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Analyse

Plant Donald Trump einen Staatsstreich?

Der Präsident ist verwundet – und daher gefährlich. Eine verlorene Wiederwahl hätte für ihn katastrophale Konsequenzen.



President Donald Trump gestures as he arrives at Kennedy Space Center, Saturday, May 30, 2020, Cape Canaveral, Fla. Trump is at Kennedy Space Center for the SpaceX Falcon 9 Launch. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump,Mike Pence,Karen Pence

Bild: keystone

Es sind zunächst die Bilder. Der Gang des Präsidenten durch den Lafayette-Park zur St.-John’s-Kirche ist bereits zu einer Ikone geworden. «Washington Post»-Kommentator Eugene Robinson schildert ihn wie folgt:

«Nachdem berittene Polizisten mit Gummi-Geschossen und Tränengas den Weg frei gemacht hatten, stolzierte Präsident Trump zu seiner Geliebter-Führer-PR-Photo wie ein Möchtegern-Pinochet, gefolgt von seiner Möchtegern-Junta – Verteidigungsminister Mark T. Esper, Justizminister William P. Barr, Tochter Ivanka Trump und General Mark A. Milley, der Vorsitzende des Joint Chief of Staff, der absurderweise eine Kampfuniform trug, als ob er sich in Bagdad oder Kabul, und nicht in Washington befände.»

Trump auf dem Weg zur Kirche

Trumps fataler Gang zur Kirche St. John’s.

Es sind auch die vermummten Soldaten der Nationalgarde, die das Lincoln Memorial bewachen. Es sind die sandfarbenen Militär-Humvees, die durch die Strassen der US-Hauptstadt brausen.

Es sind die anonymen Männer, von denen man nicht weiss, ob es sich um Polizisten, Soldaten oder andere Ordnungskräfte handelt, und die fatal an Putins «grüne Männchen» auf der Krim erinnern.

Bild

Angehörige der Nationalgarde vor dem Lincoln Memorial. Bild: screenshot

Und es sind die mit halbautomatischen AR-15 bewaffneten weissen Männer, die vermehrt gesichtet werden.

Barry County Sheriff Dar Leaf, front right, speaks next to members of the Michigan Liberty Militia during the

Mitglieder der Liberty Militia im Bundesstaat Michigan. Bild: AP

Das alles riecht nach Staatsstreich – und in den USA wächst die Angst. Nicht nur bei Linken und Naiven. Die «Washington Post» führt eine Reihe von CIA-Veteranen auf, welche diese Befürchtung äussern. Beispielsweise Gail Helt. Sie war als Analystin zuständig für China und Südostasien und ist heute Professorin an der King University in Tennessee. Sie sagt:

«Ich habe diese Art von Gewalt gesehen. So verhalten sich Autokraten. Das geschieht, bevor Länder kollabieren. Es macht mich sehr nervös.»

Oder Marc Polymeropoulos, der einst für die CIA in Europa und Asien tätig war. Er sagt:

«Das erinnert mich an Vorfälle in der Dritten Welt. Saddam, Bashar, Gaddafi. Sie alle taten genau dies.»

Oder Edward Luce. Der langjährige und hoch geachtete Korrespondent der «Financial Times» stellt fest, dass Trumps Chancen für eine Wiederwahl sehr klein geworden sind, dass er wenig Chancen hat, dies noch zu ändern, und dass er gerade deswegen sehr gefährlich geworden ist. Luce stellt fest:

«Ich habe in genug Demokratien, eingeschlossen Amerika, gelebt, um eine dem Untergang geweihte Regierung zu erkennen, wenn ich sie sehe.»

Tatsächlich ist der Präsident schwer angeschlagen. Umfragen zeigen, dass 64 Prozent der Amerikaner Verständnis für die Anliegen der Demonstranten haben. National ist sein demokratischer Herausforderer Joe Biden elf Prozentpunkte voraus. Trump verliert auch in vermeintlich sicheren «roten» (traditionell republikanisch beherrschten) Bundesstaaten wie Texas und Georgia.

Selbst die Evangelikalen wenden sich von Trump ab. «Zahlreiche Umfragen zeigen, dass die religiösen Amerikaner, wie die meisten anderen, ablehnen, wie der Präsident seinen Job macht», meldet die «New York Times».

Republican presidential candidate Donald Trump shakes hands with Rev. Pat Robertson during an appearance at Regent University in Virginia Beach, Va., Wednesday, Feb. 24, 2016.  (AP Photo/Steve Helber)

Sie waren einmal Freunde: Pat Robertson, der Gründer der Christian Coalition, und Donald Trump. Bild: AP/AP

Für diesen Meinungsumschwung nennt die «New York Times» auch Zahlen. Die Zustimmung zu Trump bei den Evangelikalen ist seit dem März von 80 auf 62 Prozent gesunken. Auch bei den Katholiken hat er 27 Prozentpunkte eingebüsst. Dazu kommt, dass der sehr einflussreiche Gründer der Christian Coalition, Pat Robertson, den Präsidenten wegen des gewaltsamen Vorgehens der Ordnungskräfte gegen friedliche Demonstranten öffentlich gescholten hat.

Die Kritik des ehemaligen Verteidigungsministers Jim Mattis zeigt ebenfalls Wirkung. Der hoch geachtete ehemalige General der Marines hat Trump vorgeworfen, er sei «der erste Präsident in meiner Lebenszeit, der nicht versucht, das amerikanische Volk zu vereinen – ja nicht einmal versucht, so zu tun».

Verschiedene hohe Militärs teilen inzwischen diese Kritik. Die republikanische Senatorin Lisa Murkowski erklärte gar, sie sei «wahr, ehrlich, nötig und längst fällig» gewesen.

Selbst die Meinungsmacher des «Wall Street Journal» ergreifen Partei für Mattis. In einem redaktionellen Kommentar heisst es:

«[Die Kritik von Mattis] wird von vielen Wählern gehört werden, denn sie kommt nicht von einem Linken, sondern von jemandem, der lange mit dem Präsidenten gearbeitet hat. Es stellt sich die Frage, ob dies der Anfang einer Kaskade von ähnlichen Vorwürfen ehemaliger Berater des Präsidenten sein könnte.»

Eine Niederlage am 3. November wäre für Trump mehr als eine narzisstische Kränkung. Er würde dann wahrscheinlich den Rest seines Lebens vor Gericht oder schlimmstenfalls gar im Gefängnis verbringen, vor allem, wenn auch die beiden Kammern des Kongresses von den Demokraten beherrscht würden. Das ist mittlerweile ein realistisches Szenario geworden.

Mithilfe einer ihm bedingungslos gehorchenden Grand Old Party und einem unterwürfigen Justizminister konnte Trump bisher alles Unheil abwehren. Weder seine dubiosen Finanzgeschäfte mit der Deutschen Bank wurden untersucht noch die Vorwürfe, russisches Geld gewaschen zu haben.

FILE - In this Feb. 11, 2007, file photo, adult film actress Stormy Daniels arrives for the 49th Annual Grammy Awards in Los Angeles. CBS News President David Rhodes says there’s more journalistic work to be done before an interview with Daniels is aired. Daniels has alleged an extramarital affair with Trump before he became president, which he has denied. (AP Photo/Matt Sayles, File)

Holt sie ihn wieder ein? Pornostar Stormy Daniels. Bild: AP/Sayles

Im Verfahren wegen der Schweigegelder an den Pornostar Stormy Daniels ist Trump nach wie vor ein «nicht angeklagter Mittäter». Der Mueller-Report hält derweil ausdrücklich fest, dass der Präsident nach Ablauf seiner Amtszeit wegen Behinderung der Justiz angeklagt werden könne.

Für Trump steht sehr viel auf dem Spiel. Er wird mit allen Mitteln um den Erhalt seiner Macht kämpfen. Ihm ist ein Staatsstreich zuzutrauen.

Doch werden die Militärs dabei mitmachen? Wohl kaum. Die US-Militärs haben noch nie gegen die eigene Regierung geputscht. Sie haben ein hohes professionelles Ethos, das ihnen eine Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes verbietet.

Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln.

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237Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • UniWien 06.06.2020 12:29
    Highlight Highlight Obwohl die Schweizer Parlamentswahlen zu einer Verschiebung der politischen Mehrheitsverhältnisse im Nationalrat von der rechten in die linke Mitte führten, gibt es wahrscheinlich (ebenso wie überall) auch in der Schweiz viele Personen die Trump gut finden. Wenn auch der Titel überzogen formuliert wurde, was würden wir in Europa dazu sagen, wenn ein führender Politiker droht die Armee oder andere bewaffnete Einheiten gegen die Bevölkerung einzusetzen? Wenn in Zürich bei allen wichtigen Gebäuden und Plätzen bewaffnete Einheiten aufmarschieren würden? Die Demokratie ist etwas sehr wichtiges!
    • Basti Spiesser 06.06.2020 14:24
      Highlight Highlight Was wir tun würden? Nichts! Da es nicht ins Feindbildschema passt. Soehe Frankreich, passiert seit ca 2 Jahren so.
    • rodolofo 06.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Beim Generalstreik war in der Schweiz das der Fall...
  • Manfred Lohnbauer 06.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Philipp Löpfe hat vielleicht verlässliche Quellen, aber dazu wird es nicht kommen. Trump hat nicht alles falsch gemacht. Da es unter ihm schon einmal einen Wirtschaftsaufschwung gegeben hat, wird er im Wahlkampf versprechen, das wieder zu erreichen. Seine Chancen, wieder gewählt zu werden, sind intakt. Biden wirkt unsicher und zögerlich. Er ist zu alt, und seine Vergangenheit war auch nicht immer ruhmreich. Die Demokraten haben es verpasst, z.B. mit einer jungen, charismatischen Kandidatin anzutreten. Das alte Establishment war zu stark.
  • Watchdog2 06.06.2020 08:00
    Highlight Highlight Philipp Löpfe:
    Sie können schreiben was Sie wollen.
    Wegschreiben können Sie ihn nicht.
  • Juliet Bravo 05.06.2020 23:57
    Highlight Highlight Möchte gern Pinochet - Das triffts!
  • Vanessa_2107 05.06.2020 23:55
    Highlight Highlight Eines ist wirklich sicher, mit Trump wird es nie langweilig. Man hat gar nie Zeit, die einzelnen Ereignisse, Skandale, Ungeheuerlichkeiten, usw. zu verdauen, hat immer noch den Mund offen wegen des letztneuesten Ereignisses, schon hat er oft über (Freitag-) Nacht erneut einen Verteidigungsminister aufgrund Untreue oder Kritik entlassen. Trump kann alles zugetraut werden. Mit diesem Verrückten ist alles möglich. Allerdings würde ich einen langweiligeren, dafür normaleren, nicht lügenden, ehrlicheren, von Politik etwas verstehenden, diplomatischeren, usw.usf. Präsidenten DT 100'000x vorziehen.
  • Hypatia 05.06.2020 23:44
    Highlight Highlight Das goldene Chalb im Weissen Saustall weckt und schürt Aggressionen, keine Frage. Sich von dieser schreierischen Chalberei mitreissen zu lassen, heisst, sich von seinem hohlen Geschwätz verführen zu lassen.

