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Auf dieser thailändischen Trauminsel dürfen keine Touristen mehr übernachten

Auf dieser thailändischen Trauminsel dürfen keine Touristen mehr übernachten

31.05.2018, 08:1831.05.2018, 08:47

Auf der thailändischen Ferieninsel Ko Similan sind künftig keine Übernachtungen mehr erlaubt. Die kleine Insel an Thailands Westküste in der Andamanensee darf nur noch von Tagestouristen betreten werden. Damit wollen die Behörden Umweltschäden verhindern.

Ko Similan, das zu einem Nationalpark gehört, liegt etwa eine Stunde Bootsfahrt von der Küste entfernt. Dort gibt es mehrere Bungalows und Campingplätze, die alle dem Staat gehören. Bislang galt die Insel noch einigermassen als Geheimtipp.

Ko Similan islands
Ko Similan.Bild: shutterstock.com

Der Chef der zuständigen Meeresschutzbehörde, Thon Thamrongnawasawat, begründete das Verbot in der «Bangkok Post» vom Donnerstag mit einer «überwältigenden Zahl» an Touristen, die inzwischen auf die Insel wollten. «Auch künftig können sie wandern, schwimmen und tauchen. Aber am Ende des Tages müssen sie wieder runter.» Die Bungalows werden jetzt umgebaut.

Ko Similan islands
Ko Similan gehört zu einem Nationalpark.Bild: shutterstock.com

Kürzlich hatte Thailand bereits beschlossen, den Strand von Maya Bay auf der Inselgruppe Phi Phi für vier Monate dicht zu machen, damit sich die Korallenbänke dort erholen können. Der Strand wurde durch den Hollywood-Film «The Beach» weltbekannt. Auf den Philippinen wurde die Insel Boracay bis November dicht gemacht, weil es dort inzwischen zu viele Touristen gibt. (sda/dpa)

Philippinen machen Insel Boracay für sechs Monate dicht

Video: srf
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