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Swan Song, Diana, meine Schwester: König Charles benahm sich bockig

HRH PRINCE OF WALES In his first official engagement since the death of Diana, Princess of Wales, Prince Charles arrives at the Salvation Army Centre in Medlock, Manchester, where he gave an emotional ...
Der heutige König Charles bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Begräbnis von Prinzessin Diana, 19. September 1997. Fast 30 Jahre später sieht sich Charles ungemütlichen Enthüllungen konfrontiert.Bild: www.imago-images.de

Dianas Bruder: Charles benahm sich wie ein bockiges Kind

22.09.2026, 03:46

Seit Tagen machen die vorab veröffentlichten Auszüge aus dem Buch von Prinzessin Dianas Bruder, Charles Spencer, Schlagzeilen. Gut 29 Jahre nach dem tragischen Unfalltod seiner berühmten Schwester erhebt der 62-jährige Adlige vor allem gegen König Charles III. schwere Vorwürfe.

Nun ist das Buch mit dem Titel «Swan Song. Diana, meine Schwester» draussen und es gibt noch mehr Unerhörtes, was Spencer über seinen 77-jährigen Ex-Schwager zu sagen hat. Unter anderem, dass der einst schon als «ewiger Thronfolger» verspottete Charles keinen Hehl aus seiner Ungeduld gemacht haben soll, seine Mutter Queen Elizabeth II. zu beerben.

Demnach soll Charles bei der Trauerfeier für Spencers Vater 1992 sein Herz ausgeschüttet haben: «Du hast so ein Glück!», soll Charles dem trauernden Spencer gesagt haben. Als dieser sich verdattert gezeigt habe, soll der damalige Thronfolger hinzugefügt haben: «Weil du so früh erbst, meine ich.»

Wie ein bockiges Kleinkind

Dann soll sich Charles richtiggehend in Rage geredet und beschwert haben, dass er mit 43 Jahren noch immer nichts geerbt habe und von seinen Eltern behandelt werde wie ein kleines Kind. «Bei diesen Worten stampfte er mit dem Fuss auf, sodass er mich ehrlich gesagt in der Tat an ein kleines Kind erinnerte, und zwar an ein ziemlich bockiges», schreibt Spencer in seinem Buch.

Ob und wie sich der König an die damalige Konversation erinnert, war zunächst nicht bekannt. Überraschend hatte ein Palastsprecher jedoch bereits in der vergangenen Woche zu einer anderen Passage des Buchs mitgeteilt: «Seine Majestät ist sich gewahr, dass die brüderliche Trauer die Vernunft trüben, die Urteilsfähigkeit beeinträchtigen und die Erinnerung einfärben kann auf eine Weise, die andere nicht nachvollziehen können, selbst viele Jahre nach so einem Verlust.» (sda/dpa)

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Diana (1961–1997) – Leben, Liebe, Tod: Die schönsten Bilder
Das Stirnband sitzt. Charles und Diana in Klosters, am 6. Februar 1996.
quelle: keystone / str
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