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epaselect epa08459195 US President Donald J. Trump returns after posing with a bible outside St. John's Episcopal Church after delivering remarks in the Rose Garden at the White House in Washington, DC, USA, 01 June 2020. Trump addressed the nationwide protests following the death of George Floyd in police custody.  EPA/SHAWN THEW

Bild: keystone

Trumps Staatsstreich: So könnte er seine Abwahl verhindern

Donald Trumps Gegner sind alarmiert: Sie vermuten, der Präsident werde alles tun, um eine Wahlniederlage im November zu verhindern. In den Medien kursieren düstere Szenarien.



Ein Wahlsieger, der über Betrug klagt ⎼ wann hat es das in der Geschichte jemals gegeben? In der Welt des Donald Trump aber ist nichts unmöglich. 2016 hatte er überraschend die Präsidentschaftswahl gegen Hillary Clinton gewonnen. Dennoch war er sauer, denn er hatte fast drei Millionen Wählerstimmen weniger erhalten als die Demokratin.

Das durfte nicht sein, wie es auch nicht sein durfte, dass er bei seiner Vereidigung weniger Zuschauer hatte als Barack Obama. Also behauptete Trump, bis fünf Millionen Stimmen seien illegal abgegeben worden, von papierlosen Immigranten. Dafür gab es nicht den geringsten Beweis, aber darum hat sich ein Donald Trump noch nie geschert.

«Wenn Trump eine gewonnene Wahl als manipuliert bezeichnet, was wird er dann tun, wenn er eine Wahl verliert?» fragt sich der Politologe Brian Klaas in der «Washington Post». Der Amerikaner, der am University College in London arbeitet, forscht seit Jahren über Trumps despotische Neigungen, die er in seinen Tweets ungeniert zelebriert.

Polemik gegen die Briefwahl

In letzter Zeit pöbelte er gegen die briefliche Stimmabgabe, die manche Bundesstaaten bei der Präsidentschaftswahl im November wegen der Corona-Pandemie ausbauen wollen. Die Briefwahl lade zum Betrug ein, wettert Trump, was aus Schweizer Perspektive völlig absurd ist. Bei uns ist das Abstimmen per Briefkasten längst die Regel.

In Wirklichkeit sind Trump und andere Republikaner gegen die Briefwahl, weil sie tendenziell die Stimmbeteiligung erhöht, was den Demokraten mehr nützen dürfte (ganz sicher ist das nicht). Trumps Polemik verdeutlicht, was Brian Klaas und andere befürchten: Der Präsident wird eine Wahlniederlage gegen Joe Biden im November schlicht nicht akzeptieren.

Trumps sinkende Beliebtheitswerte wegen seines Versagens in der Coronakrise und im Umgang mit den Protesten nach der Tötung von George Floyd verstärken diese Ängste. Sogar von einem eigentlichen Staatsstreich ist die Rede. Dass in Washington über so etwas spekuliert wird, zeigt, wie prekär die Gegner des Präsidenten die Lage beurteilen.

Member of government agencies stand on H Street as demonstrators gather to protest the death of George Floyd, Wednesday, June 3, 2020, near the White House in Washington. Floyd died after being restrained by Minneapolis police officers. (AP Photo/Alex Brandon)

Zahlreiche Uniformierte sind in Washington aufmarschiert: Vorboten eines Putschs? Bild: keystone

Eine «Taskforce» aus Demokraten und einigen der nicht sehr zahlreichen Anti-Trump-Republikaner spielt gemäss der «New York Times» verschiedene «Weltuntergangs-Optionen» durch, die bei der Präsidentschaftswahl zur Anwendung kommen könnten. Ins Leben gerufen wurde sie von Rosa Brooks, einer Rechtsprofessorin an der Georgetown University.

Verschiebung

Im Vordergrund steht eine Verschiebung der Wahl, womöglich auf den St.Nimmerleinstag. Das aber ist schwierig, denn die Wahl alle vier Jahre am Dienstag nach dem ersten Montag im November ist seit 1845 gesetzlich festgelegt. Auch in Kriegszeiten hielt man sich daran. Trump hat solche Spekulationen zurückgewiesen, aber das heisst wenig.

Ausnahmezustand

A protester listens during a rally in Detroit, Thursday, June 4, 2020, over the death of George Floyd, who died May 25 after being restrained by police in Minneapolis. (AP Photo/Paul Sancya)

Vielsagender Protest in Detroit. Bild: keystone

Der Anwalt Martin Elias, der für die Demokratische Partei arbeitet, hält es für möglich, dass Trump im Oktober etwa unter dem Vorwand der Corona-Pandemie den Ausnahmezustand in Städten wie Detroit oder Milwaukee erklären wird, die in wichtigen Swing States liegen. Damit könnte er die Wahl erschweren oder verunmöglichen.

Die Städte sind Hochburgen der Demokraten. Es ist wahrscheinlich, dass die Gouverneure und Bürgermeister sich wehren würden. Martin Elias will darauf nicht warten. Er hat laut der «New York Times» mehrere Gerichtsverfahren angestrengt, die auf eine Erleichterung der Briefwahl und der vorgezogenen Stimmabgabe abzielen.

Quarantäne

Die Juristin und Wahlrechtsexpertin Kimberley Wehle, die für den Fernsehsender CBS arbeitet, hat in Politico weitere Szenarien skizziert. Falls es im Herbst zu einer zweiten Corona-Welle komme, könnte Trump eine Quarantäne über das Land verhängen und so die Wahl verhindern. Das scheint weit hergeholt, ist laut Wehle aber möglich.

Aufwiegelung

FILE - In this April 15, 2016, file photo, a Donald Trump supporter flexes his muscles with the words

Lässt Trump seine fanatischen Anhänger auf die Wählerschaft los? Bild: AP/AP

Unter dem Vorwand des Kampfs gegen Wahlbetrug könnte Trump seine Anhänger dazu auffordern, sich als «Wächter» vor den Wahllokalen zu installieren. Das eigentliche Ziel wäre, potenzielle Wählerinnen und Wähler abzuschrecken, schreibt Wehle. Sie erinnert daran, dass die Republikaner wiederholt ähnliche Methoden gegen Schwarze angewendet haben.

