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Thailand: Schweizer soll 14-jährigen Buben vergewaltigt haben

Thailand: Schweizer soll 14-jährigen Buben vergewaltigt haben

21.07.2026, 16:4021.07.2026, 16:40
Peaceful Shoreline at Banana Beach, Choeng Thale, Phuket, Thailand Choeng Thale, Phuket, Thailand R_EPZT25102305-1869206-01
Beim Schwimmen im Meer soll es zum Übergriff gekommen sein. (Symbolbild)Bild: www.imago-images.de

Auf der thailändischen Ferieninsel Phuket haben die lokalen Behörden einen Schweizer Staatsangehörigen verhaftet. Er soll vor wenigen Tagen einen 14-Jährigen in eine Falle gelockt und sexuell missbraucht haben.

Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), dass ein Schweizer in Thailand verhaftet wurde. Die Schweizer Botschaft in Bangkok stehe in Kontakt mit den Behörden und unterstütze die betroffene Person im Rahmen des konsularischen Schutzes.

Der Vorfall habe sich am 10. Juli am Patong Beach an der Westküste der Ferieninsel ereignet, schrieb «20 Minuten» am Dienstag zuerst und bezog sich dabei auf übereinstimmende thailändische Medienberichte, unter anderem jenen von «The Phuket News». Der mutmassliche Täter habe den 14-Jährigen um ein Foto gebeten, dessen Adresse erfragt und ihn als Kontakt auf dem Messaging-Dienst Line hinzugefügt. Danach soll er den Jungen eingeladen haben, mit ihm im Meer schwimmen zu gehen, wo es zum sexuellen Übergriff gekommen sein soll.

Die Mutter des Sohnes habe später am selben Tag Anzeige bei der lokalen Polizei eingereicht, hiess es weiter. Der Schweizer habe kurz darauf den Jungen angeschrieben und ihm ein gemeinsames Foto geschickt. Er wollte auch ein neues Treffen ausmachen.

Am Montag sei der Schweizer von der Polizei verhaftet worden. Auf dem beschlagnahmten Handy und dem Laptop fanden die Ermittelnden Bilder des Jungen. Dem mutmasslichen Täter werden drei Delikte vorgeworfen: Entführung eines unter 15-Jährigen zu unzüchtigen Zwecken, Vergewaltigung eines unter 15-jährigen Kindes und Begehen einer unzüchtigen Handlung an einem unter 15 Jahre alten Kind.

Dem Schweizer drohen fünf bis 20 Jahre Haft. Eine zeitweise Freilassung gegen Kaution wurde ihm verweigert. Gemäss den Medienberichten prüft die thailändische Einwanderungsbehörde rechtliche Schritte bezüglich des Aufenthaltsstatus des Schweizers und widerruft möglicherweise dessen Visum. In der Bevölkerung gelte der Schweizer als respektierte Führungskraft. (sda)

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Der Buchstabe I (Zusammenhang wie Duschvorhang)
21.07.2026 16:52registriert Januar 2020
"Dem Schweizer drohen fünf bis 20 Jahre Haft. Eine zeitweise Freilassung gegen Kaution wurde ihm verweigert."

Thailand, ein Schwellenland, ist der Schweiz hier um Äonen voraus.
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Ferienpraktiker21
21.07.2026 16:45registriert Dezember 2020
Bitte direkt in Thailand inhaftieren ohne vorzeitige Haftentlassung.
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Schlaf
21.07.2026 17:56registriert Oktober 2019
Immerhin bekommt er dort eine gerechtere Strafe, als er sie in seiner Heimat bekommen würde!
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