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Samoas Regierungschef entschuldigt sich für Hitlergruss

250916 -- APIA, Sept. 16, 2025 -- Laaulialemalietoa Leuatea Schmidt and his wife attend the swearing-in ceremony at the Tuanaimato Multipurpose Gymnasium in Apia, Samoa, Sept. 16, 2025. Laaulialemalie ...
Laaulialemalietoa Leuatea Schmidt mit seiner Frau (Archivbild).Bild: www.imago-images.de

Samoas Regierungschef entschuldigt sich für Hitlergruss

05.10.2026, 12:3405.10.2026, 12:34

Nach dem Bekanntwerden eines Hitlergruss-Videos aus dem Jahr 2007 hat Samoas Regierungschef Laaulialemalietoa Leuatea Schmidt die Öffentlichkeit um Verzeihung gebeten.

Er entschuldige sich dafür, die Worte «Heil Hitler» sowie die mit dem deutschen Nationalsozialismus verbundene Grussgeste genutzt zu haben, hiess es in einer auf Facebook veröffentlichten Stellungnahme des Premierministers.

«Was auch immer der Kontext oder die Absicht bei jenem Treffen vor zwanzig Jahren war, erkenne ich an, dass diese Worte und die Geste unangemessen waren und imstande, Kränkungen sowie Verletzungen zu verursachen», erklärte er und ergänzte: «Ich lehne Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rassismus und jegliche Form von politischem Extremismus ab.»

Über die Aufnahme von einer Privatveranstaltung im Jahr 2007 hatte der «Samoa Observer» berichtet. Samoa war von 1900 bis 1914 deutsche Kolonie und wurde anschliessend lange von Neuseeland verwaltet. 1962 erlangte der Pazifikstaat seine Unabhängigkeit.

«Hipp, hipp, hurra» und dann ein gemeinsamer Hitlergruss

Laut der Zeitung, die lediglich ein Standbild veröffentlichte, zeigt das sieben Sekunden lange Video den damaligen stellvertretenden Parlamentspräsidenten, wie er zunächst «Hipp, hipp» in ein Mikrofon ruft, was die Anwesenden mit «Hurra» quittieren. Anschliessend weist er an: «Hebt eure rechte Hand, Heil Hitler!» Das Standbild zeigt ihn und Umstehende mit gestrecktem rechten Arm. Im Bericht des «Samoa Observer» bezeichnen mehrere Historiker den Inhalt des Videos als «verstörend» und «besorgniserregend».

Laaulialemalietoa – oft auch kurz Laauli genannt – ist seit September 2025 Samoas Premierminister. Der 60-Jährige verwies darauf, dass sich der Vorfall im Rahmen einer privaten Familien-Zusammenkunft ereignet habe und «nicht für die Öffentlichkeit bestimmt» gewesen sei. Er respektiere, dass Personen in öffentlichen Ämtern zuhören und Verantwortung übernehmen sollten – «da, wo Kritik gerechtfertigt ist». Er betrachte die Angelegenheit damit als erledigt. (sda/dpa)

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Bella-Tola VS (2026): Oberhalb von Saint-Luc im Val d'Anniviers thront der 3025 Meter hohe Walliser Gipfel Bella Tola, an ihrer Nordflanke liegt der kleine Bella-Tola-Gletscher. Oder besser gesagt «lag»: Denn im Hitzsommer 2026 ist er fast komplett abgeschmolzen. Noch 2023 zählte er im offiziellen Inventar sieben Fussballfelder Fläche, nun liessen mehrere Hitzewellen in Folge das letzte Eis verschwinden. Übrig bleiben nur noch ein paar vereinzelte Firnflecken.

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