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FILE - In this March 22, 2018, file photo, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman meets with U.S. Defense Secretary Jim Mattis at the Pentagon in Washington. In a kingdom once ruled by an-ever aging rotation of elderly monarchs, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman stands out as a youthful face of a youthful nation. But behind a carefully coiffed public-relations operation highlighting images of him smiling in meetings with the world’s top business executives and leaders like President Donald Trump, a darker side lurks as well.(AP Photo/Cliff Owen, File)

Einige der Täter sollen gemäss den türkischen Behörden aus dem Umfeld des Kronprinzen Mohammed bin Salman stammen. Bild: AP/FR170079 AP

Hat der Saudi-Kronprinz den Mord angeordnet? Das musst du zum Fall Khashoggi wissen



Trump nimmt Saudi-Arabien in Schutz

Trump kritisierte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP, dass Saudi-Arabien für das Verschwinden von Jamal Khashoggi verantwortlich gemacht werde, obschon dies nicht bewiesen sei. Er bemängelt, dass der Wüstenstaat voreilig verurteilt wird.

President Donald Trump speaks during an interview with The Associated Press in the Oval Office of the White House, Tuesday, Oct. 16, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

«Hier sind wir mal wieder, ihr wisst schon, du bist schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist. Ich mag das nicht», sagte Trump weiter. Er stellte dabei einen Bezug zum kürzlich für den Obersten Gerichtshof der USA ernannten Richter Brett Kavanaugh her, gegen den drei Frauen Missbrauchsvorwürfe erhoben hatten. «Wir haben das gerade mit Richter Kavanaugh durchgemacht und er war unschuldig, soweit ich weiss», fügte Trump an.

Nachdem Trump am Mittwoch bereits mit dem saudi-arabischen König telefoniert hatte, sprach er am Dienstag mit dem Kronprinzen, Mohammed bin Salman. Auch dieser bestritt vehement, dass er oder die Regierung irgendetwas mit dem Verschwinden von Khashoggi zu tun habe, wie «The Hill» berichtet. Trump gab gestern in einem Interview zu verstehen, dass er diesen Aussagen Glauben schenke und womöglich «Schurken-Mörder» die Tat begangen hätten. 

epa07097722 A handout photo made available by the US Department of State shows US Secretary of State Michael R. Pompeo (L) meeting with Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman(R) in Riyadh, Saudi Arabia, 16 October 2018. Pompeo travelled to Saudi Arabia for talks over missing Saudi journalist Jamal Khashoggi, who disappeared after entering the Saudi consulate in Istanbul, Turkey on 02 October.  EPA/US DEPARTMENT OF STATE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Mike Pompeo mit Mohammed bin Salman. Bild: EPA/US DEPARTMENT OF STATE

Es ist durchaus erstaunlich, dass Trump Saudi-Arabien in Schutz nimmt – schliesslich hat er im Vorfeld mit weiteren Sanktionen gedroht und Aussenminister Mike Pompeo zur raschen Aufklärung nach Riad entsandt.

Verdächtige identifiziert

Vielleicht handelt es sich bei den Tätern doch nicht um «Schurken-Mörder», sondern in Tat und Wahrheit um Gefolgsleute des saudi-arabischen Kronprinzen. Wie die «New York Times» berichtet, wurde ein Verdächtiger von den türkischen Behörden als dessen Bodyguard identifiziert. Gesichtet wurde der Mann zuvor bei internationalen Besuchen von bin Salman an dessen Seite.

Drei weitere Männer sollen angeblich bin Salmans Sicherheitsdienst angehören. Beim fünften Identifizierten soll es sich um einen Gerichtsmediziner handeln, der im saudi-arabischen Innenministerium einen hohen Rang innehat.

Gemäss den türkischen Behörden sollen sich alle fünf Männer am Tag von Khashoggis Verschwinden im Konsulat in Istanbul aufgehalten haben und Teil eines 15-köpfigen Agententeams gewesen sein. Recherchen der «New York Times» haben ergeben, dass es sich bei mindestens neun der 15 Agenten um Mitglieder des saudi-arabischen Sicherheitsdienstes, des Militärs oder anderer Regierungsministerien handelt. 

Falls sich diese Ermittlungsergebnisse als wahr erweisen, wird es ganz eng für den Kronprinzen, der bislang jegliche Schuld von sich schiebt. Dann wäre es wahrscheinlich, dass er die Beseitigung Khashoggis angeordnet hätte. 

Warum sollte der Kronprinz das tun?

