Trotz der geltenden Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig angegriffen. Laut US-Zentralkommando (Centcom) feuerten iranische Streitkräfte Raketen ab und setzten Drohnen sowie Schnellboote ein, als drei US-Zerstörer am Donnerstag die Strasse von Hormus in Richtung Golf von Oman durchquerten. Das US-Militär habe die Angriffe abgewehrt und iranische Militäreinrichtungen als Vergeltung attackiert.
Der Iran wiederum warf den USA vor, die Waffenruhe bereits zuvor gebrochen zu haben: Am Mittwoch habe das US-Militär einen iranischen Öltanker in iranischen Küstengewässern angegriffen sowie ein weiteres Schiff. Teheran behauptete zudem, die USA hätten mit Unterstützung «regionaler Länder» Luftangriffe auf zivile Gebiete entlang der Küste und auf der Insel Gheschm durchgeführt. Iranische Streitkräfte hätten daraufhin US-Schiffe östlich der Strasse von Hormus beschossen. Aussenminister Abbas Araghtschi warf Washington vor, eine diplomatische Lösung zu torpedieren.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue Angriffe: Die Luftabwehr fing zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, drei Menschen wurden verletzt. Es gibt Spekulationen, die Emirate könnten an den US-Angriffen auf den Iran beteiligt gewesen sein. Die iranischen Revolutionsgarden-nahe Nachrichtenagentur Tasnim warnte, sollte sich das bestätigen, «werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen».
Iran-Experte Hamidreza Azizi schrieb, die jüngsten Vorfälle deuteten darauf hin, dass die USA ihre Seeblockade verschärfen und den Fokus auf die Strasse von Hormus selbst verlagern. Auch nach der Aussetzung von «Project Freedom» bleibe das Eskalationsrisiko hoch.
Trotz der Lage zeigte sich Trump zuletzt optimistisch, bald eine Einigung mit Teheran erzielen zu können. Aussenminister Marco Rubio erwartete noch am Freitag eine Antwort des Iran auf diplomatische Vorstösse. Trump forderte den Iran erneut auf, rasch eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen – andernfalls werde das US-Militär «noch viel härter und viel gewaltsamer» zuschlagen. (mke/sda/dpa)
Der Iran wiederum warf den USA vor, die Waffenruhe bereits zuvor gebrochen zu haben: Am Mittwoch habe das US-Militär einen iranischen Öltanker in iranischen Küstengewässern angegriffen sowie ein weiteres Schiff. Teheran behauptete zudem, die USA hätten mit Unterstützung «regionaler Länder» Luftangriffe auf zivile Gebiete entlang der Küste und auf der Insel Gheschm durchgeführt. Iranische Streitkräfte hätten daraufhin US-Schiffe östlich der Strasse von Hormus beschossen. Aussenminister Abbas Araghtschi warf Washington vor, eine diplomatische Lösung zu torpedieren.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue Angriffe: Die Luftabwehr fing zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, drei Menschen wurden verletzt. Es gibt Spekulationen, die Emirate könnten an den US-Angriffen auf den Iran beteiligt gewesen sein. Die iranischen Revolutionsgarden-nahe Nachrichtenagentur Tasnim warnte, sollte sich das bestätigen, «werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen».
Iran-Experte Hamidreza Azizi schrieb, die jüngsten Vorfälle deuteten darauf hin, dass die USA ihre Seeblockade verschärfen und den Fokus auf die Strasse von Hormus selbst verlagern. Auch nach der Aussetzung von «Project Freedom» bleibe das Eskalationsrisiko hoch.
Trotz der Lage zeigte sich Trump zuletzt optimistisch, bald eine Einigung mit Teheran erzielen zu können. Aussenminister Marco Rubio erwartete noch am Freitag eine Antwort des Iran auf diplomatische Vorstösse. Trump forderte den Iran erneut auf, rasch eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen – andernfalls werde das US-Militär «noch viel härter und viel gewaltsamer» zuschlagen. (mke/sda/dpa)
