International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Fotograf, der Fremden ein Gesicht gibt – bloss mit einem Lächeln



Seine Idee ist einfach. Genial. Nur zwei Fotos. Doch es sind auch zwei Welten.

Jay Weinstein geht auf Menschen zu. Der Australier bittet um ein Bild. «Und dann fragte ich nach einem Lächeln» («... so i asked them to smile») – so heisst die Serie des 37-jährigen Fotografen, die aus einem Fremden einen Menschen macht und uns daran erinnert, nicht zu schnell zu urteilen.

Bild

bild: jay weinstein

watson: Sie schreiben, Sie wären australisch-amerikanisch-ukrainisch-englischen Ursprungs und leben in Indien. Das müssen Sie erklären!
Jay Weinstein: Mein Hintergrund ist gar nicht gross anders, um ehrlich zu sein. Meine Eltern waren Lehrer, sie brachten mich nach Indien, als sie zügelten. Meine Mutter ist Australierin englischen Ursprungs und mein Vater Amerikaner ukrainischen Ursprungs. Sie sehen sich als Australier, respektive als Amerikaner. Aber wenn man darüber nachdenkt, sind wir alle gemischten Ursprungs.

Sie meinen, dass jeder irgendwann in seinem Stammbaum einen Ahnen mit anderen Wurzeln hat ...
Wir stochern darin herum und wählen die Teile, die in unser Bedürfnis nach Identität passen – also wenigstens kann ich das von mir sagen.

Bild

bild: jay weinstein

Jay ist drei Jahre alt, als seine Eltern eine Stelle in der Stadt Vrindavan annehmen. Die australische Familie bleibt zwölf Jahre.

Jay, der fliessend Hindi spricht, schliesst in Australien die Schule ab. Doch 2004 landet er erneut auf dem Subkontinent und wird Schauspieler.

Arbeiten Sie in Indien immer noch manchmal als Darsteller?
Ich arbeite nicht mehr als Schauspieler. Die Schauspielerei ist eine harte Vorstellung. Ich bin dankbar, dass ich das machen durfte. Es gibt viel Zurückweisung und wenig Möglichkeiten, zu spielen.

Sie wechselten in die Produktion.
Als sich die Gelegenheit ergab, ein etabliertes, internationales Produktionshaus zu repräsentieren, griff ich zu. Die Schauspielerei war langsam nicht mehr relevant. Man braucht Glück oder einen unglaublichen Vorrat an Leidenschaft, um es zu machen. Bei mir hatte es sich irgendwie im Sande verlaufen. Ich habe nicht bewusst aufgehört, aber die Vorsprechen passten bald mehr zur meiner Produzentenarbeit denn zu dem anderen. Und dann wurde ich einfach nicht mehr angerufen. Ich muss zugeben, dass ich sogar ein bisschen erleichtert war.

Bild

bild: jay weinstein

Wie kam es zu ihrem Ausflug in die Werbung?
Ich landete nach dem Produktionsjob bei einer wirklich netten, unabhängigen Agentur, hörte aber nach zwei Jahren wieder auf: Ich wollte mich auf meine Leidenschaft für Reisen und Fotografie konzentrieren.

Bild

bild: jay weinstein

Fotografie hat als Leidenschaft begonnen. Was bedeutet sie Ihnen heute?
Sie ist ein Werkzeug, um die Welt um mich herum zu ergründen und lehrt mich, die Augen offen zu halten, neugierig zu sein und treibt mich auf dem Pfad der Abenteuer an. Die Bilder, die auf dieser Reise entstehen, sind nicht das Ziel. Das Abenteuer selbst ist es. Aus meiner Komfortzone herauszutreten, ist meine Herausforderung.

Sie haben sich Gedanken gemacht!
Ich nehme das sehr ernst. Ich verbringe Stunden damit, Fotos zu machen, sie zu bearbeiten und zu teilen. Je besser ich die Fertigkeit der Fotografie beherrsche, desto grösser werden Abenteuer werden.

