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Neunjähriger aus Rom besteigt den Mont Blanc

Neunjähriger aus Rom besteigt den Mont Blanc

12.09.2026, 10:0512.09.2026, 10:05

Ein neunjähriger Bub aus Rom hat gemeinsam mit seinem Vater den Mont Blanc bestiegen. Nach Angaben seiner Familie ist das Kind damit der jüngste Mensch, der den Mont Blanc aus eigener Kraft bestiegen hat. Lelio Massimo di Roccasecca erreichte am 4. September den Gipfel des höchsten Berges der Alpen auf 4807 Metern.

The Mont-Blanc massif mountains are seen from the Aiguille du Midi in Chamonix, France, Saturday, Sept. 5, 2026. (AP Photo/Laurent Cipriani)
France Mont Blanc Climate Change
Blick auf das Mont-Blanc-Massiv von der Aiguille du Midi in Chamonix, Frankreich.Bild: keystone

Begleitet wurde er von seinem Vater Valerio Massimo, einem erfahrenen Bergsteiger. «Es ist unglaublich, diese Welt unter meinen Füssen zu sehen – die Berge von drei Ländern: Italien, Frankreich und der Schweiz», sagte der Neunjährige der Turiner Tageszeitung «La Stampa». Anschliessend wurde in der rund 1000 Meter tiefer gelegenen Goûter-Hütte gefeiert.

Nach Angaben seiner Familie ist der Bub damit der jüngste Mensch, der den Mont Blanc aus eigener Kraft bestiegen hat. Auch der Hüttenwirt Antoine Rattin bestätigte dies in einem Schreiben. Die Eltern Alexandra und Valerio sprechen deshalb von einem Weltrekord. Der Vater selbst stellt jedoch die Leistung des Kindes und nicht den Rekord in den Mittelpunkt:

«Es geht uns nicht um den Rekord. Lelio liebt einfach die Berge.»

Vater ist erfahrener Bergsteiger

Valerio Massimo bestieg den Mont Blanc erstmals im Alter von 14 Jahren. Später nahm er an Expeditionen im Himalaya und Karakorum teil und erreichte unter anderem den Everest, den Cho Oyu und den K2. Die Familie besitzt ein Haus in Chamonix (F), von wo aus Valerio regelmässig in die Berge aufbricht.

Lelio begann bereits mit drei Jahren mit dem Bergsteigen. Seine erste Gipfelbesteigung führte ihn auf einen einfachen Berg im Apennin. Mit fünf Jahren bestieg er den Gran Sasso, den höchsten Gipfel des Apennins, über einen Gratweg. Später kamen Touren in den Dolomiten hinzu. Sein Vater betont, dass er seinen Sohn nie zum Bergsteigen gedrängt habe. Lelio habe die Leidenschaft für die Berge selbst entwickelt. (hkl/sda/apa)

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