International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
COMBO - This combination of two pictures shows U.S. President Donald Trump, left, on July 22, 2018, and Iranian President Hassan Rouhani on Feb. 6, 2018. In his latest salvo, Trump tweeted late on Sunday, July 22 that hostile threats from Iran could bring dire consequences. This was after Iranian President Rouhani remarked earlier in the day that “American must understand well that peace with Iran is the mother of all peace and war with Iran is the mother of all wars.” Trump tweeted: “NEVER EVER THREATEN THE UNITED STATES AGAIN OR YOU WILL SUFFER CONSEQUENCES THE LIKE OF WHICH FEW THROUGHOUT HISTORY HAVE EVER SUFFERED BEFORE.” (AP Photo)

Gegenspieler: Donald Trump und Hassan Ruhani.  Bild: AP/AP

Trump legt dem Iran die Ketten wieder an – 9 Dinge, die du dazu wissen musst



Jetzt gilt es wieder Ernst: Die USA wollen die Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft setzen. Ab heute Mitternacht (6 Uhr Schweizer Zeit) sollen die Strafmassnahmen wieder gelten. Sie sind ein Folge der Aufkündigung des internationalen Atomdeals, die US-Präsident Donald Trump im Mai einseitig ausgerufen hatte.

Was du dazu wissen musst:

Wieso hat Trump den Deal aufgekündigt?

epa06720241 US President Donald J. Trump holds up a national security presidential memorandum on Iran that he just signed in the Diplomatic Reception Room of the White House in Washington, DC, USA, 08 May 2018.  Trump announced plans to pull out of Iran nuclear deal. Trump announced that he will reimpose sanctions that had been waived under the Iran nuclear deal. Five nations including the United States worked out a deal with Iran in 2015 that withdrew sanctions.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

8. Mai 2018: Donald Trump kündigt den Atomdeal. Bild: EPA/EPA

Trump hatte den Vertrag mit dem Iran als «desaströs» bezeichnet. Durch den von Obama ausgehandelten Deal waren  einige Sanktionen gegen das Land ausgesetzt worden. Aus Trumps Sicht hätte das nie passieren dürfen, weil so die Nahost-Politik des Irans nicht beeinflusst werden könne. Trump sprach zudem vor wenigen Tagen von einem «brutalen Regime» im Iran – dem «niemals erlaubt werden darf, eine Atomwaffe zu besitzen». Das hätte der Atomdeal nicht verhindern können.

Stimmt denn das überhaupt?

Nun, genau mit diesem Ziel war das Atomabkommen ja geschlossen worden. Und es funktionierte. Jedenfalls bescheinigte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dem Iran immer wieder, die Auflagen einzuhalten. Und auch Experten kritisieren Trumps Umgang mit dem Iran-Abkommen. Der Autor des Buches «The Art of Sanctions» («Die Kunst der Sanktionen»), Professor Richard Nephew von der Columbia-Universität in New York, hält die erneuten Strafmassnahmen nicht für sinnvoll. «Der Iran hielt sich an das Abkommen», sagt er der Nachrichtenagentur DPA. Es sei überhaupt nicht im Interesse der USA, das Abkommen mit Sanktionen zu untergraben.

Geht es den USA eigentlich nur um die iranische Atombombe?

FILE - In this file photo released May 10, 2018, by the Syrian official news agency SANA, Syrian President Bashar Assad speaks during an interview with the Greek Kathimerini newspaper, in Damascus, Syria. In an interview with Russia Today television which aired Thursday, May 31, 2018, Assad said that the U.S. troops, who operate air bases and outposts in the Kurdish-administered region, will have to leave the country. Assad threatened to attack the region held by U.S.-backed Kurdish fighters in northeastern Syria if talks fail to bring the area back under Damascus’ authority. (SANA via AP)

Gestützt vom Iran und Moskau: Syriens Präsident Baschar Al-Assad. Bild: AP/SANA

Nein, im Fokus der USA ist längst nicht nur um das iranische Nuklearprogramm. Sie wollen den aus Trumps Sicht destabilisierenden Einfluss Teherans im Nahen Osten zurückdrängen, wo die iranische Regierung in zahlreichen blutigen Konflikten mitmischt: Sie unterstützt Syriens Präsidenten Baschar Al-Assad, die Hisbollah im Libanon, die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas im Gaza-Streifen, militante Schiiten-Gruppen im Irak und die Huthi-Rebellen im Bürgerkrieg im Jemen.