    Trump gehört einfach abgewählt und fertig.

    Der Mann ist am Ende seines Trumpelpfades angelangt, auch wenn ihm in seiner Selbstüberschätzung sogar Journalisten zu folgen scheinen und beissende Hunde fürchten, wo doch nur ein alter Köter bellt.



  • Rabbi Jussuf 05.06.2020 22:57
    Highlight Highlight Hat der unsägliche Spiegelartikel Pate gestanden?
    Wenn ja, dann hätte ich wenigstens erst mal einen tüchtigen "Faktencheck" gemacht, wie man das mittlerweile wohl bei jedem zweiten Spiegelartikel machen müsste, falls man das Geschreibsel überhaupt lesen wollte.
    • Philipp Löpfe 06.06.2020 08:31
      Highlight Highlight #Rabbi: Ich weiss nicht, wovon du sprichst. Ich lese den Spiegel eher selten.
    • Rabbi Jussuf 06.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Dann ist es Zufall, dass der Spiegel eine Spur früher das gleiche Thema aufgreift: einen möglichen Staatsstreich von Trump?
    • Philipp Löpfe 06.06.2020 11:00
      Highlight Highlight #Rabbi. Nein. Das Thema wird – wie ich auch zeige – und den US-Medien wie WaPo und NYT ernsthaft diskutiert.
  • Quo Vadis 05.06.2020 22:51
    Highlight Highlight Die letzten 7 Titel des Herrn Löpfe über Trump:

    - Plant DT einen Staatsstreich
    - DT verliert das Vertrauen der Amerikaner
    - DT's Bibelshow Eigengoal
    - DT's Krieg gegen Amerika
    - Das Amerikanische Gemetzel
    - Wird DT sich weigern das Weisse Haus zu verlassen
    - Warum Schwarze nicht atmen können

    Ich warte gespannt wie ein 🏹 auf die nächsten 7 Titel? Kommt vielleicht noch der eine oder andere Hitler Vergleich? Wenigstens Göbbels? Oder Stalin (vermutlich weniger, aus Gründen 😉)
    Die Medien müssen sich was einfallen lassen... November kommt bald.
    • Vanessa_2107 06.06.2020 09:03
      Highlight Highlight Quo Vadis - also der Hitler- Vergleich wird längstens gemacht, das Ist eine uralte Kamelle. Feststellen muss man auch, dass du Herrn Löpfes Artikel liest und sogar eine Tabelle darüber führst. Da schreiben die Medien doch Dinge, die deine Aufmerksamkeit scheinen zu erwecken....
      Untenstehend einer der vielen Hitlervergleiche...
      Benutzer Bild
    • Quo Vadis 06.06.2020 10:06
      Highlight Highlight Vanessa, die Wunder der Technik.... klick mal auf den Namen 'Löpfe' neben einem seiner Kommentare..
  • LUA0812 05.06.2020 22:25
    Highlight Highlight Teil2: Ausschalten der Presse ("Feinde des Volkes"), Unterdrücken der Rechtsstaatlichkeit ("so-called judges") mit Unterstützung seiner Speichelleckerpartei im Verhindern des Impeachment, im Verhindern des Mueller Report...

    Das macht mir sehr grosse Angst!
    • Hierundjetzt 05.06.2020 23:12
      Highlight Highlight Wie funktioniert das Ausschalten der Presse schon wieder? Wie ein Lichtschalter? *klick „Presse“ dod?

      Nein. Bitte. Wirklich jetzt. Bitte seriöser Argumentieren.

      Dann kann sich eine Diskussion entwickeln
    • sambeat 05.06.2020 23:33
      Highlight Highlight @ Hier: Diskutiere doch jetzt und lass Deine Überheblichkeit mal links liegen! Wie denkst Du darüber?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 05.06.2020 23:41
      Highlight Highlight @ LUA0812

      sorry,
      ich habe dich versehentlich geherzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LUA0812 05.06.2020 22:24
    Highlight Highlight Schon vor etwa 18 Monaten sagte ich meiner Frau (mit Wurzeln in den USA), dass Trump das weiss Haus nur verlässt, wenn er mit den Füssen voraus hinausgetragen wird. Ich wünsche ihm definitiv nichts schlechtes, so wie ich es niemandem wünsche. Aber er verhält sich deckungsgleich mit z. B. Hitler. Auch dieser wurde zunächst als Kanzler einer Minderheitsregierung demokratisch gewühlt. Dieser nutzte dann die damaligen gesetzlichen Möglichkeiten schnell zu seinen Gunsten.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.06.2020 22:19
    Highlight Highlight "Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln."

    Man hört heute also einfach so mitten im Roman auf...?
  • Hoci 05.06.2020 22:01
    Highlight Highlight Der Depp ist kein Stratege, er wütet rum und hofft eine Schwäche zu finden. Und ja er will sicher einen Regierungsumsturz und rechnet sich in seinem Wahn Chancen aus.
    Fakt ist, dass ihm selbst ehmals Verbündete nicht nur den Rpcken kehren sondern in die Schranken weisen, Twitter, Fox usw.
  • Hierundjetzt 05.06.2020 21:54
    Highlight Highlight Werter Herr Löpfe gehen Ihnen die Themen aus? Staatstreich in einem so stark föderalistisch geprägten Staat. Dagegen ist die Schweiz ja zentralistisch regiert.

    Erinnert mich vor ein paar Tagen als 3/4 der Watson-Kommentarspalte von Kriegsrecht und Militäreinsatz im US-Inland schwadronierte weil wohl auf YT irgendjemand öppis gesagt hatte.

    Also Bitte. Wir sprechen von einem 1/2 Kontinent mit 300 Mio Einwohner. Nicht von Uganda oder dem Kongo
    • lilolilo 06.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Insurrection Act 1807 - scho emol ghört?;)
      Trump hat vor ein paar Tagen selbst gesagt, dass er in Erwägung ziehen würde, den Insurrection Act “einzusetzen”. Ja nicht mal nur erwägt, er hat offen gesagt, dass er das Militär im Inland einsetzen will. Nur haben sich da Esper wie auch Mattis klar, öffentlich, gegen ihn gestellt. Also so ein sinnbefreites Geschwafel war das sicher nicht.
      Quelle, u.a.: https://www.nytimes.com/article/insurrection-act.html
  • flyingdutch18 05.06.2020 21:52
    Highlight Highlight Trump plant sicher keinen Staatsstreich, den hat er gar nicht nötig, er hat ja schon die Macht (gemäss ihm die „absolute“ Macht). Nein, wenn die Unruhen zunehmen, kann er das Kriegsrecht ausrufen, das Militär einsetzen, die Pressefreiheit einschränken und die Wahlen verschieben. Das alles ist ihm zuzutrauen.
    • Hierundjetzt 05.06.2020 23:07
      Highlight Highlight Und nimmt dazu Bezug auf ein Gesetz von 1807? Ohne Zustimmung des Parlamentes? Armeeeinsatz im Land? Aha.

      Und wie geht das jetzt genau mit dieser Pressefreiheit einschränken? Presse, aus! Sitz!

      Alles weil ein paar Idioten einen Turnschuhladen geplündert haben?

      Also Bitte. Am übersäuern oder was? Zuviel CoD gespielt?
  • TT (TraugottTaugenichts) 05.06.2020 21:44
    Highlight Highlight Staatsstreich? OMG, was raucht Ihr? Trump hat sich in gewohnter Manier aalglatt aus der Affaire getwittert. Trump ist kein eiskalter Putin, sondern ein Schnöri, der wenns unbequem wird, einfach wo anders zur Tagesordnung übergeht. So macht er das schon sein ganzes Leben... und erfolgreich, möchte ich hinzufügen, denn sonst wär er nicht der potus. ;-) Und ja, bis zu den Wahlen ist noch ein Weilchen hin. Der Wähler hat bis dann bestimmt schon wieder andere Sorgen.
  • Gawayn 05.06.2020 21:25
    Highlight Highlight Die Amis sind komisch

    Das Einzige Land das Schauspieler oder Baulöwen zum Presidenten wählt.
    Eben Leute die nicht den geringsten Peil von Politik haben.

