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Iran-Krieg live: US-Abgeordnete stimmen erneut gegen Kriegsvorgehen

Tankers and cargo vessels are seen in the Gulf of Oman, along shipping routes linking the Strait of Hormuz and the Arabian Sea, Tuesday, June 16, 2026. (AP Photo)
Oman Strait of Hormuz
Steht wieder im Fokus: die Strasse von Hormus.Bild: keystone
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US-Abgeordnete stimmen erneut gegen Trumps Kriegsvorgehen +++ Neue Angriffe auf Kuwait

Der Konflikt um die Strasse von Hormus lässt die Kämpfe in Nahost wieder aufflammen. Alle News live im Ticker.
23.07.2026, 21:2723.07.2026, 22:35
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22:34
Kuwaits Flugabwehr wegen Raketen und Drohnen aktiv
Die Streitkräfte in Kuwait wehren nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus dem Iran ab. Etwaige Explosionsgeräusche seien darauf zurückzuführen, dass diese abgefangen werden, hiess es in einer Mitteilung auf X. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, meldete, Ziel sei ein Militärstützpunkt gewesen, der auch von der US-Luftwaffe genutzt werde. Die Angaben liessen sich nicht überprüfen.

Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt besonders von iranischen Gegenangriffen betroffen waren, wie die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats und Jordanien am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung feststellten.

Die sieben Länder verurteilten die iranischen Angriffe, die sich auch gegen Bürger und zivile Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen oder Flughäfen richteten. Der Golfkooperationsrat besteht aus Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. (sda/dpa)
20:59
Abgeordnete fordern Trump zur Beendigung des Iran-Kriegs auf
US-Präsident Donald Trump bekommt aus dem Parlament immer mehr Gegenwind für seinen Iran-Kurs zu spüren. Das Repräsentantenhaus verabschiedete erneut eine Resolution zum Konflikt und forderte den Republikaner auf, den Militäreinsatz zu beenden. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, zeigt aber, dass der politische Druck auf Trump steigt – zumal im November die Zwischenwahlen zum Kongress bevorstehen. Die Resolution wurde in der Parlamentskammer mit 214 Ja-Stimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen.

Bereits im Juni hatte sich das Repräsentantenhaus gegen den Krieg ausgesprochen. In der Resolution hiess es, für den Kampfeinsatz sei eine formelle Kriegserklärung durch den Kongress nötig. Auch im Senat hatte es bereits per Resolution Widerstand gegen den Iran-Krieg und Trumps Kriegsführung gegeben.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)
3:58
US-Militär: Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, geschwächt werden.
2:13
Wieder nächtliche Explosionen im Iran
Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien in der Nacht wieder Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet. Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans.
1:08
Behörde: Erneut Tanker in Strasse von Hormus angegriffen
In der Strasse von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste des Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.
22:54
USA starten neue Angriffe gegen Iran
Das US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Die um 16.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.00 Uhr deutscher Zeit) begonnen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel des Irans, um Handelsschiffe in der Strasse von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht.

Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt. (sda/dpa)
16:47
Beschuss auf Kuwait – Sirenen in Bahrain
In Kuwait ist es nach Militärangaben erneut zu iranischen Angriffen gekommen. Die Luftverteidigung sei im Einsatz, um feindliche Raketen und Drohnen abzufangen, teilte die Armee auf X mit.

Mögliche Explosionen seien auf Abfangmassnahmen der Luftverteidigung zurückzuführen. Weitere Einzelheiten zu den Angriffen oder möglichen Schäden waren zunächst nicht bekannt.

Auch in Bahrain heulten erneut die Sirenen auf. Das bahrainische Innenministerium rief die Bevölkerung auf, sich an einen sicheren Ort zu begeben. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele im Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärbasen in der Region durchführt. Bahrain und Kuwait sind Verbündete der USA. (sda/dpa)
16:06
US-Spritpreis erstmals seit Wochen wieder bei vier Dollar
Infolge der jüngsten Angriffe zwischen den USA und dem Iran ist der Benzinpreis in den Vereinigten Staaten erstmals seit Wochen wieder auf die Marke von vier Dollar geklettert. Im Durchschnitt bezahlen Amerikaner derzeit pro Gallone (3,785 Liter) Benzin rund 4,00 US-Dollar, wie der Automobilverband AAA meldete.

