In der südostukrainischen Industriestadt Krywyj Rih sind durch einen russischen Raketenschlag nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen getötet worden. «Darunter sind auch sechs Kinder», schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Mehr als 50 weitere seien verletzt worden, teilte der Chef der Militärverwaltung, Olexander Wilkul, bei Telegram mit. Der Angriff sei mit einer ballistischen Rakete durchgeführt worden.
Getroffen worden sei eine gewöhnliche Stadt, der Schlag sei gegen eine belebte Strasse und Wohnhäuser geführt worden, beklagte Selenskyj. «Es gibt nur einen Grund, warum das weitergeht: Russland will keine Feuerpause, und wir sehen das.» Der ukrainische Staatschef forderte, den Druck auf Moskau zu erhöhen: Amerika, Europa und der Rest der Welt hätten genügend Möglichkeiten, um Russland zu zwingen, Terror und Krieg einzustellen.
Das russische Militär bestätigte später den Schlag gegen Krywyj Rih. Moskau sprach hierbei allerdings von einem «Hochpräzisionsschlag». Getroffen worden sei ein Restaurant, in dem sich ukrainische Kommandeure mit westlichen Instrukteuren getroffen hätten. «Durch den Schlag lagen die Verluste des Gegners bei 85 Soldaten und Offizieren ausländischer Staaten», heisst es in der Pressemitteilung. Zudem seien rund 20 Militärfahrzeuge zerstört worden. Zu zivilen Opfern machte Moskau keine Angaben. Auf von ukrainischer Seite veröffentlichten Bildern vom Ort des Angriffs waren keine Hinweise auf militärische Ziele zu sehen.
Autos und Garagen seien in Brand geraten und mehrstöckige Wohnhäuser beschädigt worden, erklärte Gebietsgouverneur Serhij Lyssak. Die Zahl der Opfer dürfte noch zunehmen. Die Heimatstadt von Präsident Selenskyj liegt gut 70 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Bereits am Mittwoch waren bei einem Angriff auf die Stadt vier Menschen getötet worden. (vro/sda/dpa)
Getroffen worden sei eine gewöhnliche Stadt, der Schlag sei gegen eine belebte Strasse und Wohnhäuser geführt worden, beklagte Selenskyj. «Es gibt nur einen Grund, warum das weitergeht: Russland will keine Feuerpause, und wir sehen das.» Der ukrainische Staatschef forderte, den Druck auf Moskau zu erhöhen: Amerika, Europa und der Rest der Welt hätten genügend Möglichkeiten, um Russland zu zwingen, Terror und Krieg einzustellen.
Das russische Militär bestätigte später den Schlag gegen Krywyj Rih. Moskau sprach hierbei allerdings von einem «Hochpräzisionsschlag». Getroffen worden sei ein Restaurant, in dem sich ukrainische Kommandeure mit westlichen Instrukteuren getroffen hätten. «Durch den Schlag lagen die Verluste des Gegners bei 85 Soldaten und Offizieren ausländischer Staaten», heisst es in der Pressemitteilung. Zudem seien rund 20 Militärfahrzeuge zerstört worden. Zu zivilen Opfern machte Moskau keine Angaben. Auf von ukrainischer Seite veröffentlichten Bildern vom Ort des Angriffs waren keine Hinweise auf militärische Ziele zu sehen.
Autos und Garagen seien in Brand geraten und mehrstöckige Wohnhäuser beschädigt worden, erklärte Gebietsgouverneur Serhij Lyssak. Die Zahl der Opfer dürfte noch zunehmen. Die Heimatstadt von Präsident Selenskyj liegt gut 70 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Bereits am Mittwoch waren bei einem Angriff auf die Stadt vier Menschen getötet worden. (vro/sda/dpa)
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