International
Strasse

Italien: Polizei beschlagnahmt knapp 7000 unzulässige E-Roller aus China

epa10553714 Self-service e-scooters parked in Paris, France, 01 April 2023. On 02 April Paris residents will be able to vote whether to ban self-service scooters in use in the city. EPA/YOAN VALAT
E-Roller sind ein lukratives Geschäftsmodell. (Symbolbild)Bild: keystone

Polizei in Italien beschlagnahmt knapp 7000 E-Roller aus China

Die Elektroroller sollen falsch deklariert worden sein und die lokalen Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen.
30.07.2026, 13:1130.07.2026, 13:11

In Italien sind mehrere Tausend aus China importierte Elektroroller beschlagnahmt worden, die nicht den EU-Sicherheitsvorschriften entsprechen. Die Fahrzeuge seien mit Hilfe falscher Unterlagen als E-Bikes verkauft worden und deshalb ohne die für Elektroroller vorgeschriebene Zulassung unterwegs gewesen, teilte die italienische Finanzpolizei mit.

Die Ermittlungen richten sich gegen einen Unternehmer aus Palermo. Nach Angaben der Behörden wurden die Fahrzeuge mit Dokumenten eingeführt, die ihre angebliche Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen bescheinigten. Insgesamt soll es sich demnach um mindestens 6885 Fahrzeuge handeln, die seit 2023 aus China nach Italien gebracht wurden.

Marktwert auf fünf Millionen Euro geschätzt

Spätere Überprüfungen deckten nach Angaben der Finanzpolizei ein System irreführender Zertifizierungen auf. Diese seien den Zollbehörden vorgelegt worden. Der Marktwert der beschlagnahmten Fahrzeuge wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Die verschiedenen Beschlagnahmungen erfolgten bei Gross- und Einzelhändlern in mehreren Regionen Italiens.

Dem Unternehmer aus Palermo und seinen Mitarbeitern werden Handelsbetrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Zudem werden mögliche Verstösse gegen Verbraucherschutzvorschriften wegen mutmasslich irreführender Werbung im Internet und in den sozialen Medien geprüft. Die Ermittler wollen klären, ob weitere Händler an den irreführenden Verkaufspraktiken beteiligt waren. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bekloppt «parkierte» E-Trottis
1 / 12
Bekloppt «parkierte» E-Trottis

Wir steigen steil ein: Ein klassischer E-Trotti-Turm. Was man halt so mit den Dingern macht.

quelle: amber vetter
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zahl der E-Trotti-Unfälle steigt – aber nicht wegen Jugendlichen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Rushdie-Attentäter wegen Terrorismus verurteilt
Der bereits wegen versuchten Mordes an Schriftsteller Salman Rushdie verurteilte Angreifer muss wegen eines neuen Urteils in den USA eine noch höhere Strafe fürchten.
Ein Bundesgericht in Buffalo sprach den bereits zu 25 Jahren Gefängnis verurteilten Attentäter Hadi Matar nun auch des transnationalen Terrorismus und anderer Vergehen schuldig, wie aus einer Mitteilung des US-Justizministeriums hervorging. Ihm drohe nun lebenslange Haft.
Zur Story