Schikanen

Die Republikaner haben noch andere Tricks auf Lager, um besonders Angehörige von Minderheiten vom Wählen abzuhalten. Dazu gehören neben restriktiven Wahlgesetzen die Schliessung von Wahllokalen oder die «Säuberung» der Register, in die man sich mangels Einwohnerkontrolle eintragen muss, wenn man an einer Wahl teilnehmen will.

Kimberley Wehle schildert ein besonders krasses Beispiel. Als Brian Kemp 2018 als Gouverneur des Staates Georgia kandidierte, liess er zuvor rund zehn Prozent aller Namen aus den Wahlregistern entfernen. Kurz vor der Wahl kamen weitere 53’000 Namen hinzu. Kemp besiegte die Demokratin Stacey Abrams mit rund 54’000 Stimmen Vorsprung.

Strafverfahren

Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden speaks in Philadelphia, Tuesday, June 2, 2020. (AP Photo/Matt Rourke)
Joe Biden

Joe Biden und sein Team bereiten sich auf alles vor. Bild: keystone

Eine Woche vor der Wahl kündigt Justizminister William Barr eine Strafuntersuchung gegen den demokratischen Kandidaten Joe Biden an. So lautet ein weiteres Szenario. Das erinnert stark an die Vorgänge vor vier Jahren. Kurz vor der Wahl hatte FBI-Direktor James Comey damals neue Ermittlungen in der E-Mail-Affäre von Hillary Clinton aufgenommen.

Biden kennt die Gefahr. Er hat wiederholt angedeutet, dass Trump die Wahl verschieben oder beeinträchtigen könnte. «Wir vermuten, dass er jede Art von Trick, Masche oder Plan anwenden könnte, um an der Macht zu bleiben», sagte sein Anwalt und Chefberater Bob Bauer der «New York Times». Man werde verhindern, dass ihm dies gelinge.

Die Offenheit, mit der Donald Trump einen Machterhalt um jeden Preis anstrebt, hilft seiner Sache nicht unbedingt. Die Frage ist, ob die Kontrollmechanismen in der amerikanischen Demokratie noch funktionieren. Justizminister Barr, der eigentlich als «Wachhund» die Regierung beaufsichtigen müsste, hat sich als Schosshund des Präsidenten entpuppt.

Bleibt Trump einfach sitzen?

«Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg war die Gefahr so gross, dass unsere Demokratie kollabiert», warnte der Yale-Politologe Jacob Hacker im «Spiegel». Sein Kollege Brian Klaas äusserte 2018 im Interview mit watson die Befürchtung, «dass Trump die Politik in einer Weise verändert, in der autoritäres Verhalten von der Bevölkerung honoriert wird».

Vielleicht greift Donald Trump auch zu einem ganz simplen Trick: Er weigert sich nach einer Niederlage, aus dem Weissen Haus auszuziehen, ebenso die Übergabe der Macht an Joe Biden und sein Team. Auch dieses Szenario ist gemäss «New York Times» im 200-seitigen, noch unveröffentlichten Bericht der Taskforce von Rosa Brooks enthalten.

Womöglich müsste dann der Oberste Gerichtshof eingreifen, wie bei der denkwürdigen Wahl 2000. Damals stoppte er die Nachzählung in Florida und verhalf damit George W. Bush zum Sieg gegen Al Gore. Und Donald Trump hat durch die Ernennung von zwei neuen Richtern eine rechte Mehrheit im Supreme Court geschaffen.

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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PsychoP 06.06.2020 22:29
    Highlight Highlight Da wird sich sicher in seinem Gefolge ein speichelleckender Dixie finden, der ihm Nachhilfe in Geschichte erteilt und ihn dann noch auf die Idee bringt auf den Spuren von Jefferson Davis zu wandeln und die konföderierten Staaten erneut zu gründen.
    Seine Rednecks und Hillbillies werden ihm ja sicher begeistert zu Diensten sein.


    Benutzer Bild
  • Darkside 06.06.2020 22:09
    Highlight Highlight Der Soziopath wird ohne zu zögern einen Bürgerkrieg anzetteln wenn er denkt dass es ihm nützt. Was für ein Wahnsinn.
  • HerbertKappel 06.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Aber dann wird die Armee wirklich eingreifen , aber nicht zu Trump gunsten !
  • Gawayn 06.06.2020 19:58
    Highlight Highlight Leider haben wir erst Juni.
    Bis zum Herbst haben die Meisten alles vergeßen, wie ich zu meinem Verdruß immer wieder feststellen muss.
    Die Erinnerungsspanne des Volkes ist leider äußerst kurz....

    Aber hey, es ist Trump.
    Man kann fast auf sicher gehen, der macht noch einen Blödsinn.
    Die Frage ist, wann reicht es endlich, das auch der Letzte den los werden will?
  • John Galt 06.06.2020 18:58
    Highlight Highlight Sitzenbleiben funktioniert nicht, die Verfassung sagt klar, die Amtszeit endet am Mittag des 20. Januar.
    • blueberry muffin 06.06.2020 21:42
      Highlight Highlight Ja, sie sagt auch das Amerikaner ein Recht zum Protestieren haben.

      Klar, an dem Punkt müsste das 2nd Ammendment ziehen. Auch ist fraglich ob der Secret Service seinem Job nicht nachgeht.

  • Vanessa_2107 06.06.2020 17:04
    Highlight Highlight Es passieren schon komische Dinge. Seit Tagen tummelt sich unbekanntes Militätär rund ums White House. Niemand weiss, woher sie stammen, fragt man sie, geben sie keine Antwort. Nancy Pelosi hat gestern in einem Tweet mitgeteilt, dass sie mehr darüber wissen will. Dieser Re-Tweet ist übrigens von Kellyanne Conway's Mann, (sie ist eine der langjährigsten und treusten Mitarbeiterinnen Trump's, die mit den alternativen Fakten). Er ist einer der grössten Kritiker Trump's. Immer interessant, seine Tweets.

    https://twitter.com/gtconway3d/status/1269235837801299968?s=09


    • Hillary Clinton 06.06.2020 17:57
      Highlight Highlight "Es passieren schon komische Dinge. Seit Tagen tummelt sich unbekanntes Militätär rund ums White House"

      Paranoia much?

      Das sind Nationalgarde- und Polizeieinheiten aus dem ganzen Land, darum die verschiedenen Uniformen und Ausrüstung.