Professor Nephew meint weiter, die Trump-Regierung beabsichtige, so viel Unzufriedenheit im iranischen Volk zu schüren, dass die Regierung in Teheran zu Zugeständnissen gezwungen werde, sagt Nephew. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Sanktionen den Menschen im Iran «echten Schaden» zufügten. «Inflation, Arbeitslosigkeit, auf diesen Wegen wird die iranische Bevölkerung am meisten geschädigt werden.»

Wie geht es denn dem Iran?

Schlecht. Der Iran steckt bereits jetzt in der schlimmsten Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Die Landeswährung Rial hat dramatisch an Wert verloren, die Inflation steigt. Die wirtschaftliche Lage sorgt – ganz im Sinne der USA – schon jetzt für wachsende Kritik im iranischen Volk an der Nahostpolitik der Führung des Landes.

Die politische Unterstützung der EU – die das Atomabkommen retten möchte – nützt dem Iran wenig. Europäische Firmen und Banken haben keine Interesse daran, ihre US-Geschäfte aufs Spiel zu setzen. Lieber ziehen sie aus dem Iran ab.

Welche Sanktionen treten nun wieder in Kraft?

A carpet seller takes a nap at the carpet market in the old main Bazaar in Tehran, Iran, Monday, July 23, 2018. Iranians on Monday shrugged off the possibility that a bellicose exchange of words between President Donald Trump and his Iranian counterpart could escalate into military conflict, but expressed growing concern America's stepped-up sanctions could damage their fragile economy. (AP Photo/Ebrahim Noroozi)

Iranische Teppiche dürfen nicht mehr in die USA importiert werden. Bild: AP/AP

Zunächst wollen die USA erreichen, dass der Iran keine US-Dollar erwerben und nicht mehr mit Gold und Edelmetallen handeln kann. Auch der Handel mit bestimmten Metallen, Rohstoffen und Industriesoftware soll unterbunden werden. Zudem werden der Import iranischer Lebensmittel und Teppiche in die USA untersagt.

Und wie geht es danach weiter?

Im November – in 90 Tagen – sollen dann besonders schmerzhafte Sanktionen wieder eingesetzt werden, mit deren Hilfe die Ölimporte anderer Länder aus dem Iran auf Null reduziert werden sollen. Gleichzeitig soll der internationale Zahlungsverkehr mit dem Land lahmgelegt werden.

Wie hat Iran reagiert?

ARCHIVBILD ZUM BESUCH VON IRANS PRAESIDENT HASSAN ROHANI AM 3. UND 4. JULI IN DER SCHWEIZ, AM FREITAG, 29. JUNI 2018 - Iranian President Hassan Rouhani, smiles as he meet President of the Swiss Confederation Didier Burkhalter during a bilateral meeting on the sideline of the 44th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 23, 2014. The overarching theme of the Meeting, which will take place from 22 to 25 January, is

Hassan Ruhani droht. Bild: KEYSTONE

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat mehrfach damit gedroht, bei einem US-Ölembargo die Strasse von Hormus zu schliessen und damit den internationalen Ölexport am Persischen Golf zu blockieren. Dann wäre womöglich auch ein militärischer Konflikt am Golf nicht mehr ausgeschlossen. Die Amerikaner sollten wissen, «dass Frieden mit dem Iran die Mutter aller Frieden ist», sagte Ruhani kürzlich. «Genauso wie ein Krieg die Mutter aller Kriege wäre.»

Warum sollten sich  Schweizer Firmen überhaupt an die Sanktionen halten?

Zwar sind Unternehmen aus der Schweiz im Prinzip nicht dazu verpflichtet, sich an US-Sanktionen zu halten. Aber: Die USA würden diese Firmen dann aber von Geschäften in Amerika ausschliessen, dem weitaus wichtigeren Markt.

