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Iran

Irankrieg könnte bis 2029 dauern, erklären Rubio und Vance Donald Trump

President Donald Trump speaks during the RNC Midterm Convention, Wednesday, Sept. 9, 2026, at the American Airlines Center in Dallas. (Eric Lee/Pool photo via AP)
Election 2026 Republicans
Donald Trump: Der US-Präsident steht vor einem Dilemma.Bild: keystone

Rubio und Vance sollen Trump auf Krieg bis Amtszeit-Ende vorbereiten

Eigentlich hatte Donald Trump versprochen, keine «endlosen Kriege» in Nahost zu beginnen. Ob er das einhalten kann, ist offenbar fraglich.
10.09.2026, 12:1010.09.2026, 14:51
Charlotta Siemer / t-online
Ein Artikel von
t-online

Donald Trump ist sich sicher, dass der Krieg im Iran «sofort» nach den Kongresswahlen im November enden wird. Seine eigenen Berater scheinen das allerdings anders zu sehen. Sie wiesen den US-Präsidenten auf die Möglichkeit hin, dass sich der Krieg bis zum Ende seiner Amtszeit hinziehen könnte. Das berichtet das «Wall Street Journal» (WSJ) unter Berufung auf US-Beamte.

Unter anderem Vizepräsident J.D. Vance und Aussenminister Marco Rubio erklärten Trump demnach, dass Teheran dem Druck der USA weiter standhalten könnte. Der Konflikt könne sich dadurch möglicherweise über den Tag der Amtseinführung des Präsidenten im Januar 2029 hinaus verlängern, so die Beamten.

Ein jahrelanger Konflikt würde die sowieso schon angeschlagenen militärischen Ressourcen überlasten. Und auch die wirtschaftlichen Folgen und langfristigen Störungen auf dem globalen Ölmarkt wären für die Republikaner während des Präsidentschaftswahlkampfs 2028 wenig förderlich.

Im Iran sieht es kaum nach Frieden aus

Bereits bei den Midterm-Wahlen droht den Republikanern eine empfindliche Schlappe. Meinungsforschern zufolge könnte die Regierungspartei die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, im Senat droht ein Patt. Viele Wählerinnen und Wähler sind unzufrieden über den Iran-Krieg. Er hat vor allem die Treibstoffkosten in den vergangenen sechs Monaten deutlich in die Höhe getrieben. Trump war damals mit dem Versprechen, keine «endlosen Kriege» im Nahen Osten zu beginnen, ins Amt zurückgekehrt.

Im Iran sieht es derweil wenig nach Frieden aus. In der Strasse von Hormus wurden in der Nacht neue Explosionen gemeldet. Die Ursache der Explosionen sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar. Das US-Militär hatte zuletzt mehrfach iranische Öltanker in der Strasse von Hormus oder angrenzenden Gewässern angegriffen. Es reagierte damit nach eigener Darstellung auf Attacken der Iranischen Revolutionsgarden auf US-Kriegsschiffe in der Region.

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quelle: keystone / maya levin
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