Kolumbiens Armee entdeckt Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain
De la Espriella bezeichnete den Einsatz als «schweren Schlag gegen den Drogenhandel» und ordnete die Produktionsstätte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN («Nationale Befreiungsarmee») zu – der grössten noch aktiven Guerillaorganisation im Land.
¡Golpe contundente al narcotráfico en el Cauca!
— Abelardo De La Espriella (@ABDELAESPRIELLA) August 15, 2026
Nuestro Ejército Nacional ubicó y destruyó en Mercaderes, un laboratorio del ELN para el procesamiento de cocaína, donde fueron encontrados 1.836 kilos de droga, además de insumos y equipos utilizados para esta actividad criminal.… pic.twitter.com/eG8bnByV2Y
Kampf gegen Drogenhandel im Zentrum
«Wir schlagen weiter zu gegen die illegalen Ökonomien, die den Terrorismus und die Gewalt finanzieren. Der Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens, und wir werden ihn unerbittlich bekämpfen», so De la Espriella, der sich selbst «El tigre» («Der Tiger») nennt. Der Rechtspolitiker hatte im Wahlkampf die Sicherheitsfrage und den Kampf gegen die Drogenbanden ins Zentrum seiner Kampagne gestellt. Er war dabei von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden.
Zusammenarbeit mit den USA
Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis «The Shield of the Americas» bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen im Kampf gegen die Drogenkartelle. Kolumbien gilt als weltweit grösster Produzent von Kokain.
Die ELN hat eine direkte Verbindung zum Drogenhandel stets bestritten. Ihr Anführer Antonio Garcia hatte im Januar erklärt, seine Gruppe erhebe zwar Steuern von Kokainhändlern, betreibe aber keine Kokainlabors und Drogenhandelsrouten. Die ELN wurde Anfang der 1960er Jahre gegründet und verfügt über etwa 5'000 Kämpfer in Kolumbien und Venezuela. (sda/dpa)
