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Iran

US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg

Druck auf Trump steigt: US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg

04.06.2026, 07:0704.06.2026, 08:23

Das US-Repräsentantenhaus hat für den Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt und damit den politischen Druck auf Präsident Donald Trump erhöht. Für einen Kampfeinsatz sei eine formelle Kriegserklärung durch den Kongress nötig, hiess es in der Resolution. Ausgenommen seien Einsätze, die zur Verteidigung der USA oder eines Verbündeten gegen unmittelbar bevorstehende Angriffe erforderlich seien.

epa13014166 US President Donald J. Trump responds to a question from the news media during an executive order signing ceremony in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 03 June 202 ...
Donald Trump: Der Druck auf den US-Präsidenten steigt im Repräsentantenhaus.Bild: keystone

Für den Entschluss stimmten 215 Abgeordnete, 208 sprachen sich dagegen aus. Vier Abgeordnete von Trumps Republikanern stimmten mit den Demokraten und verhalfen deren Vorlage damit zum Erfolg.

Die Resolution hat keine unmittelbare Konsequenz für den US-Kurs gegenüber dem Iran, zeigt aber den steigenden politischen Druck auf Trump – zumal in fünf Monaten die Zwischenwahlen zum Kongress bevorstehen. Immer mehr Republikaner wenden sich nun offen gegen Trumps Kriegsstrategie.

Aktuell gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe und es laufen Verhandlungen über ein mögliches Rahmenabkommen für ein Kriegsende. Trotzdem kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu gegenseitigen Angriffen.

Die Resolution des Repräsentantenhauses müsste nun noch vom Senat, der anderen Parlamentskammer, verabschiedet werden. Selbst falls es dazu kommen sollte, könnte der Präsident sein Veto gegen einen Entschluss beider Kammern einlegen. Um das Veto zu überstimmen, wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig – was sehr unwahrscheinlich erscheint.

US-Senat hatte für mehr Mitsprache im Iran-Krieg gestimmt

Bereits vor rund zwei Wochen hatte der US-Senat erstmals für eine stärkere Kontrolle der Kriegsführung im Iran gestimmt. Möglich wurde die Mehrheit durch vier Republikaner, die mit der Linie ihrer Partei brachen. (dab/sda/dpa)

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28 Kommentare
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Odin‘s Mum
04.06.2026 07:13registriert Mai 2022
Ich weiss, immerhin vier. Aber trotzdem: waaaaaas, nur vier stimmen dagegen? 😳
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Pummelfee
04.06.2026 07:57registriert Mai 2020
Wozu stimmen die überhaupt ab, wenn Donnie trotzdem so weitermachen kann wie bisher? Veto..ich kann das Wort nicht mehr hören. Das ist die Wurzel allen Übels..auch im UN-Sicherheitsrat.
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thirtyeighteen
04.06.2026 07:47registriert März 2021
"Es ist keine grosse Sache. Die Börse hat die grössten Gewinne. Wir verdienen viel Geld. Wir können alle ausschalten. Das ist kein Problem für unser fantastisches Militär. Sie wollen es. Sie wollen es. Aber wenn man ein Papier unterzeichnen kann. Es ist mir lieber als alle umzubringen. Es ist bald Wochenende. Wir stehen kurz vor einem Vertrag. Es ist nur ein Umweg für unser Land. Es läuft grossartig. So viel erreicht hat noch kein Präsident der USA. Wir haben den höchsten Aktienmarkt aller Zeiten. Ich verdiene so viel wie noch nie. Der Irak ist nichts Bedonderes. Es ist grossartig "
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