International
Natur

Greenpeace erfreut über weniger Gift in der Textilproduktion

epa04778563 Female workers make clothes for export to Germany at a clothing factory in Huaibei, Anhui province, east China, 01 June 2015. China's official purchasing managers' index (PMI) ro ...
In der Textilproduktion wird oft mit hochgiftigen Substanzen gearbeitet. Bild: EPA/CPRESSPHOTO

Detox-Kampagne geglückt: Greenpeace erfreut über weniger Gift in der Textilproduktion

13.07.2018, 06:0713.07.2018, 07:08

Chlorphenole, Phthalate oder perfluorierter Kohlenwasserstoff: In der Textilproduktion werden häufig Chemikalien eingesetzt, die hochgiftig und krebserregend sein können.  

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace startete deshalb vor sieben Jahren eine Kampagne gegen elf «chemische Superschadstoffe». Mit der Detox-Kampagne wollte Greenpeace die Gefährdung für Mensch und Umwelt in Produktionsländern wie Indonesien, China und Mexiko verringern. 

Laut Geschäftsführer Bunny McDiarmid von Greenpeace war die Kampagne ein voller Erfolg. «Es gab einen tiefgreifenden Wandel in der Bekleidungsindustrie», sagte McDiarmid gegenüber der Frankfurter Allgemeinen. 

Rund 80 Firmen, darunter grosse Modeketten wie H&M, Primark, und Zara, haben sich laut Greenpeace verpflichtet, bis 2020 auf den Einsatz der elf gefährlichsten Chemikaliengruppen zu verzichten. (ohe)

Diese Frau schneidert aus Stoffresten ganze Kollektionen

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Ecuador: Priester bei Messe von Kreuz erschlagen
In Ecuador ist ein katholischer Priester während der Messe am Samstagabend von einem herabfallenden Kreuz erschlagen worden. Das grosse Holzkreuz hing über dem Altar in der Kirche «Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe» in der Stadt Guayaquil und fiel direkt auf den Kopf des Priesters, wie ein Video zeigt.
Zur Story