    Dann wundern die sich, das der Job nicht ordentlich gemacht wird.

    Wer würde einen Schriftsteller, der 0 Ahnung von Motoren hat, als Automechaniker einstellen?

    So Einen zu wählen war schlicht dämlich.
    Ich hoffe das wird den Amis eine Lehre sein das sie in Zukunft mehr auf Qualifikationen, statt Showtalent achten...

    • E7#9 06.06.2020 07:47
      Highlight Highlight Sind Ausbildungen zum Weinbauer, zur Klavierlehrerin, zum Buchhalter etc. so viel bessere Voraussetzungen, um dann ein Land zu regieren?
    • Gawayn 06.06.2020 09:25
      Highlight Highlight @da macht ihr einen schweren Denkfehler.

      Die Schweiz ist 0 mit den USA zu vergleichen.

      Wir haben eine direkte Demokratie.
      Die Bundesräte führen aus, was das Volk vorgibt. Mal besser mal schlechter. Außerdem sind die BR alle Laien. Arbeiten in anderen Jobs.

      Der POTUS hat eine extrem große Macht. Oberster Befehlshaber der Streitkräfte zum Beispiel. Oder kann Dekrete im Alleingang durchbringen.
      Das ist näher an einem Monarchen, als ein gewählter Presi.
    • benn 06.06.2020 09:31
      Highlight Highlight Genau so machen wir das in der schweiz auch, die meisten politiker in bern könnten in einer freien marktwirtschaft nicht überleben und würden bei einer professionellen bewerbung um ein amt wegen fehlender erfahrung und know-how aus der ersten runde aussortiert, darum haben ja die unternehmen mit ihren profi lobbisten und einflüsterer so einfaches spiel in bern! Ich habe selber mal für die cvp einen vorstoss im gesundheitswesen geschrieben. Ich konnte reinschreiben für meine firma, damals siemens, was ich wollte der generalsekretär hatte eh keine ahnung von digitalisierung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Macrönli 05.06.2020 21:24
    Highlight Highlight Fehlt da ein Teil des Artikels? Am Ende?
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 05.06.2020 21:21
    Highlight Highlight „staatsstreich“ ist das neue „impeachment“
  • Matterhorn 05.06.2020 21:18
    Highlight Highlight Ich möchte gerne mal die Schwarm-Intelligenz der watson-Leserinnen*leser nutzen:
    -> Warum geht niemand gegen die Präsidialherrschaft Trumps vor?
    -> Warum gibt es immer noch einen Präsidenten, der anscheinend machen kann was er will, in einem Land das behauptet, die älteste Demokratie zu sein?
    Wir haben es doch in der CH auch geschafft, einen Christop Blocher abzuwählen...
    • Las Palmas 05.06.2020 23:12
      Highlight Highlight Ich würd jetzt das mit Christoph Blocher nicht unbedingt als „Vorzeige-Demokratie“ bezeichnen. Immerhin hat es eine relativ unbedeutende Neu-Partei dadurch in den Bundesrat geschafft...
    • Martel 06.06.2020 06:17
      Highlight Highlight Man kann nicht einen von sieben Bundesräten mit dem US-Präsident vergleichen. Wenn wir es aber doch tun: Der Nationalrat hat es geschafft, ihn abzuwählen, nicht wir Wähler. Mit dem Impeachment hätten es die US-Abgeordneten auch in der Hand gehabt, ihn abzuwählen, eine 2/3 Mehrheit in einem 2-Parteiensystem zu erreichen, ist aber sehr schwierig.
    • bruuslii 06.06.2020 10:25
      Highlight Highlight matterhorn: ein erklärungsversuch:

      präsidialherrschaft:
      innenpolitisch: das amt des präsidenten wird in den usa fast wie ein könig behandelt (entspr. fühlt sich auch donnie)
      aussenpolitisch: die usa ist eine wirtschaftsmacht. viele sind von ihr abhängig. da werden nur zögerlich konsequenzen gesprochen, wenn überhaupt.

      absetzung: das politische system in den usa ist veraltet und ist in ein 2parteiensystem ohne ausweg verstrickt.
      regierung und opposition blockieren sich gegenseitig. wie gesehen, kann auch ein kontrollmechanismus wie das impeachment einseitig blockiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 05.06.2020 21:09
    Highlight Highlight " Lisa Murkowski erklärte gar, sie sei «wahr, ehrlich, nötig und längst fällig» gewesen."

    Jaja, blabla... und trotzdem hat sie im Impeachment-Prozess FÜR Trump gestimmt. Glaubwürdigkeit gleich null. Genau ein einziger Republikaner hatte in der Abstimmung Rückgrat bewiesen, und oh wunder, der ist auch sonst ziemlich hoch angesehen als integre Persönlichkeit - für Politikerverhältnisse.
    • Hoci 05.06.2020 22:03
      Highlight Highlight Namen wären gut
    • Martel 06.06.2020 06:17
      Highlight Highlight Mitt Romney wenn ich mich nicht täusche.
  • prdro 05.06.2020 21:00
    Highlight Highlight Wie geht das schon wieder mit der verlorenen Wiederwahl? Etwa so wie der weisse Schimmel?
  • Bynaus 05.06.2020 20:56
    Highlight Highlight Ich denke, das Szenario US-Militär auf der einen Seite (verteidigt die Republik, kontrolliert die Bevölkerungszentren), bewaffnete rechte Milizen auf der anderen Seite (besetzen Teile des Landes in Guerilla-Manier, v.a. im "fly-over-country", inklusive Terroranschlägen im Rest des Landes) ist mittlerweile das realistischste Szenario für einen zweiten Bürgerkrieg in den USA geworden. Und ja, der Auslöser könnte tatsächlich eine verlorene Wahl im November 2020 sein. Man reibt sich die Augen.
    • soulpower 05.06.2020 22:25
      Highlight Highlight Erstaunlich: Solche Szenarien haben bisher nur voverirrte Verschwörungstheoretikern in die Welt gesetzt. Also in mein Weltbild passen Verschwörungstheorien nie, egal von welcher politischen Seite sie kommen.
    • Bynaus 05.06.2020 23:19
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie du jetzt auf "Verschwörungstheorie" kommst. Wer verschwört sich denn in dem oben von mir geschilderten Szenario? Dass Trump viele Anhänger unter den staatskritischen, bewaffneten Rechten in den USA hat, ist offensichtlich. Was werden die tun, wenn Trump sie nach dem Verlust der Wahl offen zum Aufstand bzw. zu seiner Verteidigung auffordert? An der Antwort auf diese Frage wird sich entscheiden, ob das Szenario oben nur ein Fiebertraum bleibt oder nicht.
    • soulpower 06.06.2020 06:00
      Highlight Highlight Bynaus ...."was wird sein, wenn..." hatten wir doch in den letzten Wochen zur Genüge gehört betreffen Corona, Bill Gates, Lockdown. "Was wird sein wenn die Regierungen uns für immer einsperren und chippen wollen".....Hatte gehofft, solcher Hype würde sich nach Corona nun etwas legen. Habe mich anscheinend getäuscht. Und ja, ich mag Trump auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 05.06.2020 20:51
    Highlight Highlight Hätte Herr Löpfe so eine Analyse vor noch nicht einmal einer Woche so geschrieben, hätte ich gedacht, jetzt übertreibt er aber sowas von masslos... tja und heute...
    nach den Vorkommnissen der letzten Tage...?!
    Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass das Militär da zuschauen oder gar mitmachen würde.
    Aber eine sukzessive (Weiter-) Aushölung des Rechtsstaates traue ich ihm allemal zu.
    Bin also auf die weiteren Ausführungen dann von Herrn Bluntschi gespannt.
    Ich glaube, Atem anhalten ist angesagt... ooops... lasse es trotzdem so stehen... gerade wegen resp. für George Floyd
  • prdro 05.06.2020 20:32
    Highlight Highlight Wie geht das mit der verlorenen Wiederwahl? Hat er nun die Wahlen verloren oder wird er wieder gewählt?
  • Gawayn 05.06.2020 20:24
    Highlight Highlight Ich finde auch, ein merkwürdiger Artikel.
    Läßt mich am Schluß mit großem ? da stehen.

    Ein Staatstreich?
    Ohne Unterstützung des Militärs, schlicht nicht durchführbar.

    Allerdings glaube ich kaum, das der Trumpel eine Niederlage akzeptiert.
    Er wird verzögern, beschuldigen, mogeln was immer nötig, um an der Macht zu bleiben.

    Ich traue dem auch ein Auftragsmord zu.
    Aber keine weiter reichenden Pläne.
  • Selbstverantwortin 05.06.2020 20:17
    Highlight Highlight Wenn Hr. Löpfe einen Putsch prognostiziert, bin ich beruhigt, weil bisher fast immer das Gegenteil der Analysen eintrat.
    Wirklich sorgen macht mir, dass er die Wahlniederlage von Trump prognostiziert - das heisst wohl, Trump wird gewinnen.
    • Basti Spiesser 06.06.2020 01:09
      Highlight Highlight Game Over
  • Freethinker 05.06.2020 20:05
    Highlight Highlight Whaat 😳 Es wird Zeit, dass das aufhört. Wenn das so weitergeht fährt der Typ die USA irreparabel an die Wand.
    • DunkelMunkel 05.06.2020 20:27
      Highlight Highlight Irreparabel? Das ist ein heftiges Wort.
    • MartinZH 05.06.2020 20:32
      Highlight Highlight Keine Sorge, die USA werden nie "irreparabel" enden.

      Demokratische Freiheit gepaart mit ökonomischer Innovationskraft werden in dieser Welt immer siegen.

