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Gesundheit

WHO und Africa CDC halten Mutation von Ebola-Virus für möglich

Behörden wollen mögliche Ebola-Mutation in Afrika abklären

06.08.2026, 17:5406.08.2026, 17:54

Angesichts der rasanten Ausbreitung der Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo wollen die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC und die Weltgesundheitsorganisation WHO überprüfen, ob es möglicherweise eine Mutation des Virus gibt. «Der Schweregrad dieses Bundibugyo-Ausbruchs ist beispiellos», sagte Jean Kaseya, der Generaldirektor von CDC Afrika in seinem wöchentlichen Briefing. «Wir leiten einige Untersuchungen ein, um zu verstehen, ob es eine Mutation gab. Wir müssen das abklären und wissen, wie wir damit umgehen können.»

«Dieser Ausbruch übersteigt unsere Möglichkeiten»
Jean Kaseya, Generaldirektor CDC Afrika

Man müsse mittlerweile von 4000 Fällen ausgehen, sagte Kaseya und verwies darauf, dass die aktuelle Zahl von mehr als 3900 bestätigten Fällen vom Vortag stamme. Damit sei diese Zahl mehr als achtmal höher als beim westafrikanischen Ebola-Ausbruch 2014 in Westafrika, dem bisher schwersten auf dem Kontinent. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum sei mehr als sechsmal so hoch.

«Wir bauen die Kapazitäten aus, aber dieser Ausbruch übersteigt unsere Möglichkeiten», sagte Kaseya. Zwar würden neue Labore und neue Behandlungszentren gebaut, «aber wenn wir diesen Ausbruch nicht auf Gemeindeebene stoppen, hat das keinerlei Bedeutung». (sda/dpa)

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Zahl der Ebola-Fälle im Kongo weiter gestiegen
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