Und wer profitiert im Land?

epa04411795 Iranian Revolutionary Guards march during the annual military parade marking the Iraqi invasion in 1980, which led to a eight-year-long war (1980-1988) in Tehran, Iran, 22 September 2014. The Iranian President said that Iran would not get back even one step of its right about a peaceful nuclear programm.  EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Grosser Machtfaktor im Iran: die Revolutionsgarden. Bild: EPA/EPA

Im Iran dürften von der Krise erst einmal die Hardliner und die Revolutionsgarden profitieren. Sie waren von Anfang an gegen Ruhanis Reformpolitik und besonders gegen das Atomabkommen. Obwohl die Hardliner in den letzten fünf Jahren Niederlagen bei vier Wahlen hinnehmen mussten, wittern sie jetzt ihre Chance, an die Macht zurückzukehren.  (sda/dpa/mlu)

17-jährige Iranerin muss wegen Video in den Knast

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Gletschersee läuft aus

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 06.08.2018 20:50
    Highlight Highlight Trump wird immer mehr zum grössten Eigentor Putins!
    Mit Obama hatte Putin einen ehrlichen Partner, der bereit war, den Kalten Krieg hinter sich zu lassen und vorwärts zu gehen in Richtung Kooperation, damit die grössten Geisseln der Menschheit, wie Armut, Hunger, Klimaerwärmung, Atomare Bedrohung, Umweltverschmutzung, usw. endlich entschlossen angegangen werden können, mithilfe einer gestärkten und handlungsfähigen UNO!
    Aber Putin wollte lieber einen Imperialisten der Alten Schule, der aus der UNO Schurkensalat machen will.
    Nun, den hat er jetzt!
    Aber der Schurke läuft aus dem Ruder...
    • Dirk Leinher 08.08.2018 06:40
      Highlight Highlight Obama und Kooperation? Er hat doch das Raketenabwehrsystem gegen Russland weiter aufgebaut und weigerte sich notorisch die Bedenken Russlands zu berücksichtigen oder auch nur mit Putin ernsthaft zu sprechen. Man erinnere sich an seine arrogante, überhebliche Art als er Russland als Regionalmacht bezeichnete. Kooperation sieht anders aus, da war eher der Nukleardeal ein konstruktiver Ausrutscher.
    • rodolofo 08.08.2018 19:12
      Highlight Highlight @ Dirk Leinher
      Ja, das war ungeschickt, Putin nicht ernst zu nehmen.
      Aber soll man einen notorischen Lügner und Machtmenschen ernst nehmen?
      Natürlich, sie wollen, dass wir in Angst erstarren.
      lockere Sprüchen und Witze ertragen sie überhaupt nicht (siehe auch: Trump...)
      Im Umgang mit solchen Leuten müssen wir einfach spontan entscheiden, wie wir uns am besten fühlen.
      Mal ein lockeres Spässchen, mal voller Gegenangriff, mal aus dem Hinterhalt heraus agieren.
  • Foxcroft 06.08.2018 19:15
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier :-), aber diesmal bauen die wirklich eine Atombombe glaube ich :-) (wer war nochmal das einzige Land das eine Atombombe im Krieg eingesetzt hat? 🤔)
    Wichtig ist das es den Amis um das wohl der Menschheit geht, das darf man nie vergessen. Von daher wir lassen die Amis am besten machen was sie wollen, chunnt scho guet...
    • rodolofo 07.08.2018 07:39
      Highlight Highlight Heute im Di.-Themenabend auf arte:
      https://www.arte.tv/de/videos/079408-000-A/the-bomb/
      Die Situation war äusserst komplex und bedrohlich.
      Wenn die Nazis die Atombombe zuerst entwickelt hätten, dann hätte sich die Welt vom Leben verabschieden können.
      Ironischerweise waren gerade vor den Nazis in die USA geflüchtete, jüdische Wissenschaftler sehr wichtig für der Entwicklung der Atombombe.
      Unter den Wissenschaftlern waren aber auch 2 Spione, die das ganze Wissen an das Stalin-Régime weitergaben, womit das atomare Wettrüsten begann.
      Die Japaner wollten sich als sture Samurai nicht ergeben.
    • rodolofo 07.08.2018 22:35
      Highlight Highlight Darf ich nachfragen, ob die Blitzer wenigstens den Dok-Film geschaut haben?
  • WeischDoch 06.08.2018 15:56
    Highlight Highlight 1. Ich mag den Trump nicht aber er handelt in diesem Fall korrekt. Die iranische Expansion muss gestoppt werden.
    2. War der Deal wirklisch schlecht. Nur Theater.
    3. Ist das Risiko einer militärischen Intervention kleiner als hier angedeutet wird. Wie bereits erwähnt, sind die Sanktionen sehr wirksam. Blockieren die Iraner die Strasse, werden auch wir ein wenig leiden. Aber das wird nichts im Vergleich zum Leiden der Iraner sein. Aufstände sind vorprogrammiert! Die Leute haben den sanktionsfreien-Iran mal erlebt. Das will keine Iranerin/kein Iraner verlieren
    • sägsäuber 06.08.2018 16:27
      Highlight Highlight Welche Expansion? Warum dürfen Israel und Pakistan ! A Bomben haben. Warum dürfen USA/Israel/Saudiarabien aus Hegemonieansprüchen in der Region den Iran fertig machen, im schlimmsten Fall mit Vernichtungskrieg?!
    • DieFeuerlilie 06.08.2018 16:40
      Highlight Highlight Ähm.. was genau war am Iran-Deal denn so schlecht?