      Kein Grund zur Panik.
    • blueberry muffin 06.06.2020 21:44
      Highlight Highlight @ Hillary Clinton

      Falsch, es sind eine Bande von nicht markierten Leuten die keinen Badge tragen. Das m wurde in allen Zeitungen berichtet.

      Unteranderem auch Prison Riot Guards und CIA.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 06.06.2020 22:08
      Highlight Highlight @ Vanessa_2107

      „...fragt man sie, geben sie keine Antwort.“

      😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 06.06.2020 15:15
    Highlight Highlight Es war ein Land im Westen, wo jeder, der nur hart genug arbeitet, es zum Millionär bringt! In diesem Land herrscht heute Ödnis und Verderben!
  • Faktenchecker 06.06.2020 15:01
    Highlight Highlight Die Demokraten versuchen mit allen Mitteln Trump loszuwerden.
    Im Januar 2025 ist es dann soweit😂
    • Fisherman 06.06.2020 19:12
      Highlight Highlight 20. Januar 2021 12:00 ist es soweit.
      Und gleich anschließend wird Trump im orangen Strampelanzug in ein New Yorker Staatsgefängnis einfahren.
    • Fisherman 07.06.2020 17:47
      Highlight Highlight @bob86
      Natürlich ist es nicht garantiert. Aber es sind mehrere Verfahren beim SDNY hängig. Und das SDNY ist eine der schärfsten Strafverfolgungsbehörde.

      Also eine gut fundierte Vermutung.
      Wir werden es sehen.

      Und ja, ich wünsche mir Donald schnellstmöglich im Gefängnis. Wenn es jemand verdient hat, dann er. Niemand hat soviel Leid über die USA und die Welt gebracht, wie er.
    • Grohenloh 08.06.2020 08:45
      Highlight Highlight Fisherman:
      Trump ist ein Volli..ot. Aber die Aussage, dass niemand so viel Leid über die Welt gebracht haben soll, zeugt auch nicht von reinstem Geschichtsverständnis.
  • Hiker 06.06.2020 14:44
    Highlight Highlight Ich bin fast sicher, dass Trump die Wahlen noch einmal gewinnen wird. Bis im Herbst wird sich die US Wirtschaft wieder etwas erholt haben. Kann man schon jetzt beobachten. Das wird die Wähler umstimmen. Floyd und Corona werden aus den Schlagzeilen verschwunden sein. Da braucht DT eventuell gar nicht gross zu tricksen. Tricksen liegt der Ami Politik sowieso im Blut. Und niemand wird etwas dagegen tun. Düstere Aussichten für die USA
  • Doppelpass 06.06.2020 14:43
    Highlight Highlight "Hiermit anerkenne ich meine Wahlniederlage. Ich bin enttäuscht und gleichzeitig stolz und glücklich, vier Jahre unserem Land als Präsident gedient haben zu dürfen und wünsche meinen Nachfolger, Joe Biden, alles gute und viel Erfolg. Gott schütze Amerika!"
    Wäre das in etwa eine angebrachte Reaktion, im Falle einer Abwahl?
    Gibt es Leute, die ihm das zutrauen?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 06.06.2020 15:08
      Highlight Highlight @ Doppelpass

      „Wäre das in etwa eine angebrachte Reaktion, im Falle einer Abwahl?“

      wie hillary clinton, als sie bei ihrer niederlage mal ein paar stunden auf stumm machte?
    • Doppelpass 06.06.2020 17:25
      Highlight Highlight @ just sayin`
      Stimmt, das ist auch eine angebrachte Reaktion. Danke für den Hinweis.
      Hat ihr vermutlich die Sprache verschlagen, als sie realisierte, dass sie zwar 6 Mio. Stimmen mehr hatte und trotzdem verloren hat.
      Sicher besser mal schweigen und durchatmen, statt sofort "Wahlbetrug" zu schreien, nicht?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 06.06.2020 22:14
      Highlight Highlight @ Doppelpass

      „Stimmt, das ist auch eine angebrachte Reaktion“

      das war eher schockstarre.

      wie schlecht muss mann... eh... frau als kadidatin sein, um von trump geschlagen zu werden?

      „... als sie realisierte, dass sie zwar 6 Mio. Stimmen mehr hatte und trotzdem verloren hat“

      das wahlsystem ist seit längerer zeit so wie es nun mal ist.

      diese ausrede (für das komplettversagen der demokraten) war noch nie die schlauste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 06.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Halte keine der Verschwörungstheorien für plausibel.

    Trump wird einen harten Wahlkampf liefern, verlieren und den Posten wie jeder andere Präsident dem neuen übergeben.

    Froh sein, dass er sich nicht mehr über diesen Kram kümmern muss und wieder mehr Zeit zum Golfspielen hat ;) Geld würde er ja auch wie blöde machen. Kontakte hat er ja geknüpft bist Nordkorea, ich sehe da bald mal eine Trump Hotel am Strand stehen ;)























    • petrolleis 06.06.2020 15:52
      Highlight Highlight Und evtl. In den Knast wandern, wenn seine Immunität weg ist.
    • Vanessa_2107 06.06.2020 16:11
      Highlight Highlight Liselote, deine Worte in Gottes Ohr. Das wäre viel zu schön um wahr zu sein. Wohl aber viel zu einfach. Ich glaube auch nicht, dass Herr Trump eine Niederlage einfach so akzeptieren würde, denn ihn erwarten X Gerichtsverfahren. Als Präsident ist er geschützt davon.
    • Fisherman 06.06.2020 19:15
      Highlight Highlight @petrolleis
      Er wird ganz sicher in den Knast gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raph124 06.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Ja, Trump ist ein widerlicher Typ. Dennoch sollte man von der unabhängigen Presse eine objektive Berichterstattung erwarten können. Polemische Artikel wie dieser erinnern mich eher an Fox News als an Qualitätsjournalismus.
    • Hans Würstli 06.06.2020 16:14
      Highlight Highlight für quali-schurni musste bezahlen, biste falsch hier ... wobei das geschribene hier nicht polemisch ist, es spiegelt das, was man in der am. presse lesen kann ...
    • raph124 06.06.2020 16:42
      Highlight Highlight Keine Sorge, ich habe sowohl die NZZ als auch den Tagi abonniert. Trotzdem schätzte ich Watson als ergänzendes Medium sehr, leider hat die Qualität der Berichterstattung meiner Meinung nach in letzter Zeit stark abgenommen.
      Dass die US Presse zitiert wird ist völlig in Ordnung, allerdings finde ich dass dies nüchtern und sachlich getan werden sollte.
  • Basswow 06.06.2020 13:27
    Highlight Highlight 😃
    Benutzer Bild
    • Maria R. 06.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Da meint der Kollege, neben mir gerade:
      “So eine Cabriofahrt tut gut, das bläst herrlich das Gehirn frei!”

