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Neue Offensive in der Ukraine droht – Putins Finanzstütze wackelt

Russian President Vladimir Putin, right, speaks to Sberbank CEO German Gref as he visits an exhibition of the AI Journey 2025, an international conference on artificial intelligence and machine learni ...
Der russische Präsident Wladimir Putin (rechts) im Gespräch mit Sberbank-Chef German Gref.Bild: keystone

Neue Offensive in der Ukraine droht – Putins Finanzstütze wackelt

01.07.2026, 15:5801.07.2026, 15:58

Der Kreml prüft derzeit neue Optionen für Angriffe auf Kiew. Laut dem ukrainischen Armeechef Oleksandr Syrskyj droht der nächste Vorstoss vor allem aus der russischen Region Brjansk in Richtung Tschernihiw. Das strategische Ziel Moskaus dabei sei: Die Frontlinie künstlich in die Länge ziehen, um ukrainische Verteidigungskräfte aus anderen wichtigen Zonen wegzulocken.

Während an der Grenze eine neue Eskalation droht, zeigt die Fassade der russischen Elite Risse. German Gref, Chef der staatlichen Sberbank und bisher eine der wichtigsten Finanzstützen des Regimes, plädiert überraschend offen für ein schnelles Ende der Militäroperationen. Das geht aus einem Bericht von United24 hervor, einer Plattform der ukrainischen Regierung. Der Wunsch nach Frieden eine die russische Bevölkerung.

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Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Oleksandr Syrskyj (rechts).Bild: keystone

Angesichts der erdrückenden wirtschaftlichen Kosten wechselt der Top-Banker, der trotz internationaler Sanktionen den Krieg mitfinanzierte, von bedingungsloser Loyalität zu sichtbarer Sorge. Mit dem Wunsch nach Frieden stehe er im eigenen Land nicht allein: Unabhängige Umfragen zeigen, dass mittlerweile 81 Prozent der russischen Bevölkerung einen sofortigen Stopp der Invasion befürworten.

Evakuierung angeordnet

Die Ukraine zieht im Norden die Notbremse. Für insgesamt 19 Grenzsiedlungen in der Region Tschernihiw wurde die obligatorische Evakuierung angeordnet beziehungsweise verlängert.

Ein erneuter Vorstoss über belarussisches Gebiet gelte wegen des schwer zugänglichen Geländes als unwahrscheinlich. Ausgedehnte Sumpfgebiete blockieren schweres Gerät, zudem seien auf ukrainischer Seite praktisch alle militärisch nutzbaren Brücken demontiert worden. (val)

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Von ihrem Nachbarn überfallen, kämpft die Ukraine ums Überleben. In dieser Bildstrecke schauen wir auf die Ereignisse seit der Invasion Russlands zurück ...

quelle: keystone / bo amstrup
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