Der 33-jährige bin Salman präsentiert sich als Reformator. Er beabsichtigt eine kulturelle und wirtschaftliche Öffnung des Königreiches und wirbt für westliche Investoren. Allerdings hat Khashoggi immer wieder das Ansehen bin Salmans beschmutzt und war diesem somit stets ein Dorn im Auge.

Der frühere Regierungsberater Khashoggi war vergangenes Jahr aus Furcht vor einer Festnahme ins US-Exil gegangen. Er hatte wiederholt die Politik des mächtigen Kronprinzen sowie die Militärintervention des saudi-arabischen Königreichs im Jemen kritisiert. Bin Salman hat zwar weitreichende wirtschaftliche und gesellschaftliche Reformen eingeleitet, doch geht er mit harter Hand gegen Kritiker und Oppositionelle vor.

Was steht für bin Salman auf dem Spiel?

Bin Salmans Ansehen in der westlichen Welt hängt nun davon ab, wie viel (Mit-) Schuld er am Verschwinden des Regimekritikers trägt. Sowohl der König als auch der Kronprinz haben wiederholt betont, dass sie damit nichts zu tun hätten. Anfangs Woche wurden Gerüchte laut über ein angebliches Eingeständnis Saudi-Arabiens, dass der verschwundene Journalist bei einem schief gelaufenen Verhör ums Leben gekommen sei. Gemäss «The New York Times» soll dies alles im Unwissen der Königsfamilie passiert sein. Bis jetzt wurde ein solches Eingeständnis noch nicht veröffentlicht.

Allerdings scheint es immer unwahrscheinlicher, dass der Kronprinz oder dessen Vater keine Verantwortung für das Verschwinden Khashoggis trägt. Gemäss den türkischen Beamten soll es sich bei den 15 Verdächtigen um saudi-arabische Sicherheitsbeamte, Geheimagenten und Regierungsmitglieder handeln. 

Die Affäre Khashoggi könnte sich auch negativ auf Saudi-Arabiens Wirtschaft auswirken. Der Fall hat international für grosses Aufsehen gesorgt und eine Welle der Entrüstung ausgelöst. Einige Firmen haben deshalb kurzfristig die Teilnahme an der Investorenkonferenz in der saudischen Hauptstadt Riad abgesagt – darunter auch Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam. 

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat ihre geplante Reise an die Investoren-Konferenz nun auch verschoben. Das teilte ein IWF-Sprecher am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington mit.

Noch vor wenigen Tagen hatte Lagarde erklärt, sie werde trotz erheblicher Vorwürfe gegen die politische Führung des Königreichs in Zusammenhang mit dem Verschwinden des Journalisten Jamal Khashoggi nach Riad reisen.

«Die ursprünglich geplante Reise der Managing-Direktorin in die Nahost-Region wird verschoben», sagte ein Sprecher des IWF, ohne weitere Angaben zu machen.

Saudi-Arabien ist auf Investitionen aus und Handel mit dem Ausland angewiesen. US-Politiker haben Donald Trump aufgerufen, weitere Sanktionen gegen den Wüstenstaat zu erheben und den 110-Milliarden-Waffendeal mit dem Königreich auszusetzen, wie «The Hill» schreibt. Trump will jedoch vorerst abwarten und den Deal aufrechterhalten – schliesslich seien davon Arbeitsplätze in den USA betroffen. US-Finanzminister Steven Mnuchin wird wie geplant an die Investorenkonferenz reisen. Sanktionen würden ergriffen werden, falls die Schuld Saudi-Arabiens eindeutig bewiesen würde. (vom/sda)

Mehr Selbstbestimmungsrechte im muslimischen Königreich

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 17.10.2018 12:08
    Highlight Highlight Dass Präsident Trump seine saudi-arabischen Geschäftsfreunde zu decken versucht, erstaunt nicht.
    Die ganz grosse Schande besteht darin, dass das Parlament der U.S.A. , den angeblichen Vorkämpfern der Rechtsstaatlichkeit, ihrem korrupten Präsidenten durchgehen lässt, den Ruf seines Landes derart in den Dreck zu ziehen. Shame on you !
  • Angelo C. 17.10.2018 11:53
    Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel :

    “Es ist durchaus erstaunlich, dass Trump Saudi-Arabien in Schutz nimmt – schliesslich hat er im Vorfeld mit weiteren Sanktionen gedroht und Aussenminister Mike Pompeo zur raschen Aufklärung nach Riad entsandt.”

    Was soll daran erstaunen 🤔?!

