International
Italien

Gran Paradiso: Drei Bergsteiger an italienischem Viertausender gestorben

Drei Bergsteiger an italienischem Viertausender gestorben

13.06.2026, 07:3413.06.2026, 08:21

Am Gran Paradiso, einem Viertausender in den italienischen Alpen, sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Bergwacht entdeckte ihre Leichen nach einem Notruf auf einer Höhe von etwa 3600 Metern.

Die Gruppe hatte sich am frühen Morgen nach der Übernachtung in einer Hütte auf den Weg zum 4'061 Meter hohen Gipfel gemacht, kehrte bis zum Abend aber nicht zurück. Daraufhin wurde bei der Leitstelle Alarm ausgelöst.

Nach Angaben der Bergwacht stürzten die Bergsteiger an der Nordwand zu Tode. Die genauen Umstände sind noch unklar. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um zwei Italiener. Die Identität des dritten Todesopfers war zunächst nicht bekannt.

Der Gran Paradiso im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. Als Voraussetzungen werden dennoch eine hervorragende körperliche und technische Vorbereitung genannt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Bericht: Migranten versuchten Grenzüberquerung in Melilla
Nach versuchten Grenzübertritten hat die Polizei in der zweiten spanischen Nordafrika-Exklave Melilla Medienberichten zufolge die ganze Nacht die Grenze zu Marokko abgesichert. Auf Bildern des staatlichen Fernsehens RTVE war zu sehen, wie zahlreiche Streifenwagen der Guardia Civil mit Blaulicht den Grenzverlauf entlangfahren. Unbekannt blieb, wie viele Menschen versuchten, den Grenzzaun zu überqueren oder gar in die Stadt gelangten. Ein Reporter von RTVE sprach von «mehreren Versuchen».
Zur Story