      Welche Bosheit in ihm steckt...

      Ich sage nur: “Ach, Männer!”

    • aglio e olio 06.06.2020 19:47
      Highlight Highlight Ich mag Martin Perscheids Humor.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Alles sinnfreie Spekulationen wenn man die Gesetzgebung kennt, Trump ist bis 20. Januar 2021 Ptäsident und keine Minute länger .
    Und für den Fall dass er nicht ausziehen will wird er verhaftet und gut ist, denn ab 20.Januar 2021 um 12 Uhr wird er bei einer Nichtwahl nicht mehr Präsident der USA sein.
    • Furioso 06.06.2020 19:27
      Highlight Highlight @bob86 - falls er normal wiedergewählt wird werden die Medien die nächsten 4 Jahre mit Schaum vor dem Maul rumlaufen. Eigentlich so wie jetzt.
      Falls Biden gewählt werden sollte -> Friedensnobelpreis, Oscar und Heiligsprechung noch vor Amtsantritt ;)
  • De-Saint-Ex 06.06.2020 12:58
    Highlight Highlight Und einfach mal ein Gedanke zu „Demokratie“.
    Erstens ist wer sie als selbstverständlich erachtet ihr nicht würdig und muss damit rechnen, früher oder später in einem totalitären Staat aufzuwachen. Die Tatsache, dass die Amerikaner lediglich zwischen „Elefanten“ und „Esel“ wählen können, hat dazu geführt, dass sie definitiv Politikverdrossen und Demokratiemüde geworden sind und entsprechend zu einer Verhärtung der 2 Pole. Wohl leider „beste“ Voraussetzungen für einen Systemwandel. Passen wir auf, dass uns nicht bald wegen ähnlicher Polbildung gleiches widerfährt.
    • SBP 06.06.2020 13:14
      Highlight Highlight Und zweitens? 😆
    • De-Saint-Ex 06.06.2020 14:19
      Highlight Highlight ... und zweitens: schön hast auch Du etwas zu diesem Thema beizutragen... 🤗
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 06.06.2020 22:23
      Highlight Highlight @ De-Saint-Ex

      „Die Tatsache, dass die Amerikaner lediglich zwischen „Elefanten“ und „Esel“ wählen können...“

      es gibt mehr parteien in den staaten, als in der schweiz.

      ...sie werden einfach nicht gewählt.
  • Frankygoes 06.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Die eigenartigen "Polizisten" sind auf vielen Fotos zu sehen und etwas beängstigend. Keine Abzeichen, keine Beschriftung, keine einheitlichen Uniformen. Trumps Version von Putins grünen Männchen?
    • Basti Spiesser 06.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Hast du jetzt brav von Löpfe nachgeplappert.
    • Frankygoes 06.06.2020 14:11
      Highlight Highlight äh... nö.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 06.06.2020 15:10
      Highlight Highlight @ Frankygoes

      „äh... nö.“

      ööö... doch
  • Kanischti 06.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Ha ha, lustig, was hier Trump alles zugemutet wird, um sich am Thron festzuhalten.
    Offensichtlich mutet ihm keiner zu, dass er nach einer Niederlage einfach seinen Sessel räumen würde.
    Und noch unmöglicher scheint die Möglichkeit seiner Wiederwahl.
    Also alles nur seichte Polemik hier!
    • Hans Würstli 06.06.2020 16:25
      Highlight Highlight wenn man dt‘s werdegang genau verfolgt (in den us medien), dann weiss man, das da noch ganz unschöne dinge kommen können, ich empfehle allen, sich ab sept nicht im land der unbegrenzten möglichkeiten aufzuhalten, wenns nicht unbedingt sein muss ... weil das problem ist nicht alleine dt, die bis an die zähne bewaffneten neonazis und flacherdler könnten ausser kontrolle geraten ... mark my words!
  • Balabar 06.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Da steht "2016 hatte er überraschend die Präsidentschaftswahl gegen Hillary Clinton gewonnen." Auch wenn's wehtut: Das war nur überraschend für diejenigen, die es nicht wahrhaben wollten und in der eigenen Bubble erstarrten. Sieht ganz so aus, als ob es auch diesmal so sein wird. Die Demokraten haben jedenfalls die Blödheit mit Hillary gar noch getoppt. Was ist eigentlich los mit denen?
  • Miau 06.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Ich frage mich, warum hier das plausibelste Szenario nicht erwähnt wird, nämlich, dass der Trumpel irgendwo einen Krieg anzettelt. Dann stehen die Chancen meiner Ansicht nach sehr gut, dass er wieder ein einig Volk hinter sich vereint.
  • TanookiStormtrooper 06.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Ist das jetzt die Fortsetzung von Philipp Löpfhes Artikel?
    • bruuslii 06.06.2020 12:54
      Highlight Highlight ja: bluntschis artikel ist die fortsetzun von löpfhes [sic] 😜
    • _kokolorix 06.06.2020 13:03
      Highlight Highlight Ich glaub Löpfe schreibt sich ohne h...
    • bruuslii 06.06.2020 13:16
      Highlight Highlight _kokolirix: und blunschi ohne T 😜

      aber die watson community hat den lieben herr löpfHe 🤭 mehrmals vergeblich versucht darauf aufmerksam zu machen. 🤪
  • Militia 06.06.2020 12:15
    Highlight Highlight Einige der Szenarien sind auch schon in der Vergangenheit eingetroffen (Manipulation der Wahllisten, etc.) und es geschah nichts. Solange er nicht verliert und sich weigert zu gehen wird nochmals das selbe passieren - nochmal nichts.
  • Sören 06.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Herrlich. Sowas nennt man spinning? Er plant einen Staatsstreich. Wer kommt auf solche Ideen? Im Moment wird alles versucht um ihn loszuwerden. Er weigert sich beständig Kriege anzufangen... Syrien, Irak, Iran, Nordkorea, Venezuela... er will einfach nicht.. wie heißt es doch.. kommt dee Trump nicht zum Krieg, kommt der Krieg zum Trump
    • Magnum 06.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Ach, er weigert sich beständig, Kriege anzufangen.