      So schlecht es den US-Amerikanern auch geht, sie bleiben zuversichtlich und voller positiver Hoffnungen für die Zukunft: Es kann ja nur noch aufwärts gehen! Und das nach einer Viren-Seuche, Wirtschaftskollaps sowie Ausschreitungen und Unruhen im Land – und das auch noch alles zeitgleich.

      Die USA sind wie der "Baron von Münchhausen": Sie werden sich immer wieder auf wunderbare Weise am eigenen Schopf aus dem Schlamassel herausziehen können.
    • Freethinker 05.06.2020 23:27
      Highlight Highlight Also wenn man sich so einen Staatsstreich sauber durchdenkt, dann ist das Wort nicht völlig deplatziert. Nach so einer Aktion würde es für eine neue Regierung extrem schwer sein, in irgendeiner Form wieder Glaubwürdigkeit aufzubauen. Möglich, dass dadurch ein demokratischeres System entstehen könnte, jedoch wäre es auch möglich, dass die USA nur schwer wieder zur alten Form und Stärke zurückfinden könnte. Das daraus entstehende Vakuum fühlt sich für mich nicht behaglich an.
  • chara 05.06.2020 20:01
    Highlight Highlight
    Einmal mehr ein typischer Löpfe-Artikel...Es wird auf einem Bericht der demokratisch nahen NYT verwiesen mit der Löpfeideologie verrührt und daraus eine USA-weite Sicht impliziert...investigativer Journalismus - Fehlanzeige!

    Nicht dass ich es in Ordnung finde was der Depp dort drüben jeher abgezogen hat oder tut, aber null Differenzierung und man ist dann später wieder überrascht warum es nicht so gekommen ist wie es hier inmer wieder geschrieben wurde...Resultat - wir halten die Amis für noch dümmer
    • Les Paul 05.06.2020 22:31
      Highlight Highlight Dann lies mal die Analyse von Sascha Lobo im Spiegel du Schlaumeier
    • Basti Spiesser 06.06.2020 01:09
      Highlight Highlight @noschi

      Die ist auch nicht viel besser.
  • Heijho 05.06.2020 20:00
    Highlight Highlight Naja wie tönt es denn hier in der Schweiz, nach einer demokratisch durchgeführten Wahl? "Wir werden die Umsetzung von Initiative XY mit allen mitteln verhindern!" Und zwar hört man das immer wieder aus allen politischen Richtungen. Im Endeffekt dient wohl heute kaum ein Politiker auf der Welt dem Volk. Sondern seiner Brieftasche und jenen die sie füllen. Aber House of Cards bringt halt mehr Klicks, als Cüpligschiichte us Bern. Die gesamte Welt geht zu immer extremeren Tendenzen, aber egal ob links oder rechts, die Stimmung wird weiter angeheizt. Hauptsache für die Agenda stimmts...
  • TheSven 05.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Prätentiöser & unseriöser Artikel welcher Watson und seinem Image schadet. Trump mag ein schlechter Mensch & miserabler Präsident sein, aber es gibt keine trieftigen Gründe einen Staatsstreich zu erahnen, sorry. Bitte mehr Unvoreingenohmenheit und Realitätsverankerung Herr Löpfe, danke.

    Watson soll sich bitte an grundlegende journalistische Standards halten.
  • -thomi- 05.06.2020 19:39
    Highlight Highlight Ach Herr Löpfe. Es wird Zeit, dass Sie sich gelegentlich abkühlen. Schonmal dran gedacht, dass auch republikanische Senatoren und Gouverneure dabei geputscht würden? Lesen Sie mal eine fundierte Analyse:

    https://fivethirtyeight.com/features/if-republicans-are-ever-going-turn-on-trump-this-might-be-the-moment/
  • Don Alejandro 05.06.2020 19:28
    Highlight Highlight Trump wird nicht wieder gewählt. Falls nicht, dürfen gut ausgebildete US-Amerikaner Asyl in der Schweiz beantragen, aber nur wenn Google und Co endlich mal richtig Steuern zahlen, Prost.
    • DunkelMunkel 05.06.2020 20:28
      Highlight Highlight “ Trump wird nicht wieder gewählt.”

      Das haben wir doch schon mal gehört :-)
    • Don Alejandro 05.06.2020 20:43
      Highlight Highlight @DunkelMunkel. Es geht noch lange bis in November, kann tatsächlich auf beide Seiten kippen. Status Quo würde es nicht sehr gut aussehen für den Twitler. Hoffentlich macht er so weiter.
  • Maya Eldorado 05.06.2020 19:09
    Highlight Highlight Trump hat die Züge und alle Voraussetzungen eines Diktators.
    • Hoci 05.06.2020 22:10
      Highlight Highlight Eines brutalen irren.
      Wieso dem jemand zuhört ist lächerlich. So ider so, Mitläufer gibts wohl genug die fpr Macht alles machen, aber die wprden einen Trump schnell stürzen.
      Der ist viel zu unfähig, aber vermutlich eh nur die Marionette von Mercer und co. Zum Glpck hst er keinen Fähigen gefährlichen Stellvertreter. Die verjagt er mit sensiblem Instinkt.
  • SJ_California 05.06.2020 18:47
    Highlight Highlight „Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln.“

    Wo geht der Artikel/Kommentar weiter?
  • JackMac 05.06.2020 18:35
    Highlight Highlight Ihr schnallt es immer noch nicht, oder?

    Donald bleibt Donald. Er spricht doch schon wie sein Ebenbild.

    Benutzer Bild
    • Philip Whitfield 05.06.2020 19:35
      Highlight Highlight he den unfairen vergleich hat die ente nicht verdient!
    • Gowynda 05.06.2020 19:43
      Highlight Highlight Donald Duck wird zwar auch schnell wütend, doch ist im Grunde ein liebevoller Pechvogel!
    • JackMac 05.06.2020 19:59
      Highlight Highlight @Philip .... sorry, das stimmt allerdings!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NicksName 05.06.2020 18:33
    Highlight Highlight Dass er im Falle eines Falles den Putsch versuchen wird, ist klar. Die Frage ist nur, ob es ihm auch gelingen würde.

    Donald Trump denkt immer nur an Donald Trump. Eher würde er Washington, D.C. in Schutt und Asche legen, als seine Macht je wieder abzugeben.

    Schon seit seinen Aussagen damals im Wahlkampf muss das Jedem bewusst gewesen sein.
    • Hoci 05.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Und an wenn erinnert er damit. Gabs noch andere die ein gesamtes Volk in den Unterhrjnd und tod reissen wollte, als absehbar war, dass er verliert.
      Ja er, nicht er oder sie, und leider mehrere Er.
      Gibts such im kleinen, Mann tötet seine Familie.
  • bruuslii 05.06.2020 18:32
    Highlight Highlight "Sie [das Militär] haben ein hohes professionelles Ethos,"

    h-hmmm *räusper

    vielleicht gegen innen. bestimmt nicht gegen aussen...

    *h-hmm räusper flüster guantanamo hmm*
    • andy y 05.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Guantanamo zum Winter, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den Iranischen Gefängnissen zum anderen
    • swisskiss 05.06.2020 18:49
      Highlight Highlight bruuslii: Das Guantanamo Bay Detention Camp auf der Gitmo Bay auf Cuba ist ein juristisches Konstrukt, dass Gefangene "feindliche Kombattanten und Terroristen" in einen rechtsfreien Zustand setzt, bei dem weder Militär- noch Strafrecht anwendbar ist. Dies kann nur auf exterritorialem Gebiet geschehen, da auf amerikanischem Boden, amerikanisches Recht zu gelten hat.
      Das war eine Idee von Donald Rumsfeld , Verteidigungsminister unter Bush jr. Ein Politiker und kein Angehöriger der Armee. btw. Politiker schaffen Situationen, in denen Soldaten zu kämpfen haben
    • bruuslii 05.06.2020 19:45
      Highlight Highlight swisskiss: da hast du recht, war natürlich etwas zugespitzt von mir. natürlich werden die insassen wohl meistens vom militär da abgeliefert (wohl über umwege natürlich).

      gemeint sind natürlich auch ereigenisse wie abu ghraib und feige ferntötungen der us armee.
  • ujay 05.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Nö, Löpfe! Für einen Staatsstreich brauchts eine Armee, die mitmacht.................nur schon daran würde Trump scheitern, wie am Schluss doch noch richtig erkannt wird. Der Artikel ist fantasievoller click Bait.
    • Walter Sahli 05.06.2020 19:21
      Highlight Highlight Für einen Staatsstreich braucht's schon die Armee, nicht aber für einen verzettelten Bürgerkrieg mit Dutzenden unterschiedlichen Milizen. Und in einem Solchen würde die Armee dann doch auch wieder mitmischen, was zu einer Situation wie im nahen Osten führen würde. Diese wäre auch nicht besser als nach einem Staatsstreich.
  • Garp 05.06.2020 18:24
    Highlight Highlight "Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln."

    Und nun sollen die Leser Deines Artikels rätseln, was Du genau damit meinst? Oder ist das ein Cliffhanger für Deinen Artikel von morgen?
    • Philipp Löpfe 05.06.2020 18:31
      Highlight Highlight #Garp (und einige andere): Kollege Peter Bluntschi wird in seinem bald erscheinenden Artikel genau diese Frage beantworten. Es ist so zwischen uns abgesprochen. Zufrieden?
    • Garp 05.06.2020 18:34
      Highlight Highlight Das könnte man auch gleich erwähnen. Danke für die Antwort.
    • bruuslii 05.06.2020 18:53
      Highlight Highlight *blunschi
  • mob barley 05.06.2020 18:24
    Highlight Highlight "Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln."