Gibt es einen Punkt, an dem die Fotografie plötzlich mehr war als nur eine Leidenschaft?
Es war eher eine graduelle Sache. Nachdem ich die Werbeagentur verlassen habe, hatte ich auch einfach mehr Zeit für Reisen und Fotografie.

Bild

bild: jay weinstein

Die Idee für die Serie «... so i asked them to smile» ist so einfach wie genial ...
«... so i asked them to smile» ist keine Serie, sondern ein fortlaufendes Projekt. Es hat sich von Indien aus ausgebreitet und beinhaltet jetzt auch Bilder von meinen Trips nach Nepal und Australien. Es wird regelmässig aktualisiert und hat eine wachsende Fangemeinschaft.

Bild

Fotograf Jay Weinstein. bild: jay weinstein

Welches Lächeln war denn das eindrücklichste?
Das ist eine schwere Frage. Ich glaube ehrlich, ich kann keines herausnehmen. Es gibt zu jedem Foto auch Erinnerungen, deswegen ist es hart, objektiv zu sein.

Wird ihre Bitte nach einem Foto oft verwehrt?
Nicht sehr oft. Einige Leute sind schüchtern. Einige Leute mögen nicht, wie sie lächeln und haben kein Selbstvertrauen. Einige können sich einfach nicht zu einem Lächeln durchringen. Aber diese Leute machen vielleicht weniger als fünf Prozent aus. Die überwältigende Mehrheit der Menschen, die ich gefragt habe, waren froh mitzumachen.

Der Gedanke hinter dem Projekt ist, dass man nicht zu schnell urteilen soll ...
«... so i aksed theem to smile» begann für mich mit der Anerkennung meiner eigenen Ängste
und der Erkenntnis, dass meine eigenen Annahmen oft nicht akkurat sind. Ob das jetzt die Angst ist, die Komfortzone zu verlassen oder die Annahme, was jemand zu meiner Bitte sagen wird oder sonstige Annahmen, die aufgrund der Kleidung, Grösse, Hautfarbe, Geschlechte, Alter oder Nationalität getroffen werden.

Bild

bild: jay weinstein

Es geht also auch um Rassismus?
Ich glaube, wir müssen nicht in die Ferne schweifen, wenn es um Vorurteile und Rassismus geht. Jeder von uns hat anscheinend eine innere Kapazität dafür, aus Liebe oder Angst heraus zu handeln. Rassismus ist in seinem Kern eigentlich Angst. Wir müssen uns bewusst darüber sein, wie unser Verstand Veränderungen, fremde Personen oder Situationen verarbeitet, und dort müssen wir ansetzen. Was man von da an tut, hängt von den Zielen jedes einzelnen ab.

Wie sehr beeinflusst Sie ihr eigener multikultureller Hintergrund bei der Arbeit mit Fremden?
Ich glaube, ich habe mich immer wie ein Aussenseiter gefühlt. Als ich in Indien lebte, sah ich offensichtlich anders aus. Zurück in Asutralien sah ich wie alle anderen aus, aber mein Akzent und meine Erfahrungen waren komplett anders. Ähnlich lief es in den USA. Als ich zurück nach Indien zügelte, war es eine Erleichterung, denn in gewisser Weise erlaubt dir Indien zu sein, wer du bist. Freiheit bedeutet Chaos, und Indien ist in vielerlei Hinsicht sehr frei. Tatsächlich versuchte ich also die meiste Zeit, mich ein- oder auszufügen.

Fremden zu begegnen fällt Ihnen also leicht?
In Wahrheit ist es hart für mich, Fremde anzusprechen. Ich wäre am liebsten eine Fliege an der Wand, die die Welt unbeobachtet mit ihrer Kamera inspiziert. Es ist jeden Tag ein neuer Kampf. Und ich bin froh, den schweren Weg eingeschlagen zu haben. Ich habe gelernt, wie viel es bringt, die Komfortzone zu verlassen.

