International
China

Argentinische Küstenwache versenkt chinesisches Fischfangschiff

Versenktes Fischfangschiff «Lu Yan Yuan Yu 10»
Versenktes Fischfangschiff «Lu Yan Yuan Yu 10»
Bild: AP/Prefectura Naval Argentina (PNA)

Argentinische Küstenwache versenkt chinesisches Fischfangschiff

Die argentinische Küstenwache hat nach eigenen Angaben ein chinesisches Fischfangschiff im Südatlantik innerhalb der 200-Meilen-Grenze versenkt. Die Besatzung sei gerettet worden, teilte die Küstenwache am Dienstag mit.
16.03.2016, 04:1616.03.2016, 04:28

Das 66 Meter lange Schiff «Lu Yan Yuan Yu 10» sei am Sonntag von einem Schiff der argentinischen Küstenwache beim illegalen Fischfang vor der Küste Patagoniens erwischt worden und habe mehreren Anweisungen zum Beidrehen nicht Folge geleistet.

Statt dessen habe das chinesische Schiff versucht, das Küstenschutzboot zu rammen und in internationale Gewässer zu entkommen. Daraufhin sei am Montag zunächst vor den Bug geschossen worden. Als sich das Fischfangschiff auch dadurch nicht stoppen liess, sei das Schiff beschossen und versenkt worden.

Die meisten Besatzungsmitglieder des chinesischen Schiffes seien von einem anderen chinesischen Fischfangschiff übernommen worden. Nur der Kapitän und vier weitere Besatzungsmitglieder wurden nach diesen Angaben von den Argentiniern aus dem Meer gerettet.

Sie sollten auf Anweisung eines Bundesrichters in den argentinischen Hafen Puerto Madryn etwa 1300 Kilometer südlich von Buenos Aires gebracht werden. Dem Kapitän droht ein Strafverfahren in Argentinien.

Argentinien beansprucht eine 200-Meilen-Zone als seine exklusive Wirtschaftszone. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
«Rezept zur Katastrophe»: Meta stellt KI-Tool zur Bildgenerierung vor
Mit wenigen Klicks können Nutzerinnen und Nutzer von Metas Social-Media-Plattformen künftig täuschend echt wirkende Bilder von Meta-Usern generieren, die ihr Konto nicht auf privat gestellt haben.
KI-generierte Bilder und Videos begegnen uns heute im Alltag bereits an vielen Orten. Die Dimensionen reichen von Dorffest-Flyern, über Katzenvideos, bis hin zu nationalen Werbekampagnen von SBB oder Swisscom.
Zur Story