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Synchrongrätschen, nasse Journalisten – das lief in der Champions League

epaselect epa13225760 Barcelona's Raphinha celebrates scoring the 1-0 goal during the UEFA Champions League soccer match between FC Barcelona and Feyenoord Rotterdam, in Barcelona, Spain, 09 Sept ...
Die Spieler von Barcelona hatten im Regen weniger Mühe als die Journalisten. Bild: keystone

Synchrongrätschen und nasse Journalisten – das lief gestern in der Champions League

10.09.2026, 10:1210.09.2026, 10:12

Nasse Journalisten

In Barcelona schüttete es gestern Abend phasenweise wie aus Eimern. Das bekamen zu Beginn der Partie zwischen dem FC Barcelona und Feyenoord Rotterdam (5:1) auch die Journalisten zu spüren. Das Camp Nou befindet sich immer noch im Umbau – das Dach soll in dieser Saison fertiggestellt werden. Doch Stand jetzt ist der Bau noch ziemlich löchrig – wie ein Video von der Pressetribüne zeigte. Der Regen prasselte quasi ungebremst auf die Journalistenplätze ein und sorgte für erschwerte Arbeitsbedingungen.

Eine Bestmarke

Barça hat nicht nur Löcher im Dach, sondern findet zum Beginn dieser Saison auch problemlos die Löcher in den gegnerischen Verteidigungen. Nach dem 5:1-Sieg gegen Feyenoord hat die Mannschaft von Hansi Flick in den ersten 5 Spielen bereits 22 Tore erzielt. Das gelang dem Klub zuletzt im Jahr 1950, als Ferdinand Daucik Trainer des Teams war.

Synchrongrätschen

Wie gut die Barcelona-Offensive ist, haben also auch die Spieler von Feyenoord erfahren müssen – und zwar sofort. Nach weniger als drei Minuten tauchte Raphinha im Strafraum der Niederländer auf, liess gleich zwei Gegner aussteigen und erfand dabei eine neue Sportart: Synchrongrätschen.

Yamal überholt Mbappé

Eine Barça-Gala kann natürlich nicht ohne Lamine Yamal stattfinden. Der 19-Jährige bereitete zwei Tore vor und erzielte eines selbst. In der 77. Minute fand Yamal perfekt die Lücke in der Feyenoord-Mauer und versenkte einen Freistoss direkt.

Damit hat der Welt- und Europameister bereits 21 Torbeteiligungen in der Champions League – die meisten für einen Teenager. Den vorherigen Rekordhalter – einen gewissen Kylian Mbappé – hat er damit schon um eine Torbeteiligung überflügelt.

Demirovic hat es eilig

Beim 3:1-Sieg von Stuttgart gegen die Norweger von Viking Stavanger hat es einer besonders eilig: Ermedin Demirovic. Der Stürmer schoss alle drei Tore des Bundesligisten selbst zwischen der 20. und der 32. Minute.

Damit krönte er sich nicht nur zum ersten Stuttgarter Hattrickschützen der Königsklasse, sondern er erzielte auch den fünftfrühesten Dreierpack der Champions-League-Geschichte.

Zalazar trifft ganz genau

Sporting Lissabon drehte das Spiel zuhause gegen Galatasaray und gewinnt nach 0:1-Rückstand mit 3:1. Den wunderbaren Schlusspunkt der Partie setzte der Uruguayer Rodrigo Zalazar mit einem herrlichen Freistosstor.

Llorentes Lieblingsort

Es gibt wohl kaum ein Auswärtsstadion in der Champions League, in dem sich Marcos Llorente so wohlfühlt wie im Anfield in Liverpool. Auch bei der gestrigen 1:2-Auswärtsniederlage von Atlético Madrid traf der spanische Verteidiger. Es ist bereits sein fünftes Tor im Liverpooler Stadion. Dazu ein nettes Gedankenspiel: Wenn Llorente ein Klub wäre, hätte er gemeinsam mit Benfica, PSG und PSV Eindhoven die zweitmeisten Auswärtstore an der Anfield Road. Nur noch Real Madrid (8 Tore) hat auswärts in Liverpool in der Champions League häufiger getroffen.

Liverpools Antwort

Liverpools Antwort auf die Führung der Spanier liess allerdings nicht lange auf sich warten. Noch vor der Pause sorgte Dominik Szoboszlai für den Ausgleich. Dabei stach die Vorarbeit aber für einmal mehr heraus als der Abschluss. Der Pass mit der Hacke von Ronald Araujo war extrem sehenswert.

Und direkt nach der Pause machte Alexis Mac Allister die Wende perfekt. Er schoss Liverpool mit einem Gewaltschuss aus der Distanz zum Sieg. Damit sorgten die Engländer ihrerseits für ein Novum: Sie sind der erste Klub, der Atlético Madrid in der Champions League vier Mal in Folge besiegt hat.

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