    Und die wären? Schade, gerade wo's interessant wird, endet der Artikel. Dass das Militär gegen eine gewählten Präsidenten putscht, halte ich in den USA für ausgeschlossen. Die fühlen sich eher der Verfassung verpflichtet.

    Jedoch finde ich, dass es zu früh ist, über eine Abwahl zu spekulieren. Es sind noch 5 Monate bis zur Wahl, bis dahin kann noch viel passieren und die Aufmerksamkeitsspanne amerikanischer Wähler und der (Medien-)Welt ist kurz. Das aktuelle Chaos ist bis dahin vergessen.
  • Musikuss 05.06.2020 18:24
    Highlight Highlight Auf die eine andere Weise wird es es auf jeden Fall versuchen, denn für versöhnliche Gesten steht er sich selbst im Weg: er sieht sich umzingelt von Feinden und begreift nicht, dass er es selbst ist, der sich in jedem Moment neue schafft. Um sich zu retten, wird er seine Macht gnadenlos gegen die „eigene“ Bevölkerung einsetzen, da ist er absolut skrupellos. Er wird auch versuchen, das Militär zu spalten, denn er kann nichts Anderes: teile und herrsche, alte Nazidoktrin.
    • Jacob Crossfield 05.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Das war Machiavelli im 16. Jahrhundert. Mein ja nur
  • Pmz 05.06.2020 18:13
    Highlight Highlight Ich könnte mir vorstellen, falls er im Herbst die Wahl gewinnt. Dass er in vier Jahren versucht, eine ihm nahestehende Person, als sein Nachfolger zu installieren. Eventuell sein Schwiegersohn. Hoffentlich ist er in ein paar Monate weg, vier Jahre sind schon Zuviel.
  • Toerpe Zwerg 05.06.2020 18:11
    Highlight Highlight Grüne Männchen auf der Krim?

    Völlig deplatzierter Vergleich.
    • MartinZH 05.06.2020 18:52
      Highlight Highlight De quo inferius. 😉👍
  • Saerd neute 05.06.2020 18:10
    Highlight Highlight " Plant Trump einen Staatsstreich?"

    Das tönt mir arg nach Verschwörungstheorie.
    • Dirk Leinher 05.06.2020 19:20
      Highlight Highlight Nein, wenn es in den MSM steht, ist es wahr!! Es gibt keine Verschwörungstheorie in den MSM.
  • Verbesserer 05.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Vor wenigen Tagen schrieb ich, Trump wolle mit dem angestifteten Chaos die Wahlen im Herbst verschieben oder sogar verhindern. Meine Vorahnung bestätigt sich somit, dass Trump kein Interesse hat die Macht abzugeben. Dieser Mann ist gefährlich und sollte sofort abgesetzt werden. Dass die Republikaner Trump noch stützen ist an Dummheit und Arroganz nicht zu überbieten. Sie schaden sich selbst der USA und der ganzen Welt.
    • Fichtenknick 05.06.2020 18:21
      Highlight Highlight Wahlen absagen oder verschieben bringt halt einfach nicht viel. Er ist bis am 20. Januar 2021 gewählt, und wenn bis dann keine Wahlen stattgefunden haben, wird Nancy Pelosi Präsidentin. Er muss sich also etwas anderes einfallen lassen.
    • Verbesserer 05.06.2020 20:32
      Highlight Highlight Wieso wird Nancy Pelosi Präsidentin, falls bis dann keine Wahlen stattgefunden würden? Kenne mich mit Wahlgesetzen in den USA nicht so gut aus.
    • Fichtenknick 06.06.2020 08:36
      Highlight Highlight Verbesserer: weder Trump noch Pence sind über den 20. Januar hinaus gewählt bzw legitimiert. Deren Amtszeit läuft ab, wenn keine Wahl stattfindet. Gemäss Verfassung wäre dann die Nummer 3 in der "Thronfolge" dran, the Speaker of the House of Representatives.
  • MartinZH 05.06.2020 18:03
    Highlight Highlight Vergleiche glücken selten und hinken oft: Auch wenn die vielen Polizisten in Militär-Kluft an «Putins grüne Männchen auf der Krim» erinnern, sind es eben noch immer reguläre Polizisten, die – z.T. in einer paarwöchigen Schnellbleiche und praktisch ohne Rechtskenntnisse – auf die US-Bürger losgelassen werden.

    Die Uniformierten auf der Krim waren jedoch durchs Band russische Militärs und Geheimdienst-Leute.

    Die klammen US-Bundesstaaten und Städte rüsten die Polizei seit Jahren mit günstigen Restbeständen der Armee aus, um Geld zu sparen. Günstiges Armee-Material gibt es in den USA zur Genüge.
    • ScherzKeks 05.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Seit wann sind die Jungs von der Nationalgarde reguläre Polizisten?
    • MartinZH 05.06.2020 18:43
      Highlight Highlight @ScherzKeks: Völlig korrekt, die Nationalgarde sind keine regulären Polizisten. Das habe ich ja auch nicht geschrieben.

      Die Nationalgarde, bzw. Verbände der Militärpolizei, kamen bisher nur in Washington DC in den Einsatz, bedingt durch den Sonderstatus (direkte Befugnis durch den Präsidenten).

      Aber die USA bestehen nicht nur aus Washington DC... Überall in den USA, wo es Unruhen gibt, steht die Polizei auf der Strasse und eben keine Militärs.

      Warum das so "militärisch" aussieht, habe ich beschrieben: Ausrüstung, Fahrzeuge, etc., alles von der Armee. Sogar US-Polizisten mit Bajonetten [!].
    • PeteZahad 05.06.2020 20:11
      Highlight Highlight @MartinZH
      "Die Nationalgarde, bzw. Verbände der Militärpolizei, kamen bisher nur in Washington DC in den Einsatz"

      So ein Schwachsinn. Gouverneur Walz hat die gesamte Nationalgarde von Minnesota aktiviert resp. in Bereitschaft versetzt und etliche waren/sind dort aktiv im Einsatz.

      Wo du recht hast, ist das der Präsident im Normalfall nur in D.C. Befugnisse über diese hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 05.06.2020 18:03
    Highlight Highlight Natürlich plant Donald einen Staatsstreich. Hab gerade Kaffeesatz gelesen und alle Zeichen sagen ja. Aber in der Mitte hat es ein weisses Schäumchen, das muss Nancy Pelosi sein, die auf einem Schimmel reitend die Demokratie verteidigen wird.
    • Jacob Crossfield 05.06.2020 19:41
      Highlight Highlight Vom Pulverdampf inhalieren würde ich eher abraten..
  • Hans der Dampfer 05.06.2020 18:01
    Highlight Highlight Ich komme mir hier vor wie in einem Forum für Aluhut Träger. Schon witzig, wenn eure politischen Gegner solche Thesen aufstellen sind es Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr es macht hat aber alles Hand und Fuss. Ich frage mich weshalb ich mir noch die Mühe mache das ganze auch noch zu lesen 🤦🏻‍♂️
    • Heijho 05.06.2020 19:14
      Highlight Highlight @Hans: naja die Tendez zeichnet sich schon seit Jahren ab, aner nicht nur bei Watson. Politische und soziale Gerechtigkeit ist halt nur geil, wenn der eigenen Agenda dient. Das hat meiner Meinung aber nicht, mit recht oder links zu tun, da man diese Beobachtungen in beiden Lagern zu sehen kriegt, sondern liegt wohl eher an einem verstörtem Weltbild dank Internet. Bsp.: kenne ich überraschend viele Leute die das Gefühl haben, ein Auto das brennt MUSS explodieren. Und wenn man dann eine Meldung zeigt, die damit endet, dass ein Auto völlig ausbrannte, geht die Allgemeinbildung ganz flöten ^^
    • Coffeetime ☕ 05.06.2020 22:14
      Highlight Highlight Wie war das mit Erdogan? Der wurde doch auch normal ins Amt gewählt, damals?

      Ich glaube nicht, dass ausgesprochene Befürchtungen jemanden gleich zum Aluhutträger befördert. Ich finde das sehr despektierlich.

      Amerika, insbesondere doe Städte, gleicht einem Pulverfass. Wenn alle gehorteten Waffen im Einsatz wären, wäre warhaftig ein Krieg da, egal ob man Links oder Rechts gesinnt ist. Und einige wollen diesen Krieg wirklich - und noch viele mehr wollen ihn nicht. Ich hoffe die Vernunft siegt.
    • Basti Spiesser 06.06.2020 01:18
      Highlight Highlight Schön geschrieben Hans.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cal1ban 05.06.2020 17:59
    Highlight Highlight Die Gefahr von einem Staatsstreich geht eher von einem General a. D. wie Mattis aus. Jemand der noch Kontakte und Unterstützung in den Streitkräften und den Geheimdiensten hat. Einer der nicht verkraften kann, dass er zum Rücktritt aufgefordert wurde und jetzt nichts mehr zu sagen hat. Wenn wir schon beim spekulieren sind, so einer würde sich sicher mit Trumps Gegnern verbünden und US-Geheimdienste haben ja Erfahrung damit, wie man Staatsstreiche plant.
    • Snowy 05.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Da hast Du nicht unrecht.
    • MartinZH 05.06.2020 18:26
      Highlight Highlight @cal1ban: Du schaust zu viele Hollywood-Streifen und Netflix-Serien. 😉😂

      Ein "General a.D. wie Mattis" kommt bei Militär-Einrichtungen nicht einmal mehr in den inneren Sicherheitsbereich hinein. Die Gefahr von Anschlägen wäre viel zu hoch, wenn da einfach jeder Pensionär hineinspatzieren könnte.

      Zudem ist ein ehemaliger General komplett von der militärischen Kommunikations-Infrastruktur ausgeschlossen. So lässt sich nichts in Gang setzen.

