International
Nordkorea

Donald Trump liess eine Ehrenmünze anlässlich des Nordkorea-Gipfels anfertigen.

Zwei mächtige Männer starren sich an: So stellt sich Trump das Treffen mit Kim Jong Un vor.
Zwei mächtige Männer starren sich an: So stellt sich Trump das Treffen mit Kim Jong Un vor.bild: twitter / watson

So lacht das Netz über die Friedensmünze zu Ehren des Trump-Kim-Treffens

23.05.2018, 05:2623.05.2018, 09:01

Das ist sie nun also: Die militärische Ehrenmünze, die eigens für das Treffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und dem US-Präsidenten Donald Trump angefertigt wurde. Ein Treffen, das der Welt Frieden bringt, endlich die Korea-Staaten wieder näher zueinander führt und ja, den Präsidenten Trump womöglich sogar zu einem Friedensnobelpreisträger macht ...

Moment! Halt! War da nicht etwas? Ach so, ja: Nun, ob sich Trump und Kim Jong Un tatsächlich treffen, ist eigentlich gar noch nicht klar. Ursprünglich war der Gipfel auf den 12. Juni in Singapur anberaumt. Nun drohte Kim, diesen platzen zu lassen. Und auch Trump deutete an, es könne zu einer Verschiebung dieses historischen Treffens kommen.

Nichtsdestotrotz wurde die Ehrenmünze, wohl etwas gar voreilig, bereits produziert. Normalerweise werden solche «Challenge Coins» zu speziellen Ereignissen geprägt und an dienende Offiziere oder Soldaten als Erinnerungsstück abgegeben. 

Donald Trumps Münze zur Erinnerung an ein grosses Ereignis, das noch nicht stattgefunden hat und womöglich gar nie stattfindet, heimst dem Präsidenten nun Spott ein. 

(sar)

Darum treffen sich Trump und Kim nicht in der Schweiz

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sardinien-Trip mit «krankem» Kind: Neuer Wirbel um CDU-Skandalpolitiker Spahn
Jens Spahn steht neuer Ärger ins Haus. Der deutsche CDU-Politiker, der im Juli mit der sogenannten «Leihmutter-Affäre» für einen Skandal sorgte, sollte aus einem Ausschuss verbannt werden – er war anscheinend unter einem Vorwand einer Sitzung ferngeblieben.
Spahn hat sich unter der Woche, am Dienstag und am Mittwoch, im Haushaltsausschuss des deutschen Bundestags aus «familiären Gründen» entschuldigen lassen. Wie das Newsmagazin Stern berichtet, war der 46-Jährige offiziell nicht anwesend, weil er sich um sein krankes Kind habe kümmern müssen.
Zur Story