    Bekanntlich ist Saudiarabien der grosse Verbündete im Nahen Osten, zumal auch wegen der Vorherrschaft gegenüber dem Iran. Kommt hinzu, dass die Amis die grössten Abnehmer saudischen Erdoels sind, während sie ihnen derzeit Waffen für 110 Milliarden Dollar zu verkaufen gewillt sind.

    Trumps Haltung ist also nicht „erstaunlich“ 😉!
    • Dirk Leinher 17.10.2018 18:35
      Highlight Highlight Nein wirklich nicht, es ist die Weiterführung einer jahrzehnte dauernden Politik der USA. Gröbste Menschenrechtsverletzungen, Diskriminierung der Frauen, Angriffskriege gegen souveräne Staaten und Unterstützung von Terroristen, spielen alles keine Rolle, solange der Bösewicht der Freund der USA ist. Böse werden sie erst dann, wenn sie sich von den USA abwenden und sich mehr für das eigene Volk kümmern als um das Wohl der Finanzeliten des Westens. Siehe Saddam Hussein, Gadaffi und Assad.
  • LeChef 17.10.2018 10:13
    Highlight Highlight Hab mal ein bisschen Fox News gelesen. Es ist auffälig, wie still die zu dem Thema sind. Bis auf einen Kommentar, dass der Fall die Beziehungen zu Saudi Arabien (welche im „nationalen Interesse“ liegen) nicht verschlechtern dürfe, findet sich da wenig..
  • Vanessa_2107 17.10.2018 09:54
    Highlight Highlight Falls es wirklich Saudi Arabien war und es sieht so aus, müssen sie aufs Härteste bestraft werden. Sonst ist das wie ein Freifahrschein für ähnliche Despoten, Journalisten in Zukunft auf ähnliche Art verschwinden zu lassen.
  • mrmikech 17.10.2018 09:22
    Highlight Highlight In internationale Beziehungen gilt das Prinzip "du bist schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist" nicht. Populismus vom feinsten also. Trump und MbS haben halt sehr enge Beziehungen... ($$$)
  • Shwarms 17.10.2018 09:13
    Highlight Highlight Es ist unglaublich, dass der Mord an einem Journalisten und nicht die 50‘000 Tote durch Kriegsverbrechen der Saudis, die Finanzierung von IS oder Al-Kaida, die Augen der Politiker öffnen. Erst jetzt merken unsere westlichen, „nicht-korrumpierbaren“ Politiker mit wem sie es zu tun haben.
    Derweil ist es nicht verwunderlich, dass Trump seine Augen verschliesst und wahrscheinlich dem Ruf von mit Geld gefüllten Couverts folgt.
  • Fara-1 17.10.2018 09:05
    Highlight Highlight Ja, natürlich.
    Meine Freunde (die mich mit Erdöl beliefern) sind unschuldig bis das Gegenteil bewiesen wurde.
    Meine Feinde (z.B. Russland) sind ganz klar und immer Schuldig. Ohne wenn und aber.
  • dorfne 17.10.2018 09:02
    Highlight Highlight Etwas ganz Allgemeines. Salman befindet sich mit seinen Reformen auf einem Hochseilakt. Er ist keineswegs so mächtig wie es scheint. Noch mächtiger als er ist die erzkonservative wahabitische Geistlichkeit. Ein Schritt zuviel und das Land könnte sich destabilisieren - bis zum Bürgerkrieg. Damit soll nichts entschuldigt werden. By the way: Wieviele Unliebsame wohl die CIA in ihrer Geschichte ermorden liess? Da empört sich niemand. Weils nach Kräften vertuscht wird.
    • DonChaote 17.10.2018 10:57
      Highlight Highlight @mogad
      Bei CIA morden empört sich niemand? Sehe ich nicht so. Es steht nicht so gross in den geläufigen medien, ja, aber das heisst nicht, dass sich niemand darüber empört.
      Bei der cia scheint einfach mehr das bedürfnis/die notwendigkeit des vertuschens zu bestehen.
      Aber heute muss man nicht mehr vertuschen, da reicht es ja scheinbar mehrfach zu behaupten, dass es nicht so war und dass alles nur touristen sind.
      Anhänger einer touristischen organisation sozusagen. Und solange die saudis den trump mit geld bewerfen können brauchen sie auch nichts zu vertuschen...
  • N. Y. P. 17.10.2018 08:32
    Highlight Highlight Trump gab gestern in einem Interview zu verstehen, dass er den Aussagen von Kronprinz Mohammed bin Salman Glauben schenke und womöglich «Schurken-Mörder» die Tat begangen hätten.