      Ein US-"Hauptmann von Köpenick" ist unmöglich.

      Eine charismatische Figur könnte höchstens bewaffnete Bürger mobilisieren – chancenlos gegen die Armee..!
    • cal1ban 05.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Ich habe nicht geschrieben, dass Mattis wieder seine Uniform anzieht und ins Pentagon marschiert, sondern dass er noch Kontakte in den Streitkräften hat. Ich habe spekuliert genau so, wie der Artikel spekulativ ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • easy skanking 05.06.2020 17:58
    Highlight Highlight schon witzig den us präsi mit pinochet zu vergleichen, nachdem die cia eben diesen pinochet zum putsch, gegen den damals demokratisch gewählten präsidenten, verholfen hatte
    • Statler 05.06.2020 22:00
      Highlight Highlight what goes around, comes around…
    • easy skanking 05.06.2020 22:39
      Highlight Highlight haha.. absolut..
  • Nathan der Weise 05.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Mit Verlaub, Militärputsch... gehen Ihnen die Pferde durch Herr Löpfe?
  • je-maison 05.06.2020 17:49
    Highlight Highlight Ein Staatsstreich? Seid ihr jetzt voellig abgehoben?
    • Jacques #23 05.06.2020 19:31
      Highlight Highlight Ich finde es angemessen, wenn das an- und ausgesprochen wird.

      Er spürt nur sich, sonst nix. Man wird staunen wozu dieser Narziss fähig ist, wenn "being in jail" droht.

      Wahl verlieren, kein Lob mehr ist das eine. Aber eben Gericht und Knast ist etwas ganz anderes. Vorher bringt er sich um.
    • soulpower 05.06.2020 20:56
      Highlight Highlight Ist ja irgendwie auch nur spekulativ, dass Trum eingekertert werden wird. Aus verschiedenen Gründen, von welchen einer die Demokraten selbst sind, von welchen einige leider auch "Dreck am Stecken" haben.
  • soulpower 05.06.2020 17:44
    Highlight Highlight Die Bilder zum Artikel sind Beweis für die angekündigte "Law and Order" Politik Trumps. Für einen Staatsstreich dienen sie höchstens als "Nach-Corona Spekulationen". Vor 2 Wochen machten auch verschiedenste Spekulationen und Behauptungen die Runde, ohne Beweise. Man nannte sie Verschwörungstheorien. Man darf in die selbe Kiste greifen, sollte diese aber klar als Spekulationen kennzeichnen. Sicher ist für mich höchstens, dass Trump nun nicht einfach vorzeitig sang-und klanglos von der Politbühne verschwinden und das Feld für Joe Biden räumt. Der Wahlkampf wird leider äusserst schmutzig werden.
  • Thomas Oetjen 05.06.2020 17:42
    Highlight Highlight Zur Zeit lässt er gerade einen grossen Zaun rund ums Weisse Haus ziehen.

    https://twitter.com/betsy_klein/status/1268491075343319041?s=21
    • CalibriLight 05.06.2020 18:03
      Highlight Highlight Gut so - jetzt darf man ihn einfach nicht mehr rauslassen.
    • Heijho 05.06.2020 19:19
      Highlight Highlight Calibri: mady my day 😂
      Ps. netter Name, warum aber die Calibri? :)
    • CalibriLight 05.06.2020 21:13
      Highlight Highlight Serifenlos und stylish..... ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 05.06.2020 17:40
    Highlight Highlight Sollte Trump die Wahl verlieren halte ich eher ein Szenario wie in der Elfenbeinküste 2010 für möglich. Vor der Wahl wetterte Laurent Gbagbo bereits von möglichem Wahlbetrug und als er dann die Wahl verlor weigerte er sich seinen Platz abzugeben an den Wahl-Sieger Alassane Ouattara. Er scharte Milizen um den Amtssitz die ihm bedingungslos gehorchten als Mitglied "seiner" Ethnie.
    Ich war zu diesem Zeitpunkt dort da keinerlei Flug mehr nach Europa angeboten wurde.
    Im April 2011 wanderte Gbagbo in den Bau.

    Man fuhr im Auto zwischen Panzern und bewaffneten Soldaten... Und täglich fielen Schüsse.
  • o.zone 05.06.2020 17:28
    • Fichtenknick 05.06.2020 18:30
      Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Ich habe Hühnerhaut, wenn ich daran denke, dass das eintreffen könnte.
  • Nick nolte 05.06.2020 17:25
    Highlight Highlight So langsam bezweifle ich, ob das wirklich ein stabiles Genie ist.
    • Sälüzäme 05.06.2020 18:59
      Highlight Highlight @WatDaugther: dafür gibts 100 ❤️ von einem Bärner! 🤣😂🤣😂
  • Donald 05.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Sorry, Löpfe. Wäre echt toll, wenn Sie sich nach dem Schreiben eines Artikels noch mal Ihre eigene Frage im Titel lesen und überlege, ob diese beantwortet wurde.

    Wer/was soll geputscht werden? Warum braucht der amtierende Präsident einen Staatsstreich? Warum soll es eine Spezialeinheit brauchen, um ein Denkmal zu bewachen?
    • Donald 05.06.2020 18:22
      Highlight Highlight @WatDaughter (aka häxxebäse)
      So kann man Clickbait-Titel natürlich interpretieren 😀
  • landre 05.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Analytisch, aus einer rein hypothetischen Betrachtungsweise:
    Würde Donald gegen Philipp schwören und Philipp gegen Donald, wäre das dann eine Verschwörungstheorie?
  • Elmar Kruse 05.06.2020 17:18
    Highlight Highlight Trump hat soo viele Leben. Und was heute ist - interessiert morgen schon niemanden mehr.
    Trump sorgt dafür, dass die Zeit schnelllebig bleibt..
    Bis zum 3.Nov ist es noch unendlich lange hin.
  • Relativist 05.06.2020 17:18
    Highlight Highlight Es gibt eine sehr viel einfachere Variante im Moment. Sollte es im Herbst eine zweite Covid-19 Welle geben, dann wird es der GOP einfach fallen, die Wahlen zu manipulieren. Die Demokraten sind immer auf eine hohe Wahlbeteiligung angewiesen. Also werden einfach die Anzahl Wahlbüros reduziert.

    https://www.msn.com/en-us/news/world/how-coronavirus-is-threatening-democracy/ar-BB155EKQ

    https://eu.usatoday.com/story/news/2018/10/30/midterm-elections-closed-voting-sites-impact-minority-voter-turnout/1774221002/

    Das ist die sanfte Variante. Die harte wäre, die Wahlen zu verschieben.
    • Relativist 05.06.2020 18:50
      Highlight Highlight @WatDaughter: Das wäre die Härteste, ja.
  • smoking gun 05.06.2020 17:16
    Highlight Highlight Watson hat für Verschwörungstheorien nur Spott und Häme übrig (gefühlte 100 Artikel in den vergangenen Monaten), aber Philipp Löpfe produziert solche am Laufmeter:

    -Russiagate

    -Impeachment

    Und jetzt neu:

    -Staatsstreich

    Nichts vom dem hat sich bis heute bewahrheitet. Und Beweise hat der Autor auch keine vorgelegt. Dürfen wir uns jetzt auf tägliche Spekulationen über den geplanten Staatsstreich freuen? Ich denke, Kaffeesatz lesen um Trumps Zukunft vorauszusagen macht mehr Sinn ...

    • PeteZahad 05.06.2020 20:16
      Highlight Highlight Ich habe mich auch daran gewöhnt, das seine stark subjektiven Kommentare als "Analyse" betitelt werden ...
    • Basti Spiesser 06.06.2020 01:23
      Highlight Highlight @yog-sothoth

      Volltreffer
  • K_ariv 05.06.2020 17:16
    Highlight Highlight Ich denke um sowas auszuführen müsste das Militär hinter ihm stehen, wie in jedem Land. Viele hochrangige Offiziere in der USA haben sich deutlich dagegen ausgesprochen. Das Militär ist da um die Konstitution und das Volk zu schützen. Die meisten in der Armee müssen sich in Kriegsgebieten an theoretisch strengere Regeln halten als die Polizei in ihrem eigenen Land. Das wird ja genau protestiert, Polizeiprozesse gegen Farbige enden zu 90% mit einem Klapf auf die Hände, während alle anderen härter bestraft werden. Danke Polizeiunion in der USA. Ich glaube nicht das das Militär das zulässt.
  • mätschli 05.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Lieber Philipp Löpfe
    jetzt bist Du soweit wie Trump der manchmal die Armee mit der Nationalgarde verwechselt. Die Nationalgarde untersteht dem Gouverneur und nicht dem Präsidenten und wird nur bei extremen Unruhen eingesetzt.
    Im Übrigen lasten Sie die Unruhen in Minneapolis dem Präsidenten an, was falsch ist. Zuständig sind der Gouverneur, der Stadtpräsi und der Schwarze Polizeichef
    die der Dem. Partei angehören.

    Ziehen sie den Vergleich mit der Polizei-Tötung von 2014 unter Präsident Obama, der damals mit äussersten Härte gegen die Demonstranten vorging.
    Darum bitte besser recherchieren.
    • Philipp Löpfe 05.06.2020 18:20
      Highlight Highlight #In Washington D.C. untersteht die Nationa Garde dem Präsidenten.
    • mätschli 06.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Aber Nationalgarde ist nicht Armee
  • Töfflirocker1970 05.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Könnte möglicherweise, in den USA, bald so aussehen, als ob Krimi-Kimi mit einer seiner Raketen getroffen hätte.
    Die Feinde des Landes würden sich auf die Überreste stürzen, wie die Fliegen auf den Kuhfladen.

