Ukraine: Russland hat Kriegsgefangenen erschossen
Ukrainische Behörden werfen Russland vor, einen weiteren Kriegsgefangenen erschossen zu haben. Russische Militärs hätten einen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte beim Dorf Jalta im Gebiet Donezk gefangen genommen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit.
Auf Befehl eines Vorgesetzten habe ein russischer Soldat den ukrainischen Armeeangehörigen nach einem Verhör erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt demnach wegen des Vorwurfs eines Kriegsverbrechens.
Russland überzieht die Ukraine seit fast viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Nach Einschätzung von Experten der Vereinten Nationen hat Russland seit Kriegsbeginn 2022 fast 130 Kriegsgefangene getötet. Die Tötung von Kriegsgefangenen gilt international als Kriegsverbrechen. (sda/dpa)
Russisches Narrativ zum Ukraine-Krieg widerlegt
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat 2023 einen Haftbefehl gegen Putin erlassen. Er beruht auf dem begründeten Verdacht, dass der russische Präsident für massenhafte Deportationen ukrainischer Kinder nach Russland verantwortlich ist.
Putin hat als russischer Oberbefehlshaber auch zahlreiche von russischen Soldaten in der Ukraine begangene Kriegsverbrechen zu verantworten, wie die Vergewaltigung und Ermordung von Frauen und Kindern. Zudem ist er für den Bombenterror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung verantwortlich.
(dsc)