      Nicht, dass er es nicht versuchen würde:
      - Androhung nuklearer Vernichtung per Twitter
      - Ermordung eines hohen iranischen Generals in einem Drittland
      - Drohung mit militärischer Intervention gegen Venezuela
      - Drohung mit dem Einsatz des Militärs gegen die eigene Bevölkerung.

      Und jetzt schau bitte nach, wie sich die Militärbudgets unter General Spaceball aka the Orange Menace entwickelt haben.

      Trump ist vieles, aber keine Friedenstaube. Er ist eine Abrissbirne für regelbasierte, internationale Beziehungen. Gefährlich für kleine Staaten.
    • Magnum 06.06.2020 13:17
      Highlight Highlight Eine Ergänzung noch zur vermeintlichen Friedenstaube Trump: Die USA fertigen alle Waffen selbst. Mehr Militärausgaben schaffen also automatisch Jobs und führen zu BIP-Wachstum. Macht sich gut in den Statistiken, die der Donnie so sehr liebt.

      Aber: Wer wie Trump die Militärausgaben markant steigert und zugleich Steuern für Superreiche und Konzerne senkt, der bringt den Staatshaushalt massiv aus dem Gleichgewicht.

      In den vergangenen Jahrzehnten durften DEM-Präsidenten jeweils das Budget-Schlammassel aufräumen, das REP-Vorgänger angerichtet hatten.

      Nochmals: Kaufen Friedenstauben Waffen?
      Benutzer Bild
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.06.2020 14:55
      Highlight Highlight Na ja, wirklich viel höher als beim Friedensnobelpreisträger Obama ist das jetzt auch nicht.
      Erstaunlich wie H.W.Bush das Militärbudget gesenkt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 06.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Würden die Richter wirklich zulassen, dass Trump bei einer verlorenen Wahl im Weissen Haus bleibt? Natürlich sind die konservativen Richter in der Mehrheit, aber nur zwei davon wurden von Trump eingesetzt, die anderen drei von einem Bush, die ja beide nichts von Trump halten/hielten.
    • balzercomp 06.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Ich will mir nicht vorstellen, das der SCOUS einen klaren Verfassungsbruch toleriert. Bei Bush jr. war es zumindest grenzwertig. Auch wenn, nach meinen Informationen, laut einer späteren Nachzählung Bush Florida nicht gewonnen hat. Aber das ist Schnee von gestern.
  • Froggr 06.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Hab mir alle notiert, schauen wir mal wie viele von diesen Aussagen wahr werden. 😂 (spoiler: wahrscheinlich keine)
  • 3klang 06.06.2020 11:59
    Highlight Highlight Das tönt doch alles etwas sehr nach Verschwörungstheorie...
  • homo sapiens melior 06.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Fragen über Fragen.
    1. Werden die USA dann zur Diktatur? Bürgerkrieg? Zerfall? Oder kriechen dann alle?
    2. Was wäre mit der US-Wirtschaft im In- und Ausland?
    3. Was wäre mit der weltpolitischen Position der USA?
    4. Wären Angriffskriege der USA möglich? Was ist mit Atomwaffen?
    5. Was verändert das für den Rest der Welt?
    6. Was würde sich für Europa verändern?
  • De-Saint-Ex 06.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Die USA sind mittlerweile derart gespalten, dass man davon ausgehen muss, dass egal wie‘s im November (und bis zu einer möglichen Machtübergabe) ausgeht, die Gräben noch tiefer sein werden...
    Vergessen wir nicht: damit Trump „tricksen“ kann, braucht er die Unterstützung eines nicht unerheblichen Anteils der Bevölkerung. Er hat über die letzten gut 3 Jahre bewiesen, dass er sich nicht um Verfassung und Demokratie schert und aus den USA eine Autokratie machen will. Scheinen erschreckend Viele gut zu finden.
    Ich weiss nicht wie die USA aus dieser Nummer unbeschadet rausfinden könnten...
    • Basti Spiesser 06.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Keine Angst, sind alles russische Bots...
  • swisskiss 06.06.2020 11:50
    Highlight Highlight Man sollte schon noch schreiben, dass die Wahlen in ein paar wenigen, sogenannten "swing states" entschieden wird. Da werden weder Gerrymandering, noch Registrierungsbehinderung helfen, die besonders in den republikanischen Staaten stattfindet ( Beispiel erwähnt Georgia)


    Die US Wähler sind nicht als so blöd einzuschätzen, dass eine Wiederholung wie bei Clinton nochmals funktioniert, einen Kandidaten zu diskreditieren.

    Besonders nicht, wenn die Alternative Trump heisst, dessen ethisch- moralisches Verständnis dem eines Mafiaboss gleicht. Da zieht das Korruptionsargument schlicht nicht mehr.
  • Dong 06.06.2020 11:48
    Highlight Highlight Sorry, momentan sind WIR es, die den Wahlsieg Trumps nicht wahrhaben wollen. Und wir sind es selber, die unaufhörlich polarisieren, und wir merken‘s nicht mal.

    BTW ist das eigentlich ein Penalty, gegen Trump antreten zu dürfen, aber ich denke, das werden die Dems erneut versemmeln.
    • swisskiss 06.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Dong: Bitte schreib nicht WIR, bei solch simplen Aussagen! Da fühl ich mich in meiner Intelligenz beleidigt.

      Ist doch nicht die Frage der Realitätsverweigerung, wie Du so völlig am Thema vorbei unterstellst. sondern die spekulativen Möglichkeiten, die Trump anführen könnte, eine Niederlage nicht akzeptieren zu wollen.

      Was sagte Trump kurz nach den letzten Wahlen:"Selbstverständlich akzeptiere ich das Wahlergebnis. Aber nur wenn ich gewinne."