    Aber ernsthaft glaube ich nicht an diese Möglichkeit. Da stünde die Sicherheit der Welt auf dem Spiel.
  • Dr. Unwichtig 05.06.2020 17:06
    Highlight Highlight Ein "echter" Putsch ist ausgeschlossen - weder würden die Streitkräfte Hand bieten, noch sind die Organe des Rechtsstaates schon so degeneriert, dass sie in diesem Fall nicht Widerstand leisten würden. Möglich ist aber ein anderes Szenario: Trump behauptet im Falle einer Niederlage, dass es sich um Wahlfälschung handelt. Mit diesem Vorwurf kann er die Gerichte u. U. sehr lange beschäftigen - eine Regierungskrise von ungeahntem Ausmass und ungewissen Folgen würde eintreten. Und der Vorwurf wäre noch nicht einmal unhaltbar - das berühmte "Gerrymandering" wird auch von Demokraten betrieben...
    • Stinkstiefel 05.06.2020 18:15
      Highlight Highlight Gerrymandering spielt bei der Präsidentschaftswahl keine Rolle. Da wird auf Ebene des Bundesstaates gewählt, nicht in einzelnen Wahlbezirken.
    • Magnum 05.06.2020 18:18
      Highlight Highlight Gerrymandering ist kein Wahlbetrug im engen Sinne und geschieht lange im Vorfeld von Wahlen. Dazu muss sich eine der beiden grossen Parteien nur eine Mehrheit in den Gremien des jeweiligen Bundesstaates sichern, die für Organisation und Durchführung von Wahlen zuständig sind.

      Voter suppression, also das Fernhalten unliebsamer Wähler von den Urnen, dürfte verbreiteter und am Wahltag selbst akuter sein. Gerade vor dem Hintergrund einer Pandemie.

      Ich schrieb schon im Januar 2017, dass in den kommenden Jahren ein harter Stresstest für Verfassung und Institutionen der USA anstehe.
    • Dr. Unwichtig 05.06.2020 19:22
      Highlight Highlight Stinkstiefel: Das stimmt natürlich. Es geht dabei auch eher um das grundsätzliche Verhalten der Parteien bei Wahlen. Sollte Trump "Beweise" haben, dass die Demokraten bei den Midterms 2018 in einem entscheidenden Staat "betrogen" haben (z. B. mittles übertriebenem Gerrymandering), wird er dies ohne Zweifel ins Feld führen, um auch das Resultat der Präsidentschaftswahlen dort anzuzweifeln. Das macht zwar nicht unbedingt Sinn - passt aber absolut in die Rhetorik und Überlegungen des Spinners im Weissen Haus...
  • iudex 05.06.2020 17:06
    Highlight Highlight Die Verfassung ist eindeutig: Trump beginnt am 20. Januar seine zweite Amtszeit oder seine Präsidentschaft endet.

    Trump wurde auch schon in den vergangenen vier Jahre immer wieder von Personen ausgebremst, die den Dienst für ihr Land höher bewerten als die Gunst des Präsidenten. Auch 2020 wird das noch gelten, für die Militärs sowieso.
  • swisskiss 05.06.2020 17:04
    Highlight Highlight "Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln." NEIN gibt es nicht, solange eine Verfassung Gültigkeit hat, die klar die Macht des Präsidenten beschränkt, eine Legislative, die weit über Parteigrenzen hinaus, diese Verfassung schützt und eine funktionierende Judikative besteht, die gesetzteswidrige Angriffe auf die Verfassung vehindert.

    Oder erklär mit mal Philipp, wie dieses Aushebeln des Rechtstaates geschen soll.

    Trump geht keinen Tag ins Gefängnis. So wie er es auch bei den mehr als 130 Verurteilungen in der Vergangenheit nicht musste.
  • Blues 05.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Wenn DT das tatsächlich vorhat, dann.............ja dann sag ich es jetzt: es gibt nur eine Lösung, die gleiche die JFK erfahren hat. Punkt.
    • N. Y. P. 05.06.2020 17:16
      Highlight Highlight Erstaunlich, dass dein Kommentar aufgeschaltet wurde.

      Zum Wohle vieler, muss halt leider in Gottes Namen..

      Bin mit dir einverstanden.
    • The_real_Zippy 05.06.2020 18:07
      Highlight Highlight Und danach Pence? Nein Danke..
    • LeserNrX 05.06.2020 19:14
      Highlight Highlight An Blues:
      Das wäre für rechtsextreme, militante Gruppierungen erst Recht ein Grund, zu den Waffen zu greifen. Entschuldige, aber wie naiv muss man sein, um zu denken, dass eine solche radikale Tat die Lösung für die komplexen und tiefgreifenden Probleme Amerikas sein kann (derer Sympton Trump ist).
      Oder willst du gleichzeitig mit Trump auch noch seine ganze Basis ermorden? Was denkst du wie die reagiert, wenn man Trump ermordet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 05.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Ich verstehe den letzten Satz nicht. Wie sehen denn diese anderen Möglichkeiten aus? Wie will Trump einen Staatsstreich durchführen, wenn das Militär nicht mitmacht?
  • N. Y. P. 05.06.2020 16:59
    Highlight Highlight Donald Trump ist zu einem Sicherheitsrisiko für die Vereinigten Staaten geworden.

    Es ist wirklich fürchterlich, wenn man all diese militärischen Gruppierungen sieht in Washington. Da hat doch keiner den Überblick mehr.

    Ein Funken, und wir haben einen ausgewachsenen Bürgerkrieg dort drüben. Trump hätte diesen Bürgerkrieg zu verantworten.

    USA, quo vadis ?
  • Jesses! 05.06.2020 16:54
    Highlight Highlight Kann mir bitte jemand auf die Sprünge helfen. Staatsstreich bedeutet doch, dass das Militär die Regierung stürzt? Die Regierung ist die Administration Trump. Weshalb sollte Trump dies wollen? Ich blicke nicht ganz durch, sorry.
    • maylander 05.06.2020 17:10
      Highlight Highlight Bei dem Hire and Fire ist eigentlich immer Stastsstreich.
    • What’s Up, Doc? 05.06.2020 17:22
      Highlight Highlight @Jesses! laut Duden,
      "Bedeutung:
      gewaltsamer Umsturz durch etablierte Träger hoher staatlicher Funktionen"

      Umsturz wiederum Bedeutet: "gewaltsame grundlegende Änderung der bisherigen politischen und öffentlichen Ordnung durch revolutionäre Beseitigung der bestehenden Regierungsform"

      Das stimmt also soweit schon, da er ja eine Änderung der Regierungsform bräuchte wenn er nicht gewählt würde.
  • Wolk 05.06.2020 16:54
    Highlight Highlight Und wo es dann spannend wird, hört der Artikel auf. Danke für nichts. wann kommt die Fortsetzung?
    • Philipp Löpfe 05.06.2020 17:01
      Highlight Highlight Bald, von Kollege Bluntschi
    • sowhat 05.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Dann beende doch den Artikel mit diesem Ausblick. Mich hat das auch befremdet.
    • N. Y. P. 05.06.2020 17:19
      Highlight Highlight Jetzt kann ich nicht schlafen..

      P.S. Sackguet gschribe
  • ChiliForever 05.06.2020 16:53
    Highlight Highlight „Leider gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Demokratie und Rechtsstaat auszuhebeln.“

    Und welche konkret?

    Ansonsten erinnert mich das sehr an die Suggestivfragen von Verschwörungsrheoretikern.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.06.2020 17:06
      Highlight Highlight Militante Gruppierungen gibt's zur genüge in Amerika.
    • ChiliForever 05.06.2020 22:32
      Highlight Highlight Klar. Hätte dann aber in einen Artikel schon reingehört, oder.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.06.2020 09:38
      Highlight Highlight Vielleicht weil das mehr als genug Stoff für einen weiteren Artikel ist und diese Tatsache in diesem Artikel einfach zu kurz gekommen wäre?
  • neutrino 05.06.2020 16:52
    Highlight Highlight Der ganz letzte Absatz wäre eigentlich der Wichtigste: die Geschichte hat gezeigt, dass so ein Staatsstreich nur mit militärischer Unterstützung gelingen kann. Kenne kein Fall, wo das anders war.

