russland betreibt, zimmerten die Blochers eine Initiative aus dem Hut, die weiterhin Geschäfte mit Russland zulässt, wäre sie bereits in Kraft.

Und warum, liebe Kinder, ist das so?

Weil im Initiativtext steht, es müsse ein UNO Beschluss vorliegen, der einen Angriff klar verurteilt. Der liegt im aktuellen Krieg RUS - UKR nicht vor, weil Veto Russland.

Und deshalb dürfte dann die Schweiz keine Sanktionen aussprechen.

Blöder geht nimmer.
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N. Y. P.
16.09.2026 05:19registriert August 2018
Die Schweiz soll sich zudem verpflichten, keinem Militärbündnis beizutreten, solange sie nicht angegriffen wird.

Soso, Finnland, Polen, Deutschland etc. sollen also ihre militärische Aufrüstung innerhalb der NATO selber stemmen.

Und die schlauen Schweizerlis sollen, wenn Putin die Ostflanke der NATO angreift, husch husch der NATO sich anschliessen, bzw. bittibätti für eine schnelle Aufnahme machen?

Was für eine genial durchdachte Initiative.
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Gina3
16.09.2026 07:19registriert September 2023
Trotz der Umfragen – oder gerade deswegen:
➡️ Denkt daran, wählen zu gehen! Und stimmt mit „NEIN“ gegen diese heuchlerische und falsche Initiative der Oligarchen-Befürworter!
🦋
In der Schweiz
kann man übrigens per Briefwahl abstimmen … Trump hat uns das noch nicht verboten!
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