      Da darf man sich durchaus Gedanken zu seinen Motiven, Haltung und Handlungen machen, die im Falle einer Niederlage zum Thema werden könnten.
    • RicoH 06.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Nicht wir polarisieren. Trump polarisiert.
      Ist das so schwer zu erkennen?
    • Balabar 06.06.2020 12:41
      Highlight Highlight - "Es war die dümmste Idee ever das mit Hillary."
      - Biden: "Hold my beer".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 06.06.2020 11:45
    Highlight Highlight Ich habe es gesagt, sowie sehr viele Andere.
    Trump hätte nie und nimmer gewählt werden dürfen. Nicht mal zur Wahl zugelaßen werden.

    Wer lesen kann, teilt diese Einschätzung, nach dem er die ersten 2 Abschnitte in Trumps Werdegang gelesen hat.

    Die einzige Chance war das Impeachement. Das haben sie versaut.

    Trump wird nie eine Niederlage akzeptieren. Eher läßt er das WH in die Luft sprengen!

    Oder er blockiert die Regierung durch endlos lange Prozeße.
    Egal was. Aber er wird den Stuhl nicht räumen.

    Tja USA. Da habt ihr den Salat...
    • Froggr 06.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Schauen wir doch, ob er den Stuhl räumen wird. Es gibt null Anzeichen, dass er dies nicht gun wird. Sollte er wiedergewählt werden, dann muss er den Stuhl schliesslich auch nicht räumen, auch wenn das viele das Gefühl haben.
    • Gawayn 06.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Sorry Frogger.
      Trumpel gehört zu den am einfachst gestrickten Menschen, von denen ich je gehört habe.

      Packen was er begehrt, dann nie mehr los laßen.
      Oder erst wenn es kaputt ist.

      Fehler Schuld, haben grundsätzlich Andere..

      Was ihm nutzt ist legal.

      Was ihn irgendwie behindert oder kritisiert, wird entlaßen.

      Genauso und nicht anders hat er sich bisher verhalten.
      Auch wenn er die Wahl verliert, er wird diesen Weg weiter, bis zur letzten Konsequenz folgen...
  • Besserwisserin1981 06.06.2020 11:43
    Highlight Highlight Mich stört dieser Titel unabhängig von meiner politischen Meinung. Es gibt keine Abwahlen, sondern lediglich keine Wiederwahl(en). Das sollten Journalisten wissen. Bitte präzise bleiben!
    • RicoH 06.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Wenn wir schon bei den Begriffen sind:

      In den USA wird der POTUS gewählt.
      Gewinnt der amtierende POTUS, ist er wieder gewählt.
      Verliert der amtierend POTUS, dann ist er nicht wieder gewählt – oder eben abgewählt.

      Kurz: es gibt weder Wiederwahlen, noch Abwahlen, sondern einfach Wahlen.

      Die Begriffe "Abwahl" oder "Wiederwahl" einzusetzen, liegt in der Freiheit jedes Journalisten.
    • Ueli der Knecht 06.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Wenn ein amtierender Präsident nicht wiedergewählt wird, dann darf man das durchaus Abwahl nennen.

      @Besserwisserin1981: Merke:
      Eine Abwahl ist, bei einer erneuten Abstimmung nicht wiedergewählt zu werden.

      Was konkret veranlasst dich, dich an dieser allgemein gültigen Wortwahl derart zu enervieren, und dann besserwisserisch irgendeinen falschen Mumpitz zu behaupten.

      zB. die Abwahl von Christoph Blocher (auch so ein rechtspopulistischer Hetzer):
      https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/die-abwahl-die-geheimoperation-gegen-christoph-blocher?id=22511a99-296b-44d5-a726-3a1ef3bbb7fe
  • psychoaktivist 06.06.2020 11:40
    Highlight Highlight Ich glaube Trump wird überschätzt, so weist er kaum planungsfähigkeit auf, ist sehr einfach zu manipulieren und hat keine klare politische Linie. Damit sowas passiert, bräuchte es einen Fadenzieher der Trump sagt wos lang geht.
    • Cpt. Jeppesen 06.06.2020 12:17
      Highlight Highlight Unterschätzt wurde Trump schon häufig. Michael Moore hatte in2016 schon davor gewarnt und die Dems wollten es nicht wahrhaben. Trump ist auch klar, dass er nicht unbeschadet aus dieser Rolle heraus kommen wird. Also bleibt ihm vermutlich nur die Flucht nach vorne.
      Ebenso gibt es viele, die ein Interesse daran haben so jemanden wie Trump als Präsidenten zu haben. All die tollen Steuergeschenke kommen nicht von ungefähr.
      Eine politische Linie braucht er nicht, dafür hat er seine Lakaien, die erklären was er meint und Fox News und OAN nicht vergessen, die ebenfalls das Volk „aufklären“.
    • RicoH 06.06.2020 12:22
      Highlight Highlight Psychisch gestörte Menschen sollten nicht unterschätzt werden.
    • lilie 06.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Gerade seine Unfähigkeit und seine Planlosigkeit machen ihn so gefährlich, weil er einfach konzeptlos um sich schlägt, Öl ins Feuer giesst und am Schluss auf einen Sündenbock für das von ihm angezettlete Chaos zeigt.
  • Maria R. 06.06.2020 11:39
    Highlight Highlight Also einen Dollar lasse ich glatt mal für ihn springen.
    Benutzer Bild
  • PVJ 06.06.2020 11:34
    Highlight Highlight Ich wette dagegen. Trump wird zwar alle möglichen Tricks versuchen, er wird aber im Herbst abgewählt und den Rest seines Lebens golfen und twittern müssen.
    Sollte es soweit kommen wie im Artikel beschrieben, dann wäre das ein eklatantes Versagen der Institutionen, die gerade darauf ausgelegt wurden, die Demokratie in Situationen wie dieser zu bewahren. Sie haben auch schon einen Bürgerkrieg, zwei Weltkriege und einige grenzwertige Präsidenten überstanden. Wieso sollte ausgerechnet Donald Trump sie aushebeln können?
    • Gopfidam 06.06.2020 11:55
      Highlight Highlight danke ! du bringst es auf den Punkt. Roosevelt oder Nixon waren noch viel schlimmer als Trump was das angeht. Roosevelt war ein PR Start in der Politik und der einzige (!) Präsident mit drei Amtszeiten in 350 Jahren. Die Mechanismen funktionieren und obwohl das Recht sehr kompliziert ist in den USA; es wurde genau für solche Härtefälle wie ihn geschaffen. Die amerikanische Verfassung wird das nicht zulassen..
    • aglio e olio 06.06.2020 12:06
      Highlight Highlight Finde ich auch. DT ist zwar in jeder Hinsicht eine präsidiale Katastrophe, aber soweit wird es wohl nicht kommen. Dieses Szenario ist mir zu absurd.
      Auch weil das "Kapital" dies verhindern würde.
    • De-Saint-Ex 06.06.2020 12:07
      Highlight Highlight Warum? Ganz einfach: weil ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung dazu bereit zu sein scheint.
      Kommt hinzu: die grossen Unternehmen sehen, wie erfolgreich China mit seinem Diktatorisch-Kapitalistischen System ist. Demokratie ist nicht Profit-förderlich. Hoffentlich gehen uns auch in der Schweiz endlich die Augen auf?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 06.06.2020 11:32
    Highlight Highlight Nur Corona wäre ein Grund, die Wahlen zu verschieben, und auch dann nur, wenn die Bundesstaaten einen Lockdown verfügen würden. Ein neuerlicher Lockdown ist aus wirtschaftlichen Gründen so gut wie ausgeschlossen. In übrigen habe ich Vertrauen in die dritte Staatsgewalt, auch in den Supreme Court, der trotz „konservativer“ Mehrheit unter Chief Justice Roberts das Abgleiten der USA in eine Bananenrepublik verhindern wird. Daneben gibt es auch noch die wichtige vierte Gewalt, die freie Presse.
    • RicoH 06.06.2020 12:35
      Highlight Highlight Bei der freien Presse frage ich mich immer: Was zeichnet beispielsweise Fox-News als freie Presse aus?

