Zehn Leichen im mexikanischen Bundesstaat Zacatecas entdeckt
Mexikanische Behörden haben am Samstag im Bundesstaat Zacatecas zehn Leichen entdeckt. In diesem Bundesstaat hatte es zwischen 2021 und 2022 aufgrund von Kämpfen zwischen kriminellen Gruppen um die Drogenhandelsrouten zu einem hohen Mass an Gewalt gekommen.
Die Leichen wurden in Morelos, Pánuco und San Alto gefunden, teilte der Generalsekretär der Regierung von Zacatecas, Rodrigo Reyes, in den sozialen Netzwerken mit, ohne jedoch die Todesursachen oder mögliche Verdächtige zu nennen.
Der Generalsekretär der Regierung von Zacatecas erklärte, dieser Fund «erfordere eine sofortige und entschlossene Reaktion» sowie eine Verstärkung der Polizeipräsenz.
Mexiko, das vom Drogenhandel heimgesucht wird, weist eine der höchsten Mordraten der Welt auf. Kriminelle Gruppen – das Kartell «Jalisco Nueva Generación» und das Sinaloa-Kartell – streiten sich um die lukrativen und strategisch wichtigen Routen des Drogenhandels. (sda/afp)
