International
Konsum

«Daddy is My Superhero»: Für diesen Pyjama erntet Lidl gerade einen ziemlichen Shitstorm

Der Stein des Anstosses.
Der Stein des Anstosses.bild:lidl.de

«Daddy is My Superhero»: Für diesen Pyjama erntet Lidl gerade einen ziemlichen Shitstorm

28.10.2017, 12:2328.10.2017, 14:34

«Das ist Satire, oder, lieber @lidl?», erkundigt sich eine Twitter-Userin fassungslos. Von den Kommentaren, die gerade auf den Discounter einprasseln, ist es noch einer der freundlicheren. 

Grund für die Aufregung ist die neue Pyjama-Kollektion des Discounters. «Daddy is my superhero» («Papi ist mein Superheld»), lautet der Aufdruck auf einem rosa Schlafanzug – im Webshop als Modell «Mädchen» bezeichnet. Der Pyjama für Jungen setzt ebenfalls auf das Helden-Motiv. Nur heisst es darauf: «Be your own superhero» («Sei dein eigener Superheld»).

Noch bevor die Kollektion überhaupt in den Läden ist – der Verkaufsstart ist in Deutschland für nächste Woche angesetzt – sieht sich Lidl heftigen Sexismus-Vorwürfen ausgesetzt. Dass Mädchen zu Helden aufschauen sollen, während Buben selber welche sein sollen, führt im Netz zu wütenden Beschimpfungen. Die «Welt» schreibt derweil trocken, die Kollektion vermittle «ein wenig das Familienbild der 60er-Jahre».

Keinen Grund zur Aufregung sieht hingegen eine Twitter-Nutzerin namens Bontenmaru. Ihre pragmatische Lösung: «Dann kauft man der Tochter halt den Schlafanzug für Jungen. Ist doch nichts dabei.»

(jbu)

So poetisch zerstört diese Inderin sexistische Kackscheisse

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wieder Bibi! Warum Netanjahu einfach nicht von der Macht zu verdrängen ist
Israels Regierungschef hat seine Gegner erneut überrascht. Zwar fehlt ihm die Mehrheit, doch seine Chancen auf eine weitere Amtszeit sind intakt.
Am Morgen des 28. Oktober erlebten die Israelis ein Déjà-vu, schreibt der Journalist Amit Segal. Vor dreissig Jahren gingen sie mit Schimon Peres schlafen und wachten neben Benjamin Netanjahu auf. Diesmal hiess der Mann, mit dem sie ins Bett gingen, Gadi Eisenkot. Am Morgen lag wieder Bibi neben ihnen.
Zur Story