    Das hätte man näher ausführen müssen - so bleibts ein weiter Artikel von Löpfe über ein Szenario, das nicht eintritt. Rege mich immer wieder selber auf, wie ich auf die süffigen Titel reinfalle.
  • sweeneytodd 05.06.2020 16:51
    Highlight Highlight Ein Staatsstreich wäre wohl der Untergang des Westens. Trump möchte wohl diesen Staatsstreich, da er von andere Diktatoren für ihre Arbeit lobt. Jedoch wird das Szenario nicht so enden. Die CIA und wie auch das Militär würde er wohl nicht für ein solches vorhaben überzeugen können. Und dann kommt noch mMn. für die USA den wichtigsten Punkt - die Wirtschaft. Ein kapitalistischer Staat wie die USA strebt nach dem Geld, wird es für die Unternehmen 'gefährlich' verschwinden diese in lukrativere/sicherere Märkte (Asien/Europa) und dann würde die Stimmung dann auch bald bei den Trump-Fanboys brechen
  • CalibriLight 05.06.2020 16:51
    Highlight Highlight Trump schlägt jetzt wild um sich, droht und geifert. Daraus wird nie im Leben ein Staatsstreich. Ich glaube auch nicht, dass er einen plant, weil er nicht in der Lage ist zu planen. Wie jeder Bully ist er im Grunde feig.
    Aber bis zu den Wahlen dauert es noch und seine "Getreuen" werden ihm weiterhin folgen. Es sind sozusagen die "Aluhüte Trumps".
    Deshalb denke ich, hat er durchaus Chancen wiedergewählt zu werden..
    Was ich mir aber vorstellen kann ist, dass es vereinzelt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen könnte.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.06.2020 17:05
      Highlight Highlight Es gibt relativ viele schwer bewaffnete nationalistische bis faschistische Gruppen, die sich sofort Trump anschließen würden um Amerika nach ihren Vorstellungen zu verändern.
    • CalibriLight 05.06.2020 17:18
      Highlight Highlight @Bambusbjörn - Ja, das hat es, leider. Deshalb meine Vorstellung von bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Für einen Staatsstreich reicht das gottseidank nicht, wohl aber zu einer weiteren Destabilisierung.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.06.2020 17:27
      Highlight Highlight Ich hoffe es ganz schwer.
  • Gopfidam 05.06.2020 16:48
    Highlight Highlight In so einem Fall würde jeder Bundesstaat seine Nationalgarde aufbieten und es würde ein Bürgerkrieg stattfinden. Auch wäre es sehr gut möglich, dass die US Streitkräfte auf keinen Fall ihr eigenes Land angreifen würden.. Möglich dass er so etwas plant, aber meiner Meinung nach ist das sein sicherer Tod und ein Moment für die Geschichte.
  • DeDanu 05.06.2020 16:45
    Highlight Highlight Warum bloss überrascht mich diese Hypothese nicht. Ich hoffe er versucht es und das Militär nimmt ihn in Haft wegen Landesverrat und versuchtem Staatsstreich. In Guantanamo gibt es jede Menge Spezialisten welche sich sicher freuen würden wieder mal gebraucht zu werden.
    Happy holidays dann Mr. President!
  • Linus Luchs 05.06.2020 16:45
    Highlight Highlight Es gibt eine lange Liste von Aussagen und Handlungen, die Trumps Verachtung gegenüber demokratischen Prinzipien und seine Sympathie für diktatorische Methoden belegen. Er hat auch schon mehrmals unverblümt mit Gewalt gedroht, zum Beispiel im März 2019:

    «Ich kann Ihnen sagen, dass ich die Unterstützung der Polizei, die Unterstützung des Militärs, die Unterstützung der ‹Bikers for Trump› – ich habe die harten Leute, aber sie geben sich nicht so – ausser wenn sie an einem bestimmten Punkt ankommen, und dann wäre es sehr schlimm, sehr schlimm.»

    Ja, ich denke auch, ein Putschversuch ist möglich.
  • Else 05.06.2020 16:45
    Highlight Highlight "...dass Trumps Chancen für eine Wiederwahl sehr klein geworden sind, dass er wenig Chancen hat, dies noch zu ändern..."
    Leider gab es damals schon tausend Gründe, Trump nicht zu wählen, und die Wähler haben es trotzdem getan.
    Es wäre zu schön um wahr zu sein. Hoffen wir dass die Leute ihren Prostet auch an der Urne kundtun, für George Floyd!
    • Relativist 05.06.2020 17:11
      Highlight Highlight Herrn Löpfe's und Ihr Kommentar zieht nicht in betracht, dass in einem Zweiparteiensystem, oftmals aufgrund eines einzigen Themas gewählt wird. Bei den Konservativen sind dies Dinge wie z.B. Roe vs Wade oder das 2nd Amendment.
      Biden wird von Bernie am Parteitag unter Druck stehen, eine progressivere Plattform zu präsentieren als dies HRC tat. Bewegt er sich nach links, wählen konservativere Swingvoters Trump. Bleibt er konsequent 'Establishment', werden die Bernie Supporter nicht wählen gehen. So oder so hat Trump Vorteile am Stichtag. Ein missglückter PR-Stunt wird hier kaum etwas ändern.
  • Alteresel 05.06.2020 16:42
    Highlight Highlight Trump und ein möglicher Staatsstreich? Nicht, dass ich ihm die Idee nicht zutrauen würde. Amerika ist schon lange „angezählt“, ist tief gespalten, hat eine marode Politik, die Leute sind verunsichert etc. etc. Trotzdem, ich glaube nicht, dass ein Staatsstreich stattfinden wird oder kann. Sicher, sollte Trump im November verlieren, wird er allen Wahlbetrug vorwerfen, wird kämpfen wie ein weidwundes Tier. Es wird mühsam werden, ihn aus dem Weissen Haus zu jagen, aber einen Staatsstreich, nein. Nein, weil dies im amerikanischen Staatssystem genauso unmöglich ist wie bei uns.
    • sowhat 05.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Naja, ich würd erst mal nichts für unmöglich halten.
  • Hugo Schweizer 05.06.2020 16:42
    Highlight Highlight Die Frage "Plant Donald Trump einen Staatstreich?" lässt sich eigentlich beantworte ohne den Artikel zu lesen. Die Antwort lautet: NEIN.

    Stabile Genies planen nie. Die wissen einfach aus dem Bauch heraus alles.
  • crik 05.06.2020 16:39
    Highlight Highlight Komisches Ende des Artikels. Was meint Löpfe damit? Bewaffnete Militia? Versuch, die Wahl zu fälschen? Wahl wegen Coronavirus zu verschieben?
    • Philipp Löpfe 05.06.2020 16:49
      Highlight Highlight Kollege Bluntschi wird dir bald die Antwort liefern.
    • TanookiStormtrooper 05.06.2020 17:19
      Highlight Highlight Ist das schon Mobbing, wenn sie den Namen von Kollege Blunschi konsequent falsch schreiben? 🤔🤣
    • What’s Up, Doc? 05.06.2020 17:26
      Highlight Highlight Dann schreib doch am Ende kurz hin dass der Bluntschi noch den Stift spitzt. Dann fällt auch 2/3 der Kommentare weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 05.06.2020 16:37
    Highlight Highlight Ach ja, wenn Herr Löpfe mal Recht hätte in Bezug auf Trump...

    Aber in diesem Fall wäre es fatal...
  • Basti Spiesser 05.06.2020 16:37
    Highlight Highlight „Es sind auch die vermummten Soldaten der Nationalgarde, die das Lincoln Memorial bewachen. Es sind die sandfarbenen Militär-Humvees, die durch die Strassen der US-Hauptstadt brausen.

    Es sind die anonymen Männer, von denen man nicht weiss, ob es sich um Polizisten, Soldaten oder andere Ordnungskräfte handelt“

    Löpfe hat Corona auch schon vergessen. Warum ist das vermummen der Ordnungskräfte nicht oke, aber bei den Demonstranten schon?
    • DerLettant 05.06.2020 17:05
      Highlight Highlight 3 Sätze hast du aufgelistet, nur einer behandelt die Vermummung. Mehr Text zu rezitieren macht dein Argument nicht stichhaltiger, obwohl ich dir bez. Covid-(Fremd!)Schutz recht gebe.

      Und sonst so? Inhaltlich noch was zu entgegnen? Nervt gell, wenn sich Nicht-Linke wie Mattis plötzlich kritisch äussern.
    • TJ Müller 05.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Kännsch Namens und oder Nummernschilder? Du bist so peinlich...
  • Maria R. 05.06.2020 16:36
    Highlight Highlight Ein Coup d’ État wäre eine etwas zu heisse Nummer.
    Das halte ich für unwahrscheinlich.
    Herumtobenden wird er wia a Deibel, aber er wird sich fügen müssen.

    Für wahrscheinlicher halte ich Wahlbetrug oder, dass ihn das Volk tatsächlich wieder wählt.
    • sowhat 05.06.2020 17:19
      Highlight Highlight Fügen? Hast du fügen im Zusammenhang mit Trump geschrieben?
      Ich hab ja viel Fantasie, aber das kann ich mir nun gar nicht vorstellen.
  • leverage 05.06.2020 16:35
    Highlight Highlight Ich verstehe ein Punkt nicht ganz.
    Wenn Trump wiedergewählt wird, hat er doch die exakt gleichen Probleme einfach 4 später. Gut das wären 4 Jahre weniger Gefängniss ;)

    Nein im Ernst, ich kann mir kein Szenario vorstelllen, in dem Trump bis an sein lebensende Präsident bleiben kann, ausser er stirbt vorzeitig. Und ich denke mal selbst Trump rechnet nicht damit.
    • maylander 05.06.2020 17:09
      Highlight Highlight 2024 ist Ivanka am Zug. Und zwar unabhängig davon wer in diesem Jahr gewählt wird.
      The Show must go on.
    • kaderschaufel 05.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Wenn er wiedergewählt wird, und keine Verfassungsänderung für eine lebenslange Präsidentschaft zustande bringt, wird er sich sicher für einen Präsidentschaftskandidaten stark machen, der ihm sehr nahe steht (zum Beispiel eines seiner Kinder).

      Und der neue Präsident kann ihn dann begnadigen.
    • SanchoPanza 05.06.2020 17:40
      Highlight Highlight das von andere erwähnte plus: neue Richter, seine Richter! Ein Wahlversprechen war, dass er wichtige Ämter (teils auf Lebenszeit) mit Kandidaten besetzt die ihm genehm sind. Häufig frauenfeindliche radikale Konservative (siehe Kavanaugh). diese werden die die politische Landschaft auf Jahrzehnte prägen und werden Trump entsprechend schützen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CheshireCat2020 05.06.2020 16:33
    Highlight Highlight "Nicht nur bei Linken und Naiven"

    Wie bitte? Wer bitte sind die Naiven? Ist das eine neue politische Richtung?
    • Mike the Bike 05.06.2020 17:25
      Highlight Highlight Naiv sind hier wirklich einige.. ;-)
    • derWolf 05.06.2020 18:09
      Highlight Highlight Das wäre dann wohl der freudsche Versprecher der Woche... 😅

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