Mehrere Gebäude eingestürzt: Schweres Erdbeben erschüttert Peru
Ein schweres Erdbeben hat den Südwesten von Peru erschüttert. Perus Geophysisches Institut (IGP) gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5.
Laut IGP ereignete sich die Erschütterung gegen 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 24 Kilometern südlich des Ortes Chupaca in der gleichnamigen Provinz der Region Junín. Ersten Medienberichten zufolge stürzten in dem betroffenen Gebiet mehrere Gebäude ein. Demnach soll es mindestens ein Todesopfer sowie mehrere Verletzte geben.
In dem Andenstaat bebt die Erde immer wieder, weil mehrere Erdkrustenplatten in der Region aufeinandertreffen. Peru wie auch seine Nachbarländer Chile und Ecuador liegen am sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde. (sda/dpa)