So viel habe der Kraftstoff in den Vereinigten Staaten zuletzt etwa Mitte Juni gekostet, also noch vor der neuesten Eskalation, hiess es. Bereits vergangene Woche hatte die jüngste Eskalation rund um die Strasse von Hormus die Preise wieder nach oben getrieben.

Die «Instabilität» in der Meerenge treibe die Rohölpreise in Richtung von 80 US-Dollar pro Barrel, teilte der Branchenverband am Donnerstag weiter mit. Mittlerweile hat ein Barrel der Referenzsorte Brent diese Marke bereits hinter sich gelassen.

Die infolge des Kriegs der USA gegen den Iran gestiegenen Preise entfernen sich damit wieder von ihrem deutlich niedrigeren Vorkriegsniveau: Als der Iran-Krieg Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begann, lag der Wert im Schnitt noch bei 2,98 Dollar. (awp/sda/dpa)


Im Mai kostete das Benzin in den USA noch mehr. (Archivbild)
4:34
US-Militär erklärt neue Angriffswelle im Iran für beendet
Das US-Militär hat seine erneute nächtliche Angriffswelle auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben beendet. Man habe militärische Kommandozentralen, Anlagen zur Flugabwehr und Küstenüberwachung, Vorrichtungen für Raketenabschüsse und Drohnenstarts sowie Kommunikationsnetzwerke ins Visier genommen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf X mit.

Das Ziel sei es gewesen, Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute anzugreifen, die die Strasse von Hormus passieren, hiess es weiter. Die US-Angriffe erfolgten demnach in der nunmehr neunten Nacht in Folge.
2:22
Berichte über neue Explosionen im Iran
Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien in der Nacht Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus der Stadt Tabris im Norden des Landes, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Mahschahr in der Provinz Chusestan sowie der Hafenstadt Bandar Imam Chomeini am Persischen Golf gemeldet.
1:17
Kuwait wieder unter Beschuss - Alarm in Bahrain
Der Golfstaat Kuwait sieht sich im Zuge des eskalierenden Kriegs zwischen den USA und dem Iran weiter unter Beschuss. Die Luftverteidigung wehre «feindliche Drohnen» aus dem Iran ab, teilte die Armee des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Nähere Einzelheiten gab es zunächst nicht. Auch im ebenfalls mit Washington verbündeten Bahrain heulten wieder die Sirenen, wie das dortige Innenministerium bekanntgab.
22:39
US-Militär informiert über Tod eines weiteren Soldaten
Das US-Militär hat den Tod eines weiteren seiner Soldaten im Iran-Krieg gemeldet. Am Samstag sei ein US-Soldat im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein weiterer Soldat wurde demnach verletzt und wird weiterhin wegen einer leichten Verletzung medizinisch behandelt. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 17. (sda/dpa)
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Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine
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Die beliebtesten Kommentare
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Das Klavier singt Schlagzeug
12.07.2026 02:18registriert Juni 2024
Die Strasse von Hormus wird ja häufiger gesperrt als die Axenstrasse!
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Rumpelstilz aka Motzbrocken
12.07.2026 08:58registriert November 2023
War abzusehen. Auch der Iran wird im Westen seine Schläfer haben….

Donald verteilt wenigstens den Terrorismus fair auf den ganzen Planeten.

Was für eine beschissene politische Welt!!
Religiös Durchgeknallte und Donald…..
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Violett
12.07.2026 06:56registriert Juni 2020
Krieg ist einfach provitabler als Frieden, offensichtlich.
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54
Bericht: Schottischer Polizist missbrauchte mehrere Frauen
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