Bild

bild: jay weinstein

Letzte Frage: Wollen Sie die rigide Flüchtlingspolitik Australiens kommentieren?
Nicht wirklich. «... so i asked them to smile» sagt viel aus – ohne eine direkte Message. Das Projekt will keine moralische oder ethische Stimme sein, keinen politischen Standpunkt einnehmen oder für irgendeinen Kurs werben. Für sowas gibt es jede Menge intelligente Leute. Wir hoffen bloss, dass wir unseren Zuschauern dabei helfen können, das eigene Innere zu ergründen. Einen Ort zu schaffen, um über die eigenen Handlungen nachzudenken. Was danach getan wird, muss jeder selbst entscheiden.

Hinweis: Jay Weinsteins Arbeiten findest du auch auf Facebook und auf Instagram.

Frauen-Porträts aus aller Welt – weil Vielfalt wahre Schönheit ist

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

52
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

43
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

103
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

52
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

43
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

103
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WolfCayne 01.09.2016 19:30
    Highlight Highlight Die Bilder sind grossartig und auch seine Meinung zu den eigenen Wurzeln. Eigentlich absurd, sich über einen Nachnamen zu identifizieren. Gehen wir nur vier Generationen zurück sind wir nur noch 1/16 "Cayne", also noch ca. 5%. Aber auch grossartig, wenn man Nachfahren von um 1880 ausgewanderten Caynes aus den USA oder Argentinien trifft.
    --
    Übrigens, ich wäre dafür, nur die ersten Kommentare als Kommentare zu zählen, also nicht auch Reaktionen.
    Hier in diesem Fall wirds deutlich, dass es keine 20 lesenswerte Kommentare, dank Blubbzz Einsatz, gibt.
  • WyclefJean 01.09.2016 18:53
    Highlight Highlight :)
    Benutzer Bild
  • Mett-Koch 31.08.2016 22:12
    Highlight Highlight Naja... Als Hobby-Landschaftsfotografin fotografiere ich einen Berg. Einmal mit Wolken, einmal mit blauem Himmel.
    Ich denke es ist wesentlich einfacher, einem traurigen/enttäuschten Menschen für 3 Sekunden ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und rechtzeitig ein Foto zu machen....
    • Mett-Koch 31.08.2016 22:32
      Highlight Highlight Danke all den Möchtegern-Psychologen für die Blitze 😉
    • Mett-Koch 31.08.2016 22:52
      Highlight Highlight Ihr Gutmenschen 😅😂😂
    • Mett-Koch 31.08.2016 22:54
      Highlight Highlight Sarkasmus und Realität sind oft schwierig zu trennen. Genauso wie Radikalismus und Realität 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrPop 31.08.2016 22:02
    Highlight Highlight Es ist unglaublich, was ein Lächeln ausmachen kann.
    • Allblacks 31.08.2016 22:29
      Highlight Highlight Stimme dem bei ( musste automatisch auch lächeln)
      Einfach nur wunderschön

Chile: «Sie schiessen den Menschen willkürlich ins Gesicht»

Bei den Protesten in Chile verletze die Regierung systematisch Menschenrechte, sagt der Anwalt Ignacio Suárez. Den Reformversprechen von Präsident Piñera traut er nicht.

In Chile demonstrieren die Menschen seit Anfang Oktober gegen die Regierung. Sie fordern Sozialreformen und eine neue Verfassung, und sie lassen nicht nach. Erst am Dienstag waren erneut Hunderttausende auf der Strasse. Viele folgten ausserdem dem Aufruf zu einem Generalstreik. Zwar hat die Regierung unter Präsident Sebastián Piñera bereits einige Reformen angekündigt, doch zugleich gehen die Sicherheitskräfte mit teils brutaler Gewalt gegen die Demonstrierenden vor.

Es gibt zahlreiche Berichte …

Artikel lesen
Link zum Artikel