      Wenn Fakten ausgehebelt und so offensichtlich und unverschämt gelogen wird, kann man da wirklich noch von freier Presse reden, da offensichtlich auf jegliche moralische und journalistische Grundsätzen gepfiffen wird?

      Da Fox-News nach wie vor sehr populär ist, ist die vierte Gewalt nicht wirklich ein Plus.
    • GianniR 06.06.2020 13:29
      Highlight Highlight @RicoH: Es heisst FREIE Presse, nicht EHRLICHE Presse. "Frei" bedeutet, dass JEDER sagen/schreiben kann, was er will (unter Berücksichtigung einiger grundsätzlicher Regeln). Es ist an der "anderen" Seite, Lügen und Fake News schonungslos aufzudecken.
    • Basti Spiesser 06.06.2020 13:40
      Highlight Highlight @ricoh was ist der Unterschied zu CNN oder MSNBC?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 06.06.2020 11:26
    Highlight Highlight Schöne Aussichten sind das. Da kann sich die Welt auf einiges gefasst machen. Auf jeden Fall ist das Szenario unwahrscheinlich, dass Trump seinem Nachfolger im Weissen Haus zum Wahlsieg gratuliert. Klar scheint auch, dass in den USA noch einiges passiert bis zum November.
  • Turi 06.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Die immer stärker grassierende Identitätspolitik spielt doch Trump fadegrad in die Hände. Seine Widerwahl wird immer wahrscheinlicher. Man vergisst gerne, dass der Präsident nicht von den Zeitungen und Wirtschaftsmagazinen an der Ostküste gewählt wird.
  • wasps 06.06.2020 10:56
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es soweit kommt. Die Übergabe hingegen, die wird chaotisch und brutal. Biden wird einen Trümmerhaufen vorfinden.
  • CalibriLight 06.06.2020 10:55
    Highlight Highlight Ich tippe darauf, dass er Biden in eine sich endlos hinziehende Schlammschlacht - siehe Ukraine - verwickeln wird.
    Seine Altright Anhänger werden vor dem Wahllokalen das Übrige tun.
    Dann noch ein bisschen gegen die Briefwahl, etwas Quarantäne und Lügen was das Zeug hält.
    Er hat durchaus Chancen, so wiedergewählt zu werden. Ganz ohne Staatsstreich.
    Mir graut.
  • CENSOR 06.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Oder er ruft ganz einfach die Amerikanische Republik aus.

    Benutzer Bild
    • flyingdutch18 06.06.2020 11:49
      Highlight Highlight Das zweite Reich?
    • Froggr 06.06.2020 12:07
      Highlight Highlight Wie kommst du auf einen solchen Vergleich?
    • CENSOR 06.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Normalerweise reagiere ich ja nicht auf Provokationen von irgendwelchen Trollen, aber vielleicht hilft ja dieses Bild aus dem US Holocaust Museum zur Aufklärung.

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anton Müller 06.06.2020 10:50
    Highlight Highlight Das ist doch gar nicht sooo schwer, diesen DT aus dem weissen Häusle rauszubekommen. Man muss lediglich 2 Tage warten, bis er wieder golfen geht und dann die Schlösser austauschen 🤣
  • Fafi69 06.06.2020 10:47
    Highlight Highlight Das Land steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Von alleine wird er nicht abtreten. Dazu sind ihm alle, auch ilegale, Mittel recht. Natürlich wird er die Rechtslage so verdrehen, dass alles zu seinen Rechten ist.
    Der Auraleser Martin Zoller wird hoffentlich richtig voraussehen.
    «Ich sehe für Trump die gleichen Bilder wie für Gaddafi.»atson 6.11.18
    https://www.watson.ch/international/interview/139908826-trump-wird-die-macht-teilen-muessen-und-dann-sterben
  • Meierli 06.06.2020 10:45
    Highlight Highlight Kleine Notitz am Rande, Trump selber ist seit langer Zeit ein Briefwähler. Dazu noch einer aus NYC der es in Florida versucht hat. So von wegen Wahlbetrugversuch.
    • Berner_in 06.06.2020 11:11
      Highlight Highlight Trump projiziert die eigene Hinterhältigkeit auf alle anderen. Den Dreck, den er schmeisst, ist sein eigener.
  • Filz 06.06.2020 10:43
    Highlight Highlight Man sollte dem Optimismus eine Chance geben. Von diesen düsteren Szenarien wird hoffentlich keines durchkommen.
    • Pukelsheim 06.06.2020 11:12
      Highlight Highlight Hope for the best, prepare for the worst. Es muss ein Ruck durch das Land gehen. Die Wahlbeteiligung muss enorm hoch sein, so kann ein Wahlsieg Trumps verhindert werden.
    • nicht_millenial 06.06.2020 13:10
      Highlight Highlight ai ai @Pukelsheim
      Simonetta Sommaruga kommentiert mit? von wegen Ruck und Land.
    • Pukelsheim 06.06.2020 15:03
      Highlight Highlight Wusste doch, dass ich diesen Satz von irgendwo kenne. War aber keine Absicht. 😉 Hoffen wir, dass die Wahlbeteiligung enorm steigt in den USA.
  • Maria R. 06.06.2020 10:40
    Highlight Highlight Die gerade noch, in kleinen Resten, vorhandene Glaubwürdigkeit der USA, würde vollends verloren gehen.
    Der Politikwechsel von der Demokratie zur Autokratie würde in der Weltwirtschaft eine Katastrophe auslösen.
  • Snowy 06.06.2020 10:34
    Highlight Highlight Tippe auf die letzte Variante:

