International
Südamerika

Schweres Erdbeben erschüttert Peru

Mindestens fünf Tote: Schweres Erdbeben erschüttert Peru

19.07.2026, 07:2519.07.2026, 18:46

Nach dem schweren Erdbeben im Zentrum Perus sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden mindestens 21 Menschen verletzt, wie der peruanische Rundfunksender RPP unter Berufung auf den Chef der Zivilschutzbehörde berichtete. Besonders betroffen ist die Region Junín im zentralen Hochland des Andenstaates.

Perus Geophysisches Institut (IGP) gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5. Laut IGP ereignete sich die Erschütterung gegen 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 24 Kilometern südlich des Ortes Chupaca in der gleichnamigen Provinz.

A motor tricycle is stuck amid the debris of homes that collapsed after an earthquake struck Pumpuya, Peru, Sunday, July 19, 2026. ( AP Photo/Jhefry Sedano)
Peru Earthquake
Vom Erdbeben beschädigte Häuser in Pumpuya. Bild: keystone

Mehrere Nachbeben – Dutzende Häuser zerstört

Nach Angaben der Regionalregierung wurden in der Ortschaft Pumpunya rund 49 Häuser zerstört und etwa 200 Menschen obdachlos. Das Gesundheitsministerium richtete einen mobilen medizinischen Versorgungspunkt ein und verlegte ein Feldlazarett in das Katastrophengebiet. Nach Angaben des Geophysischen Instituts wurden bislang zwölf Nachbeben registriert.

In dem Andenstaat bebt die Erde immer wieder, weil mehrere Erdkrustenplatten in der Region aufeinandertreffen. Peru wie auch seine Nachbarländer Chile und Ecuador liegen am sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine
1 / 18
Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine

Die Ukraine wehrt sich erfolgreich gegen den Aggressor Russland, dabei spielen Drohnen eine zentrale Rolle. In dieser Bildstrecke geht es um Meilensteine und historische Wendepunkte...

quelle: keystone / alex babenko
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Proteste gegen Ausweichverkehr in Amsteg, Uri
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Trump zu wählen, war ein Fehler»: An dieser Gruppe könnten die Republikaner scheitern
Donald Trump gewann 2024 so viele Latino-Wähler wie kaum ein Republikaner vor ihm. Zwei Jahre später bröckelt ihre Unterstützung – ausgerechnet vor den wichtigen Midterms.
Vor zwei Jahren war Caleb De La Torre einer der jungen Latino-Männer, die Donald Trump zurück ins Weisse Haus halfen. Heute bereut er seine Entscheidung. «Trump zu wählen, war ein Fehler», sagt der 25‑Jährige. Er fährt nach seiner Nachtschicht als Logistiker nahe Austin, Texas, gerade nach Hause. Bei den Midterms will er nicht stimmen gehen.
Zur Story