      Diese Frage wollte -oder konnte..- mir bisher noch niemand wirklich schlüssig beantworten.

      Aber du kannst das sicher, oder?
    • Fabio74 06.08.2018 20:30
      Highlight Highlight 1. Was macht denn dein Trump gegen die saudische Expansion? Die Saudis exportieren ihre faschistische Ideologie mittels der Finanzierung von Moscheen und Imamen quer durch die Welt. Vollführen einen Völkermord im Jemen und sind ein totalitäres Regime
      Aber: Wir können Waffen liefern, GEschäfte machen, deren Blutgeld hier parkieren. Alles so tolle Dinge, um bei allem anderen weg zuschauen
      2. Der war das beste was rauszuholen war. Perfekte Deals gibt es keine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sägsäuber 06.08.2018 15:37
    Highlight Highlight Nachdem Syrien zertrümmert ist, kommt jetzt der Iran in den Fokus der unheiligen Allianz USA/Saudiarabien/Israel, bestimmt von deren Machtinteressen in der Region. Ob dabei wieder Hunderttausende sterben ist diesen Verbrechern egal und die Welt zuckt mit den Schultern.
    • Selbstverantwortin 06.08.2018 18:11
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Faktenresistenz?
      Syrien wurde kaum von den USA in Trümmern gelegt. Hingegen ist Iran dort einer der Akteure (auf Seiten eines Diktators).
    • Fabio74 07.08.2018 07:03
      Highlight Highlight @redly Dummes Zeug. Der Iran nutzt das von den USA hinterlassene Vakuum im Irak und in Syrien. In Syrien mischen die (tollen) Saudis mit, die Türken, die Iraner, die Russen und all jene die einem davon Waffen liefern.
    • Sebastian Wendelspiess 07.08.2018 09:40
      Highlight Highlight Gut beschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen

Analyse

Jung, feministisch und gebildet: Alexandria Ocasio-Cortez ist der Gegenentwurf zu Trump

«Ich bin auch die Tochter von jemandem. Mein Vater ist glücklicherweise nicht mehr am Leben um zu sehen, wie Mr. Yoho seine Tochter behandelt.» Mit diesen kraftvollen Worten konterte Alexandria Ocasio-Cortez die Beleidigung, die der republikanische Kongressabgeordnete Ted Yoho laut einem Medienbericht in ihrem Beisein hat fallen lassen: «Fucking Bitch» (verdammte Schlampe). Die beiden waren an den Stufen des Repräsentantenhauses Anfang der Woche in eine politische Diskussion geraten, im …

Artikel lesen
Link zum Artikel