    Ich weiss nicht, was übler einzuordnen ist. Die Anordnung des Prinzen das Problem Khashoggi aus der Welt zu räumen oder die Loyalität von Präsident Trump zum Kronprinzen.

    Laut Trump gibt es unter Neonazis auch feine Leute. Das war bekannt.
    Und der Neuste : Es gibt gute Mörder und es gibt schlechte Mörder, was dann ein Schurken-Mörder wäre.

    #facepalmenbisansendederzeit
    • Gubbe 17.10.2018 09:14
      Highlight Highlight Ist ein Schurken-Mörder einer der Schurken mordet, oder ein Schurke der mordet?
    • rodolofo 17.10.2018 09:29
      Highlight Highlight Der "Gauleiter von Tschetschenien", Ramsan Kadyrow, hat sich auch schon mal als "Schurkenmörder", bzw. "mordender Schurke" betätigt, als er mutmasslich den aussichtsreichsten Oppositionellen von Russland, Boris Nemzov, vor dem Kreml von hinten erschiessen liess.
      Bei solchen Auftragsmorden durch Killer ist es doch üblich, dass Subaltern-Chefs die Verantwortung übernehmen müssen und dass die Verbindungen zu den obersten Auftraggebern verschleiert werden.
      Trotzdem ist wohl den Meisten klar, wer letztlich hinter solchen Mafia-Killern steckt:
      "Der seriöse Killer mit dem Kugelschreiber"...
  • Sebastian Wendelspiess 17.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Da macht er sich ziemlich lächerlich. Ich glaub es spricht nicht viel für die Unschuld Saudi Arabiens. Riad sollte vom Westen sanktioniert werden, sonst ist es wirklich pure Doppelmoral. Russland, Iran, die Türkei oder sonst ein Feind des Westens wäre für weniger schon bestraft worden.
  • Therealmonti 17.10.2018 08:27
    Highlight Highlight Es ist absurd, den Mord an Saudi-Regime-Kritiker Kashoggi irgendwelchen Schurkenmördern in die Schuhe zu schieben. Das war ein geplanter, kaltblütiger Mord und zumindest gebilligt, aber sehr wahrscheinlich sogar angeordnet von Saudi Kronprinz Mohammed bin Salman. Und dass Aussenminister Mike Pompeo - immerhin ehemaliger CIA-Direktor bei Trumps Schmierenkomödie ungeniert mitmacht ist mehr als alarmierend. Trump und seineRegierung verteilen allen Schurkenstaaten und allen Despoten ungeniert Lizenzen zum Töten von Journalisten und anderen unbequemen Zeitgenossen.
    • Sebastian Wendelspiess 17.10.2018 09:25
      Highlight Highlight Nicht nur Trump und seine Regierung. Das machen die Amis allgemein schon immer, aber ja auch Trump tut es.
  • rodolofo 17.10.2018 08:05
    Highlight Highlight Da sieht man mal wieder, mit wem sich Trump identifiziert:
    Mit einem schmierig schmierenden Ölscheich, der hohe Wolkenkratzer-Türme in den Sand baut...
    Aber immerhin trägt dieser Scheich ja ein Kopftuch.
  • Curly Turkey 17.10.2018 07:35
    Highlight Highlight Ein sehr schlimmer Fall. Aber auch ein Fall, der zeigt, wie seltsam die Präsidenten dieser Welt so sind.

    Trump: «Hier sind wir mal wieder, ihr wisst schon, du bist schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist. Ich mag das nicht.» Wenn er über #crookedhillary twittert, ist es natürlich keine Vorverurteilung, nein...

    Und Erdogan interessiert sich tatsächlich für einen ermordeten Journalisten? Er, der die seines Landes zu Dutzenden in den Knast steckt?
    • Ueli der Knecht 17.10.2018 12:31
      Highlight Highlight Curly Turkey: Erdogan interessiert sich tatsächlich für Khasogschi, weil dieser wie er selbst viele politischen Ideen der Muslimbrüdern teilt, und sie daher eine Art Brüder im Geiste sind.
  • Nelson Muntz 17.10.2018 06:51
    Highlight Highlight Ist er mit dem Waffenhädler verwandt, der früher gerne in den nobelsten Zürcher Lokalen einkehrte?
  • Lokutus 17.10.2018 06:49
    Highlight Highlight Sind “Schurken-Mörder” Mörder, die Schurken morden oder selber mordende Schurken?😂 Den Trump sollte man in diesem Fall nicht fragen, der hat nämlich gerade gemerkt, dass ein Waffendeal auf dem Spiel steht... Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte, wenn ich mir die “Weltpolitik “ anschaue.

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

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