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Iran

USA und Saudi-Arabien greifen «Terroristen» im Irak an

This image provided by U.S. Central Command shows a F/A-18E Super Hornet landing on the USS Gerald R. Ford (CVN 78) in support of Operation Epic Fury, on Sunday, March 1, 2026. (U.S. Navy via AP)
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Die Kämpfe in Nahost flammen wieder auf (Archivbild).Bild: Keystone

Nach iranischem «Überraschungsangriff»: USA und Saudi-Arabien attackieren Ziele im Irak

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit saudi-arabischen Streitkräften im Irak Angriffe gegen dem Iran nahestehende «Terroristen» durchgeführt. Zuvor fing das US-Militär Raketen aus dem Iran ab. Die neusten Entwicklungen.
29.07.2026, 03:3529.07.2026, 03:51

USA und Saudi-Arabien fliegen Angriffe

Amerikanische und saudi-arabische Kampfflugzeuge hätten mehrere Logistik- und Waffenlager der nicht näher benannten Gruppierung im Osten des Iraks angegriffen, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.

Dies sei eine Reaktion auf angeblich mehr als 30 von den iranischen Revolutionsgarden angeordnete Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden gewesen, hiess es zur Begründung.

Die Revolutionsgarden sollen demnach die «Terroristen» zu Angriffen auf in Saudi-Arabien stationierte US-Truppen und Energieinfrastruktur in dem Land angestiftet haben. Die Angriffe auf US-Streitkräfte seien «erfolglos» gewesen.

US-Militär: Iranische Raketen abgefangen

Kurz zuvor hatte Centcom bereits bekannt gegeben, einen angeblichen iranischen «Überraschungsangriff» mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgewehrt zu haben. Dabei seien alle iranischen Raketen abgefangen worden. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals «Axios» flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien.

Laut Centcom feuerten die iranischen Revolutionsgarden die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe im Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. «Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran», sagte er «Axios». Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen.

Grund für den plötzlichen Angriffsstopp könnte aber auch etwas anderes sein: Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich US-Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Konflikts gezeigt.

Dan Caine, the chairman of the Joint Chiefs of Staff looks on as U.S. President Donald Trump meets with Ukraine's President Volodymyr Zelenskyy on the sidelines of the NATO summit in Ankara, Turk ...
Generalstabschef Dan Caine.Bild: Keystone

Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Der «New York Times» zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen. (sda/dpa)

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