    Er wird einfach sitzenbleiben und die Wahl durch den Supreme Court aus irgendeinem Grund als manipuliert und damit ungültig erklären lassen.
    • lilie 06.06.2020 11:34
      Highlight Highlight @Snowy: Oder es gibt eine Gegenklage, welche ihm und den Republikanern ebenfalls Wahlbetrug vorwerfen, dann gibts Klagen von allen Seiten, der Rechtsstreit wird über Jahr hingezogen, während er weiterhin im Amt ist. Und in 4 Jahren wird es entweder keine Wahlen geben oder noch chaotischere mit noch mehr gegenseitigen Vorwürfen, und er bleibt Präsident über die 2. Amtszeit hinaus. Je mehr Chaos herrscht, dest länger regiert er.
    • Snowy 06.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Exactly.
    • lilie 06.06.2020 13:33
      Highlight Highlight @Snowy: Das wird nicht besser dort drüben, solange der an der Macht ist. :((
  • Walter Sahli 06.06.2020 10:34
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn der Vorsteher des EDA den USA öffentlich Unterstützung bei der Organisation der Briefwahl anbieten würde. Sozusagen als Entwicklungshilfe. Schliesslich sind wir nicht nur die besten Organisatoren, sondern wir haben auch jahrzehntelange Erfahrung damit.
    • SUP_2 06.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Ja die USA scheint Entwicklungshilfe nötig zu haben!
  • Victor Paulsen 06.06.2020 10:33
    Highlight Highlight Wenn das geschieht, dann gibt es etwas positives. Man kann den ... endlich als diktator bezeichnen. Denn egal wie schlimm seine aktuelle politik ist, er demokratisch gewählt
    • Berner_in 06.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Was soll das dann noch nützen? Hitler kam auch demokratisch an die Macht...
    • Victor Paulsen 06.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Nutzen hat es keinen, es beschreibt seine politik einfach besser. Hitler war anfangs auch kein diktator, erst als er sein Amt nicht mehr abgab
  • Mber 06.06.2020 10:18
    Highlight Highlight Die Wahl wird zeigen ob Amerika eine funktionierende Demokratie ist. Das Demokratieverständnis ist in den USA seit Generationen gewachsen und nicht wie in einige Staaten Osteuropas. Diese Staaten sind aus meiner Sicht anfälliger auf politische Veränderungen, wenn die EU nicht stabilisieren würde.
    • Heinzbond 06.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Ja Italien war dann wohl auch ostblock(ehem.) die Demokratie scheitert überall dort wo die Mehrheit der radikalen Minderheit nichts entgegen zu setzen hat.
      Dann wenn bei ermachtigungsgesetzen und notstandsverordnungen, bei bucherverbrennungen und hetzjagden Applaus gespendet wird. Wenn die Grenzen des guten Geschmacks Tag für Tag, Wort für Wort ausgehöhlt werden.
  • Heinzbond 06.06.2020 10:17
    Highlight Highlight Ich denke das es eine Kombination aus den vielen Szenarien sein wird in denen sich der Greatest President ever flüchten wird, seinen rechtsradikalen Milizen muss er nicht befehlen die wahllokale zu "bewachen" die machen das von selbst, Justiz schosshund barr wird sicher rechtzeitig eine Ermittlung starten und Schmutz wird sowieso gestreut. Man kann leider nur hoffen das a) die demokratische Mehrheit in aus dem unrechtmässigem zweiten Amt jagt oder das rechtzeitig vor der Wahl wieder ein weisser "polizist" etwas dummes tut.
  • Füürtüfäli 06.06.2020 10:17
    Highlight Highlight Bei einer Wahlniederlage von Trump kann man sich schon mal Popcorn richten. Der wird sich mit Klauen und Hufen gegen seine Delogierung aus dem Weißen Haus wehren.
    • weissauchnicht 06.06.2020 10:58
      Highlight Highlight Bei diesem Menschen ist mir die Lust auf Popcorn schon lange vergangen...
    • Donspliff 06.06.2020 11:00
      Highlight Highlight die kann man schon jezt hevornehmen

      let the games begin!

      wird übel... hoffen wir der muttererde zu liebe das besste
    • Basti Spiesser 06.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Richtig Popcorn ist bereit; Obamagate hat ja erst gerade so richtig begonnen.
  • VileCoyote 06.06.2020 10:15
    Highlight Highlight ¡Bienvenidos a la República Bananera de los Estados Unidos!
    • Mad Heidi 06.06.2020 11:03
      Highlight Highlight Und was sagt mir das über deine Gesinnung, dass du diesen Spruch auf Spanisch bringen musstest?
    • swisskiss 06.06.2020 12:00
      Highlight Highlight Mad Heidi: Gesinnung? Den Sinn nicht verstanden?
      República Bananera = Bananenrepublik bezeichnet Staaten in Mittel- und Südamerika, die im 19. Jahrhundert durch einflussreiche Firmen wie United Fruit Company und Standard Fruit Company dominiert wurden, deren wirtschaftliche Macht stärker war als die politische Macht der Regierungen. Synonym für Korruption und Vetternwirtschaft.

      Deine Frage aber, liebe Heidi, sagt mehr über Deine Gesinnung und Intellekt aus, als ein spanischer Spruch! Selbstreflektion?
    • CENSOR 06.06.2020 12:25
      Highlight Highlight @Mad Heidi
      Dass über 16% oder über 50 Millionen US Bürger Spanisch als Muttersprachen haben.
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